DE1753698U - Vorrichtung zum loeschen des lichtbogens bei drehschaltern. - Google Patents
Vorrichtung zum loeschen des lichtbogens bei drehschaltern.Info
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- H—ELECTRICITY
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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- H01H9/30—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
- H01H9/44—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts using blow-out magnet
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Description
-
stehenden Lichtbogens durch elektromagnetische Blasung zum Gegenstand.Betrifft : Vorrichtung zum Löschen des Lichtbogens bei Drehschaltern. Die Neuerung hat eine Vorrichtung zum Löschen des beim öffnen der Kontakte von Drehschaltern, wie z. B. Walzenochaltern erit- - Die Anwendung der auf der abstossenden Wirkung gleichgerichteber elektrischer und magnetischer Felder beruhenden elektromagnetischen Blasung zwecks Löschung des Lichtbogens ist an sich bei elektrischen Geräten bekannt. Sofern hierbei die Stromrichtung die gleiche bleibt, also nur Öffnung und Schliessung des gleichen Kontaktes in Frage kommt, ist es leicht, mit einem einzeigen Magnet das Funkenziehen durch Blasung zu vermeiden. In diesem Falle kann die Richtung des Magnetfeldes durch 1i8 Erregung des Magneten so bestimmt werden, dass die Blasung nach aussen, d. h., aus dem Schaltar oder Gerät herausführt. Bei Drehschaltern wie z. B. Walzenschaltern mit zwei oder mehreren Kontakten und entsprechend wechselnder Stromrichtung wurde aber bei Anwendung nur eines Magnetfeldes einmal die elektromagnetische Blasung den Lichtbogen nach innen bzw. in den Schalter hinein und andermal nach aussen, d. h. aus dem Schalter heraustreiben. Die Blasung nach innen ist aber unbedingt zu vermeiden, da sonst die Innenteile des Schalters durch Verbrennen beschädigt werden können.
- Um diese Nachteile zu vermeiden wird gemäss der Neuerung vorgeschlagen, jeder Kontaktstelle des Schalters ein Magnetfeld zuzuordnen, welches unter der Einwirkung des den betreffenden Kontakt durchfliessenden Stromes so gerichtet ist, dass die Blaswirkung den bei der Öffnung des Kontaktes entstehenden Lichtbogen stets nach aussen bzw. aus dem Schalter heraustreibt.
- Vorteilhaft'sind also bei zwei benachbarten Kontakten mit entgegengesetzter Stromriohtung di jeweils zugeordneten Blasmagnetfelder einander entgegengesetzt und so gerichtet, dass der Lichtbogen aus dem Schalter herausgeblasen wird. Somit ist es möglich, auch bei mehrpoligen Schaltern mit Blasmagneten zu arbeiten und so diese Schalter einem grösseren Anwendungsgebiet, insbesondere hinsichtlich der zu schaltenden Stromstärke zugänglich zu machen.
- Eine zweckmãssige Vorrichtung besteht gemäss der Neuerung darin, dass bei zwei-oder mehrpoligen Schaltern jede der Kontaktstellen im Wirkungsbereich eines besonderen Magnetfeldes liegt, welches zwischen den die Kontakte umfassenden Schenkeln von hufeisenförmig gebogenen Eiaenbügeln durch eine um die Stege der Bügel in jeweils entgegengesetztem Sinne gewickelte, vom Kontaktstrom durchflossene Leiterschleife erzeugt wird. Es ist also bei dieser neuartigen Blasmag. netanordnung für jeden Kontakt sin besonderer Elektromagnet vorgesehen, der durch den Kontaktstrom so erregt wird, dass der Lichtbogen aus dem Schalter herausgeblasen wird. Diese Erregung erfolgt in an sich bekannter Weise durch Umwicklung des Steges der Magnetschenkel mit einigen Windungen des den Strom zuführenden Leiters, wobei benachbarte Kontakte der wechselnden Stromrichtung entsprechend in entgegengesetztem Windungssinn umwickelt werden müssen, und die Erregerwicklungen sowohl in Serie als auch parallel geschaltet sein können, Vorteilhaft besteht die Vorrichtung aus einem in radialer Richtung federnd über der Schaltwalze angeordneten, U-förmigen, in den beiderseits abgebogenen Schenkelenden geführten Stromzulei-. tungskontakt, der Uber ein flexibles Leiterstück mit der um die Stege der Blasmagnete gewundenen Zuleitung in Verbindung steht.
- Für den Anschluss des flexiblen Leiterstuckes ist bei dem Kontakt zweckmässig ein hakenförmige Ansatz vorgesehen, an welchem die Litze befestigt wird. Diese Konstruktion verbürgt eine sichere Kontaktgebung sowie einen sehr einfachen Aufbau.
- Damit die durch den Lichtbogen erzeugte ionisierte heisse Luft leicht und schnell aus dem Schalter herausgeführt werden kann, sind im Gehäuse des Schalters nach der Außenseite hin trichterförmig sich erbreiternde Kanäle vorgesehen. Diese Kanäle sind bei der Herstellung des Schalters aus Kunststoffmassen in diese mit eingepreßt. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele gemäss der Neuerung veranschaulicht, und zwar zeigen : Abb. 1 einen Längsschnitt durch einen zweipoligen Schalter in schematischer Darstellung, Abb. 2 einen Querschnitt durch den Schalter nach Abb. l,
dem Haui tkontakt 3 für die Stromzufuhr in Verbindung gebracht werden können. Im Bereich dieser beiden Kontakte sind die aus den beiden Schenkeln 4 und dem Steg 5 zusammengesetzten hufeisenförmigen Blasæagnete derart angeordnet, dass die jeweils in Berünrung kommenden Kontakte im Bereich des eich zwischen den Polsahenkeln ausbildenden Magnetfeldes liegen. Dieses Magnetfeld wird durch die vom Hauptstrom durchflossene Kontaktzuleitung 6, die in einer oder mehreren Windungen, aber bei zwei benachbarten Kontakten in entgegengesetztem Windungssinne um die Stege der Elektromagnete gelegt sind, erzeugt. Die Erregerwicklung fr die Magnete 15,16 sind hier in Serie geschaltet. * Bei der Ausführungsform nach der Abb. 3 besteht der Hauptkontakt 7 aus einem U-förmig gebogenen Teil, dessen Schenkel 8 nach abwärts geboten sind, so dass Ösen für das Einhängen in zwei festen Stiften 9 gebildet werden. Der Kontakt ist somit in radialer Richtung beweglich, wobei er unter dem Druck einer * Die Zuleitung kann jedoch auch in Parallelschaltung erfolgen. sich gegen ein Lager lo abstützenden Schraubenfeder 11 inAbb. 3 einen Längsschnitt durch einen Schalter mit abgefeder- temHauptkontakt. Bei dem in Abb. 1 dargestellten Walzensohalter sind auf der Walze 1 die beiden Kontakte 2 vorgesehen, die abwechselnd mit 7 befindet sich ferner ein hornförmiger Ansatz 12, an dessen Ende die flexible Kupferlitze 13 befestigt ist. Diese Kupferlitze 13 stellt die Verbindung dar zu der Hauptzuleitung 14, die auch hier wieder um die beiden Stege 15 der Blasmagnete 16 in entgegengesetztem Windungssinn geschlungen ißt, und die zu der Stromzuleitung 17 führt.Richtung auf die Walze angedrückt wird. An del : l Kontaktstt ex
Claims (3)
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tern durch alektromagnetische Blasung, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kontaktstelle des Schalters ein Magnetfeld zugeordnet ist, welches unter der Einwirkung des den Kontakt durchfliessenden Stromes so gerichtet ist, dass die Blaswirkung den bei Öffnung des betreffenden Kontaktes entstenenden Lichtbogen nach aussen bzw. aus dem Schalter heraustreibt.S c h u t z a n s P r ü c h e : 1. Vorrichtung zum Löschen des bei Kontaktöffnung entstehenden Lichtbogens bei Drehschalter, insbesondere Walzenschal- - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei zwei benachbarten Kontakten jeweils die zugeordneten Blas-Magnetfelder einander entgegengesetzt und so gerichtet sind, dass dsr Lichtbogen stets aus dem Schalter herausgeblasen wird.
- 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass bei zwei-oder mehrpoligen Schaltern jede der Kontaktstellen im Wirkungsbereich eines Magnetfeldes liegt, welches zwischen den die Kontakte umfassenden Schenkeln von hufeisenförmig gebogenen Weichessenbügeln durch um die Stege der Bügel in jeweils entgegengesetztem Sinne gewickelte, vom Kontaktstrom durchflossene Leiterschleifen erzeugt wird.
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