DE1753679C - Einlaufschuh einer Kondensat Absaug vorrichtung - Google Patents

Einlaufschuh einer Kondensat Absaug vorrichtung

Info

Publication number
DE1753679C
DE1753679C DE1753679C DE 1753679 C DE1753679 C DE 1753679C DE 1753679 C DE1753679 C DE 1753679C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
funnel
condensate
inlet
shoe
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
John W Three Rivers Mich Hieronymus (V St A )
Original Assignee
The Johnson Corp , Three Rivers, Mich (V St A )
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft den Einlaufscluih einer Kondensai-Ahsaugvorrichtunu in einer dampfheheizten Trocknerwalze, mit einem Trichter, der an seinem engeren iznde an ein Absaugrohr angeschlossen ist und mit seinem offenen weiteren Ende mit geringem Abstand der Innenwand der Trocknerwalze gegenübersteht.
Bei derartigen Einlaufschuhen ist es erforderlich, daß sie in wirksamer Weise das sich im Inneren der Trocknerwalze bildende Kondensat abziehen. Bei Trocknerwalzen, die mit hoher Geschwindigkeit umlaufen, bildet dieses Kondensat unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft einen die Innenwand gleichmäßig bedeckenden Film. Für eine gleichmäßige Kondensatabführung ist es erforderlich, daß die Ausbildung dieses Filmes durch den Einlaufschuh nicht gestört wird.
Es ist bekannt, zur Erfüllung dieser Erfordernisse den Einlaufschuh als eine bis zur Walzeninnenwand, in Walzendrehrichtung geöffnete Kammer auszuführen (USA.-Patentschriften 27fi 666, 1 586 220, 2Ü49 050 und 2 297 094), in die das Kondensat nur von einer Seite eintreten kann und in der das eingefangene Kondensat mehrmals scharf umgelenkt und an Stolperkarnen vorbeigeführt wird, bevor e^ in das Absaugrohr gelangt. Bei die en bekannten Einlaufschuhen kann sich dalnr Turbulenz ausbilden und das Kondensat infolge der dan.,t verbundenen plötzlichen Druckerniedrigung plötzlich verdampfen. Außerdem wird bei diesen bekannten Vorrichtungen die Kondensatschicht im Bereich der Einlaufschuhe stark gestört. Daher ist es bei hohen Walzendrehzahlen unmöglich, über die Walzeninnenwand eine gleichmäßig dünne Kondensatschicht aufrechtzuerhalten, da die Einlaufkammern im wesentlichen den gesamten, in ihrem Bereich ankommenden Kondensatstrom abfangen und die Zylinderinnenwand infolgedessen hinter den Einlaufschuhen nicht mehr vom Kondensat bedeckt ist.
Diese Nachteile weist auch die Vorrichtung nach der USA.-Patentschrift 1 095 757 auf. Bei dieser Vorrichtung ist der Einlaufschuh ein kreiskegelförmiger, in die Kondensatschicht hineinragender Trichter, dessen Einlaufrand in einer Ebene liegt und unmittelbar über der Zylinderwand angeordnet ist. Dabei weist der Trichter eine Reihe von Einlauföffnungen auf. Das Absaugrohr ragt durch den koaxial angeordneten Trichterhals hindurch und endet ebenfalls unmittelbar über der Zylinderinnenwand.
Auch bei dieser Vorrichtung ist die Kondensatschicht im Bereich des Einlaufschuhes stark gestört, und der Einlaufschuh weist eine Reihe von Stellen auf, an denen die Kondensatströmung gestört wird, beispielsweise die als Drosselstellen wirkenden Ein-Iaufnffnungen und das in den Trichter hineinragende Absaugrohr, um dessen freies Ende die Kondensatströmung scharfkantig herumgeführt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in einer Kondensat-Absaugvorrichlung einen Einlaufschuh vorzusehen, der dus Kondensat ohne Turbulenz abführt und die Ausbildung des Kondensatfilmes an der Wal/.eninncnwand nicht stört.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Rand des offenen weiteren Endes des Trichters einen an die Krümmung der Innenwand der T/ocknerwalze angepaßten Verlauf hat und mit einem über seinem ganzen Umfang gleichmäßigen Abstand von der Innenwand angeordnet ist, daß die Innenfläche des Trichters, im Axialschnitt des Trichters gesehen, mit zur Trichterachse konvexer Abrundunu vom Rand in den Hals des Trichters "ibergehl, und daß der Hals glatt in das Ansaugrohi übergeht.
In Fortführung dieses Erfindungsgedankens trägt der Einlaufschuh über den Umfang des offenen weiteren Endes des Trichters verteilte Distanzhalter.
Diese Distanzhalter sind erfindungsgemäß einstellbar und feststellbar.
Nach einem weiteren Erfindungsgedanken trägt der f. Einlaufschuh Markierungen zur Prüfung der richtigen Orientierung des Schuhes um die Achse seines Trichters in der Trockenwalze.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß das Kondensat von allen Sei- >5 ten in den Einlaufschuh eintreten kann und der Ein laufschuh mit seinen Distanzbolzen derart ausgebildei ist, daß sich in und durch den Einlaufschuh eine im wesentlichen rotationssymmetrische Strömung aus bildet und eine Turbulenz verhindert wird. Dabei
an sorgt der konvexe Verlauf des Trichter-Einlaufrande.s und sein gleichmäßiger Abstand von der Zylinder innenwand für ein über den Umfang des Trichterrandes gleichmäßiges Einströmen des Kondensate· Die allmähliche Erweiterung des Abströmraumc zum Absaugrohr hin, der abgerundete Übergang vom Trichter zum Hals und der glatte Übergang vom Hais zum Absaugrohr schaffen einen stolperkantenfreien Strömungsweg, auf dem die Strömung sanft und ohne die Möglichkeit, abzureißen, umgelenkt wird. Daher
ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Gefahr eines schlagartigen Ve'dampfens im Einlaufschuh ausgeschaltet. Außerdem bildet sich bei hohen Trommeldrehzahlen an der Trocknerinnenwand und auch im Bereich des Einlaufschuhes ein gleichmäßig dünner Kondensatfilm aus.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 die Draufsicht auf einen Einlaufschub und
Fig. 2 einen Schnitt durch den Einlaufschuh nach der Linie H-II der Fig. 1.
Die F i g. 1 und 2 zeigen Einzeldarstellungen eines Einlaufschuhes 36 für das Kondensat, der vorzugsweise zusammen mit einer Stützvorrichtung in einer dampfbeheizten Trocknerwalze zu verwenden ist. Die Stützvorrichtung kann aber auch mit anderen Arten von Einlaufschuhen verwendet werden, die so gebaut sind, daß sie unmittelbar die Innenwand der Trocknerwalze 12 berühren. Da die Entwässerungsanlage das Kondensat während der Drehung der Trocknerwalze entfernt, wenn das Kondensat über den Walzenmantel verteilt ist, wird ein Kondensatfilm den Einlaufschuh umgeben. Daher kann de! gleichförmigste Zufluß von Kondensat in das Ab-
saugrohr 34 dadurch erreicht werden, daß das Kondensat gleichmäßig dem Einlaufschuh 36 zufließt. Darum besteht letzterer aus einer mittleren kreisförmigen Grundplatte 66, die einen konzentrischen Bund 68 und vier im gleichen Abstand an der Peri-
Ga pherie angeordnete Warzen 70 aufweist. Der mittlere Bund 68 ist mit einer Gewindebohrung 72 zur Aufnahme des Gewindeendes des Absaugrohres 34 und mit einer Schulter 74 versehen, die als Begrenzung für das einzuschraubende Absaugrohr 34 dient. Die
Gj untere Fläche 76 der Grundplatte 66 ist konvex ausgebildet. Wie aus der Fig. 2 ersichtlich, geht die Fläche 76 mit einer gehörigen Abrundung 80 in den Hals 78 über, so daß ein glatter, nicht turbulenter
übergang des Kondensaizes in das Absaugrohr 34 gewährleistet isl.
Ein Rand 82 ist auf der Unterseite der Grundplatte 66 vorgesehen, von dem die konvexe untere Fläche 76 begrenzt wird. Der Rand 82 ist zylindrisch ausgebildet und besitzt einen Halbmesser, tier etwa gleich dem Innenhalbmesser der Trocknerwalze ist. Die Warzen 70 sind durchbohrt und mit Gewinde versehen, um die Distanzhalter 84 aufzunehmen, und je eine Kontermutter 86 ist auf die Distanzhalter 84 aufgeschraubt, um diese in der einmal festgelegten Stellung festzuhalten.
Bei der Einstellung der Distanzhalter 84 ist zu beachten, daß jeder um die gleiche Strecke über den Rand 82 hervorragt, so daß ein gleichmäßiger ringförmiger Abstand 88 zwischen dem Rand und dem Walzenmantel der Trocknerwalze 12 über den Umfang des Einlaufschuhs 36 gebildet wird. Es werden zweckmäßig an der Oberseite der Grundplatte 66 Bezugspunkte angebracht, die angeben, wie der Einlaufschuh in der Trocknerwalze liegt, um dafür zu sorgen, daß der zylindrisch geformte Rand 82 und der Walzenmantel konzentrisch zueinander liegen und daß der Abstand 88 wie erwünscht eingestellt werden kann. Die Kondensatmenge, die in den Einlaufschuh fließt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die wichtigsten hiervon sind die Größe des Druckunterschiedes zwischen der Entwässerungsvorrichtung und dem Walzeninncren, die Größe des ringförmigen Luftspaltes und die Größe der vorhandenen Rohve. Daher werden die Distanzhalter 84 je nach dem Druckunterschied und den Rohrgrößen eingestellt, um einen Abstand 88 zu schaffen, der genügend groß ist, um das Kondensat in einer möglichst kleinen Schichtdicke zu halten, wobei dennoch ein plötzlicher Übergang von Kondensat in Dampf vermieden wird. Die konvex verlaufende untere Fläch" 76 ist übrigens so ausgebildet, daß sie den Kondensatfluß in gleichmäßiger Strömung hält, wenn sich letztere dem Hals 78 nähert. Da sich die AbninduiU! f!;> tangential an den Innendurchmesser des Absaiü; roh res 34 ebenso wie an die konvexe Fläche 76 .<■ schmiegt, ist bei einem plötzlichen Druckabfall iii. Möglichkeit zur Turbiilenzbildiing, die ein plötzlich..·· Verdampfen des Kondensates verursachen kiinni. stark vermindert.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    I Einlaufschuh einer Kondensat-Absaugv- 1 richtung in einer dampf ber/izten Trocknerwal?, mit einem Trichter, der an Einern engeren Endv» an ein Absaugrohr angeschlossen ist und mit seinem offenen weiteren Ende mit geringem An stand der Innenwand der Trocknerwalze gegen übersteht, dadurch gekennzeichnet, duli der Rand (82) des offenen weiteren Endes d·.:-. Trichters einen an die Krümmung der Innenwand der Trocknerwalze (12) angepaßten Verlauf hai und mit einem über seinem ganzen l'mfanu gleichmäßigen Abstand (88) von der Innenwand angeordnet ist, daß die Innenfläche des Trichters, im Axialschnitt des Trichters gesehen, mit zm Trichterachse konvexer Abrundung (80) vom Rand (82) in den Hals (78) des Trichters übergeht, und daß der Hals (78) glatt in das Absaugrohi (34) übergeht.
  2. 2. Einlaufschuh nach Anspruch !,gekennzeichnet durch über den Umfang des offenen weiteren Endes des Trichters verteilte Distanzhalter (84).
  3. 3. Einlaufschuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzhalter (84) einstellbar und feststellbar sind.
  4. 4. Einlaufschuh nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Markierungen zur Prüfung der richtigen Orientierung des Einlaufschuhs (36) um die Achse seines Trichters in der Trockenv. Ize.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1811800C3 (de) Vorrichtung zur Trennung von mitgeführten Teilchen aus einem Gasstrom
DE1753679B1 (de) Einlaufschuh einer Kondensat-Absaugvorrichtung
DE1435329C3 (de)
DE2346119A1 (de) Stoffauflauf einer papiermaschine
DE1753679C (de) Einlaufschuh einer Kondensat Absaug vorrichtung
DE2153752C3 (de) Trockner für blattförmige Materialien
DE2655338C3 (de) Offenendspinnvorrichtung
DE3409658C2 (de) Fallstromverdampfer
DE1932706C3 (de) Texturiervorrichtung
DE810146C (de) Flotationsapparat fuer Trueben mit unter Druck geloestem Gas, die eine Duese durchstroemen
DE599417C (de) Zylindrische Siebtrommel fuer Schleudermaschinen
DE2450241C2 (de) Beheizte Walze zum Wärmebehandeln von z.B. Chemiefasern
DE2626948C3 (de) Vorrichtung zum Verspritzen von Wasser in Wasserrückkühlanlagen
DE3535315A1 (de) Vorrichtung zum abfuehren von kondensat aus einem dampfbeheizten trockenzylinder
DE678318C (de) Fluessigkeitsabfuehrvorrichtung bei einer Trennschleuder
DE559141C (de) Umlaufende Glocke mit Vertiefung zur Aufnahme einer zu zerstaeubenden Fluessigkeit o. dgl.
DE1602356C (de) Wasserkuhleinrichtung fur schnellau fenden Walzdraht
DE491411C (de) Dampfregelungsventil mit Dampftrockner fuer Lokomotivkessel
DE509728C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Nassbehandeln von Spinnkuchen
DE1760060C3 (de) Vorrichtung zum Entfernen der Oberoder Unterwindung von Ablaufkopsen
DE570546C (de) Vorrichtung zum Zufuehren des Schleudergutes auf der ganzen Breite einer Schleudertrommel
DE1461118C (de) Vorrichtung zum Entwässern von Filz-, Pappe-, Papier- und ähnlichen Werkstoffbahnen
DE716822C (de) Stoffschleuder zum Abscheiden von schweren Verunreinigungen aus Fluessigkeiten, wie z. B. Faserstoffaufschwemmungen
DE1710660C3 (de) Tordiervorrichtung in Einrichtungen zum Texturieren von thermoplastischen Fäden oder Garnen
DE2159660C3 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Entspannen von Garn