DE174703C - - Google Patents
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- DE174703C DE174703C DENDAT174703D DE174703DA DE174703C DE 174703 C DE174703 C DE 174703C DE NDAT174703 D DENDAT174703 D DE NDAT174703D DE 174703D A DE174703D A DE 174703DA DE 174703 C DE174703 C DE 174703C
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- piston
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01K—STEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
- F01K7/00—Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
- F01K7/34—Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of extraction or non-condensing type; Use of steam for feed-water heating
- F01K7/36—Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of extraction or non-condensing type; Use of steam for feed-water heating the engines being of positive-displacement type
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- Combustion & Propulsion (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~- M 174703 KLASSE 14 h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Mai 1903 ab. Längste Dauer: 17. März 1917.
Die vorliegende Erfindung ist eine Vorrichtung zur Ausübung des im Hauptpatent beschriebenen
Verfahrens, wie es dort im besonderen in der Anordnung der Dampfmaschinen nach den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, wobei die
Maschine I mit einem unmittelbar wirkenden Regler ausgerüstet ist, der für den Fall, daß die
Maschine I allein und ohne Verbindung mit den Kochgefäßen auf die Transmission arbeitet, in
bekannter Weise die Steuerung beeinflußt.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung ermöglicht nun im
Gegensatz zu einer älteren Bauart, bei der eine selbsttätige Regelung für stets wechselnden
Bedarf an Abdampf stattfindet, eine Regelung für einen erst nach Ablauf von längeren Zeitabschnitten
eintretenden Wechsel an Abdampf. Die Vorrichtung kann also von Hand eingestellt werden, wenn für die nächste Zeit ein größerer
oder ein geringerer Bedarf an Abdampf zu erwarten ist. Die Erfindung besteht darin, daß
die Regelung durch einen mit dem Regler mittels eines Gestänges verbundenen und von der
Kochspannung beeinflußten Kolben erfplgt, der durch Auflegen von Gewichten dem für
längere Zeitabschnitte nahezu gleichbleibenden , Bedarf an Abdampf entsprechend eingestellt
wird.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Hier
erfolgt die Gleichhaltung der Kochspannung vermittels eines unter dieser stehenden und
durch Gewichte b für eine bestimmte Spannung im labilen Gleichgewicht erhaltenen Kolbens k,
dessen Bewegung bei Druckänderungen, deren Übertragung vom Verbindungsrohr f zwischen
Auspuffrohr und Zylinder C bewirkt wird, in solcher Weise auf die Steuerung behufs Beeinflussung
der Füllung übertragen wird, daß die Verbindung des Reglergestänges mit der Steuerung aufrecht erhalten bleiben kann. In
dem durch Zeichnung erläuterten Beispiel wirkt das Reglergestänge mittels Hebels h auf die
Welle a, von welcher aus die Verstellung der Steuerung in bekannter Weise erfolgt.
Die Übertragung der Bewegung des Kolbens auf die Welle α kann beispielsweise in nachstehend
beschriebener Art erfolgen:
Die Verlängerung des Kolbens k ist als Zahnstange ζ ausgebildet, welche in ein auf der
Welle α lose sitzendes Zahnrad r eingreift, so daß der Kolben diese Welle unter Vermittlung
eines Mitnehmers m nach derjenigen Richtung drehen kann, welche dem Steigen des Reglers,
also auch der Verkleinerung der Füllung entspricht, während nach der anderen Richtung
eine zur Welle α konzentrische Aussparung in dem Rade r dem Mitnehmer freie Bewegung läßt.
In der· Figur ist der Kolben in der tiefsten Stellung gezeichnet. Behufs richtigen Zu-
fs. Auflage, ausgegeben am 10. April igii.1
saminenwirkens Von Kolben k und Regler wird das Hülsengewicht Q des letzteren entweder
direkt durch Aufsetzen eines Gewichtes gx oder
durch Abnehmen eines Gegengewichtes g vergrößert, so daß der Regler, bei der von Maschine
II konstant erhaltenen Tourenzahl seine tiefste Stellung einnehmen will, weil dann das
Hülsengewicht stets größer ist als die nach oben wirkende Resultante der Zentrifugalkraft.
ίο Beim Niedergange des Kolbens K läuft der
Mitnehmer m frei in dem Schlitze des Rades r, der Kolben ist also ohne Einwirkung auf die
Drehung der Welle a. Dagegen kommt jetzt das Hülsenübergewicht ^1 zur Wirkung, der Regler
sinkt und wirkt dabei unter Vermittlung seines Stellzeuges vergrößernd auf die Füllung Steigt
infolgedessen der Druck im Auspuffrohre und damit auch unter dem Kolben k, dann findet der
Niedergang des Reglers seine Begrenzung durch Anstoß des Mitnehmers, und das ganze System
des Reglers und Kolbens k kommt damit ins Gleichgewicht. Jede Änderung der Stellung
des Kolbens bedingt also auch eine Änderung der Stellung des Reglers bei der normalen
Tourenzahl, und bei jedem Übergange aus einer Stellung in die andere kommt somit auch die
Ölbremse des Reglers als Dämpfungsmittel zur Wirkung, so- daß eine Überregulierung ausgeschlossen
ist.
Soll nun die Maschine I ohne Verbindung mit den Kochgefäßen und bei Stillstand von II
selbständig arbeiten, dann. ist nur nötig, Gewicht g-j wegzunehmen oder aber g aufzulegen,
so daß der Regler wieder für die normale Tourenzahl belastet ist. Der Kolben k sinkt dann, weil
er unter einer geringeren Spannung steht, als dem Gewichte b entspricht, in seihe tiefste Stellung,
und der Mitnehmer m spielt frei in dem Ausschnitt des Rades r, so daß der Regler in
seiner Wirkung vom Kolben k ganz unabhängig ist.
Soll also die Maschine I nach dem Verfahren des Hauptpatentes arbeiten, so muß
Gewicht ^1 aufgelegt oder Gewicht g abgenommen
werden. Soll die Maschine selbständig ohne Verbindung mit den Kochgefäßen arbeiten, dann
ist g1 abzunehmen bezw. g aufzulegen.
Sollte bei diesen Manipulationen ein Versehen vorkommen, so kann dadurch eine Gefahr für
den Betrieb nicht entstehen, weil dann im ersten Falle das zu kleine Hülsengewicht Q den Kolben
k entlastet und dadurch nur die Kochspannung zu niedrig erhalten wird. Andernfalls
ist das Hülsengewicht größer, als der normalen Tourenzahl entspricht, und diese wird
nur um weniges in erlaubten Grenzen. steigen.
Sollte der als seltene Ausnahme geltende Fall eintreten, daß bei dem Verfahren nach
dem Hauptpatente weniger Arbeit konsumiert wird, als Maschine I, dem Dampfverbrauch für
das Kochen entsprechend, leistet, so daß also der Regler der Maschine II, nachdem er deren
Füllung auf Null gestellt hat, außer Tätigkeit tritt, dann erhöht sich zwar die Tourenzahl des
Systems, aber nur so weit, bis der Regler der Maschine I, entsprechend seinem verringerten
Hülsengewichte, in Funktion tritt, welcher dann das System auf der wenig erhöhten
Tourenzahl erhält und ein Durchgehen verhindert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens zur Verwendung von Kochdampf für motorische Zwecke nach Patent 139013, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung der Maschine I durch einen mit dem Regler (Q) mittels eines Gestänges verbundenen und von der Kochspannung beeinflußten Kolben (k) erfolgt, der durch Auflegen von Gewichten (g, g-J dem für längere Zeitabschnitte nahezu gleichbleibenden Bedarf an Abdampf entsprechend eingestellt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE174703C true DE174703C (de) |
Family
ID=439421
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT174703D Active DE174703C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE174703C (de) |
-
0
- DE DENDAT174703D patent/DE174703C/de active Active
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