DE17461C - Neuerungen an Zimmeröfen - Google Patents

Neuerungen an Zimmeröfen

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DE17461C
DE17461C DENDAT17461D DE17461DA DE17461C DE 17461 C DE17461 C DE 17461C DE NDAT17461 D DENDAT17461 D DE NDAT17461D DE 17461D A DE17461D A DE 17461DA DE 17461 C DE17461 C DE 17461C
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Germany
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knee
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heat
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DENDAT17461D
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English (en)
Original Assignee
C. wolf in Berlin
Publication of DE17461C publication Critical patent/DE17461C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B5/00Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges
    • F24B5/02Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around stoves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
TSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
CARL WOLF in BERLIN. Neuerungen an Zimmeröfen.
Die nachstehend beschriebenen eigenthümlichen Einrichtungen an Zimmeröfen sollen, bei einem verhältnifsmäfsig geringen Verbrauch von Brennmaterial, sowohl eine sehr schnelle als auch andauernde Erwärmung der Zimmer erzielen. In beiliegender Zeichnung ist die Anordnung dieser Einrichtung dargestellt/ und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht des Ofens,
Fig. 2 einen Schnitt nach A-B der Fig. 4 mit theilweiser Seitenansicht,
Fig. 3 einen Schnitt nach C-D der Fig. 4 mit theilweiser Vorderansicht,
Fig. 4 einen Grundrifs im Schnitt nach E-F der Fig. 3.
fig. j giebt noch eine eigentümliche Form des durch den Ofen gehenden Kniees s.
Der Ofen besteht im wesentlichen aus zwei vollkommen von einander getrennten Theilen, dem Heizkörper und dem ihn umgebenden Mantel zur Aufnahme der Wärme.
Der äufsere Mantel A ist aus Kacheln hergestellt und bildet eine Art Grundofen, dessen äufsere Form und Ausschmückung beliebig sein kann. Auf der Vorderseite dieses Mantels A ist eine Flügelthür α angebracht, welche aus einem metallenen Rahmen besteht, in den Kacheln b eingesetzt sind. Es hat dies den Zweck, dafs die Thür die Wärme ebenso aufnimmt wie die übrigen Wände des Kachelmantels.
Die Gitter ίί' am Sockel des Ofens oder Mantels A verschliefsen die Kanäle äd\ deren Zweck ist, von unten Luft zur Kühlung der Aufsenwände des später beschriebenen Heizapparates zu führen.
Der ganze Aufsenmantel A ist oben wie ein gewöhnlicher Grundofen mit einer doppelten Dachsteinschicht abgedeckt.
Der Heizapparat besteht aus einem Kasten B aus Gufseisen oder anderem passenden Material, in welchem der Rost i eingelegt ist, und welcher auf der Untermauerung m ruht. In dieser letzteren m ist gleichzeitig der Aschenfallkasten η befindlich, und kann der für denselben nöthige Raum durch die luftdicht schliefsende Thür 0 verschlossen werden. Ebenso ist die Feuerungsöffnung des Kastens B durch die Thür p luftdicht zu verschliefsen.
Von dem genannten Kasten B geht das Rohr r nach oben bis ziemlich unter die Decke des Mantels A1 wendet sich dann wieder nach unten, Fig. 3, geht in einem Knie ί durch den Kasten B und mündet schliefslich bei t in den Schornstein C.
Damit man den Kasten B auch benutzen kann, wenn das Knie j etwa seitlich nach aufsen geführt werden soll, je nach der Situation, sind in demselben Löcher angeordnet, welche durch Deckel w verschlossen werden.
Diese letzteren sind durch einen bekannten Bajonnetverschlufs in dem Kasten B gehalten und mit Eisenkitt oder Lehm lutirt, Fig. 2.
In Fig. 5 ist eine Modification des Kniees ί dargestellt, um etwaige Flugasche leicht entfernen zu können.
Es ist an demselben ein Aschensack χ angebracht, der durch einen Schieber ζ verschlossen wird.
Derselbe läuft in Kloben y und kann mittelst eines gewöhnlichen Feuerhakens geöffnet
oder geschlossen werden, indem man mit demselben in die Oese des Schiebers hakt, Fig. 5. Die Wirkungsweise des Ofens ist folgende:
Das auf dem Rost i brennende Feuer geht zuerst in der Richtung der Pfeile, Fig. 3, nach oben, wendet dann um, passirt Knie s und geht bei t in den Schornstein.
Die Röhren r und ebenso das Knie s werden hierdurch rothglühend und strahlen eine beträchtliche Hitze aus, die von dem Mantel A aufgenommen wird, welcher sie nach und nach an die Zimmerluft abgiebt. Die Röhre r sowohl, als auch das Knie ί kann man je nach Bedarf in Gufseisen ausführen oder auch gewöhnliche Schwarzblechröhren anwenden; um die sofortige Erwärmung eines Zimmers zu bewirken, öffnet man, wenn der Heizapparat glühend ist, die Thüren a, wodurch die ausgestrahlte Wärme sofort in das Zimmer tritt. Wenn dann die Wärme genügt, so schliefst man dieselben (a), und nimmt nun der Mantel A die Wärme noch derart auf, dafs, wenn das Feuer im Kasten B längst erloschen und die Verschlufsthüren / und ο geschlossen sind, der ganze Ofen noch als Grundofen wirkt, d. h. in allen seinen Theilen gleichmäfsig Wärme abgiebt.
Ein besonderer Vorzug dieser Construction soll darin bestehen, dafs sämmtliche Verbrennungsgase zur Wirkung gelangen, indem sich kein Rufs bilden soll. Derselbe soll in dem, in der Stichflamme liegenden, hellroth glühenden Knie s verzehrt werden, und wird gleichzeitig die Luft im Schornstein C so erwärmt, dafs der Zug des Ofens vermehrt wird.
Damit sowohl der Kasten B als auch die Röhren r durch das Feuer nicht zu sehr leiden, werden dieselben mit kalter Luft von aufsen umgeben, welche letztere, wie schon gesagt, durch die Kanäle d dl im Mantel A1 eintritt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einem Einsatzofen die Leitung der Verbrennungsgase durch das Rohr r, dessen Knie ί in den Feuerraum gelegt ist, zum Zweck, den Rauch zu verbrennen, somit die Rufsbildung zu verhüten und gleichzeitig durch die Erwärmung der Luft im Schornstein C den Zug des Ofens zu vermehren.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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