DE1745545U - Mit einer tretkurbel versehenes motorfahrrad. - Google Patents

Mit einer tretkurbel versehenes motorfahrrad.

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DE1745545U
DE1745545U DE1953K0013959 DEK0013959U DE1745545U DE 1745545 U DE1745545 U DE 1745545U DE 1953K0013959 DE1953K0013959 DE 1953K0013959 DE K0013959 U DEK0013959 U DE K0013959U DE 1745545 U DE1745545 U DE 1745545U
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DE
Germany
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vehicle
crank
dirt
boards
folded
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DE1953K0013959
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English (en)
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Alfred Dipl Ing Kreidler
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  • NeueTextunterlagen
    "Mit einer Tretkurbel versehenes Motorfahrrad"
    Die für das Anfahren oder Abwerfen des Motors und das gelegentlich Mit-
    treten am Berg mit Tretkurbeln versehenen Hotorfahrräder (Elopeds) sind unter zwei Gesichtspunkten verbesserungsbedürftig : einerseits ist der Fahrer, namentlich bei schlechter Witterung, sehr dem Straßenschmutz ausgesetzt, und andererseits ist er. durch die naturgemäß ungleiche Stellung und durch die Beweglichkeit der Tretkurbelpedale während der Notorfahrt zu einer ziemlich unglücklichen und ermüdenden Fuß- und Beinhaltung gezwungen.
  • Zwar sind schon viele Vorschläge gemacht worden, bei notorfahrrädern die Tretkurbelarme unter sich parallel-und bezüglich des Fahrzeugrahmens feststellbar zu machen, oder zusätzlich anbaubare Fußrasten vorzusehen, um den Fahrer während der Motorfahrt eine gleichmäßige und vor allem feste Fußstütze zu geben. Auch sind schon für Motorräder, insbesondere für den Beifahrer, klappbare Fußbreiter bekannt geworden. Ein Schutz des Fahrers gegen Verschmutzung war dabei aber weder beabsichtigt,noch erreicht.
  • Soweit man bisher überhaupt bei solchen Notorfahrrãdern auf eine besondere Schutzeinrichtung gegen Verschmutzung des Fahrers und des Fahrzeuges bedacht war, hat man sich damit zufriedengegeben ggfl. um Scharniere wegklappbar
    Kotflügel oder Bleche am vorderen Rahmenteil, an den Radgabeln oderCRctwie
    in der Nähe der Räder in einer solchen Entfernung von der Tretkurbelachse
    anzubringen, daß gerade noch Raum für das Treten der Pedale bleibt. Es leuchtet
    ein, daß solche Einrichtungen nicht sehr wirksam sein können, und daß nach wie vor Fahrer und Fahrzeug von unten her mit Straßenschmutz bespritzt werden.
  • Es ist auch schon ein Motorfahrrad bekannt geworden, bei dem anschließend an eine vordere Spritzwand feste horizontale Schmutzbretter zum Schutz von Fahrer und Fahrzeug von unten her angeordnet waren. Deren Anordnung konnte aber nicht sehr befriedigen, denn um den Raum für den Umlauf der Pedale frei zu lassen, mußten die Schmutzbretter sehr tief gelegt werden, was die Bodenfreiheit des Fahrzeuges beeinträchtigte. Gerade bei llotorfahrrädern, die auch gelegentlich die Treppen herauf und herunter getragen werden sollen, konnte ein solcher Mangel nicht hingenommen werden. Abgesehen davon macht ein derartiges Fahrzeug einen schwerfälligen und unschönen Eindruck.-Andere Vorschläge wieder zielten darauf, unmittelbar an den Pedalen selbst Schutzeinrichtungen zu befestigen. Dadurch wurde aber - wie man leicht einsieht-das Treten der Pedale erschwert, so daß sich solche Schutzeinrichtungen im praktischen Gebrauch nicht durchsetzen konnten.
  • Für ein Motorrad wurde schließlich schon eine zusammenlegbare Knie-und Fußschutzeinrichtung in Vorschlag gebracht, welche aus zwei an das Fahrzeug heranklappbaren Beinschildern und je einem an jedem Beinschild um eine horizontale Achse hochklappbaren Fußschutzblech besteht. Wenn diese Einrichtung in Gebrauchsstellung gebracht werden soll, werden die Beinchilder zunächst über ihre Gebrauchslage hinaus nach vorn geschwenkt, die Fußschutzbleche heruntergeklappt, daraufhin festgehalten und bei der Rückkehr der Beinschilder in die seitliche Gebrauchslage unter die Fußraten geschoben, an denen sie sich durch nach oben wirkenden Fderdruck anlegen. Für Motorfahrräder mit beweglichen Pedalen ist eine solche Einrichtung nicht brauchbare Das nach vorn stehende Pedal würde die beschriebene Ingebrauchnahme unmöglich machen. Auch kann das Fnßschutzblech zufolge seiner federnde Anlage gegen die Fußrasten von unten nach oben nicht als feste Fußauflage dienen. nach der Neuerung ist dagegen ein mit einer Tretkurbel versehenes J'otorfahrrad mit einer vorderen Spritzwand und außerdem mit den Fahrer und das Fahrzeug von unten her schützenden Schmutzbrettern in der Weise ausgestattet, daß die Schmutzbretter aus einer die Tretkurbelbenutzung nicht hindernden Ruhelage in eine durch eine oberhalb der horizontal gestellten Tretkurbel verlaufende Ebene bestimmte horizontale Gebrauchslage umlegbar sind, in der sie sich an
    dievordereSpritand anschließen und, die Tretkurbeln überdech&nd, gleich-
    zeitig als FUß auflage dienen. In einer vorteilhaften Ausführungsform sind
    die Schmutzbretter an der Unterkante der Spritzwand oder in deren Nähe mittels
    an sich bekannter, quer zur Fahrtrichtung liegender Scharniere angelenkt.
  • Nicht minder vorteilhaft ist eine andere Ausführungsform7 die sich dadurch kennzeichnet, daß die Schmutzbretter mittels an sich bekannter, in Längsrichtung laufender Scharniere am Fahrzeugrahmen oder an der Fahrzeugverkleidung angebracht sind, derart, daß sie aus einer hochgeklappten Ruhelage seitwärts in die Gebrauchslage herausgeschwenkt werden können. In beiden
    Fällen können die Schmotzbretter in an sich bekannter reise der Festlegung
    der Tretkurbel dienen.
  • In der Zeichnung ist in einer Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel eines neuerungsgemäßen Motorfahrrades uiedergegeben, uns zwar zeigt Fig. 1 das Fahrzeug mit hochgeklappten Schmstzbretterny " 2 dasselbe mit ein Gebrauchslage befindlichen Schmutzbrettern.
  • Am Hauptrahmen 1 des Fahrzeuges ist eine Spritzwand 2 bekannter Art mit Hilfe von Streben 3 befestigt. Der Motorgetriebeblock 4 ist unterhalb des Rahmens aufgehängt* Im Sotorgetriebeblock ist die Tretkurbel 6 gelagert* In der Nähe der Unterkante der Spritzwand 2 sind die Schmutzbretter 7
    beiderseits des Fahrzeuges in Scharnieren 8 angelenkt. Sie weisen je zwei
    Rastglieder 9 in geeignetem Abstand für die Festlegung der Tretkurbel 6 auf.
  • Für das Anfahren oder beim Mittreten am Berg sind die Schmutzbretter 7 in der in Fig. 1 gezeichneten Lage hochgeklappt. Sobald der Fahrer nicht mehr zu treten wünscht oder braucht, bringt er die Tretkurbel in die Horizontallage und klappt die Bretter 7 herunter, wie es Fig. 2 zeigt. Dabei greift auf jeder Seite eines der Rastglieder 9 über die jeweilige Pedalachse, wodurch die
    Tretkurbel festgehalten ist. Der Fahrer setzt nun seine Füße auf die Bretter 7
    und kann so das Fahrzeug wie ein gewöhnliches Hotorrad, oder besser gesagt,
    wie einen gewöhnlichen Roller fahren. Er genießt dabei vor allem einen weit-
    gehenden Schmutzschutz von unten her und kann außerdem seine Beinstellung
    in weiten Grenzen variieren, um so einer Ermüdung bei längerer Fahrt vorzu-
    beugen.
  • Eine andere Lösung wäre z. B. die, daß die Schmutzbretter 7 um eine Längsachse an der Blechhaube 5 (oder auch am Rahmen) angelenkt sind, so daß sie, um das Treten zu ermöglichen, an die Verkleidung herabgeklappt und umgekehrt in die Gebrauchslage nach außen geschwenkt werden können.
  • Schutzansprüche

Claims (4)

  1. t Schutzansprüche 1< Hit einer Tretkurbel versehenes Motorfahrrad, das ait einer vorderen
    Spritz'sand und außerdem mit den Fahrer und das Fahrzeug von unten her schützenden Schmutzbrettern ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmutzbretter (7) aus einer die Tretkurbelbenutzung nicht hindernden Ruhelage in eine durch eine oberhalb der hoEBsontal gestellten Tretkurbel verlaufende Ebene bestimmte horizontale Gebrauchslage umlegbar sind, in der sie sich an die vordere Spritzwand anschließen und, die
    Tretkurbel überdeckend, gleichzeitig als Fußauflage dienen.
  2. 2. Fahrzeug ns. oh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Horizontal- laGe umlegbaren Schmutzbretter (7) mittels an sich bekannter, qu. er zur u
    Fahrtrichtung liegender Scharniere (8) an der Unterkante der vorderen Spritzwand oder in deren Nähe angelenkt sind.
  3. 3. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmutzbretter mittels an sich bekannter, in Längsrichtung verlaufender Scharniere am Fahrzeugrahmen oder an der Fahrzeugverkleidung angebracht sind, derart, daß sie aus einer hochgeklappten Ruhelage seitwärts in die Gebrauchslage hcrausgeschpenkt werden können.
  4. 4. Fahrzeug nach Anspruch 1, 2 oder 3e dadurch gekennzeichnet, daß die Schmutzbrotter (7) mit Rastgliodern (9) ausgestattet sind, die in an sich bekannter Ueise der Festlegung der Tretkurbel dienen.
DE1953K0013959 1953-11-23 1953-11-23 Mit einer tretkurbel versehenes motorfahrrad. Expired DE1745545U (de)

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