DE174397C - - Google Patents

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DE174397C
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arm
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/12Cable grippers; Haulage clips
    • B61B12/122Cable grippers; Haulage clips for aerial ropeways

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

& mtm\ lämi &&κ Wo;
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 174397 KLASSE 35 δ. GRUPPE
GEORG LEUE in BERLIN.
Seilgreifer für Seilbahnen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. April 1905 ab.
Zur Aufhängung der Last am Förderseil von Seilbahnen sind bereits Seilgreifer mit einem beweglichen Arm vorgeschlagen worden, der durch eine Sperrvorrichtung in Greifstellung gehalten wird und, durch selbsttätiges Lösen der Sperrvorrichtung an der Endstation freigegeben, aufwärts schwingt, so daß Greifer und Last vom Seil abfallen können. Man hat ferner Doppelhaken verwendet, die außer dem oben beschriebenen beweglichen noch einen festen Arm trugen, der dazu diente, den mittels des beweglichen Armes von einer mechanischen Hebevorrichtung zum Seil hochgeführten Greifer durch Erfassen einer die Hebevorrichtung mit dem Seil verbindenden Gleitschiene auf das Seil überzuführen.
Es hat sich nun herausgestellt, daß dieser feste Führungsarm bei dem Abfallen des Greifers mit der Last an der Endstation dadurch hinderlich ist, daß er leicht an Drähten, Tauen oder dergl. hängen bleibt bezw. die für die Abwärtsleitung der abfallenden Last dienenden Rutschtücher oder Schläuche beschädigt oder an ihnen hängen bleibt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Seilgreifer mit zwei Armen, der diese Nachteile vermeidet. Er unterscheidet sich von dem zuletzt beschriebenen dadurch, daß auch der die Führung an der Gleitschiene vermittelnde Gleitarm schwingbar angeordnet ist. Er wird ebenso wie der Greifarm durch eine Sperrvorrichtung in Arbeitsstellung gehalten, die an der Endstation selbsttätig ausgelöst wird und ihn um annähernd i8o° hochschwingen läßt.
Der neue Seilgreifer ist in einer beispielsweisen Ausführungsform auf der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt ihn in senkrechtem Schnitt in der Ebene A-A der Fig. 3 in Arbeitsstellung. Fig. 2 zeigt ihn in gleicher Darstellung nach Auslösen der Sperrvorrichtung. Fig. 3 ist eine Seitenansicht, bei der die Sperrvorrichtung in senkrechtem Schnitt dargestellt ist.
Am oberen Ende der Greiferstange α ist einerseits der Greifarm g angeordnet, der in bekannter Weise mittels des senkrecht zu ihm verschiebbaren, zwei verschiedene Querschnitte . aufweisenden Sperrstiftes i entweder in der Arbeitsstellung gehalten oder nach Verschiebung des Stiftes freigegeben wird. Ihm gegenüber ist der Führungs- oder Gleitarm c in gleicher Weise an die Greiferstange angelenkt. Derselbe wird durch ein und denselben Sperrstift i in Arbeitsstellung gesichert, indem er ebenso wie der Greifarm g einen rechteckigen Ausschnitt h oberhalb der Anlenkungsstelle aufweist, in den der vierkantige Teil des Stiftes i hineingreift, der auf diese Weise in den Einschnitten h der beiden Arme g und c liegt und ihr Hochschwingen verhindert.
Eine der Seilbahnanordnungen, bei denen der neue Seilgreifer mit Vorteil verwendet
werden kann, ist in Fig. 4 bis 6 beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Fig. 4 und 5 die Ladestation in Seitenansicht und Grundriß, Fig. 6 die Entladestation in Seitenansieht.
Dem über die Rollen k und / laufenden Förderseil 0 führt eine Hebevorrichtung m, in deren Ösen η der Greifarm g des Seilgreifers eingehängt wird, die Last zu, wobei
der sichere Übertritt der Last von der Hebevorrichtung auf das Seil durch eine Gleitschiene ρ vermittelt wird, auf der die Greiferoder Hängestange mit einer Hohlkehle ihres Kopfes unter Sicherung des Führungs- oder Gleitarmes c abwärts gleitet, bis der Greifarm g das Seil erfaßt, das nun Greifer und Last fortführt.
An der Endstation bewirkt ein dicht über dem Seil angeordneter Anschlag q eine Ver-Schiebung des Stiftes i derart, daß beide Arme g und c hochschwingen können. Greifer und Last fallen vom Seil ab Und in den unter ihm. aufgehängten Rutschschlauch r. Dadurch, daß auch der Gleitarm c jetzt frei beweglich ist, wird eine Beschädigung des Rutschschlauches und ein Hängenbleiben des
Greifers und der Last mit Sicherheit vermieden.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    beweglichen
    Seilgreifer für Seilbahnen mit einem Greifarm und einem die Überführung von der Hebevorrichtung auf das Förderseil mittels einer Gleitschiene sichernden Führungsarm, dadurch gekennzeichnet, daß auch dieser Führungsarm (c) schwingbar an die Greiferstange angelenkt ist.
  2. 2. Ausführungsform des Seilgreifers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Arme durch ein und dieselbe selbsttätig auslösbare Sperrvorrichtung in Arbeitsstellung festgehalten werden.
  3. 3. Ausführungsform des Seilgreifers nach Anspruch 1 mit einem senkrecht zur Ebene des Greifarmes verschiebbaren Sperrbolzen, dessen verstärktes Ende den Greifarm in Arbeitsstellung hält, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Sperrbolzen in derselben Weise auch die Sperrung des schwingbaren Gleitarmes bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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