DE174346C - - Google Patents

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DE174346C
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Germany
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J9/00Moving targets, i.e. moving when fired at
    • F41J9/02Land-based targets, e.g. inflatable targets supported by fluid pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 174346 KLASSE 72 e. GRUPPE
AUGUST RICKELT in DORTMUND.
umstellende Schießscheibe.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1905 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine laufende Schießscheibe, welche sich an den Enden der Bahn selbsttätig wieder in die Laufrichtung umstellt. Gegenüber bekannten Schießscheiben dieser Art kennzeichnet sich der Erfindungsgegenstand im wesentlichen dadurch, daß an der Laufbahn eine Anzahl Anschläge angebracht ist, die durch ihre Einwirkung auf eine an dem Scheiben wagen ίο drehbar angebrachte Flügelscheibe die Umstellung der Schießscheibe in eine zur anfänglichen entgegengesetzte Richtung bewirken und die Schießscheibe auch dann zwingen, die Enden der Bahn mit nach vorn gerichtetem Vorderteil zu verlassen, wenn sie während ihres Laufes um i8o° gedreht würde, wobei eine solche Drehung der Schießscheibe nur erfolgt, wenn sie an einer bestimmten Seite vom Drehpunkt aus getroffen wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι stellt eine Vorderansicht und Fig. 2 eine Oberansicht der Scheibenbahn dar.
Fig. 3 zeigt den Scheibenwagen in Ansicht. Fig. 4 ist eine Oberansicht und
Fig. 5 eine Unteransicht des Scheibenwagens.
Fig. 6 und 7 veranschaulichen Einzelteile. Die Vorrichtung besteht aus einem festen Gleis ι und zwei beweglichen Brücken oder Gleitstellen 2, 3, welche durch Schraubenbolzen mit dem festen Gleis scharnierartig verbunden sind. Ein die Scheibe tragender Wagen kann auf dem so gebildeten Gleis hin- und herrollen. An den beiden bewegliehen Gleitstellen 2, 3 sind Hebelarme 4, 5 angeordnet, an deren Enden durch einen Ring 6 gehende Schnüre 7, 7 befestigt sind. Diese Schnüre können mit einem Pedal verbunden sein; wird an den Schnüren gezogen, so heben sich die Brücken 2, 3. An dem äußeren Ende jeder Brücke 2, 3 ist eine Sperrklinke 8 drehbar angeordnet, derart, daß sie sich in aus Flacheisen 9, 9 bestehenden Führungen bewegen kann. In diesen Flacheisen befinden sich Löcher, durch welche ein Stift 10 gesteckt werden kann. Der Scheibenwagen wird an den Endpunkten des Gleises durch Anstoßen an den U-förmig umgebogenen Schienen zum Stillstand gebracht, wobei die Sperrklinke 8 über einen am Wagen angeordneten Ansatz einklinkt und den Wagen festhält. Wird nun an der Schnur 7 gezogen , so hebt sich eine der Brücken mit dem Wagen. Die Sperrklinke 8 stößt dabei an den Stift 10 an und wird infolgedessen heruntergedrückt, so daß der Wagen nun nach dem entgegengesetzten Ende der Bahn laufen kann. An dem Wagen ist eine drehbare, senkrechte Achse 11, welche am oberen Ende die Schießscheibe, Hase, Reh oder dergl., trägt, angeordnet. Die Achse 11 wird von einem Rohr 12 umgeben, dessen Oberkante gegen einen oberen Ansatz 13 der Achse 11 stößt. An den Berührungsflächen des Rohres und des Ansatzes 13 sind zwei

Claims (3)

  1. sich rechtwinklig kreuzende Nuten 14 ausgearbeitet, in welche ein durch die Achse 11 gehender Stift 15 seine Lagerung findet (s. Fig. 3 und 7). An dem unteren Ende der Achse 11 sitzt eine lose Scheibe 16, welche durch eine gegen den Wagenboden anliegende Spiralfeder 17 nach unten gedrückt wird. Die Scheibe 16 ist sektorartig ausgeschnitten, so daß zwei Flügel 18 und 19 gebildet werden, von welchen der eine (18) nach unten und der andere (19) nach oben gebogen ist.
    Am Boden der beiden Gleisbrücken 2, 3 sind zu verschiedenen Seiten von der Mittellinie des Gleises je zwei feste oder unter Federdruck stehende Anschläge 20, 21, 22, 23 befestigt. Die Anschläge 20, 21, 23 befinden sich auf der einen und der Anschlag 22 auf der anderen der durch die Gleismittellinie geteilten Hälfte des Gleises (Fig. 2). Die Anschläge 21, 22, 23 besitzen miteinander die gleiche Höhe, während der Anschlag 20 aus einem später zu erläuternden Grunde um ein bestimmtes Stück länger als die übrigen Stifte sein muß.
    Die Wirkungsweise der bis jetzt beschriebenen Teile der Vorrichtung ist die folgende: Der Scheibenwagen möge beispielsweise mit Bezug auf Fig. 1 und 2 von links nach rechts laufen. Die Scheibe 16 nimmt die Stellung, wie in Fig. 4 und 5 gezeigt, ein, wobei der nach unten geneigte Flügel 18 sich auf der mit Bezug auf die Fahrtrichtung linksseitigen Hälfte des Wagens befindet. Wenn der Wagen von der Brücke 2 herunterrollt, so gleitet die Scheibe 16 über die Anschläge 21 und 22 hinweg. Der Anschlag 23 stößt aber gegen die Kante des tiefer liegenden Flügels 18, so daß die Scheibe 16 und damit die Achse 11 sowie die Schießscheibe gedreht werden, und zwar um etwa i8o°. Durch das Einfallen des Stiftes 15 in eine der Nuten 14 wird eine Drehung der Scheibe über i8o° verhindert. Der die Scheibe bildende Hase oder dergl. wird also beim Abgang von dem rechten Bahnende sich in Laufrichtung befinden. Wird jetzt die Brücke 3 gehoben, so gleitet die Scheibe 16 während der Fahrt über die An-Schläge 22 und 21 hinweg. Der Anschlag 20 steht jedoch gegen die übrigen Anschläge um ein Stück höher hervor, derart, daß er gegen den höher liegenden Flügel 19 der Scheibe 16
    ■ anstößt und eine Wendung des Wagens und der Schießscheibe um i8o° bewirkt.
    Wird der Hase während des Laufens im vorderen Teil getroffen, so wird sich die Scheibe um i8o° oder auch nur um 900 drehen, je nach der Stärke des Aufschiagens des Geschosses. Im . ersteren Fall, also wenn der Hase mit dem Hinterteil in der Laufrichtung steht, wird die Scheibe 16 Widerstand an den Anschlägen 21 und 22 finden, welche den Hasen wieder in die Laufrichtung stellen, so daß die Anschläge 20 und 23 in richtiger Weise wirken können. Wird der Hase nur um 900 herumgeworfen, so drehen an den Seiten des Gleises aufgestellte Winkel 26 (s. Fig. 6) den Hasen wieder in die Laufrichtung zurück.
    Damit die Scheibe keine Drehung über l8o° machen kann und damit ferner deren Drehung verhindert wird, wenn die hintere Hälfte getroffen wird, sind am Wagen auf einer Seite der Scheibe zwei Stifte 24, 25 angebracht, gegen welche der hintere Teil der Laufscheibe anschlägt, während der Vorderteil über diese Stifte hervorsteht. Infolge dieser Anordnung der Stifte muß die Drehung der Scheibe in bestimmter Richtung erfolgen. Läuft beispielsweise der Scheibenwagen mit Bezug auf Fig. 1 und 2 von links nach rechts, so kann bei der Anordnung der Stifte nach Fig. 4 nur eine Drehung der Scheibe linksherum erfolgen; desgleichen muß die Scheibe sich während des Rücklaufes ebenfalls linksherum drehen. Dieser Umstand ist daher bei Bemessung der Höhe und Aufstellung des Anschlages 20 zwischen dem Gleis zu berücksichtigen. Aus obigem geht hervor, daß eine Drehung der Scheibe, d. h. ein Markieren eines Treffers, nur erfolgt, wenn die vordere Hälfte, also Blattschuß, getroffen ist. ■ ■
    Das feste Gleis kann auf verschiedene Weise ausgeführt werden, entweder gerade oder von der Mitte aus fallend. Die ganze Vorrichtung wird, wenn sie für Zimmerschießen bestimmt ist, mit einem starken bemalten Eisenblech, Wald und Schneise darstellend, verdeckt, so daß das Wild nur auf der Schneise geschossen werden kann. Ebenso kann hinter der festen Laufbahn ein Eisenblech zum Auffangen der Kugeln oder Schrote angeordnet werden.
    Pate nt-A ν Sprüche:
    ι . Laufende, sich an den Enden der Bahn selbsttätig wieder in die Laufrichtung umstellende Schießscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß an der Laufbahn eine Anzahl Anschläge (20, 21, 22, 23) angebracht ist, die durch ihre Einwirkung auf eine an dem Scheibenwagen drehbar angebrachte Flügelscheibe (16, 18, 19) die Umstellung der Schießscheibe in eine zur anfänglichen entgegengesetzte Richtung bewirken und die Schießscheibe auch dann zwingen, die Enden der Bahn mit nach vorn gerichtetem Vorderteil zu verlassen, wenn sie während ihres Laufes um i8o° gedreht würde, wobei eine solche
    Drehung der Schießscheibe nur erfolgt, wenn sie an einer bestimmten Seite vom Drehpunkt aus getroffen wird.
  2. 2. Laufende Schießscheibe nach Anspuch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der Laufbahn Anschläge (21, 22) angeordnet sind, durch die gegebenenfalls eine Drehung der Schießscheibe um i8o° herbeigeführt wird, ehe sie durch die äußeren Stifte (20, 23) in bekannter Weise umgestellt wird.
  3. 3. Laufende Schießscheibe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Wagen neben der drehbaren Schießscheibe Stifte (24, 25) angeordnet sind, zum Zwecke, eine Drehung der Scheibe in nur einer Richtung und nicht über i8o° hinaus zuzulassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057916B (de) * 1958-02-18 1959-05-21 Heinz Krausser Scheibenstand mit beweglichem Ziel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057916B (de) * 1958-02-18 1959-05-21 Heinz Krausser Scheibenstand mit beweglichem Ziel

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