DE173282C - - Google Patents

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DE173282C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G3/00Treating materials to adapt them specially as upholstery filling
    • B68G3/08Preparation of bed feathers from natural feathers
    • B68G3/10Cleaning or conditioning of bed feathers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— Λ*173282 KLASSE Se. GRUPPE
Firma L. M. LORCH in CANNSTATT.
mit unterbrochenem Betrieb.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. August 1903 ab.
Die bis jetzt üblichen Vorrichtungen zum Reinigen von Bettfedern hätten den Übelstand, daß sie entweder in der Ausführung für ununterbrochenen Betrieb zu verwickelt wurden oder in solcher für unterbrochenen Betrieb einer ständigen Beaufsichtigung zwecks jeweiliger Unterbrechung des Arbeitsvorganges bedurften, wodurch der Betrieb erheblich verteuert wurde.
ίο Der Gegenstand vorliegender Erfindung soll die oben genannten Übelstände von unterbrochen betriebenen Reinigungsvorrichtungen beseitigen, indem die Maschine mit einer Beschickungsvorrichtung mit selbsttätiger Ein-
i'5 und Ausrückvorrichtung und einer durch dasselbe Getriebe beeinflußten Vorrichtung zum öffnen und Schließen der Entleerungsklappe ausgestattet wird, wodurch eine, selbsttätige Unterbrechung des Betriebes herbeigeführt
so wird.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform der Beschickungsvorrichtung und deren Einrückvorrichtung, Fig. 2 den dazu gehörigen Grundriß und Fig. 3 die Beschickungsvorrichtung von der Seite gesehen.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei Teilen, einer Beschickungsvorrichtung b und der Arbeitstrommel ν mit ihrer Entleerungsklappe w, die durch ein Getriebe zwangläufig so miteinander verbunden sind, daß das öffnen der Trommel ν und das Stillsetzen der Beschickungsvorrichtung bezw. das Schließen der Trommel und die Inbetriebsetzung der Beschickungsvorrichtung selbsttätig herbeigeführt wird.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß die Federn eines Ballens gleichmäßig verunreinigt sind und deshalb auch zur Reinigung stets die gleiche Zeit in Anspruch nehmen, falls die Menge der in die Reinigungsmaschine eingebrachten Federn nahezu gleich groß ist. Deshalb genügt es, die Maschine entsprechend der durch die Erfahrung festgelegten Zeit laufen zu lassen, dann selbsttätig abzustellen, zu entleeren und dann den Betrieb wieder fortzusetzen.
In der durch die Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform geschieht dies mit Hilfe des zwischen der Beschickungsvorrichtung b und der Entleerungsklappe w der Trommel ν eingeschalteten Getriebes.
Im Gehäuse α befindet sich die Welle g mit der Stufenscheibe e, die von einer Antriebsvorrichtung in Gang gesetzt wird und eine Welle j durch Schnecke j1 und Schneckenrad J2 bewegt, auf der ein zweites Schneckenrad j3 sitzt, das gleichzeitig zwei Exzenterscheiben c und d vermittels des Schneckenrads f in Umdrehung versetzt (Fig. 2). c und d sind so angeordnet, daß der größten Exzentrizität von c die kleinste von d entspricht. Auf der Exzenterscheibe c schleift ein Hebel h, der durch eine Winkelübersetzung mit dem Riemen s so in Verbindung steht, daß ein Senken von h das Ausrücken von 5 von Scheibe k auf die Leerscheibe m bewirkt. Hierdurch wird die Beschickungsvorrichtung b außer Tätigkeit gesetzt. Entsprechend der Rotationsgeschwindigkeit der Stufenscheibe c und der eingeschalteten Schneckentriebe be-
wegt sich die Exzenterscheibe weiter, Hebel h wird allmählich gehoben und rückt den Riemen s wieder auf die Vollscheibe k, so daß die Beschickungsvorrichtung b wieder in Tätigkeit tritt.
Gleichzeitig mit c bewegt sich auch die Exzenterscheibe d. Steht Hebel h tief, so ist der auf d gleitende Arm t in seiner höchsten Lage und öffnet dabei durch eine Hebelüber-Setzung oder dergl. die Klappe n> der Trommel v, so daß deren Entleerung erfolgen kann.
Schließt sich n> wieder, so wird gleichzeitig b in Tätigkeit gesetzt. Wie bereits erwähnt, kann diese selbsttätige Ein- und Ausrückvorrichtung nur dann mit Erfolg Anwendung finden, wenn die aufgegebene Menge Federn in jeder Arbeitsperiode stets die gleiche ist. Hierzu ist aber eine genau wirkende
ao Aufgabevorrichtung nötig. Die Aufgabevorrichtung besteht aus einem aufrecht stehenden Rührwerk 0, das in einem Zylinder \ mit trichterförmigem Aufsatz ^1 umläuft. Durch das Rührwerk 0 wird das Reinigungsgut, das durch das Verpacken zusammengepreßt war, geschlagen und gelockert. Das gelockerte Gut fällt auf einen Rost q, von wo die Federn durch entsprechend geformte Arme r, die auf der Welle u befestigt sich mit dieser drehen, durch die Schlitze des Rostes q gezogen und in die Trommel ν gefördert werden.
Zweckmäßig wird die Arbeitstrommel ν gleich an die Aufgabevorrichtung b angeschlossen. .
Die Geschwindigkeit des Triebwerkes läßt sich durch ein Wechselgetriebe, Stufenscheibe, Planscheibengetriebe oder dergl. der Verunreinigung der Federn entsprechend regeln, so daß für die üblichen Fälle ein zweckmäßiges Arbeiten der Vorrichtung erzielt wird. Der Rost q verhindert während des Stillstandes der Schlägerwerke 0 und r jedes Einfallen von Federn in die Trommel.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Beschicken und Entleeren von Bettfedernreinigungsmaschinen mit unterbrochenem Betriebe, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Antrieb einer Beschickungsvorrichtung und der Entleerungsklappe der Reinigungstrommel ein mit wechselbarer Geschwindigkeit laufendes Getriebe derart eingeschaltet ist, daß durch dasselbe vermittels geeigneter Arbeitsorgane (Hebel, Exzenterscheiben, Zahnsektoren u. dgl.) die Entleerungsklappe geöffnet und gleichzeitig die Beschickungsvorrichtung abgestellt oder umgekehrt die Beschickungsvorrichtung eingerückt und die Entleerungsklappe geschlossen wird, zum Zweck, die Unterbrechung der einzelnen Arbeitsvorgänge selbsttätig zu gestalten.
2. Eine Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe gebildet wird aus einem aufrecht stehenden Rührwerk (0), welches das zusammengeballte Reinigungsgut lockert und auf einen darunter liegenden Rost (q) fallen läßt, von dem ein liegendes Schlägerwerk (r, u) die Federn durch die Schlitze des Rostes zieht und in die Verarbeitungstrommel wirft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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