DE173201C - - Google Patents
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/64—Motors specially adapted for running on DC or AC by choice
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Description
| vvyt des | -nfe | |
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KAISERLICHES
PATENTAMT
in BERLIN.
und Wechselstrombetrieb.
Bei Kollektormotoren, welche abwechselnd mit Gleich- und Wechselstrom betrieben
werden, was insbesondere im Bahnbetrieb vorkommt, bereitet die Anpassung der Motoren
an die vorgeschriebenen Spannungen Schwierigkeiten. Bei den Gleichstrombahnen hat sich als gebräuchliche Spannung diejenige
von 600 Volt herausgebildet. Es wäre nun am einfachsten, die Motoren so zu bauen,
daß sie bei beiden Stromarten mit 600 Volt betrieben werden könnten. Dies ist aber
aus zwei Gründen unmöglich. Erstens bereitet bei Wechselstrommotoren die Kommutierung
größere Schwierigkeit wegen der elektromotorischen Kräfte, welche in den kurzgeschlossenen Spulen durch die Oszillation
des Magnetfeldes induziert werden. Zweitens würde ein für eine bestimmte Wechselstromspannung bemessener Motor
beträchtlich überlastet werden, wenn er bei Gleichstrom mit derselben Spannung betrieben
würde. Während nämlich der Klemmenspannung bei Wechselstrom außer der elektromotorischen
Gegenkraft der Rotation auch die Selbstinduktion der Motorstromkreise,
und zwar insbesondere des Feldes entgegenwirkt, fehlt bei Gleichstrom diese Selbstinduktion,
und es muß daher die elektromotorische Gegenkraft erhöht werden. Das
bedeutet, daß der Motor mehr Strom aufnehmen und schneller laufen muß oder, mit anderen Worten, daß er überlastet ist.
Während also 600 Volt die gebräuchliche Gleichstromspannung ist, dürfen beispielsweise
Einphasen-Reihenschlußmotoren nur mit ungefähr 200 Volt betrieben werden.
Würde nun ein derartiger Motor mit derselben Gleichstromspannung betrieben, so würde er, wie schon erwähnt, überlastet sein
und dies wäre in noch höherem Maße der Fall, wenn er zu zweit in Reihe geschaltet
an eine Gleichstromlinienspannung von 600 Volt gelegt würde, weil .dann auf jeden
Motor 300 Volt entfielen.
Nach der Erfindung werden die erörterten Schwierigkeiten dadurch überwunden, daß die
Feldwicklung in bekannter Weise in zwei oder mehrere Teile geteilt wird, und daß
diese Teile bei Wechselstrom untereinander parallel, dagegen bei Gleichstrom hintereinander
geschaltet werden; bei 600 Volt Gleichstromlinienspannung empfiehlt sich die Teilung
der Feldwicklung in zwei Teile. Mit der angegebenen Schaltung ist bei Gleichstrombetrieb
die Feldstärke genügend groß, um eine Überlastung zu verhindern, bei Wechsel-
strombetrieb dagegen genügend niedrig, um einen günstigen Betrieb zu ermöglichen.
Die Zeichnung zeigt die Anwendung der Erfindung bei zwei in Reihe geschalteten
Bahnmotoren, und zwar in Fig. I mit den zur Umschaltung und Regelung dienenden
Vorrichtungen. Fig. 2 und 3 zeigen den Stromverlauf bei Gleichstrombetrieb, und zwar mit vollständig eingeschaltetem und mit
ausgeschaltetem Widerstand, Fig. 4 und 5 dagegen den Stromverlauf bei Wechselstrom.
In Fig. ι sind ml und m2 die Anker der
beiden Motoren. Die Feldwicklungen derselben sind in zwei Teile geteilt, deren Umschaltung
durch den Umschalter e mit den festen Kontakten e1 bis eu und den beweglichen
Kontaktreihen b und rf erfolgt. Erstere dienen für den Wechselstrom-, letztere für
den Gleichstrombetrieb. c ist ein Wider-. Standsregler mit dem dreistufigen Widerstand
i, und f ist der Fahrtrichtungsschalter mit den festen Kontakten fl bis fa und den
beweglichen Kontakten ν und r für Vorwärtsbezw. RückAvärtsfahrt. Von der Zuleitung a
geht der Strom durch den Stromabnehmer zu einem Schalters mit zwei Kontakten g
und w. Bei Gleichstrombetrieb wird dieser Schalter auf den Kontakt g gestellt und der
Umschalter e auf die Kontaktreihe d; der Netzstrom fließt dann den Motoren unmittelbar
zu, und zwar so, daß die beiden Teile jeder Feldwicklung in Reihe liegen (Fig. 2
und 3).
Bei Wechselstrombetrieb wird der Schalter s auf den Kontakt w umgelegt und der Umschalter
e auf die Kontaktreihe b. In diesem Falle fließt der Netzstrom durch die Primärwicklung
eines Transformators t, dessen Sekundärwicklung die Motoren speist (Fig. 4
und 5). Die beiden Teile jeder Feldwicklung sind dabei parallel geschaltet. Die Regelung
der Motoren erfolgt bei beiden Stromarten in der gleichen Weise durch den Widerstandsregler
c, und die Umschaltung auf Vor- oder Rückwärtsfahrt erfolgt durch Umkehrung
der Stromrichtung in den Ankern durch den Fahrtrichtungsschalter f.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Reihenschlußkollektormotor mit unterteilter Ständerwicklung für Gleich- und Wechselstrombetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile der Ständerwicklung (Feldwicklung) bei Wechselstrom parallel, bei Gleichstrom hintereinander geschaltet sind, zum Zweck, bei Gleichstrombetrieb mit der üblichen Spannung (etwa 600 Volt) die Überlastung des Motors zu vermeiden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE173201C true DE173201C (de) |
Family
ID=438028
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT173201D Active DE173201C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE173201C (de) |
-
0
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