DE1728131A1 - Schnellstfeuergeschuetz und Monition hierfuer - Google Patents

Schnellstfeuergeschuetz und Monition hierfuer

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DE1728131A1
DE1728131A1 DE19681728131 DE1728131A DE1728131A1 DE 1728131 A1 DE1728131 A1 DE 1728131A1 DE 19681728131 DE19681728131 DE 19681728131 DE 1728131 A DE1728131 A DE 1728131A DE 1728131 A1 DE1728131 A1 DE 1728131A1
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DE
Germany
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ignition
primary
chamber
projectile
ammunition
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DE19681728131
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English (en)
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David Dardick
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Northrop Grumman Space and Mission Systems Corp
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TRW Inc
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Publication date
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    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/24Feeding of unbelted ammunition using a movable magazine or clip as feeding element
    • F41A9/26Feeding of unbelted ammunition using a movable magazine or clip as feeding element using a revolving drum magazine
    • F41A9/27Feeding of unbelted ammunition using a movable magazine or clip as feeding element using a revolving drum magazine in revolver-type guns
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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    • F41A1/00Missile propulsion characterised by the use of explosive or combustible propellant charges
    • F41A1/02Hypervelocity missile propulsion using successive means for increasing the propulsive force, e.g. using successively initiated propellant charges arranged along the barrel length; Multistage missile propulsion
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Description

fATINTANWXlTE
ING, H. FINCKE DIPL.-INQ. H. BOHR DIPL.-ING. S. STAEQER
Farariifi 'iitiiO I 728 I
7654
Docket 3996
Beochreibung zum Patentgeeuch der
TRW. INC., Redondo Beach, Clif. USA be treffend:
"Schnelletfeuergeechütz und Munition hierfür"
Priorität: 1. September 1967 - USA
Die Erfindung bezieht eich auf oogenannte Schnellstfeuergeechütze und hat auch eine neuartige Munition für Geschütze zum Gegenstand*
Schnelletfeuergeschtitze eind auf dem Fachgebiet bekannt und, wie ihr Name schon sagt, ist ihre Besonderheit in der extrem
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hohen Mündlingegeschwindigkeit, d.h. Hypergeschwindigkeit su sehen. Solch eine Hypermündungsgeschvindigkeit kann in verschiedenen Weisen erreicht werden, pie Erfindung befaßt sich insbesondere mit dem Hypergeschwindigkeitsfachgebiet, bei dem eine Zusatz- oder Verstärkerladung an ein oder mehreren Stellen länge der Bohrung direkt hinter de» vorschießenden Projektil gesundet wird, um den Ladungsgasdruck hinter dem Projektil zu verstärken und hierdurch letzteres durch die Bohrung auf eine Hypergeschwindigkeit 2m beschleunigen.
Hypergeschwindigkeitsgeechosse, die mit ZusataBÜndaggregaten arbeiten, um die HUndungsachnelletgeechwindigkeit au erreichen, wurden bereits .beschrieben» Im allgemeinen bestehen solche Geschütze aus einem Geschoßlauf mit eine· Yerachluß— mechanismufi sum Zünden eines Primärgeschossee am TerschluB-r ende des Geschützrohres. Das primäre öeschoS enthält ein Projektil, das vorwärts durch das Geschütarohr durch den Treibgasdruck, der durch das Zünden des Geschosses eraeugt wurde, getrieben wird. Längs des Geschtitzrohrea Tor dem Verschlußmechanismus sind ein oder mehrere sekundäre oder Zusata- bzw. Verstärkungszündkammern, die eine Zusatztreibladung enthalten, angeordnet. Jede Zusatzkammer steht mit der Bohrung im Geschützrohr durch Öffnungen in der Vand des Geschützrohres in Verbindung. Während das Projektil nach vorne an
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3eder Zusatzkammer vorbeiläuft, wird seine darin enthaltene Zueatzladung freigesetzt und durch das Hoehtemperaturtreibgaa des gezündeten Priiaärgeschooses gezündet« Das durch Abbrennen der Zusatsladung erzeugte !treibgas tritt dann in die Bohrung ein und vergrößert den Treibgasgesamtdrucfc hinter dem Projektil und beschleunigt letsteres somit durch die Bohrung.
Während mit dieser Geschützart Mündungsschnellstgeschwindigkeiten erreicht werden, wohnen dieser doch gewisse Eachteile inne. Der Hauptnachteil des Geschützes liegt beispielsweise in der Tatsache-, daß ein ITechladcn so'ir mühaain \m.& seitraubencl ist. Folglich mirden SchüGllstgeeohwindiglceitsgeschütze der "beschriebenen Art bisher sls praktisaho Waffe nicht ausgsflüirt.
Erfindungsgemäß soll nun ein Sclinellstfouergeschütz vorgeschlagen werden, bei dem dio genannten und weiteren Hachteile der bekannten Schnellstfeuergoschütse nicht auftreten. Hauptvorteil des erfindungsgamäßen GescMltses liegt in seiner hohen Feuergeschwindigkeit und in der Möglichkeit, schnell nach zuladen. Die folgende Beschreibung wird in dieser Hinsicht neigen, daß das erfindungngemäße Geschütz in einzigartiger Wcifj,·} für ile.Q im-üoiiiatioclis Hoch/?escIiv/in.digk3itsfGiiG^ii cin-
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gerichtet ist.
Dae erfindungsgemäße Schnellstfeuergeschütz zeichnet eich aus durch einen primären Verschluß an Verschlußende eines Geschützrohres, um nacheinander Priaärgeschosse in die Zündetellung zu transportieren und jedes Geschoß au «tinden, um einen Vortrieb von dessen Projektil durch das Geschützrohr herbeizuführen, in wenigstens einer Verstärker« station längs des Geechüterohree vor den Verschlußende ist ein Sekundärversohluß angeordnet, na nacheinander projektillose Veretärkergeschosse in die Zündstellung su transportieren. In der Zündetellung ist die Treibladung in jedem Verstärkergeschoß zum Zünden durch das Treibgas angeordnet, das durch das Sünden eines Primärgesohosees während des Vorwärtslaufee des zugehörigen Projektile durch die jeweilige Verstärkers tat ion erzeugt wurde· Bas durch jedes gezündete Zusatzgeschoß erzeugte Treibgas tritt in die Geschützrohrbohrung ein und verstärkt den Treibgaedruok direkt "hinter den Projektil, ua letzteres nach vorne durch die Bohrung zu beschleunigen.
Wie die folgende Beschreibung zeigen wird, arbeitet das erfindungsgemäfie Schnellstfeuergeschütζ entweder mit Geschlossenkoaaer- oder Offenkamnerverschlüssen oder sowohl «it Geschlossen-
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wie OffenkammerverachlUssen Li verschiedenen Kombinati(inen. "D.h. sowohl dio primären wie die riekundärea Verschlüsse können eine Geßchlossenlrajmer-VerschluC- oder eine Offen-Iraüisarver3chluß\7irkung ausüben odor ein Mechanismus kann eine GeschloDsenkaracierwirkung uixcl dar andere eine Offenkammerwirkung ausüben. Eo soll darauf hingewiesen werden, daß eine {Jeachlossenkamiaerwirkung dann vorhanden ist, wenn jedes Munitionagesehoß axial in dio am Umfang geschlossene Zündkammer eingeführt oder eingerammt wird, und zwar durch ein Ende der Kammer und die verbi*auchtc Patronenhülse jedes gezündeten Geschosses axial au^ dor Kammer herausgezogen wird. Beispiel^ für diese Art von Verschluß sind die üblichen band- oder bügelgespeisten VerHchlüsao, der Revolverinechanlsmuü, der Gatlingmechaninmue und der Sonderkamniermechanie-UiUB, Eine Offenkamraer-Veraohlußvirlrung dagegen ist dann gegeben, wenn jedes Hunitionsgeschoß seitlich in eine Zündkammer durch eine offene Seite der Kammer eingeführt wird imd die -verbrauchte Patronenhülse jedes gezündeten Geschosses oeitlich durch die offene Sei Co dar Kammer ausgexforfen wird. Beirpisle für nolcho Offenlcairimarverschlüsse sind in den US-Patö.itschrlften 2 983 2235 3 041 938; 2 831 140; 2 847 764 und 3 044 850 gegeben. Im übrigen kann ein Suhnellstfeuerge- DcA)MIz ratih der Erfindung entweder ein festes Geschützrohr c-flor air-u DrehgeschutziOhvkoncvfcr^rijlon aufweisen. Eine feste
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GeBchützrohrkon3truktion ist eine solche, "bei der rlas Geschutzrohr dauernd stationär ist und jede Zündkammer stationär auf das Geechoßroiir wenigstens während des Zündens jedes Huiiitionsgesehosses in der Kammer ausgerichtet iefc. Ein Geschütz mit rotierendem Rohr dagegen ist ein solches, bei dem das oder die Geschützrohrs eine kontinuierliche Drehung um eine Achse parallel zu und unter Abstand seitlich zu dem oder den Geschützrohren erleiden und wobei jede Zündkammer koaxial auf einen Geschoßlauf a\isgerichtet ist und eine Drehung um die Achse mit einem Geschützrohr während de3 Zündens jedes Geschosses in der Kammer erfährt, wodurch eine sehr hohe Zündgeschwindigkeit erreicht wird. Die genannte US-Patentschrift 3 041 939 beispieleweise beschreibt ein Offenkaminergeschütz mit rotierendem Geschützrohr und die übrigen genannten Patente beschreiben Offenkawmsrgeschütze mit festem Geschützrohr. Auch die Primär- und Zusatzmunition, die in einem Offenkammer-Schnellstfeuergeschütz nach der Erfindung gesundet wird, kann vollutamentelte Offenkammerraun it ion rait einer Patronenhülse ähnlich der in den beschriebenen Patenten aufwaisen, aber auch aua halbbrennbarer Munition mit einer skelettartigen oder rahmenartigen Munitionshülse ähnlich wie in der hiermit zusammenhüngenden deutschen Patentanmeldung (entsprechend TJS- S.H. 665 136 vom 1. September 1967 - interneo Aktenzeichen: H 7648) oder hülsenlose
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Munition ähnlich der in der Deutschen Patentanmeldung
. ♦ ♦ (entsprechend US-S.tf. 671 vom 1» September i967 - internes Aktenzeichen: M 7647) beschrieben ist.
Beispielsweise Aueführungsfornien der Erfindung sollen nun anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden, in denen
Figur 1 eine perspektivische Darstellung eines OffenkamTner-Schnellstfeuergeachützes nach der Erfindung mit festem Geschützrohr zeigt;
Figur 2 ist ein vergrößerter Teilschnitt durch das Geschütz;
Figur 3 ist ein Schnitt längs der. Linie- 3-3 in Figur 2;
Figur 4- ist eine Vergrößerung des durch den Pfeil 4 in Figur 2 umfahrenen Bereichs; .
Figur 5- ist eine perspektivische Darstellung, eines Zus&tamunitionsgesehoßses, das in dem Oleschütz zu. zünden ists wobei 'Teile weggobrochen sind;
Figur 5a zeigt eehematisch einen elektrischen Zündkreis und einen Zylinderantrieb für das in den Figuren 1 -Ms 4
dargestellte Geschütz;
Figur 6 ist ein Längsschnitt durch ein modifiziertes
SchnelletfeuergeschlHa nach der Erfindimg;
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G -
Figur 7 ißt ein'vergrößerter Schnitt längs der Linie 7-7 in Figur 6?
Figur 3 ist eine perspektivische Darstellung, -wobei Taue fortgebrochen wurden, eines Susatzmunitions&eschosses, das in dem Höchstgeschwindigkeitageschütz nach Figur 6 gezündet werden soll;
Figur 9 ist eine perspektivische Darstellung eines Offenknmmer-SöhnellBtfcuergeschützes nach der Erfindung mit rotierendem Geschützrohr;
Figur 10 ist ein Längsschnitt duroh das in Figur 9 dargestellte Geschütz.
In den Figuren 1 bis 5 ist ein erfindungegemäßes Schnellstfeüergeschüts mit 10 bezeichnet, daß ein eine Bohrung 14 enthaltenden Geschützrohr 12 aufweist. Im Abstand längs des Geschützrohres 12 sind eine Anzahl von Versehlußnecbanismen und 18 angeordnet. Der Yerachlußmechanisiaus 16 ist am Verßohlußende des G-aachütsrohres angeordnet und wird im folgenden al ο Pn-imärver schlufi bezeichnet. Der YerachlußmechaDismizs 18, der im folgenden als Sekundär vorschlug boseichnet v/ird, i3t an einer ^uGntastation'S unter Abstand nach vorne längs des Geschützes vom Primär Verschluß p-ngeordnel;. Wie die folgende Beschreibung seigt, kanu ein SolmeXlstfeiisr^eaohüts nach der Erfindimg eine beliebige Anisahl von J5riRO.t?jotetionen imd Se-
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kundärversehlüssen abhängig von der zu erhaltenden KüncTungsgesehv/indigkoit -aufweisen/ /us Einxaciilieits^ründen kann das dargestellte Schnellotfeuergeachüta nach dor Erfindung einen einfachen Sekundärerer schluß aufweisen. Wie si oh 'seigt, arbeitet der Primärversc-alußmechaxiiinua 16 derart, daß Primärmunitionsgeaohos-ae nacheln-incLe-r in Zündstsllung am Vcrsclilußende des Seschützrohrea 12 gebracht i'/erdsn und" ,"jedes Geschoß ■in dieser Stellung gezündet wird. Das Projektil den gezündeten Geschosses wird nach vorne durch das Grßschtitsronr durch das Hochdrucktreibgas getrieben, das durch das Abbrennen der primären 'ilreibmittelladutig im Geachoß erzeugt wurde. Dar Sekundärverschluß 18 arbeitet derart, daß Sekundär- oder Zusatzmuiiitionsgeschosse nachoinander in Zündstellung an der Zusat^station derart gebracht werden, daß jedes ZusatageschoS in -Zündsteilung gleichseitig mit ei-nem Primärgeschoß angeordneb wird. Bei jedem Zvisatageschoß handelt es sich um ein projektilloses Geschoß, das sine ZusatEtreibladung enthält, die in Zündstellung ao angeordnet ist, daß sie durch das heiße Treibraittelgao dea "jsi-roilig. gesundeten Primarge-BChosserj bei der Wanderung des Projektils nach vorne durch die Veratfirkungßotation gezündet wird, litin durch das Terstärkungotreibmittel eraeugte rX'reibgi?.3 tritt in die G-eschütabohrung H hinter dem vorlaufenden Projektil ein und beschleunigt letzteres durch die Bohrung.
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Das erfindungsgemsße Schnellstfeuergeachütz kann mit verschiedenen Arten Ton Primär- und Sekundärverschlüssen arbeiten. Jeder der dargestellten Verschlüsse 16, 18 besibzt einen Veracalußrahmen 20, der einen beweglichen Munitionsträger 26 lagert, welcher wenigstens eine Zündkatamer 28 trägt. Der Träger 26 ist längs einer vorgeschriebenen Bewogungsbahn relativ zum Rahmen 20 beweglich, derart, daß seine Zündkammer nacheinander in Munitionseinlegestellung, eine Zündstellung und eine Auswerferstellung gebracht wird»
In Einlegößtellung wird der Träger 26 so angeordnet, daß er ein zu zündendes Muniticmsgeschoß p.ufniinmt. In Zündetellung bringt dl ο Trägorgeschoßkanimer 28 das darin enthaltene Munitionsgeschoß in Zttndbeziehung bezüglich der öeschoßbohrung 14·. In Auswerferstellung schließlich wird der Träger zum Auswurf der verbrauchten Patronenhülse des gezündeten Geschosses aus der Zün&Vammer nach dem Zünden angeordnet. Einrichtungen 30 sind vorgesehen, um die beiden Träger 26 des Terschlußiaechanismua 16, 18 gemeinsam in Einlege-, Zünd- und Auswerferstellungen zu bringen.
Der Primärverechlußmechanismus 16 ist ao ausgelegt, daß Primärmunitionsgeschosse 32, die ein Projektil 34 aufweisen, gezündet werden können. Die besondere dargestellte Primär-
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munition ist eine ummantelte Munition mit einer das Projektil 34 enthaltenden Patronenhülse 36, mit einer Primärtreib*- ladung 38 und einem Zünder 40. Der Sekundärversehlußmechanismus 18 ist so ausgelegt, daß MunitionsEUsatzgeschosee 42, die allein eine Zusatztreibladraig 44 aufweisen, gezündet werden. Die dargestellten Susatzgeschosse umfassen auch ummantelte Munition mit einer das■!reibmittel 44 enthaltenden Patronenhülse 46.
3ei Betätigung des Schnellstfeuergssehtitzes 10 werden die Träger 26 der Verechlußmechanismen 16, 18 zunächst in, Binlegeetellung getrieben. Ein Primärmunitionsgeschoß 32 wird dann in die Zündkammer 28 des PriTnärverschlußmechanismus 16 eingeführt und ein Zusatzgeschoß 42 wird in die Zündkammer des Sekundärverschlußmechanismus 18 eingeführt. Hiernach werden die Träger in Zündstellung gebracht und die Zündeinrichtungen 48 des Primärverßchlußmechanismus betätigt, um das Primärgeschoß in den letztgenannten Mechanismus au sün&en. Me Zündkaaimer 28 des Primärverschlusses 16 ist in Zündstellung koaxial bezüglich der G-eschützbohrung 14 ausgerichtet und öffnet sich nach vorne su dieser hin. Wird somit das Primärgeschoß 32 gesundet, &o wird dessen Projektil 34 nach vorne durch die Geschützbohrung 14 durch das Treibgas getrieben, daa durch das Abbrennen der ireibmittellaöung
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im Geachoß erzeugt wurde. Die Zündkamtner des Sekundärrerschlußmechaniemus 18 öffnet sich in Zündstellung zur Geschützlaufbohrung 14 derart, daß die Treibladung 44 in dem innerhalb der F.aratner enthaltenen Zusatzgeschoß 42 dom heißen Treibgas des gesundeten Primärgeschosses ausgesetzt und durch' dieses gezündet wird, bei Vorwärtsbewegung des augehörigen Projektile durch die Zusatzstation S. Das durch dio gezündete Zusatzladung erzeugte Treibgas tritt dann in die (Jeschoßlaufbohrung I4 ein und steigert den Treibgasgesamtdruck hinter dem Projektil und beschleunigt so letzteres nach vorne durch d'".e Geschoßlaufbohrung. An dieser ,Stelle ist es wichtig, in Erinnerung zu rufen, daß, während dae dargestellte Sclraellstfeuergeschütz nach der Erfindung einen einsigen Yerachlußmeehanismus 18 aufweist, das erfindungsgemäße Geschütz doch mit einer beliebigen Anzahl von Sekundäryersohlußmechanismen, die längs des Geschoßlatifes 12 im Abstand angeordnet sind, arbeiten kann. Ist ein Geschütz mit mehr als einem SekundäriBechan.ismis ausgestattet, so ist die Wirkung jedes zusätzlichen Sekundärrüechejiismus identisch der vorher beschriebenen. Somit wird der 'freibgaödruck hinter dem Projektil eines gezündeten Primarieschooses mehrmals gesteigert, während das Projektil "nach rorne durch die Bohrung läuft und die Zusatsgeschoaae in den aufeinanderfolgenden SekundärverschlÜBOcn dem heißen Treibgas des Primärgeschosses aussetzt.
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Beim dargestellten Schnelle fcfeitergc3chütn 10 nach der Erfindung sind die Primär- und S eirundärverr chi uß träger 26 Zylinder, die die■ .Zündkarte rn 28 enthalten. Diese Zylinder sind, drehbar innerhalb der-Kammern 2? in Primär- und . Sekundärversehlußrahtrien 20 jeweils zur Drehung um eine Ach-Be 24 parallel und unter Abstand seitlich zum ßeschüfczlauf 12 gelagert» Das Trägerbetätigungsmittel 30 breibt die Zylinder in Drehung gemeinsam derart, daß die Primär- und Sekun'iärzündkammern in ihre Einlege-, Zünd- und Auswerferstellungen gebracht werden.
Geht man genauer auf daß Sclinellstfei'ergeßchütiii 10 nach der Erfindung,- das beispielsweise in den Piguren "I bis 5 ö^r Zsichnungsn dargestellt ist, ein, so zeigt aich, daß die Ver3chlußrahmen 20 der Primär- und Sekundärverschlüsse 16,18 starr miteinander durch obere und untere Verbindungsbänder 28, 50 zur Bildung einer steifen Yerschlußkonstruktion verbunden sind. Au vorderen Ende dieser Verschlußkonstruktion bef'i'det sich ein ^chBiiapfenlagorbock 52. Ein Wellenzapfen durclii3e:"Bü dieaen is.gsrbock aoitlioh aum G-ecehü'cz und steht κ» einen Abstand über nich geeenitberliefrende ^Pi hen des Lagcrbockf! vor. I'ie vorstehenden Enden do^ Wellenzapfens 54 ■ v-orden -drehbar in Lagern 56 auf genommen, die innerhalb stehender Lager bocke einet". 'ze^chütKlafeLteriträgers 60 be-
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BAD ORiGlHAL
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xeotigt sind. 'Das Geschütz wird so schwenkbar gj um ihm eine Möglichkeit der Höhenricfntung zu geben. Der Träger 60 kann seinerseits zum Richten'des Geschützen im Azimuth gelagert süin. Selbstverständlich kann das Geschütz in einer .stationären Geschützbettung gewünscatenfalls gelagert Bein.
Wie vorher erwähnt, kann das Schnellstfeuergeechütz nach der Erfindung entweder mit OffenVammerverschlußwirkung oder Geschlosoenkammerversehlußwirkung, aber auch mit beidem arbeiten. Dan betrachtete erfindungsgemäße Geschütz ist ein Of i-'enkammergeschütz, da3 mit einar Offenkammer-Voraehlußwirkung sowohl hinsichtlich seiner Priträr- wie oekundärverschlußmechani3men 16, 18 arbeitet. In diesem Zusammenhang soll darauf hingewiesen werden, daß jeder VerschlußmechanismuB im wesentlichen ein konventioneller Offenkammer-Yerschluß-Giechanismus der in den genannten Patentschriften gezeigten Art ist. Der Verschlußrahmen 20 jedes Verschlußmechanismus besitzt daher die characteristische im itfesentliehen flache rechteckige Gestalt und enthält ei.no im wesentlichen rechteckige aentrale öffnung, die seitlich durch gegenüberliegende Seiten, des Rahtnena unter Bildung der Kammer 72. sich öffent. Wie Fachleuten auf dem Gebiet der Offenkammergeschütze bekannt, kann der Zylinder eines O.ffonkammer-Verschlußmechanismua ein oder mehrere Zündkannnern aufweisen und kann in
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einer Dreh- oder Schwingric'b.tur.g aniretrieben sein« Jeder VerseiiluBzjrlinder 26 des dargestellten Offenlcammer-Schnellstfeuergeschütaea 10 nach der Erfindung enthält eine Anzahl von gleichförmig im Abstand sue 'J nan de:? angeordneten Zündkammern 28 tind wird in einer Prehrichtung angetrieben, derart j daß jede Zündkammer in ihrer Einlege-, Zünd- und Auswerferstellung angeordnet wird. Nach einem charakteristischen Merkmal der Offenkammerverschlüsse öffnet sich jede Zündkammer 28 seitlich durch den Umfang und in Längsrichtung durch die vorderen und hinteren Enden des jeweiligen Zylinders. Die offenen Seiten jeder Kammer 22 bilden Munitionseinlöge- und Auswerferöffnungen, auf die jede Sündkammer des darin enthaltenen Yerschlußzylindern in Einlege- bsw. Auswerferstellung jeweils ausgerichtet ist. In Zündstellung ist die offene Seite jeder Zündkammer durch das Zündband des entsprechenden Verschlußrahmens geschlossen.
Ein weiteres charakterisisches Merkmal des Offenkammerverschlusses liegt in den komplementären, im wesentlichen dreieckigen Formen der o*ffenen Zündkammern und der Munition, wenn man diese im Querschnitt betj^achtet. Es zeigt sich, daß die Zündlcammern 28 des dargestellten OfferJcammergeschützes 10 und die MunitionsgeschoF.se 32, 42, die im Geochütz abgefeuort T/orden, Jm WBse-..tlichen die glelciie dreieckige" Geschoßgestalt im Querac'xnvt-i wie. V.ie ZUnciVaciiern und die Muni-
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tion nach den bekannten Patentschriften aufweisen. Die Seitenwinde jeder Zündkammer und die Seiten jedes Munitionsgeschosses sind, zylindrisch im gleichen Krümmungsradius wie die VcrschluHsylinder 26 gekrümmt.
Wird ein Munitionsgesehoß in einer Zündkammer einer der beiden Y^rdchlüßse 16 oder 18 eingesetzt, so liegen zwei Seiten des Geechosseß Irin dig gegen die Seitenwände der Kammer an und die dritte .freiliegende Seite des Geschosses liegt bündig mit dem ZyIindcrumfang. Die Innenoberfläche des Zündbandes 62 jedes Verschlußrahmens 20 ist zylindrisch im gleichen Radius gewölbt wie der Umfang de« darin enthaltenen Zylinders 26 und erfaßt diesen unter Gleiten.
Bei dem dargestellten Offenkammergeschütz weist das Geschütz rohr 12 vordere und hintere Abschnitte 12a bzw. 12b auf. Der vordere Greschützrohrabschnitt 12a ist mit seinem hinteren Ende am vorderen Ende des Sekundärverschlußrahmens 20 befestigt und steht von diesem aus vor« Der hintere Geschützrohrabschnitt 12b erstreckt eich zwischen dem vorderen Ende des Primärverschlußrahmens und dem hinteren Ende des SekundSrverschlußrahmens und ist an seinen Enden an diese befestigt. Diese Greschütsrohrabschnitte sind koaxial im Abstand parallel zur gemeinsamen Achse 24 der VerschlußzylInder 26 angeordnet.
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Wie gesagt ist das OfierJcamuier-SclmellstfGuergeschütz 10 mit einem BetätigiuigSdiiit fcel 30 t.urn Antreiben der Primär- und Sekundärverschlußzylinder 26 ausgestattet, um nacheinander jede der jeweiligen Zündkaumern 28 in Einlege-, Zünd- und Auswerfer,Stellungen zu bringen. Oie dargestellten Betätigungsmittel weisen eine verbindende Antriebswelle 64 auf, die »wischen den Zylindern längs deren gemeinsamer Drehachse 24 sich erstreckte Das hintere Ende dieser Wella verläuft drehbar durch das vordere Ende des Primärverßchlußrahmens 20 und ißt koaxial am voi-deren Ende des Primärvers chlußaylinders 26 befestigt. Pas vordere Ende der Welle erstreckt sich drehbar durch das hintere Ende des Selamdärverschlußrahaens und ist koaxial am hinteren Snde des Sekundärverschlußzylinders befestigt. Somit verbindet die Verbindungswelle die Zylinder zu einer gemeinsamen Drehung. Die Welle 64 erstreckt sich durch die Zylinder, um drehbar die letzteren auf dem Jeweiligen Verschlußrahmen zu tragen. Es ist wielüg, daß die Zylinder so auf ihrer gemeinsamen Achse 24 orientiert sind, daß ihre 7/tindkammern axial ausgerichtet sind. Die entsprechenden Ztindkammern der beiden Zylinder drehen sich so gemeinsam in ihre Einlege-, Zttnd- und Auswerferstellung.
Die dargeotellten Zylinderbetätigungamittel 30 weisen des
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v/eiteren einen elektrischen Antriebsmotor 66 auf, dessen Welle antriebsmäßig mit dem hinteren Ende der Zylinderwelle 64 durch einen intermittierenden Drehantriebsmechanismus 68 (Pigur 5a) gekoppelt ist. Der dargestellte Antriebsmechanismus ist ein Malteserkreuzantrieb, öeseen Eingangs element 70 mit der Motorwelle und dessen Ausgangselement 72 mit der Zylinderwelle gekoppelt ist. Dieser MaI-teserkreuaantrieb ist 30 konstruiert und aufgebaut, daß er die Verachlußzylinder 26 mit intermittierender Drehung derart antreibt, daß die Zündkammern 28 momentan in ihren Zündeteilungen arretiert werden. Wie vorher erwähnt, werden die Primärmunitionegeschosae 32 in Zündeteilung durch die Primärverschluß-Zündeinrichtung 48 gezündet. Die Zündeinrichtung ist elektrischer Natur und wird durch einen Zündschalter 74 betätigt. Aus Pigur 5a ergibt sich, daß der Zündschalter 74 durch eine Drehnocke 76 betätigt wird, die mit dem Eingangeelement 70 des Malteserkreuzantriebes 68 gekoppelt ist. Die Nooke wird so orientiert, daß sie den Zündschalter schließt und hierdurch die elektrische Zündeinrichtung irtihrend des Teiles jeder Drehung des Eingangselementes erregt, während dessen die Terschlußzylinder 26 stationär in Zündeteilung durch das Ausgangselement 72 des Malteserkreuzantriehe zurückgehalten werden. Der Zylinderantriebsmotor 66 kann durch einen Auslöaeachalter 78 gesteuert werden, der durch einen
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nicht-dargeetellten Auslösemechanismus "betätigt wird, um ein selektives Zünden dee Geschosses zu ermöglichen.
Eb zeigt sich nun, daß dann, wenn der Auslöseschalter 78 geschlossen wird, die Terachlußzylinder 26 in intermittierender Drehung derart angetrieben werden, daß die Zylinderzündkammern 28 nacheinander sich durch Einlege-, Zünd- und Auewerferstellung drehen. Bei 80 in den Zeichnungen sind Munitionseinlegeeinrichtungen zum Zuführen von Primärmunitionsgeschoesen 32 seitlich nacheinander in die Primärverechlußztindkammern bei Drehung dieser Kammern in die Einlege stellung dargestellt. Für den Fachmann ist es klar, daß ver schiedene Munitionseinlegeeijirichtungen im Geschütz verwendet werden können. Die besonderen dargestellten Einlegeeinrichtungen "bestehen aus Munitionsbehältern, die ihre· jeweiligen Geschosse in die entsprechenden Zylinder durch die Munitions einlege Öffnungen in den VerschJLußrähmen 20 führen. Diese Behälter können mit federbelasteten Stößeln oder dgl. ausgestattet sein, um die Geschosse gegen die Zylinder au drücken. Nach dem Eintritt ^edes Paares von Mu-' nitionsgeechoesen 32, 42 in die ausgefluchteten Primär- und Sekund&rzünäk&miaern 28 drehen die Geschosse sich."mit den Kammern in Zündetellung- Im Schnelletfeuergeschütz 10 fluchten sowohl die Primär- und SekunäärÄÜndkammernjr wenn
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sie sich in Zündstellung befinden, axial mit der Geschützbohrung 14. So ist jode priträre f'indkanmer, wenn sie sich in Zündstellung befindet, koaxial bezüglich des Verschlußendes der Bohrung ausgerichtet und öffnet sich nach vorne in diese. Jede sekundäre Sündkammer ist in Zündstellung koaxial zwischen den vorderen und hinteren Geschützrohrabschnitten 12a, 12b angeordnet und ist nach vorne zur Bohrung im vorderen Geschützrohrabschnitt und nach hinten gegen die Bohrung im hinteren Gesehtitzrohrabschnitt hin offen.
Die primären Munitionsgesciiosse 32 sind identisch den in den genannten Patenten beschriebenen. Somit brauchen diese Geschosse nicht weiter beschrieben werden. Die Konstruktion der Zusatzmunitionsgeschosse 42 jedoch ist neuartig und stellt ein wichtiges Merkmal der Erfindung dar. Eines dieser Geschosse ist genauer in Figur 5 dargestellt. Jedes dargestellte Zusatzgeschoß besitzt eine nachgiebige nicttbrennbare Patronenhülse 46. Diese Patronenhülse und die jedes Primärgeschosses besitzt eine im wesentlichen dreieckige runde Form im Querschnitt und ist so ausgebildet, daß sie die jeweiligen Primär- und Sekundärverschlußzylinder-Zündkammern ergänzen und gegen Trcibgasaustritt während des Zündens abdichten, und zwar in der gleichen Weise, wie in den
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oben beschriebenen Patenten angegeben. Zentral durch die Patronenhülse 46 jedes Zusatzgeschosses 42 reicht ein perforiertes Rohr 86. Die Enden dieses Rohren sind gegen die Stirnwände der Patronenhülse 46 abgedichtet. Wie weiter ■unten erläutert, bildet das Rohr 46 jedes Zusatjägeschosses, wenn dieses sich in Zündstellung befindet, einen Abschnitt der Geschützrohrbohrung H und dient Kur Führung des Projektils eines gezündeten Primärgesohosses 32 während seines Laufes durch die Zusatzstation 5* Hierzu ist der Innendurchmesser des Rohres gleich dem der eigentlichen Geschiitzrohrbohrung 14 gewählt und das Rohr ist aus nichtbrennbarem Material hergestellt, das für seine Projektilführungsfunktion geeignet ist. Der Innenraum jedes Zusatzgeschosses 42 zwischen der äußeren Patronenhülse 46 und dem Innenrohr 86 des Geschosses ist mit dem Zusatztreibmit— tel 44 gefüllt. Eine Brennstoffabdeckhülse 88 kann um das Rohr 86 angeordnet werden, insbesondere, wenn es sich bei dem Zusatztreibmittel 44 um ein aus losen Körnern bestehendes Treibmittel handelt, um das Treibmittel zu schützen und dessen Verlust durch die Röhrenöffnungen während Handhabung und Einführung zu verhindern.
Die Wirkungsweise des dargestellten Offenkamraer-Schnellstfeuergeschützea 10 30II nun erläutert werden. Das Geschütz wird zunächst zum Zünden konditioniert, indem die Munitions-
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einlegeeinrichtungen oder -ausgabebehälter 80 der Primärlind Sekundärverschlußmechanisuien 16, 18 mit Primär- und Zusatzmunitionsgeschossen 32 bsw. 42 gefüllt werden.
Der Auslöseechalter 78 wird dann geschlossen, um den Verschlußzylinderantriebsmotor 66 zu erregen und hierdurch ein Antreiben der Primär- und Sekundärverschlußzylinder mit einer intermittierenden Drehbewegung durch ihre jeweiligen Einlege-, ZÜnd- und Auswerferstellungen au bewerkstelligen. Während jedes Paar der entsprechenden Primär- und Sekundärkammern 28 eich in die Einlegestellung dreht, wird ein Primärgeechoß 32 seitlich in die Primärkanuaer und ein Zusatzgeschoß 42 seitlich In die Sekundärkammer aus den Munitionsaufgabebehältern 80 und durch die Einlegeöffnungen in den Verschlußrahmen 20 und den offenen Seiten der Zündkammern eingeführt. Hiernach werden die Geschosse in Zündstellung in ihren jeweiligen Verschlüssen 16, 18 gedreht, das Primärgeschoß wird elektrisch im Primärverschluß durch Schließen des nockenbetätigten Zündschalters 74 gezündet. Jedes Zusatzgeschoß 42 wird, wenn es sich in Zündstellung befindet, mit seinem perforierten Innenrohr 86 koaxial auf die Geschützrohrbohrung 14 ausgerichtet, so daß in wirksamer Weise, wie in den Zeichnungen dargestellt, ein Abschnitt der Bohrung gebildet wird.
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Wird das Primärmunitionsgeschoß 32 in Zündßtellung in der beschriebenen Weioe gesundet, so wird Bein Projektil 34 nach vorne durch die ßeschütBbohrung 14 durch den Treibgasdruck vorgetrieben, der durch das gesundete Primärgescboß erzeugt wurde. Während der Wanderung durch die Geschützrohrbohrung nach vorne tritt das Projektil durch die Öffnungen im zentralen perforierten Rohr 86 des Zusatzgeschosses 42 unö legt dessen Öffnungen gleichzeitig in der Zündstellung innerhalb des Sekundär-Verschlußmechanismus frei. Das Zusatztreibiaittel 44 in dem Zusatzgeschoß wird daher dem heißen Treibgas des gezündeten Priraärgeschosses ausgesetzt und hierdurch gezündet. In diesem Zusammenhang wird auf die Tatsache hingewiesen, daß die brennbare Hülse 88 im Zusatzgeschoß lediglich dazu dient, einen Austritt des Zusatztreibmittels durch die Röhrenöffnungen während der Speicherung und Handhabung des Geschosses zu verhindern und wird durch das heiße Treibgas des gezündeten Primärgeschosses konsumiert, um so das Zusatztreibmittel gegenüber dem Gas in der gerade beschriebenen Weise freizulegen. Das durch Abbrennen der Zusatztreibladung erzeugte Gas * tritt dann in die Geschoßbohrung ein, um den Treibgasdruck in der Eohrung hinter dem vorschießenden Projektil des gezündeten Primärgeschosflea 32 zu erhöhen und hierdurch dae Projektil auf die gewünschte höclBbe Kündungsgeschwindigkeit zu bringen»
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Es ist wichtig, sich In Erinnerung zu rufen, daß ein Schnellstfeuergesehüts nach der Erfindung mit einer beliebigen Anzahl -von Zi.isstsstuiL'e.-o versehen sein kann. Die Zusatztreibladungen der aufeinanderfolgenden Ziisatzstufen. werden im wesentlichen in der gleichen Art und Weise wie oben bezüglich des dargestellten Geschützes 10 wehrend der Vorwärtsbewegung des Projektils des gezündeten'Primärgeschosses durch, die aufeinanderfolgenden Ziisateotufen gezündet.
Während des Zündens des Geschützes 10 werden die Patronenhülsen 38 und 46 der gezündeten primären und zusätzlichen Geschosse 32, 42 durch den Ii.'eibgas druck nach außen gegen die Wände der jeweiligen Zündkaramern 28 und der Verschlußrahmen 20 expandiert, wodurch die Versc'ilußgrenzf lachen gegen den Treibgasaustritt in der in den genannten Patent-Bchriften dargelegten Weise abzudichten. Nach dem Zünden werden die Zündkatnraern 28, die eich immer noch in Zündstellung befinden, in Auüvrerferetellung gedreht, um die verbrauchten Patronenhülsen der gezündeten Primär- und Zusatzgeschosse auszuwerfen und ein Paar scharfgemachter Primär- und Zuoai;zgeschosse wird in Zündsteinung gedreht und gezündet. Diese Zündwirkung hält an, so lange der Verschrußzylinder-Antriebsmotor 66 erregt bleibt um! dip Munitionsaufgäbet«hälter 60
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Primär- und Zusatzmunitions^r. κΊιοποθ enthalten.
In den. Figuren 6 "biß 8 nun iat ο Ln taodifIzierteB Schnellstfeuergeschütz 100 nach der Erfindung mit einotn Prini-irverschliißiaeehanisüius 102 dargestellt, das mit einer Gesoiilosaenkatnmer-Ver./.chlußv/irkung arbeitet aovfie ein sekundärer Ver-Bchlußjaectiinismua 10/', der eine Offenlcammer-Yerschlußwirlcung ausnutzt. Aus Öiünden der Beschreibunga- und Darstellungaverelrifachung sind nur die ferschlußeinrichtungen und das Geschützrohr dee modifizierten G-eachÜtzes dargestellt und werden beschrieben. Selbstveratändlich wird die erfiniungsgemaße Kanone mit Zylinderantriebamitteln und Munitionseinlefieeinrichtungen fUr. jedon Verachlußtaechanismus ausgestattet.- Es soll darauf hingewiesen werden, daß der Offcnkaramer-Yersohlußmechaniömus eine Aufgabebehälterzuführung ähnlich der gerade beschriebenen aufweist. Der Geschlo-gsenkammer-Primärversohlußmechanisraus kann mit irgendeinem bekannten Munitionseinlegemittel ausgestattet werden, das zur Verwendung1: mit dea dargestellten Mechanismus geeignet ist.
Oer PriE^rveraohlußmechanlBmuo 102 besifcisL' einen eine Yerschlußkammer 103 unth&ltenden TGrachlußx'ap.meß 106, in dem drehbar ein Revolverzylindor 110 gelagert iat. Durch den
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Zylinder 110 parallel zur Drehachse 112 sind eine Anzahl, von seitlich geschlo^ssneii Zündkammern 114 angeordnet. Diese Zündkainmern sin·.! im gleichen Abstand v.u die Achse angeordnet und durch die vorderen und hinteren Enden des Zylinders 110 offen. Jede Zündkammer ist in zweckmäßiger Weise so ausgebildet und dimensioniert, daß sie eine Standardmunitionshülse 116, die hernach als Primäi-geschoB bezeichnet wird, aufnimmt. Die VerschluOkammer 108 ist durch entgegengesetzte Seiten des VerschlußrahmenB 106 hindurch offen. Am hintere-i ünde befestigt und nach vorne durch das vordere Ende dea Verschlußrahmena 106 im Abstand und parallel 3ur Zylinderachse 112 verlauft ein eine Bohrung 120 enthaltendes Geschützrohr 118.
Der Revolver oder Zylinder 110 ist drehbar in der Verschlußkammer 108 angeordnet, wodurch jede der Zündkammern 114 iß Hunitionseinlege-, Zünd- und Patronenhülsenauswerferstellung gebracht wird. Jede Zündkammer ist, wenn sie sich in Einlegeetellung befindet, durch eine offene Seite der Verschlußkammer freigelegt, um eine axiale Einführung einer Primärhülse oder einej PriraärgCGchosses 116 in die Kammer zu ermöglichen. In Zündstellung ist jede Zündkammer koaxial auf die Geschützrohrbobrung 120 ausgerichtet und öffnet sich
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nach vorne zu dieser, um eine in der Kammer au zündendes Priraärgeschoß zu konditionieren. Jede Zündkaminer ist in Auswerferotellung durch eine offene Seite der Verschlußkammer freigelegt, um ein axiales Herausziehen einer verbrauchten Patronenhülne aus der Ke^raex* nach dom Zünden zu ermöglichen. Eine Welle 122 isb befestigt an und erstreckt sich koaxial von dem Zylinder IiO und ist drehbar durch das hintere Ende des Verschlußrahmeno 106, wodurch der Zylinder gedreht werden kann und nacheinander jede seiner Zündkammern in Einlege-j Sund- und ■ Auswerfersteilungen bringt. Im hinteren Ende des Yerscalußrahmens 106 auf der Achse der Geschoßbohrung 120 ist ein Zündstift 124 gelagert.
Der sekundäre YerschlußtnechanismuB besitst einen eine Bohrung 128 enthaltenden Verachlußralnnen 126, der den Geschützrohr lauf 118 aufnimmt. Der sekundäre Verschlußrahmen ist starr am Geschützrohr in zweckmäßiger Weise befestigt und gegen das Geschützrohr abgedichtet. Der Verschlußrahmen enthält eine Kammer 132, die seitlich gegen die Rahmenbohrung 128 .versetzt ist. Drehbar innerhalb der Kammer 132 . zum Drehen um eine Achse 134 parallel und unter Abstand zur Achse der G-eschoßbo.hrung 120 liegt ein Offenkammerträger oder -zylinder 136. Der Zylinder 156'enthält eine Anzahl von gleichförmig'im Abstand anfror el η et ei.' longitudinal er Zünd-
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k&nimern 138, die seitlich durch, den Umfang des Zylinders offen sind. Jede dieser Zündkammern "besitzt die gleiche im wesentlichen dreieckige runde Gestalt im Querschnitt wie die Zündkaramern in dem früher beschriebenen Schnellstfeuergeschtitjs 10 nach der Erfindung. Die Verschlußkammer 132 ist · dux'ch gegenüberliegende Seiten des sekundären Verschlußrahmens 126 offen, um Munitionseinlege- und Auswerferöffnungen zu bilden. Die Verschlußrahmen 106, 126 sind starr mit Verbindungsplatten 139» 139a verbunden.
Der Sekandärverschlußzylinder 136 ist drehbar, um jede der Zündkartern 138 in Munitionseiclege-, Zünd- und Auswerfer- Stellungen zu bringen. Jede Zündkamtaer öffnet sich, \*enn sie sich in Einlegestellung befindet, seitlich durch eine offene Seite der Kammer 132, um eine seitliche Einlegebewegung eines Zusatzmunitionsgeachosses HO in die Kammer zu ermöglichen. In Zündstellung wird jede Zündkammer durch den Sekundärverschlußrahmen 126 verschlossen, um ein Zünden des Zusatzgeschosses in der Xatnmer- zu ermöglichen. In Auswerferstellung öffnet sich jede Zündkammer seitlich durch eine offene Seite der Kammer 132 und ermöglicht ein seitliches Auswerfen der verbrauchten Patronenhülse einer gezündeten Zusatzladung aus der Kammer. Durch die Wand des Geschützrohres 118 und den Sekundärverschlußrahmen. 126 erstrecken sich
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eine Anzahl von Treibgasöffnungen 142, die jede Zündkammer 138, wenn sich diese in Zündstellung befindet, mit der Geschützrohrbohrung 120 in Verbindung setzen. - ."
Wie bei dem früher beschriebenen Schaellstfeuergesahütz 10 nach der Erfindung sind die TerschlußzylInder 110, 136 des modifizierten Schnellstfeuergeachützes 100 antriebsmäßig zur gemeinsamen Drehung der Zündkammern 114S 138 in ZÜndstellung gekoppelt. Hierzu erstreckt sich die Welle 122 jedes Primärverschlußzylinders 110 nach vorne aus dem Zylinder und drehbar durch das vordere Ende des Primärverschlußrahmens 106. Am vorderen Ende dieser Welle ist ein Zahnrad 144 befestigt. Am Sekundärverschlußzylinder 136 "befestigt und koaxial hiervon abstehend und drehbar durch das hintere Ende des Sekundärverachlußrahmens 126 ist eine Welle 146 gelagert. Ein am Ende der Welle . 1.46 befestigtes Zahnrad 148 kämmt mit dem Zahnrad 144 und koppelt die Primär- und Sekundärvorsehlußzylinder 110, 156 antriebsmäßig.
An dieser Stelle ist es von Wichtigkeit, daia-jf hinzuweisen, daß beim früher beschriebenen Geschütz 10 nach der Erfindung die Primär- und oekundärverschluQzylinder die gleiche Anzahl von Zündkrtmmern aufweisen müssen. Dies ergibt eich aus der Tatsache, daß die Zylinder direkt mit der
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gleichen Anschlußwelle verbunden sind, Beim betrachteten modifizierten Geschütz 100 dagegen können die Primär- und Sekundärzylinder die gleiche Anzahl oder eine unterschied« liehe Anzahl von Zündkammern enthalten. In dem Falle, daß die Zylinder die gleiche Anzahl von Zündkammern aufweisen, kämmen die Zylinderantriebszahnräder H4-, H8 mit einem Verhältnis von 1:1. Unterscheidet sich dagegen die Anzahl der Zündkammern in den Zylindern, so kämmen die Zahnräder 144, He mit einem anderen Verhältnis als 1:1, abhängig von der besonderen Anzahl von Zündkammern in jedem Zylinder. Auf jeden Fall ist das Verhältnis der Zahnräder so gewählt, daß die Drehung jeder Sekundärzündkammer 138 in Zündstellung gleichzeitig mit der Drehung jeder Primärzünd— kammer 114 in Zündstellung erfolgt. Selbstverständlich drehen sich die Primär- und Sekundärverachlußzylinder 110, 136 des modifizierten Geschützes 100 im Gegensatz zu den Verachlußzylindern des bereits beschriebenen Geschützes 10 in entgegengesetzter Richtung.
Wie bereits ausgeführt, handelt es sich bei den Primärmunitionshülsen oder -geschossen 116, die im Primärverschlußmechanismus 102 gezündet werden, um solche konventioneller Art» Somit brauchen die Priraärgeschosse nicht genauer beschrieben v/erden« Es gentigt darauf hinzuweisen.* daß jedes Geschoß
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©ine im wesentlichen zylindrische metallische Patronenhülse 116a aufweist, die eine nicht-dargesteilte primäre Treibmittelladung und ein Projektil 1161) aufweist, das am vorderen Ende der Patronenhülse naoh τοrne vorstehend befestigt ist. Die Primärzttndkammern 114 sind so ausgebildet, daß sie entsprechend der Darstellung die Patronenhülse 116a komplementär umfassen.
Die Zusatzmunitionsgeschosee 140, die im tSekundärverschlußmechanismus 126 gezündet werden, umfassen eine nachgiebige nicht-brennbare Patronenhülse 140a, die so ausgebildet ist, daß sie komplementär zu den Sekundärzündkaramern 138 ist. Innerhalb der Patronenhülea ist eine Zusatztreibmittelladung HOb enthalten. Wenigstens in der Seite der Patronenhülse, die freiliegt, wenn da3 SueatzgeBchoß in einer Sekundärziindkamijier 138 positioniert ist, befindet sich eine durch eine Brennstoffe,bdeckungsbalin 14Od verschlossene öffnung 140c.
Wie bei der vorbeschriebenen Jusführungsform der Erfindung sind die Seiten jeder Zündkammer und die Innenwand des Verschlußrabmen-Züncibügela des Sekundäiwerschlußmechanismus 104 sovrie die Seiten der Zusatzgeschosse 140 zylindrisch mit dem gleichen Radius wie der Umfang des Sekundärverschlußzylinders 136 gekrümmt. Wirä darüberhinaus ein Zusatzgeschoß
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in einer Zündkamumr 138 angeordnet, bc liegt die freie geöffnete Seite den Geschosses bündig mit dem Zylinderumfang.
Das modifizierte Schnollatfeuergeechütz 100 ist .so eingerichtet, da£ es feuert, indem die Primär- und Sekundärversclilußzylinder 110« 136 gedreht werden, um die Zündkammern 114, 138 der jeweiligen Zylinder in Einlegegtellung zu bringen. Primär- und Zusatzgeschosee 1.16, 140 werden dann in die jeweiligen ZUndlrammern eingeführt, wonach die Zylinder gedreht werden, um diese Geschosse in Zündstellung zu bringen. An dieser Stelle wird der Zündstift 124 "betätigt, um das Primärgeschoß zu aünden. Das Projektil 116b des gezündeten Primärgeschosnes wird hierdurch nach vcrne durch die Geschoßhohrung 120 durch den Treibgaadruek vorgetrieben. Während seiner Vorwärtsbewegung durch die Geschoßbohrung legt das Projektil die Treibgasöffnungen 142 in der Wand des Geschoßlaufes 118 frei. Das dauernd in Zündstellung innerhalb des SekundäryerSchlußmechanismus befindliche Zusatzgeschoß 140 wird hierdurch dem heißen Treibmittelgaa ausgesetzt, das durch das gezündete Primärgeßchoß erzeugt wurde. Wie bei der vorbeschriebenen Ausführungsform der Erfindung konsumiert das heiße Treibgas die Bronnbar-Abdeckbahn 14Od und zündet .die Zusatztreibladung 140b its Geschoß. Das dann durch die Zusatztreibladung erzeugte !Treibgas tritt in die Gesohütsrohrbolnaing 120 durch die öffnungen 142 ein und
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steigert den Treibgasdruck hinter dem vorlaufenden Projektil 116b des gesundeten Priraärgeschosses und beschleunigt hierdurch das !Projektil auf die gewünschte Mündungsgeschwindigkeit. Ea zeigt sich, daß das modifizierte Schnellstfeuergeschüts 100 wie das früher beschriebene Geschütz 10 nach der Erfindung mit so vielen Zusatzzündstationen längs des Geschützrohres 118 versehen sein kann, die notwendig sind, um das Porjektil auf die gewünschte Mündungageßchwindigkeit zu beschleunigen. Fach dem Zünden werden die Primär- und Sekundärzündkammern 114, 133, die sich dauernd in Zündstellung befinden, in die Auswerfersteilung gedreht und. ermöglichen ein Auswerfen der verbraucht^ "Patronenhülsen der gezündeten Geschosse aus der Kammer.
Jedes dor soweit beschriebenen Sehnellstfeusrgeachütze nach der Erfindung sind sogenannte Geschütze mit festem GeschütB-rohr, bei denen das Geschützrohr dauernd stationär bleibt und die Primär- und Sekundärzündkammern stationär in Zünd— stellung relativ sum Geschützrohr während des Zündens jedes Paares von Primär- und Zusatzmunitionsgeachossen in den Kammern gehalten werden. Wie vorher orwähnt, kann jedoch das Schnellstfeuergeschütz nach der Erfindung eine Drehrohrkons tnAt Lon besitzen. Die Figuren 9 und 10 zeigen solch ein Drehrohr-Schnellstfeuergeßohütz 200. Das Geschütz 200
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besitzt einen Priffi'irverschlußmechanismus 202 und einen Sekundärversehluß 203, die jeweils einen Verschlußrahmen 204 besitzen. Die Verachlußrahnien 204 sind starr durch obere und untere Verbindungsbügel 206 verbunden. Jeder Rahmen besitzt einen zentralen Teil 208 mit im wesentlichen flachen parallelen Seiten und flanschartigen Lagerringen 210 an den Enden des Rahmens· Die verschiedenen Lagerringe auf den beiden Verschlußrahmen besitzen eine gemeinsame, in der Ebene der Verbindungsbügel gelegene Achse, die parallel zu den Bügeln etwa in der Mitte hierzwischen verläuft. Innerhalb jedes VerBchlußrahmens 204 befindet sich eine Kammer 212, die in Längsrichtung durch die vorderen und hinteren Enden des Rahmens unfl seitlich durch sich gegenüberliegende Seiten des zentralen Rahmenteiles offen ist und Munitionseinlege,- und Auswerferöffnungen wie beim Croschüta nach Figur 1 bildet. Das hintere Ende des oberen Verbindungsbtigels 206 bildet den Zündbügel für den Primärverschlußrahmen 204 und das vordere Ende des Bügels bildet einen Zündbügel für den Sekundärverschlußrahmen 204.
Innerhalb jedes Verschlußrahmens 204 auf der gemeinsamen Achse der Verschlußrahmenlagerringe 210 befindet sich ein Träger oder Zylinder 214. Die Enden jedes Zylinders liegen frei durch die offenen Enden der jeweiligen Kammer 212.
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Jeder Zylinder ist drehbar im jeweiligen Tereclilußrahmen 204 durch Lagere inhe it en 216 getragen-, die die Enden des Zylinders in Ebenen entsprechend den Yersehlußrahmenlagerringen 210 umgeben«
Innerhalb jedes Zylinders 214 befindet sich wenigstens eine ZUndkammer 218. In diesem Pail enthält jeder Zylinder eine Anaahl von im gleichen Abstand angeordneten Zündkammera. Diese Zündkammem besitzen die gleiche im wesentlichen dreieckige runde Gestalt im Querschnitt wie beim Geschütz nach Figur 1. Jede Ztindkammern öffnet seitlich durch den Umfang des-jeweiligen Zylinders 214- im-Bereich zwischen den Lagerringen 210 des entsprechenden Yer3ciilußr;..hm<?ns 204. Die Ender der Zündkamtnern enden kurs vor den 2ylinderenden und werden durch die vorderen und hinteren Stirnwände 222, 224 auf den Zylindern verschlossen.
Das Drehrohrgeschütz 200 besitzt ein Geschützrohr 226 für jede Zündkammer 218. Die verschiedenen Geschützrohre 226 liegen parallel zur Drehachse der Verschlußzylinder 214 und sind koaxial bezüglich der entsprechenden Zündkammern ausgerichtet. Jedes Geschützrohr besitzt einen vorderen Abschnitt 226a und einen hinteren Abschnitt 226b. Jeder vordere Geschützrohrabschnitt 226a erstreckt sich vom vorderen
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Ende des Sekundärverschlußzylinders 214 nach vorne und ist in die Vorderwand 222 äer jeweiligen sekundären Zündkammer eingeschraubt oder auf andere Weise befestigt. Jeder hintere Geschützrohrabschnitt 226b erstreckt sich zwischen den Primär- und Dekundärverschlußzylindern 214 und ijt in der Stirnwand der jeweiligen Primärzündkammer und in der Rückwand 224 der jeweiligen Sekundärzündkammern befestigt. Die Bohrungen 228 in den Geschützrohren sind koaxial ausgerichtet auf und in Längsrichtung offen bezüglich der Zündkammern. An den Hündungsenden der Geschützrohre iet ein Geschützrohrboden 230 befestigt, der die Geschützrohre gegen relative seitliche Ablenkung zurückhält.
Die Primär- und Sekundärverschlußzylinder 214 sind elso mit den hinteren Geschützrohrabschnitten 226b zur gemeinsamen Drehung der Zylinder verbunden, um deren Zündkammern 218 in Munitionseinlege-, Zünd- und Auswerferetellungen etwa in der gleichen Weise wie vorher bezüglich dee Cteschüterohre nach Figur 1 beschrieben, eu bringen. In der Einlegestellung sind die offenen Seiten der entsprechenden Primäriuad Sekundärzündkammern mit den Munitionseinlegeöffnungen in den Primär- bzw. Sekundärverschlußrahmen auegerichtet, um eine seitliche Einlegebewegung der Primär- und Zueatzmunitionsgeschosse in die Kammern aus den Munitioneelnlege-
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einrichtungen 234 zu ermöglichen* Viie daß Geschütz nach Figur 1 weisen die Munitionseinlegoeiarichtua^en 234 Muni tionaaufgabebehälter auf. In Stindi-xtellung sind die offenen Seiten der entpsisehenden Primär- und Sekundärzündkaminern 218 durch die Veraclilußrahmen-ZündMgel verschlossen, um das Geschütz sum Zünden der Primär- und Selnmdärmtinitions— gesehosse zu konditionieren. In Auswerferstellimg sind die offenen Seiton der entsprechenden Primär- und Sekundärver-Bchlußkaffiiüern mit den Auswerfsröffnungen in den Primär- und Sekundärvernchlußrahraen 204 ausgerichtet, um ein seitliches Auswerfen der verbrauchten Patronenhülsen der gesundeten Geschoss© aii3 den Kammarn zu erraöglinhen. Im Gegensatz au dem Seschütz naoh !Figur 1 jedoch werden die Verachlußzylinder im Brehrchcgeschütz 200 kontinuierlich in Drehung selbst während C.ea J5ündens durch einen Motor 232 am Verschlußende des Primärverschlußrahmens 204 angetrieben. Im Gegensatz zum Geschütz nach Figur 1 drehen sich auch die Geschützrohre 226 in der Kanone 200 mit den Zylindern.
Das Orehrohrgeechüta 200 feuert Offenlremmer-Munitionsgeochosse 236, die wie die in Figur I gezündeten Primärge-3choßse 32 ein« elektrische Zündvorrichtung aufweisen. Das Geschütz; 200 feuert Zusatzmunitionegeschosse 238, die identisch den Zueat2igc3chossen 42 sind, die im Geschütz nach Pi-
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gur 1 gesundet werden. Das Geschütz 200 besitzt eine elektrische Zündeinrichtung 240 zum Zünden jedes Primärgeschosses in Ziindstellung.
Das Orehrohr-Schnellstfeuergeseliütz 200 nach der Erfindung arbeitet etwa in der gleichen Weise wie das Geschütz mit festem Rohr nach Figur 1. Während gemeinsamer Drehung der Primär- und Sekundärverschlußzylinder 21I des Geschützes 200 durch den Zylinderantriebsmotor 232 drehen sich somit die Primär- und Sakundärzündkammern 218 nacheinander durch ihre Einlege-, Zünd- und Auswerfersteilungen. Während die entsprechenden Sündkamjiern aich durch ihre Einlegestellung drehen, empfangen sie Primär- und Eiisatzmunitionsgaschosste 236, 238 jeweils aus den Munitionseinlegeeinrichtungen 234.
Während der anschließenden Drehung der Kammern durch die Zündstellungen wird das Primärgeschofl durch die elektrische Zündeinrichtung 240 gezündet. Das Projektil dos Geschosses wird hierdurch nach vorne durch die entsprechende Qeschüt»- bohrung 228 aufgrund des hohen 3?reibg£ druckes getrieben, der im gezündeten Geschoß entsteht. Die Zusatztreibladung im Zusatzmunitionsgeschoß 238, das sich laufend in Zündet ellung in dem Sekundärvers clilußmechani a 203 befindet,
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wird durch dieses heiße Treibgas in der gleichen Weise wie früher bezüglich Figur 1 beschrieben gezündet, während das vorlaufende Projektil nach vorne durch den SekundärmechanismuB wandert. Das durch die Zusatzladung erzeugte Hochdrucktreibgae tritt dann in die entsprechend Geschützbohrung 228 hinter dem vorlaufenden Projektil ein und beschleunigt dieses durch die Bohrung hindurch.. Die verbrauchten Patronenhülsen der gezündeten Primär- und Zusatzgeschosse 236, 238 werden aus den Zündkasimern während der anschließenden Drehung der Kammern durch die Auswerferstellung ausgeworfen. Die gleiehe Zündwirkung oder der gleiche Zündzyklus wird für jedes Paar entsprechender Primär- und SelnindärzUndkammern 218 während des kontinuierlichen Zündvorgangs des Geschützes wiederholt.
Es zeigt sich somit, daß das gerade beschriebene Drehrohrschnellstfeuergeschütz etv/a in der gleichen Weise wie das SehnellstfeuergeschÜtz nach Figur 1 mit festem Geschützrohr arbeitet» Der ^auptunterschied zwischen den beiden Geschützen liegt natürlich in der Tatsache, daß die Pri- . mär- und Sekundärverschlußzylinder 214 und die Geschützrohre 226 des Geschützes 200 sine !continu!erliche Drehung selbst während des Zündens erleiden. Der Hauptvorteil dieser Gescbütadrehrohrkonstruktion ist die äußerst hohe Feuerge-
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schwindigkeit. Die Zündkammern 218 drehen sich somit nacheinander durch ihre Einlege-, Zünd- und Auswerfersteilungen. Während die entsprechenden Zündkammern sich durch ihre Einlegost ellung drehen, empfangen sie Primär- und Zusatzmunitionsgeschosse 236 bzw. 238 aus den Munitionseinlegeeinrichtui-gen 234. Mährend dez* anschließenden Drehung der Kammern durch die Zündetellung wird das Primärgeschoß durch die eleklrrischen Zündeinrichtungen 240 gezündet. Das Projektil des Geschosses wird hierdurch nach vorne durch die entsprechende Geschützbohrung 238 durch das hohe, im gezündeten Geschoß erzeugte Hochdrucktreibgas vorangetrieben. Die Susatz treibladung in dem Jüusatatnunitionsgeschoß 238, die sich dauernd in Zündstellung im Sekundärverochlußmeciianismus 230 befindet, wird durch dieses heiße Treibgas in der gleichen Weise wie früher mit Bezug auf ^igur 1 beschrieben, gezündet, während das vorlaufende Projektil nach vorne durch den Sekundärmechanismus wandert. Das durch das Zusatztreibmittel erzeugte Hochdrucktreibgas tritt dann in die entsprechende Greechütarohrbohrung hinter das vorlaufende Projektil ein und beschleunigt letzteres durch die Bohrung. Die verbrauchten Patronenhülsen der gezündeten Primär- und Zusatzgeschosse 236, 238 werden aus den Zündkammern während der anschließenden Drehung der Kammern durch die Auswerferetellung ausgeworfen. Die gleiche Zündwirkung oder der gleiche Ztindsyklue wird für jedes Paar von entsprechenden Primär- und Sekundär-
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zündkammern 218 während des kontinuierlichen Zündvorgangs des Geschützes wiederholt.
Es zeigt sich somit, daß das gerade beschriebene Drehrohr-Schnellstfeuergeschütz 200 in etwa der gleichen Weise wie das Sehnellstfeuergeschütz nach Pigur 1 mit festem Rohr arbeitet. Der Hauptunterschied sswischen den beiden Geschützen liegt selbstverständlich in der Tatsache, daß die Primär- und Sekundärverochlußzylinder 214 und die Geschützrohre 226 des Geschützes 200 eine kontinuierliche Drehung selbst während des Feuern erfahren. Der Hauptvorteil dieser Drehrohrgeschützkonstruktion ist die äußerst hohe Feuer- bzw. Zündgeschwindigkeit. Das Geechütz 200 zeichnet sich also sowohl durch hohe Mündungsgeschwindigkeit wie extrem hohe Feuergeschwindigkeit aus. -
An dieser Stelle soll noch einmal darauf hingewiesen werden, daß zwar die Erfindung anhand von Schnellatfeuerge« schützen mit bestimmtem Primär- und Sekuriärverechlußmechanismus beschrieben -wurde, da3 jedoch auch andere Arten von Verschlußmechanismen beispielsweise wie die vorher erwähnten erfindungsgemäß Einsatz finden können. Darüberhinaus kann man bei einem SchnellstfeuergeBchütz andere Zylinderantriebsmittel, Zündmittel und Munitionseinlegemittel als die gezeigten verwenden.
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Es soll darauf hingewiesen worden, daß awar die Erfindung in Verbindung mit dem Zünden anmantelter Primär- und Zusatzinunition beschrieben wurde, daß in diesem Schnellstfeuergeschütz jedoch auch hiilaenlose Munition gezündet werden kann. In diesem Zusammenhang wird auf die hiermit zusammenhängende Deutsche Pat eubarimeldiuag
(entsprechend US. S.N. 671 910 vom 1. September 1967 internes Aktenzeichen: M 7647) hingewiesen, in der hülsenlose Offenkammer-Munition beschrieben ist, die sich im Primärverschlußmechanismus des Geschützes zünden läßt. Die hülsenlose Zusatzmunition, die im erfindungsgemäßen Geschütz gezündet werden soll, ist ähnlich der in den Zeichnungen dargestellten, nur daß die äußere Patronenhülse wegfällt und durch einen zusätzlichen Anteil geformten Zusatztreibmittels ersetzt wird. Wird hülsenlose Munition dieser Art gezündet, so werden selbstverständlich die Primär- und Sekundärverschlußmechanismen nach der Erfindung mit geeigneten Verschlußeinrichtungen versehen, beispielsweise wie die, die in der genannten Anmeldung offenbart wurden, um die Verschlußgrenzflächen gegen einen Treibgasaustritt abzudichten. Auch kann halbbrennbare Offenkammermunition der hiermit zusammenhängenden Deutschen Patentanmeldung
beschriebenen Art im erfindungegemäßen Geschütz verwendet werden (entspricht OS. S.N. 665 '?6 vom 1. September 1967 internes Aktenzeichen: M 7G48). .
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Die Erfindung wurde zwar anhand einiger Ausführungsformen erläutert, selbstverständlich, sind die verschiedensten abgeänderten Ausführungsformen im Rahmen der Erfindung möglich.
Patentansprüche
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Claims (42)

M 7634 -AA- PÄTElil'AHSPRÜCHE
1.) Schnellbtfoniergegchütz zum Zünden von Primörfunitionsgeschossen, von denen jedes eine Primärtreibladung und ein Projektil aufweist und von Zusatzmunitionegeschossen, die jeweils ein Zusatztreibmittel enthalten, gekennzeichnet durch ein eine Bohrung (14) enthaltendes Geschoßrohr (12) und durch Verscblußeinrlchtungen (16; 18) zum Tranportieren der Primärmunitionageschosse (32) nacheinander in eine; primäre Zündet ellung, in der das Primargeachoß (32) koexial auf daß Verselilußende der Fofarung ausgerichtet ißt und zum Transportieren der Zusatzmunitionsgeschosse (42) nacheinander in eine sekundäre Zündetellung, in der das Zuoatztreibmittel (44) in jedem Zuaatzgeaehoß (42 ) in Zündstellung zur Bohrung (14) an einer Zueatz- oder Verstärkerstation vor dem Verschlußende gebracht ist, derart, daß dannj, wenn ein Primärgeschoß (32) in der Primärzündstellung gezündet vrird und ein Ztißatzgesohoß (42) sich in der sekundären Zündstellung befindet, aaa Projektil (34) des geeündaten Pritnärge3Cho8ses nach vorne durch die Bohrung durch der; Hochdrucktreibgaa getrieben wird, welches durch das gezündete Primärgeschoß erzeugt wurde, und das Zusatztreibmittel im Zxasatzgeschoß, das sich dauernd in der sekun-
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dären Zünd3tellung befindet, durch dieses Gas gezündet wird, um zusätzliches Hoehdrucktre'I bgaa zu erzeugen, das in die Bohrung hinter dem vorlaufenden Projektil zur Beschleunigung des letzteren durch die Bohrung eintritt.
2.) Schnellstfeuergeschütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der YerschluQmechanismus einen PrimärverachluS (16) am Yerschlußende des Geschützrohres (12) zum Transportieren der Primärgeschosse nacheinander in die primäre Zündstellung und einen SekundärVerschluß (18) an der Zusatzetation zum Transportieren der Zusatzgeschosse nacheinander zur sekundären Zündatatiori aufweist.
3.) Schnellstfeuergeschütz nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Einrichtungen zur gemeinsamen Betätigung der Verschlüsse , um ein Zusatzgeschoß in die sekundäre Zündstellung gleichzeitig mit der Einbringung des Primärgeschosses in die primäre Zündstellung zu bringen.
4.) Schnellatfeuergeschütz zum Zündun von Primärraunitionsgeschossen, von denen ,jedes eine primäre Treibladung und ein Projektil und Zusatzmunitionsgesehosserijedes mit einer Zusatztreibladung , gekennzeichnet durch ein eine
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Bohrung enthaltendes Geschützrohr; einen Primärverschlußmechanistüus am Yerschlußönde aee Rohres mit Einrichtungen zum Transportieren clsi primären Munitionsgeachosse nacheinander in eine primäre Züiid stellung, in der das Primärgeschoß koaxial auf die Bohrung ausgerichtet ist; und durch einen Sekundärverschlußmechanisiniia längs des Geschützrohres an einer Zusatzstation vor dem Primärverschlußmöchanismus mit Einrichtungen «um Transportieren der Zusatzmunitionsgeachos- <*e nacheinander in eine sekundäre Zündstellung, in der das Zusatztreibmittel innerhalb jedee Zusatzgesehoßses in Zündbeziehung zur Bohrung an einer Zusatzstation gesetzt wird, derart, daß, sobald ein Pr!margeschoß in der Primärzündetation gezündet ist und ein Zusatzgeschoß eich in der sekundären Zündstellung befindet, das Projektil des gezündeten Primärgeachoeees nach vorwärts durch die Bohrung durch dae Hochdrucktreibgas getrieben wird, dae durch das gezündete Primärgeschoö erzeugt wurde und das Zusatztreibmittel innerhalb des Zusatzgeschossee, das sich dauernd in der sekundären Zündatellung befindet, durch das Gas bei dem Vorwärtslauf des vorschießenden Projektils durch die Zusatzstation gezündet wird» um zusätzliches Hochdrucktreibgas zu erzeugen, das in die Bohrung hinter dem vorschießenden Projektil zum Beschleunigen des letzteren durch die Bohrung eintritt.
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5.) Schnellstfeuergesehütz nach Anspruch 4> dadurch gekenn ze lehnet, daß diese Einrichtungen wenigstens eine Zündkammer jeweils zur Aufnahme der entsprechenden Munitionsgeschosse in der Zündstellung aufweisen, daß wenigstens einer der Verschlüsse einen Offenkammer-Yerschlußmechanismus aufweist; und daß die Zündkammer des Offenkammer-Verschlußmechanisiiius seitlich offen ist, um das seitliche Einlegen der entsprechenden Hunitionsgeschosse in die letztgenannte Zündkammer zu ermöglichen.
6.) Schnellstfouergeschütz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß diese Einrichtungen jeweils je eine Sündkammer aufweisen, um die entsprechenden MunitionsgeßehosBe in Zündatellung eufnauneliiren, wobei einer der Verschlüsse einen Geachlossenkammerverschluß aufweist; und daß die Zünd-■ kammer des Geschlossenkammer-Verschlußmechaniemus um den gesamten Umfang verschlossen ist und sich axial öffnet, um die axiale Einlegebewegung der entsprechenden Munitionsgeschosse in die letstgenannte Zündkammer zu ermöglichen.
7.) Schnellstfeuergeschütz sum Zünden von Primärtnunitionegeschossen, je mit einer Primärtreihladung und einem Projektil sowie Zusatzmunitionsgeschosaen je mit einer ZusatztreiDiadung versehen, gekennzeichnet durch ein eine Bohrung
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enthaltendes Geschützrohr; einen PrimärverschlußmechanIsmus am Verßchlußende des Geschützrohres mit einem Verschlußrahtnenelement; einem Primärmunitionsträgerelement mit einer Primärzündkamtnerr um nacheinander Primärmunitionsgeschosse aufzunehmen» Einrichtungen zum Tragen des Tiägerelementes auf dem Rahmenelement zur Bewegung der
- Sündkammer mit dem Trägerelement länge einer vorbeschriebenen Bewagungnbalm und durch eine Munitionseinlegeöffnung,, in der die Munitionskammer angeordnet ist, um ein zu zündendes Primärmunitionageschoß aufzunehmen, durch eine Primärzündstellung, in der die Zündkanraier das enthaltene Priraärgeschoi3 in Xündstellung sum Verschluß ende der Bohrung bringt, um das Zünden des enthaltenen Geschossee in der Zündkammer zu ermöglichen, und schließlich in eine Auswerferstellung zu bewegen;
f durch einen Sekundärverschluß längs des Geschützrohres an einer Verstärkerstation vor dem Primärverechluß mit einem Sekundärverschluß-Rahmenelement, einem wenigstens eine Sekundärsündkammer enthaltenden Sekundärmunitloheträgereiement zur Aufnahme der Zusatemunitionsgeschosse nacheinander, Einrichtungen zum Lagern des Sekundärträgerelementes auf dem Sekundärirhmenelement unter Bewegung der Sekundärzündkammer mit dem Sekundärträgerelement längs einer vorbeschriebenen Bewegungsbahn und durch eine Munitionaeinle-
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geb'ffnung, in der die SekundärzündkasMer so angeordnet ist, daß sie ein au zündendes Zusatzmunitlonsgeschoß aufnimmt, weiterhin durch eine Sundsteilung, in der die Sekundärzündkammer das Zusatztreibmltt.el des enthaltenen Zueatzgeschosees in Zündbeziehung zur Bohrung bringt, und schließlich in eine Auawerfereteilung bewegt;
durch Einrichtungen zum Antreiben der Trägerelemente, derart, daß ein Zusatzmunitionageschoß in die sekundäre Zündstellung gleichzeitig mit der Anordnung eines Primärmunitionsgeoehosaes in der Primärzündstellung gebracht wird, derart, daß, sobald ein Primärgeachoß in Primärzündsteilung gezündet wird, dae Projektil des gezündeten Primärgeschosses nach vorne durch die Bohrung durch das Hochdrucktreibgas getrieben wird, welches durch das gezündete Primärgeschoö erzeugt wurde und die Zusatztreibladung des Zusatzgeschosses in der sekundären Ztindetellung durch das Treibgas beim Vorwärtelauf des vorschießenden Projektils durch die Zusatzstation gezündet wird und hierdurch zusätzliches Hochdruckgas erzeugt wird, welches in die Bohrung hinter dem vorschießenden Projektil eintritt ,um letzteres durch die Bohrung zu beschleunigen, wobei das Geschützrohr stationär relativ zu einem der Elemente des Primärverschlusses und des entsprechenden Elementes des Sekundärverschlueses während des Zündens ist.
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8.) Schnellßtfeuergeechütz nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß das Geschützrohr an den Rahmenelementen während des Zündens befestigt ist und stationär relativ zu diesen Rahmenelementen verbleibt; und daß die Trägerelemente in intermittierender Bewegung derart angetrieben werden, daß die Zündkammern momentan in den Zündstellungen während des Zündens stillgesetzt sind.
9.) Schnellstfeuergeechütz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerelemente mit kontinuierlicher Bewegung angetrieben sind und auf den Rahmenelementen zur Drehung der Zündkammern um eine gemeinsame Achse parallel und unter aeitlichem Abstand gegen die Bohrung während des Zündens gelagert sind; daß Lagereinrichtungen für das Geschützrohr auf den Rahmeneleiaenten zur Drehung um die Achse vorgesehen sind; sowie Einrichtungen zu« Treiben dee Geschützlaufes in Drehung um die Achse in zeitlich abgestimmten Verhältnis zur Bewegung der Trägerelemente, derart, daß die Zündkammern und das Geschützrohr eine gemeinsame Drehung um die Achse während dee Zündens erleiden» wobei die Zündkamaern in Zündetellung relativ sum Geechüterohr angeordnet sind.
10.) Sehnelletfeuergeschtitz, gekennzeichnet durch ein
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eine Bohrung enthaltendes Geschützrohr; einen Primärverechluß am Verschlußende des Geschützrohres; einen Sekundärverschluß längs des Rohres vor dem Primärverschluß, wobei jeder der Yerschlußmechanismen einen Munitionsträger aufweist und der Träger des Primärverschlusses eine Primärzündkammer besitzt und beweglich ist, um die Primärkammer in einer Munitionseinlegestellung und einer Zündstellung EU halten; und der Träger dee Selcundärverschlußmechanismus eine Sekundärzündkamaaer enthält und beweglich ist, um die Sekundärzündkammer in eine Munitionseinlegestellung und eine Munitionszündstellung zu bringen.
11.) Schnellstfeuergeschütz nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch Einrichtungen zum gemeinsamen Antreiben der Träger, derart, daß die Primär- und Sekundärzündkammern in ihren jeweiligen Einlege- und Zündstellungen angeordnet sind.
12.) Schnelletfeuergeechüt« nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch Einrichtungen eum Antreiben einer der Träger, derart, daß seine Zündkammer in Einlege- und Zündstellung " angeordnet ist; und durch Einrichtungen but Antrfebeverbindung der Träger zur gemeinsamen Bewegung derart, daß die Ztindkammer des anderen Trägers in Zündstellung gleichzeitig mit der Anordnung dar Zündkammer des einen Trägers in Zünd-
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Stellung gebracht ist.
13.) Schnelletfeuergeschütζ nach Anspruch 10, dadurch gekennzelehnet, daß die Selnuidär?;Ündkammer in Längsrichtung auf beiden Seiten des entsprechenden Trägers offen ist und daß die sekundär© Zündkammer in Zündstellung koaxial auf das Geschützrohr ausgerichtet ist und vorne und hinten gegen die Geschützrohrbohrung offen ist.
14.) SchneiIßtfeuergeechütz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundärzündkaittnier seitlich durch den Jeweiligen träger oifen ist und die Sekundärzündkammer in Zündstellung mit der Bohrung durch Öffnungen in der Wand des Geschützrohres in Verbindung steht«.
15. )SchnellstfeuergeschUtis, gekennzeichnet durch ein eine Bohrung enthaltendes Geschützrohr; einen Primftrverschluß am Verschlußende des Geschützrohres; einen Sekundärverschluß längs des Geschützrohres vor dem Primärverschluß, wobei jeder der Verschlußmechanismen einen Verschlußrahmen mit einer Kammer und einer Munitionseinlegeöffnung in diese Kammer aufweist und ein Munitionsträger auf dem Rahmen, innerhalb der Karatner zur Drehung um eine Achse parallel zu und unter seitlichem Abstand von der Bohrung gelagert ist; wobei der Träger dee Primärverechluseee eine
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PrimärverschluQkammer aufweist und drehbar angeordnet ist, um die Primärverschlußkammer in eine Munitionaeinlegeetellung zu bringen, in der die Primärverechlußkammer auf die Einlegeöffnung in dem Primärverschlußrahmen ausgerichtet ist und in eine Zündstellung zu bringen, in der die PrImSrverechlußkainmer koaxial auf das Verechlußende der Bohrung ausgerichtet ist und sich nach vorne gegen diese öffnet; und wobei der Träger des Sekundärverschlussee eine Sekundärzündkammer aufweist und drehbar ist, derart, daß die Sekundäraündkanimer in eine Munitionfleinlegesteilung gebracht wird, in der die Sekundärztindkamiaer auf die Einlegeöffnung im Sekundärverschlußrahmen auegerichtet ist unö in eine Zündstellung gebracht wird, in der die Sekundärzündkammer koaxial auf die öeechützrohrbohrung ausgerichtet und vorne und hinten gegen diese offen ist;
und durch Einrichtungen zum gemeinsamen Antreiben der Träger , derart, daß die Primär- und Sekundäratindkammern jeweils in ihre Einlege- und Ztindstellung gebracht werden.
16.) Schnellstfeuergeschütz nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, daß das Geschützrohr an den Rahmen der Verschlußmechanismen befestigt ist und an diesen stationär verbleibt; und daß die Träger mit einer intermittierenden Drehbewegung derart angetrieben sind, daß die Zündkammern
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momentan in Zündstellung stillgesetzt sind.
17.) Schnellstfeuergeschtitz nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Geschützrohr an den Trägern koaxial ausgerichtet auf die Zündkammern befestigt ist und sich mit den Trägern dreht; und daß das Geschützrohr und die Träger ψ mit einer kontinuierlichen Drehbewegung angetrieben sind.
18.) SchnellstfeuergeschütE nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daS wenigstens einer der Verschlußmechanismen einen Offenkammerverschluß aufweist; und daß die Zündkammer des Offenkammerverschlusses seitlich durch den Umfang des jeweiligen Trägers offen ist.
19.) Schnellstfeuergeschütz nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß ©in Ende der Terschlußmechanismen einen GeechloBsenkammer-Verechlußmechanismus aufweist; und die Zündkammer des Geschlossenkaminermechanieraus über den gesamten Umfang geschlossen und axial duröh ein Ende des jeweiligen Trägers offen ist.
20.) Offenkammer-SchnellstfeuergesehUtz mit einem eine Bohrung enthaltenden Geschützrohr, einem primären Offenkammerverschluß am Yerschlußende des Geschützrohres und einem
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zveiten OfXenkammerverSchluß längs des Rohres vor dem Primärverschluß, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Verschlüsse einen eine Kammer enthaltenden Verschlußralimen und eine seitliche Kunitionseinlegeöffnimg für diese Kammer aufweist, und daß ein Of fenkatar-isr zylinder auf dem Rahmen innerhalb der Kammer zur Drehung um eine Achse parallel
1 jsu und seitlich unter Abstand zu dieser Bohrung gelagert ist; Ί daß der Zylinder auf dem Primärverachluß eine primäre Zündkammer aufweist» die seitlich durch den Umfang und in Längsrichtung durch das vordere Ende des Priaäraylinders offen ist und drehbar ist, um die Primärzündkammer in einer Muniticnseinlegestellung anzuordnen, in der die offene Seite der Primärztindkammer mit der Einlegeöffrmng im Primärverschlußrahmen ausgerichtet istt und einer Kündetellung drehbar ist, in der die offene Seite der Primärztindkammer durch den Primarverschlußrahmen geschlossen ist und die Primär- j zündkammer eich nach vorne zum Verschlußende der Bohrung öffnet; daß der Zylinder des Sekundärverschlußmechanismus eine sekundäre Zündkammer aufweist, die seitlich durch den Umfang oder in Längsrichtr<ng durch die vorderen und hinteren Enden der Sekundärzylinder offen und drehbar ist, um die sekundäre Zündkammer in eine Munitionseinlegestellung zu bringen, in der die offene Seite der Sekundärzündkammer
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auf die Einlegeöffnung im Sekundärrabmen ausgerichtet ist und einer Zttndstellung schließlich drehbar ist, in der die offene Seite der Sekundärzündkammern durch den SekundärverschlUi?raiimen verschlossen ist und die Sekundärzündkarcmer koaxial zur (reschützrohrbohrung ausgerichtet und nach vorne und hinten dieser gegenüber offen ist; daß Einrichtungen
angeordnet sind, um einen Zylinder in Drehung anzutreiben, um die entsprechende Zündkammer in einer Einlege- und Zündstellung anzuordnen; und daß Einrichtungen vorgesehen sind, die eine Antriebskupplung Ton Primär- und Sekundärzylinder zur Drehung dieser Zylinder gemeinsam, zur gleichzeitigen Anordnung dor Primär- und Sekundäraündkammer in der jeweiligen Einlege- und Zündstellung bewirken.
21.) Offenkammergeschütz nach Anspruch 20, dadurch gell kennzeichnet, daß die Zylinder eine gemeinsame Drehachse aufweisen und daß die Kupplungaeinrichtungen eine zwischen den Zylindern verlaufende und koaxial an diesen befestigte Welle aufweisen.
22.) SchnellstfeuergeschUtz mit einem eine Bohrung enthaltenden Geschoßlauf, einem Pri märverschluß am VerschluS-ende des Rqhres, und einem Sekundärverschluß l&ngs dee Rohres vor dem Primärverschluß, wobei jeder dieser Verschlüsse
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einen Verschlußrahmen mit Verschlußkammer und Hunitionseinlegeöffnung in diese Kammer aufweist und ein Munitionsträger auf dem Rahmen innerhalb der Karimer zur Drehung um eine Achse parallel zu und unter seitlichem Abstand von der Bohrung gelagert ist, wobei der Träger des Primärverschlusees eine Primärzündkammer enthält und drehbar ist, um die Primärzündkammer in eine Munitionseinlegestellung eu bringen, in der die Primärzündkammer auf die Einlegeöffnung im Primärver— schluß ausgerichtet ist und andererseits in eine Ztindstellung bringbar ist, in der die Primärzündkammer koaxial auf das Verschlußende der Bohrung ausgerichtet und vorne gegen diese offen ist,
und wobei der Träger des Sekundärverschlüssea eine Sekundärzündkamiaor aufweist, die drehbar ist, um die Sekundärzündkammer in eine Munitionseinlegestellung zu bringen, in der · j die Sekundärzündkammer auf die Einlegeöffnung in dem Sekundär ver3chlußrahmen ausgerichtet ist, und andererseits in eine Zündstellung bringbar ist, in der die Sekundärzündkammer seitlich mit der Bohrung durch öffnungen in der Wand der Bohrung in Verbindung steht j und durch Einrichtungen zum Drehantrieb der Träger, um gleichzeitig die Zündkammern in ihre jeweilige Einlege- bzw. Zündstellung zu bringen.
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23.) Offenkammergeschütz nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet» daß die Träger auf im Abstand angeordneten Parallelachsen sich drehen und die Kupplungseinrichtungen kämmende, an den Trägern ,jeweils befestigte Zahnräder aufweisen.
24«) Offenkammergeschütz nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Sekundärverschluß einen Offenkammerverschluß aufweist, vobei die Sekundäreündkamtaer seitlich durch den Umfang des Sekundärträgers offen ist und die offene Seite der Sekundärzündkammer in Zündstellung auf diese Offnungen ausgerichtet ist, derart, daß die Sekundärzündkammer mit der Bohrung durch die offene Seito der Sekundärzündkammer und die Öffnungen in Verbindung steht.
25.) Schnelletfeuergeachüte nach Anspruch 24» dadurch gekennzeichnet, daß der PrimärverschluB von der Geschlossenkammerbauart ist, wobei der entsprechende Träger ein Revolverzylinder ist und die entsprechende Zündkaemer kreisförmigen Querschnitt in Ebenen normal zur Achse des Zylinders aufweist und durch die Enden des Zylinders hindurch offen ist.
26.) Schnellstfeuergeschütz mit einem eine Bohrung
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enthaltenden Geschützrohr, einem Primärverachluß am Versehlußende des Geschützrohres und einem längs des Rohres angeordneten Sektmdärverschlufi Tor dem Primärverschluß, dadurch gekennzeichnet« daß Jeder Verschluß einen eine Kammer und eine Munitionseinlegeöffnung, die zur Kammer hin offen ist, umfassenden Ver3cblußrahmen aufweist, und ein Zylinder auf dem Rahmen innerhalb der Kammer zur Bre-■hung um eine Achse parallel zu und unter seitlichem Abstand zur Bohrung gelagert ist; und daß der Zylinder des Primärverschlusses eine Anzahl von im gleichen Abstand angeordneter Primärzündkammern aufweist und drehbar ist, um jede primäre ZÜndkanmer in eine Munitionseinlegestellung zu bringen, in der die Primärzündkammer koaxial auf das Verschlußende der Bohrung ausgerichtet und nach vorne gegen diese offen isti und daß der Zylinder des Sekundärverschlusses eine Anzahl im gleichförmigen Abstand zueinander liegender Sekundärzündkammern aufweist und drehbar ist, um jede Sekundärzündkammer in eine Hunitionseinlegestellung zu bringen, in der die jeweilige Sekundärzündkammer mit der Einlegeöffnung im Sekundärverschlußrahmen ausgerichtet ist und andererseits in eine Zündstellung bringbar ist, in der die jeweilige sekundäre Zündkammer zur Bohrung hin offen ist.
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27.) Schnellstfeuergeschütz nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Verschlüsse ein Offenkaramerverachluß ist und die Zün&kaminer der Offenkamcierverschliisse seitlich durch den umfang des entsprechenden Zylinders offen sind.
28.) Schnellstfeuergeschüta nach Anspruch"26, dadurch gekennzeichnet, dai3 jeder Verschluß ein Offenkammerverschluß ist und die Zündkammern jedee Verschlusses seitlich durch den Umfang des enteprechenden Zylinders offen Bind.
29.) Sclinellstfeuergeschütz nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verschluß ein ffeschlo8senkammer~ Verschluß ist und der Zylinder des Geschlossenkammerverschlusses einen Revolverzylinder umfaßt, wobei die Zündkam~ mern dieses Geschlossenkaramer-Verschlueses kreisförmig im Querschnitt in Ebenen normal zur Zylinderachse sind und durch die öffnungen des Revolverzylinders hindurch offen sind.
30.) Kombination eines Schnellstfeuergeschützes ait einem eine Bohrung enthaltenden Geschützrohr, einem Primärverschluß am Verschlußende des Geschützrohres mit einer Primär zündkammer, die Liich in einer Primäraündstellung befindet,
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in der die Zündkamaer koaxial auf diese Bohrung ausgerichtet und nach vorne gegen diese offen ist und einen Sekundärverschluß längs des Geschoßlaufee an einer Zusatzstation vor dem PrimärverBchluß mit einer sekundären Zünöl·- kammer in einer Sekundärzündstellung, in dar die Sekundärkammer zur Bohrung hin offen ist;
eines einheitlichen Primärmunitionsgeschosses -innerhalb der Primärzündkammer bestehend aus Projektil und einer Primörladung, die sich zünden läßt, um ein Hochdrucktreibgas zum Treiben des Projektils nach vorne durch die Bohrung au erzeugen;
und eines Zusatzmunitionsgeechosses innerhalb der Sekundärztindkammer bestehend aus einem Zusatztreibmittel, das in Zündbeziehung zu der Bohrung steht, derart, daß das Zusatztreibmittel durch das Treibgas bei der Vorwärtsbewegung des Projektile durch die Zusatzstation gesundet wird, um das zusätzliche Hochdrucktreibgas zu erzeugen, das in die Bohrung hinter dem Projektil eintritt, um das letztere durch die Bohrung zu beschleunigen.
31.) Xombination nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die Sekundärzündkamer beweglich zwischen ihrer Ztindstellung und einer Hunitionseinlegesttllung ist und daß Einrichtungen zum Bewegst!, der Sekundärzünd-
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kammer zwischen diesen beiden Stellungen vorgesehen sind*
32.) Kombination nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundärzündkammer koaxial auf die Bohrung ausgerichtet und nach vorne und hinten gegenüber dieser offen ist; und daß das Zusatzmunitionsgeschoß ein perforierte tee, koaxial auf die Bohrung auegerichtetes Rohr aufweist, das einen zentralen Kanal etwa gleichen Durchmesser· wie die öffnung vor und hinter der Bohrung aufweist und daß die Zueatstreibladung die Bohrung umgibt, derart, daß das Projektil nach vorne durch die Bohrung wandert, um die Zusatztreibladung durch die Öffnungen in den Rohr im Treibgas hinter dem Torlaufenden Projektil freizulegen, welches durch Zünden des Prlmärgeschosees erzeugt wurde·
33·) Kombination nach Anspruch 30, dadurch gekenn-» zeichnet, daß die Sekundärzündkammer seitlich unter Abstand zu der Bohrung offen ist und sich seitlich zur Bohrung durch die öffnungen in der Wand des Geschützrohres öffnet, und daß das Zusatztreibmittel gegen die Bohrung durch die öffnungen freiliegt, derart, daß das Projektil die öffnungen während der Vorwärtsbewegung des Projektils durch die Zusatzstation freilegt, wodurch das Zusatztreibmittel durch die öffnungen gegen das durch Zünden des Primärmunltionsge-
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Schosses erzeugte Treibgas freiliegt.
34.) Kombination nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzmunitionsgeschoß eine das Eusatztreibmittel enthaltende Patronenhülse aufweist, die eine Durchlaßöffnung in einer Seite ausgerichtet auf die Öffnungen A
i zum Preilegen des Zusatztreibmittels gegen diese Öffnungen aufweist.
35.) Schnellstfeuergeschütz mit einem eine Bohrung enthaltenden Geschützrohr und einem am Terschlußende des Rohres angeordneten Primärverschluß, gekennzeichnet durch eine Primärzündkammer in einer Primärstellung, in der die Kammer koaxial auf die Bohrung ausgerichtet und nach vorne gegenüber dieser offen 1st; durch einen länge des Geschützrohres angeordneten Sekundärverschluß an einer Zusatzsta- i tion Tor dem Primärverschluß mit einer Sekundärzündkammer in einer Sekundäreündstellung, in der die Sekundärkaramer gegen die Bohrung offen ist, wobei wenigstens diese Sekundärzündkammer zwischen ihrer Zünd- und einer Munitionseinlegestellung bewegbar ist.
36.") Zusatzmunitionsgeschoß für ein Schnellstfeuergeöchütz der bescliriebenen Art, gekennzeichnet durch ein
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perforiertes Rohr, ein um dieses Rohr herum angeordnetes Zusatztreibmittel, wobei das Rohr einen Zentralkanal aufweist, der in Längsrichtung durch die Enden det Rohres hindurch offen ist.
37.) Zusatsmunitionsgeschoß nach Anspruch 36, gekennzeichnet durch eine Rohr- und "usatztrejbmittel enthaltende Patronenhülse, wobei der Rohrdurchlaß durch die Enden der Hülse offen ist.
38.) Zuaatsmunitionsgeschoß nach .Anspruch 36, gekennzeichnet durch brennbara, die Öffnungen in dem Rohr abdichtende Einrichtungen.
39.) Zusatzmunitionsgeschoß nach Anspruch 36, dadurch .gekennzeichnet, daß das Gescho£ von der Offenkammerbauart und so eingerichtet ist, daß es in einem Offenkammergeschütz zündbar ist und eine nachgebende, nicht-brennbare Patronenhülse im wesentlichen dreieckiger abgerundeter Gestalt im Querschnitt aufweist, die das Zusatztreibmittel und das Rohr enthält; daß das Rohr sich axial durch die Patronenhülse erstreckt und der Durchlaß im Rohr durch das Ende der Patronenhülse hindurch offen ist.
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40«) Zu3atzmunitlonßgesohoß für ein Schnellstfeuergeechütz der beschriebenen. Art» gekennzeichnet durch eine
eine öffnung an. einer Seite aufweinenden Patronenhülse und ein Susatztreibiaitt-el innerhalb dei* Patronenhülse*
41») Kusatsmunitionsgeschoß nach Anspruch 40» gekennzeichnet dtirch diese öffnung abdichtende brennbare Mittel.
42.)'Zusatzmunitions-ßes.choß aach .Anspruch 40, dadurch gskennaeiolmet; daß das Geschoß ein Offenkamtnergeachoß ist, das sich in einem Offenkamniergeschtttis zünden läßtä und daß die Patronenhülse bus nachgebendem» nicht-brennbarem Haterial konstruiert ist luid im Quorsclinitt eine im wesentlichen
(Ireieckige abgerundete Gestalt aufweist =
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