DE171925C - - Google Patents

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DE171925C
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axis
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friction
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C19/00Gyroscopes; Turn-sensitive devices using vibrating masses; Turn-sensitive devices without moving masses; Measuring angular rate using gyroscopic effects
    • G01C19/02Rotary gyroscopes
    • G01C19/34Rotary gyroscopes for indicating a direction in the horizontal plane, e.g. directional gyroscopes
    • G01C19/38Rotary gyroscopes for indicating a direction in the horizontal plane, e.g. directional gyroscopes with north-seeking action by other than magnetic means, e.g. gyrocompasses using earth's rotation

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  • Remote Sensing (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Kreiselapparat, dessen Schwungkörper nicht direkt angetrieben wird, sondern auf Reibungsrädern aufruht, die ihrerseits durch das Triebwerk gedreht werden und den Schwungkörper, dessen Achse keine feste Lagerung besitzt, durch Reibung in Umdrehung versetzen.
Der Zweck dieser Anordnung ist der, ohne Anwendung komplizierter und praktisch schwer auszuführender Vorgelege dem Schwungkörper eine sehr große Geschwindigkeit erteilen zu können, so daß er demgemäß verhältnismäßig, klein gehalten werden kann. ■ .
In den beiliegenden Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Kreiselapparates zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt
Fig. ι einen Querschnitt,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die An-Ordnung.
Der Schwungkörper α ist mit einer Achse b versehen, auf die er -fest aufgesetzt ist. Die Enden c dieser Achse ruhen frei auf den Innenkränzen der Flanschen d zweier Reibräder e, die ihrerseits auf die Achse f aufgekeilt sind. Die Achse f wird durch einen Motor g in Drehung versetzt.
Hierbei wird durch Reibung die Achse b mit dem Sehwungkörper α ebenfalls angetrieben, und zwar mit einer verhältnismäßig sehr hohen Geschwindigkeit.
Die Lage der Achse b zwischen den Reibungsrädern e wird durch geeignete Mittel gegen seitliche Verschiebungen gesichert. Gemaß der Zeichnung sind zu diesem Zweck Bunde h vorgesehen.
Die Reibung zwischen den Innenkränzen der Räder e und den Zapfen c der Achse des Schwungkörpers kann durch entsprechende Anordnungen vergrößert werden. Zu ■diesem Zweck sind gemäß der vorliegenden Zeichnung Magnete i vorgesehen, deren Kraftlinien sich durch die Flanschen d, die Zapfen c, die Achse b und den Schwungkörper α hindurch schließen. Statt dessen können natürlieh auch die Innenkränze und die Zapfen c mit geeigneten rauhen Stoffen belegt, aufgerauht oder mit einer Verzahnung versehen werden.
,Zum besseren. Verständnis der Zeichnungen sei bemerkt, daß das Gehäuse k, in dem die Achse f gelagert ist, um eine zur Achse b .senkrechte Achse drehbar angeordnet sein muß. Das ist hier durch zwei Schneiden / bewirkt, die auf Pfannen m ruhen. Um diese durch die Schneiden / dargestellte Achse ist das Gehäuse k ausbalanciert, der Zeichnung gemäß durch ein Gegengewicht n. Dieses kann so angebracht werden, daß der Schwerpunkt des Systems etwas tiefer liegt als die Achse selbst, so daß das Gehäuse die Eigenschaften einer Wage erlangt, d. h. also in die Schwerpunktslage zurückkehrt, wenn es aus dieser herausgeschwungen ist. Anstatt des Gegengewichtes η können hierzu natürlich beliebige andere bekannte Anordnungen getroffen werden.
Die Pfannen m, auf denen die Schneiden I ruhen, sind in einem Gestell 0 befestigt, welches seinerseits um eine vertikale Achse drehbar ist, die durch den Stift ρ bezw. den Zapfen q gebildet wird. Der Stift ρ bezw.
das Lager für den Zapfen q sind dann in ' einem Rahmen r befestigt, der bei s kardanisch aufgehängt ist. Das obere Ende des Gestelles ο schließlich trägt eine Kompaßrose t, auf welcher die Drehungen des Gestelles, auf dem der Apparat aufgestellt ist, z. B. diejenigen eines Schiffes, gegen die Achse der Schwungmasse abgelesen werden. Mit der Achse / ist der Motor g durch
ίο eine federnde Kupplung u verbunden und durch ein Gegengewicht ν ausbalanciert. An die Stelle dieses letzteren könnte natürlich auch ein zweiter Motor treten.
Diese hier beschriebene allgemeine Anordnung des Kreiselapparates ist, wie bereits bemerkt, nur zum Verständnis der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform gegeben, bildet jedoch nicht den Gegenstand der Erfindung. Als solcher soll vielmehr die Auflagerung des Schwungkörpers bezw. der Achse desselben auf Reibungsräder gelten, durch deren Drehung auch der Schwungkörper angetrieben wird, ohne daß dieser feste Lager erhält, sowie die vorher beschriebenen Einrichtungen zur Regelung der Reibung.
Die beschriebene Ausführungsform des Kreiselapparates ist lediglich als Beispiel anzusehen. Die Anordnung könnte auch in anderer Weise getroffen werden, etwa so, daß der Schwungkörper oder dessen Achse, anstatt auf den Innenkränzen der Flanschen von Reibrädern aufzuliegen, auf dem Umfange von Triebscheiben aufruht, die einander überschneiden, eine Anordnung, die von der Atwood'schen Fallmaschine her bekannt ist.

Claims (3)

.. Patent-Ansprüche:
1. Kreiselapparat, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Schwungkörpers durch Reibungsräder erfolgt, auf denen er aufruht, ohne eine feste Lagerung zu besitzen.
2. Ausführungsform des Kreiselapparates nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibflächen durch die Innenkränze der Flanschen zweier Scheiben gebildet werden, die auf einer in Drehung versetzten Achse sitzen, und auf denen die Enden der Achse des Schwungkörpers aufruhen.
3. Aus führungs form des Kreiselapparates nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibung zwischen den einander berührenden Stellen, der Reibräder und des Schwungkörpers durch entsprechende Mittel (Belegen mit. rauhen Stoffen, Verzahnung, Magnetisierung
u. dgl.) künstlich vergrößert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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