DE1715364U - Elektrischer zeitschalter. - Google Patents

Elektrischer zeitschalter.

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DE1715364U
DE1715364U DE1954V0004123 DEV0004123U DE1715364U DE 1715364 U DE1715364 U DE 1715364U DE 1954V0004123 DE1954V0004123 DE 1954V0004123 DE V0004123 U DEV0004123 U DE V0004123U DE 1715364 U DE1715364 U DE 1715364U
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DE
Germany
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clockwork
time switch
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contact system
cam
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Expired
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DE1954V0004123
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Gebrueder Vedder GmbH
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Gebrueder Vedder GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed

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  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

tr/\.58169i*229.55
ebr« V e d d e r GmbH
chalksmühle/Westf.
Elektrischer Zeitschalter
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische, von Hand einstellbare Zeitschalter, welche einen beim Einschalten aufgezogenen Federkraftspeicher und ein vom Pederkraftspeicher betätigtes Uhrwerk für die G-angregelung aufweiseno Solche Zeitschalter sind in vielfacher Ausführung bekannt und in Gebrauch. Sie stimmen in ihrer Funktion, nämlich hinsichtlich der Einschaltung eines Stromkreises für eine vorbestinmrte und einstellbar^ Zeitspanne überein« In der baulichen Ausführung aber bestehen weitgehende Unterschiede,die durch das Bestreben bedingt sind, die Konstruktion zu vereinfachen und zu verbilligen.
Die Erfindung hat zum Ziel, eine besonders weitgehende Vereinfachung des Schalters zu verwirklichen, unter gleichzeitiger Verringerung der Schalterausmasse und Verbesserung der Punktionsfähigkeit. Dabei ist zugleich auf eine Schomnung der empfindlichen Teile, insbesondere des die Gangregelung besorgenden Uhrwerks Rücksicht genommen*«
In Übereinstimmung mit vorbekannten Zeitschaltern sind das Uhrwerkgetriebe _.nd das Kontsktsystem in einem hohlen Sockel untergebracht, dessen Hohlraum erfindungsgemäss durch eine waagerechte Zwischenwand in eine Kammer für dasUhrwerk und eine Kammer für das in radialer Richtung mittels Nocken betätigten Abhebekontaktsystem unterteilt ist ο Die für Zeitschalter verwendeten Uhrwerke stellen in der Regel flachem von einer oberen und einer unteren Plattine begrenzte Gebilde* dar.™
Auch bei Kontaktsystemen mit in radialer Richtung mit Hilfe von Nocken betätigten Abhebekontakten handelt es sich in der Regel um flache Gebilde« Es ist demgemäss möglich, mit einer vergleichsweise geringen Bauhöhe des Sockels und des ganzen Schalters auszukommen. Dabei bietet die Unterteilung des Sockelhohlraumes durch eine wa. gerechte Zwischenwand die Möglichkeit, das Uhrwerk und das Kontaktsystem eng an dieser Zwischenwand anzuordnen, da die Isolierwirkung der Zwischenwand jegliche Beeinträchtigung des Kontaktsystems durch das Uhrwerk unmSglich machte
Im Interesse einer leichten Zugänglichkeit der Anschlusskontakteni hat es sich als zweck^ässig erwiesen, das Uhrwerkln der unteren, mittels Bodenplatte abgeschlossenen Rammer unterzubringen, während das Kontaktsystem in der oberen, durch die Schalterabdeckung abgeschlossenen Kammer liegte Das Uhrwerk wird dadurch so weit wie möglich von der Handhabe des Schalters abgerückt, wodurch seine Beeinträchtigung durch Schläge oder Stösre praktisch völlig ausgeschaltet wirdo~ Die Einwirkung von 3+össen wird in weiterer Ausbildung der Erfindung dadurch völlig ausgeschlossen , dass das Uhrwerk und der Nockenträger des Kontaktsystems mit vorstehenden Achszapfen für die gegenseitige Kupplung und für das Aufstecken der Handhabe versehen sind· Es ist dazu natürlich notwendig, dass die Handhabe und der in der oberen Sockelkammer liegende Mechanismus mit den Achszapfen entsprechenden Vertiefungen ausgestattet sind, welche eine drehfeste Kupplung ermöglichen.
Zur weiteren Vervollkommnung des Schalters und zur Steigerung seiner Verwendbarkeit empfiehtl die Erfindung, das Uhrwerk mit einer Rutschkupplung auszustatten, deren zusammenwirkende Organe auf einer zur Schalterteile parallelen Uhrwerkswelle sitzen. Es ist
dadurch möglich gemacht, eine eingestellte Schaltzeit nachträglich zu ärdern und Korrekturen durchzuführen, falls versehentlich eine fehlerhafte Einstellung vorgenommen worden ist·
Für das Kontaktsystem empfiehlt die Erfindung insbesondere, dass der bewegliche Teil des Abhebekontaktes bzw· jedes Abhebekontak^es in einem Aus- oder Einschnitt eines in dem Sockel geführten Schiebers engeordnet ist, welcher unter dem Einfluss einer radial einwärts wirkenden Federung und des radial auswärts wirkenden Betätigungsnockens steht«, Durch einen solchen Schieber wird auf den Abhebekontakt eine genau radial gerichtete Druckkraft ausgeübt, sodass eine doppelte Unterbrechnung des Stromkreises ermöglicht ist, Ausserdem bietet ein radial geführter Schieber die Möglichkeit, das bewegliche Kontaktorgan in dem Schieber selbst festzulegen.
Das Kontaktsystem braucht nur einen Abhebekontakt zu enthalten«, Im allgemeinen wird es aber vorzuziehen sein, das Kontaktsystem mit zwei zweckmässig um 180 versetzten Abhebekontakten auszustatten· Damit dabei für die Kontaktbetätigung und die Zeiteinstellung der gesamte Umfang eine r Nockenbahn verfügbar bleibt, empfiehlt die Erfindung, die Betatigungsnocken an den gemeinsamen Nockenträger mit entsprechender Versetzung, d«h. zweckmässig mit einer Versetzung um 180°, anzubringen und auch eine axiale Versetzung der Betatigungsnocken vorzusehen, welche wenigstens der Nockendicke entspricht« Dank dieser axialen Versetzung bleibt die Ausnutzung des vollen Umfangs jeder Nockenbaahn möglich«
V/ eitere Kennzeichen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles. Es zeigt:
Figo 1 einen senkrechten Schnitt durch einen Zeitschalter nach der "Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Schaltersockel mit teilweiser Schnittdarstellung entsprechend Linie II-II der Fig. 1t
Der dargestellte Schalter besteht aus einer haubenförmigen Abdeckung 1, welche für Einbauzwecke, durch eine Abdeckplatte ersetzt sein kann und einen Sockel 2, dessen Hohlraum mittels einer waagerechten Zwischenwand 3 in eine obere Kammer 4 und eine untere Kammer unterteilt ist«. In der oberen Kammer 4 ist ein nabenförmiger 2 Teil 6 angeordnet, welcher eine unten liegende Nockenbahn X/trägt, welche um 180° zueinander versetzt sind. In der Kammer 4 sind ausserdem in radialer Richtung bewegliche Schieber 9 und 10 angebracht, welche in Ausschnitten 11 des Sockels 2 geführt sind und unter dem Einfluss von Druckfedern 12 stehen,, Die Druckfedern 12 stützen sich in Vertiefungen 13 des Sockels ab und üben ihre Druckwirkung auf die Schieber 9 und 10 unter Vermittlung der beweglichen Teile 14 der Abhebekontakte auso Der Schieber 9 ist der unteren Nockenbahn 7 und der Schieber 1o ist der oberen Nockenbahn 8 zugeordnet,, Durch die aaiale Versetzung der Noc&enbahnen 7 und 8 bleibt der volle Umfang der Nockengbahnen für die Betätigung der aAbhebekontakte verfügbar. Der nabenformige Kontaktträger 6 ist mit einer oben liegenden Planschscheibe 15 ausgestattet, die mit einer Zeitskala versehen ist ♦ Für die Beobachtung der Zeitskala ist in der Haube 1 ein Fenster 1 "■ vorgesehene Oberhalb de: Flanschscheibe 15 trägt de; nabenförmige Teil 6 einen Ach.sza.pfen 17, auf welchen der Betätigungsknebel 18 mit einer entsprechenden Ausnehmung aufgesteckt ist» In Verlängerung des Achszapfens 17 ist der Nockenträger 6 mit einer Ausnehmung 19 versehen, in welche der Achszapfen 20 des in der unteren Kammer 5 angeordneten Uhrwerks 21 eingreift· Die Uhrwerkteile sind zwischen den Plattinen /und eine oben liegende Nockenbahn 8
22 festgelegt« Das Uhrwerk enthält eine Rutschkupplung 23, deren zusammenwirkende Teile auf einer zur Schalterpchse parallelen Welle sitzen. Zu dem Uhrwefe gehört ein nicht dargestellter Federkraftspeicher, der zweckmässig in der Uhrwerkkammer 5 untergebradht ist«
Der erfindungsgemässe Schalter ist als ein- und zweipoliger Aus-, Wechsel- und Kreuzschalter verwertbar und kann in entsprechenden Schaltungen Anwendung finden«. Es ist im übrigen auch möglich, den Schalter in an sich bekannter Y/eise mit einer Steckdose zu kombinieren, Vielehe gegebenenfalls mit Schutzkontakt ausgestattet und in wasserdichter Form hergestellt sein kann«,

Claims (6)

  1. chutzansprüche
    1«) Elektrischer, von Hand einstellbarer Zeitschalter mit einem beim Einschalten aufgezogenen Federkraftspeicher und einem vom Federkraftspeicher betätigten Uhrweic für die Gangregelung, wobei das Uhrwerksgetriebe und das Kontaktsystem in einem hohlen Sockel untergebracht sind, dadurch gekenrzeichnet, dass der Hohlraum des Sockels durch eine waagerechte Zwischenwand in eine Kammer für das Uhrwerk und eine Kaim?ε: füx· das in radialer Richtung mittels Nocken betätigten Äbhebekontaktsystems unterteilt ist.
  2. 2.) Zeitschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das π das Uhrwerk in der unteren, mittels Bodenplatte abgeschlossenen Kammer untergebracht ist, wahrend das jiont^ktsystem in der oberen, durch die Schalterabdeckung abgeschlossenen Kammer liegt«
  3. 3·) Zeitschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das uhrwerk und der KOckenträger des Kontaktsystems mit vorstehenden Achszapfen für die gegenseitige Kupplung und für das Aufstecken der Handhabe versehen sind«
  4. 4.) Zeitschalter nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass- das Uhrwerk eine Rutschkupplung enthält, deren zusa mmenwirkende Organe · uf einer zur Schalterachse paralleler Uhrwerkswelle sitzen«
  5. 5.) Zeitschalter nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass d.:r bewegliche Teil des bzwo jedes Abhebekontaktes in einem Aus- oder Einschnitt eines in dem Sockel geführten Sc iebers angeordnet ist, welcher unter i";e Einfluss einer radial einwärts wirkenden Federung und des radial auswärts wirkende! Betätigungsnockens steht.
    - 2
  6. 6.) Zeitschalter nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daac; das Kontaktsystem zwei zweckmässig um 180° versetzte Abhebekontakte aufweist, und dass die Betätigungsnocken an dem gemeinsamen Nockenträger mit entsprechender Versetzung und in einem wenigstens der Nockendicke entspr· chenden axialen Abstand angebracht sind«.
    7o) Zeitschalter nach einem der Ansprüche 2-6, dadurch gekennzeichnet, das?, der Eockenträger einen der Schalterabdeckung zuweisenden scheibenförmigen Flansch trägt, der mit einer, durch ein fenster der Scha^terabdeckung beobachtbaren Zeitskala versehen ist.
DE1954V0004123 1954-05-28 1954-05-28 Elektrischer zeitschalter. Expired DE1715364U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061871B (de) * 1956-06-21 1959-07-23 Busch Jaeger Duerener Metall Elektrischer Zeitschalter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1061871B (de) * 1956-06-21 1959-07-23 Busch Jaeger Duerener Metall Elektrischer Zeitschalter

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