DE1715329U - Dispositionsgeraet, insbesondere fuer die zwecke der betriebsfuehrung und betriebsueberwachung. - Google Patents

Dispositionsgeraet, insbesondere fuer die zwecke der betriebsfuehrung und betriebsueberwachung.

Info

Publication number
DE1715329U
DE1715329U DE1955B0023523 DEB0023523U DE1715329U DE 1715329 U DE1715329 U DE 1715329U DE 1955B0023523 DE1955B0023523 DE 1955B0023523 DE B0023523 U DEB0023523 U DE B0023523U DE 1715329 U DE1715329 U DE 1715329U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pianettes
plastic
individual
disposition
pianette
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1955B0023523
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brause and Co
Original Assignee
Brause and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brause and Co filed Critical Brause and Co
Priority to DE1955B0023523 priority Critical patent/DE1715329U/de
Publication of DE1715329U publication Critical patent/DE1715329U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

B r a u s e & Co.
Iserlohn i.W.
Dispositionsgerät,insbesondere für die Zwecke der Betriebsführung und Betriebsüberwachung.
Die Erfindung betrifft ein Dispositionagelrät,insbesondere für die Zwecke der Betriebsführung und Betriebsüberwachung. Ähnliche DiapoaJfcionsgeräte im Form von an die Wand su hängendem Tafeln, Ständer oder dergl. sind seit langem bekannt. Mit Hilfe von Streifen, Taschen und anderen Einrichtungen werden dabei die verschiedensten Belege, Buchhaltungsunterlagen und sonstiges registeraäßig festgehalten· Alle diese Geräte bestehen aus den verschiedensten Materialien und sind mach den versc iedeneten Fertigungsrichtlinien aufgebaut. Sie haben alle mehr oder weniger den Mangel, daß sie sich nur für den Jeweiligen Zweck verwenden lassen far den sie hergestellt urden. Mit Hilfe von Reitern, Steckzeichen und dergl. kann mann dabei besondere Daten oder Reihenfolgen festhalten bxw. festlegen. Die Handhabung der einzelnen bekannten Geräte 1st vielfach dadurch erschwert, weil das infügen der aufzubewahrenden
Belege oder das Verstellen der Reiter usw. nur alt Schwierigkeiten bzw. unter Zuhilfenahme bestimmter Werkzeuge möglich war. lla weiterer Mangel bekannter Dispositionsgeräte besteht darin, daß vielfach die einzelnen Übersichtskarte^ sich teilweise überdeckend^la einem Rahmen aufgehängt wurden und daß sich dabei die einzelnen Signale oder Karten tehrleicht aus ihrer richtigenStelluag lösen konnten.
Durch die Erfindung werden die Mängel der bekannten Geräte behoben, Indem Im wesentlichen ein tafelförmiger Träger, Rahmen oderc/erdgl. zur Anwendung gelangt, auf dessen Vorderseite schuppenartig übereinanderliegende Kunststoffpianetten angebracht sind, zwischen die die aufzubewahrenden Belege oder die notwendigen Register- und Merkzeichen eingeschoben werden.
Zwetfkmäßigerweise sitzt auf dem Rahmen eine Auflagele&e, af die sioo die einzelnen Pianetten frei federnd auflegen. Sie zeigen dabei vorzugsweise mit einer offenen Seite nach obensoda»praktisch zwischen den einzelnen Pianetten Fächer, Kammern oder dergl. gebildet and, aus denen die Merkzeichen und Belege nicht herausfallen können. Die oberste Pianette legt sich dabei auf die Auflageleiste auf, die folgenden Pianetten stützen sich mit ihrer oberen Seite freifedernd jeweils auf dem Rücken der vorhergehenden Pianette ab.
Erfindung sgemäß sind die Pianetten aus Kunststoff oller? gebildet, die entsprechend gezogen und mit Rippen oder
Versteifungen derart versehen sind, daß die einseinen Pianetten in sich die notwendige Steifigkeit erhalten. Am oberen Rand bilden die einseinen Pianetten einen glatten Randstreifen oder ein äußerst geeignetes Profil, so daß hier Klarsichtreiter, Merkseiehen oder dergl. aufgeschoben oder eingeschoben werden können· In bestimmten Abständen sind die einzelnen Pianetten alt Durchbrechungen, fenstern oder dergl. versehen, die eine Durchsieht auf den «wischen den Pianetten gebildeten Raum gestatten, so daß man leicht erkennen kann, ob etwa irgendwelche Belege zwischen die Pianetten gerutscht sind.
Der Erfindungegedanke läßt die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten su. Eine dafür 1st in der anliegenden Zeichnung wiedergegeben, und zwar zeigt die
Fig. 1 eine perspektivische Teildraufsioht des ganzen Dispositionsgerätes,
flg. 2 eine Seitenansicht des Gerätes, Fig. 3 einen durchschnitt durch eine der Kunststoff -
pianetten nach den Linien ab-«* durch Fig. I^ Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine Pianette mach den Linien e-d gemäß Flg. 1*
Das Dispositlonagerät besteht im wesentlichen aus der Grundplatte 1. Auf diese ist an deren oberem Rand eine aus einer entsprechend umgebogenen Kunststofffolie gebildete Auflageleiste 2 befestigt. Unterhalb dieser Auflageleiste 2 sitzen die einzelnen Kunststoffpianetten a,b,o usw. Je
nachdem wie groß das Gerät ist, können mehr oder weniger solche Pianetten untereinander geordnet selm·
Eiae jede der Pianett«n a-c ist aus eiaer Kunststoffrolle gebildet, die »ebeneinanderliegendβ Einprögungen J derart aufweist, daß sich immer sswIschen zwei benachbarten Einprägungen eine längsgerichtete Versteifung 4 bildet.
Der obere Hand 5 einer Jeden Pianette 1st glatt, so daß sich auf diesen Hand Klarsicht streifen 6, Sichtseichem, Reiter und dergl. aufschieben lassen. In die Klareicht· streifen 6 oder dergl. kann man dann beschriftete Streifen 7 oder ähnliches,wie es Flg. 4 zeigt, einschiebet. .
Deshalb ist auch der untere Hand 8 einer jeden Pianette eben, so daß mit Hilfe dieses Randes und eimer Deckleiste 9 die Befestigung der Pianette an den Träger 1 erfolgen kann«
Die Befestigung der einzelnen Pianette erfolgt Ia der Weise, wie es in flg. 1 und 2 gezeigt ist· Die oberste Pianette a legt sich mit ihrem Rand fre!federnd auf die Auflageleiste 2 auf. Die näehsttiefere Pianette b dagegen stützt sich auf dem Rücken der Pianette a ab, wobei sie sieh mit ihrem glatten oberen Hand auf die Ausprägungen 3 der Pianette a auflegt. Dasselbe gilt auch für die weiterea darunter liegenden Pianetten, so daß sich die einzelnen Pianetten schuppenartig teilweise überdekken. Der Kunststoff federt und die Befestigungsart der
einzelnen Flanetten lädt diese immer mit Ihrem oberem Rand federnd aufliegen, erden zwischen die einzelnen Pianetten Buchungsbelege, Karten oder ähnliches eingesteckt, so werden diese Teile federnd festgehalten*
Je nachdem, ob das Disposttionsgerät mit seiner Grundplatte 1 auf einem TJs cn oder dergl. abgelegt oder an einer Wand aufgehängt werden soll, wird man» die Auflageleiste mehr oder weniger hoch wählea , so daS jeder Zeit eine gute Übersicht über das gesamte,im dem Dispositlonsgerät rereinigte Material siehergestellt ist. Wird das Gerät auf eine Tischfläche aufgelegt, so bilden die Pianetten eine Art Pult« auf dem sich das jeweilige Material übersichtlich den Blicken darbietet.
Will man das Gerät zur Alibewährung von Belegen oder dergl.
benutzen, so können die einzelnen Pianetten mit Durchbrü-
Io
chen oder Fenster»ahnenv versehen sein, die einen Durchbli auf den Raum zwischen die beiden Pianetten ermöglichen.
Darüber hinaus können die einzelnen Kunststoffpianetten in verschiedenen Farben gehalten sein, wodurch bestimmte Bereiche des Bispositlonsgeaäbes abgegrenzt sein können·

Claims (8)

Ρ—a t-e-—n_lLJfc nsprüche
1. Dispositionsgerät, insbesondere für die Zwecke der Betriebsführung und Betriebsüberwachung, gekennzeichnet durah einen tafelförmigen Träger, Rahmen oder dergl. mit auf dessen Vorderseite schuppenartig übereinanderliegend an gebrachten Kunststoffpianetten, zwischen denen Belege, Kontrollkarten und dergl· absteckbar sind«
2. Dispositionsgerät, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger bzw. Hahnen oder dergl· eine Auflageleiste aufweist, auf die sich die oberste Kunststoffplakette mit ihrem Rand freifedernd auflegt, während die übrigen Kunstatoffplaaetten in beliebiger Ansahl auf dem Träger befestigt sind, daß eich jede einzelne Pianette mit ihres oberen Rand freifederad auf de« Rücken der vorhergehenden Pianette abstützt.
3. Diapositionsgerät, nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Kunststoffplenetten aus einer Kunststoffolie gezogen und mit Versteifungsrippen derart versehen sind, daß die einzelnen Pianetten die für die Federung erforderliche Steifigkeit aufweisen.
4. Biapositionsgerät, nach den Ansprüchen 1-3« dadurch gekennzeichnet, daß die Pianetten an ihrem oberen Hand eine glatte iante, Fläche oder ein anderes geeignetes Profil bilden, auf welche Reiter, Klarsichtstreifen oder ähnliches aufschiebbar sind.
5. Diapositiomagerät, nach don beiden vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunstetoffpianetten an ihrem unteren Hand eine Befestlgungsflache, Leiste oder dergl. zur Befestigung auf dem Träger aufweisen·
6. Diapositionsgerät, nach dem Ansprüchen 1-51 dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Kunststoffpianetten sich ganz oder teilweise über die volle Breite des Trägers hinwegerstrecken.
7« Dispositionsgerät, nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffplanetten mit Durchbrechungen, fenstern oder dergl. versehen sind, die einen Einblick in den Zwischenraum der aufeinanderliegenden Pianetten gestatten*
8. Bispositionsgerät, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,' daß die Auflageleiste entsprechend der Jeweiligem Aufstellungsart des Gerätes verschieden hoch ist*
9* Dispositionsgerät, nach dem Ansprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Kunststoffplanetten in verschiedenen Farben gehalten sind, um einzelne Bereiche des Dispositionsgerätes abzugrenzen*
DE1955B0023523 1955-10-24 1955-10-24 Dispositionsgeraet, insbesondere fuer die zwecke der betriebsfuehrung und betriebsueberwachung. Expired DE1715329U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1955B0023523 DE1715329U (de) 1955-10-24 1955-10-24 Dispositionsgeraet, insbesondere fuer die zwecke der betriebsfuehrung und betriebsueberwachung.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1955B0023523 DE1715329U (de) 1955-10-24 1955-10-24 Dispositionsgeraet, insbesondere fuer die zwecke der betriebsfuehrung und betriebsueberwachung.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1715329U true DE1715329U (de) 1956-01-19

Family

ID=32514925

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1955B0023523 Expired DE1715329U (de) 1955-10-24 1955-10-24 Dispositionsgeraet, insbesondere fuer die zwecke der betriebsfuehrung und betriebsueberwachung.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1715329U (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183473B (de) * 1957-12-02 1964-12-17 Brause & Co Kartentraeger zum staffelartig geordneten Einsetzen von blattartigem Sammelgut, wie z. B. von Belegen, Karteikarten od. dgl.
DE1206392B (de) * 1961-02-14 1965-12-09 Standard Sichtgeraete G M B H Aufnahmetasche mit drei offenen Seiten fuer blattfoermige Gegenstaende, z. B. Schriftgut, Indexkarten, Lochkarten usw.
DE1216841B (de) * 1962-04-04 1966-05-18 Hunke & Jochheim Hilfsgeraet fuer die Auftragsdisposition und Fakturierung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183473B (de) * 1957-12-02 1964-12-17 Brause & Co Kartentraeger zum staffelartig geordneten Einsetzen von blattartigem Sammelgut, wie z. B. von Belegen, Karteikarten od. dgl.
DE1206392B (de) * 1961-02-14 1965-12-09 Standard Sichtgeraete G M B H Aufnahmetasche mit drei offenen Seiten fuer blattfoermige Gegenstaende, z. B. Schriftgut, Indexkarten, Lochkarten usw.
DE1216841B (de) * 1962-04-04 1966-05-18 Hunke & Jochheim Hilfsgeraet fuer die Auftragsdisposition und Fakturierung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1715329U (de) Dispositionsgeraet, insbesondere fuer die zwecke der betriebsfuehrung und betriebsueberwachung.
DE2545288C2 (de) Ständer für Postkarten, Taschenbücher o.dgl.
DE702886C (de) . von Karteien
DE7237399U (de) Preisschilderschiene
DE944155C (de) Kalenderanordnung
DE2336659A1 (de) Informationsschild
DE1165984B (de) Vorrichtung zur veraenderbaren Anbringung von Buchstaben oder Zahlen
DE2249943A1 (de) Preisschildhalter
DE1786383B1 (de) Skalenleiste,insbesondere Terminleiste,zum Anbringen an Ablegemappen,Karteikarten od.dgl.
AT160769B (de) Vorrichtung zur Durchführung von Multiplikationen.
DE1076410B (de) In einem Rahmen angeordnete UEbersichts-, Planungs- und Organisationstafel
DE1173786B (de) An einer Wand befestigbare Anzeigevorrichtung
DE6903691U (de) Wochenvormerkkalender
DE8009484U1 (de) Klemmschiene für Schreib- und Zeichenplatten
DE8410073U1 (de) Wandkalender
CH698871B1 (de) Organisationsvorrichtung.
DE1976908U (de) Halteleisten fuer preisschilder u. dgl.
CH424717A (de) Bildumschlagkalender
DE1688534U (de) Traegerplatte fuer abreisskalender.
DE8329417U1 (de) Werbeträger
DE2119104B2 (de) Markierungsschiene für Schriftgutbehälter
DE7000168U (de) Sichthuelse.
DE1846827U (de) Uebersichtstafel der organisations- und dispositionszwecke.
DE1947790U (de) Preisaufsteller.
DE1962599U (de) Rahmen bzw. fassung fuer fotos, schilder oder sonstige geschuetzt der sicht darzubietende unterlagen.