DE17080C - Steinabspül- und Stofffang-Vorrichtung bei Holzschleifsteinen - Google Patents
Steinabspül- und Stofffang-Vorrichtung bei HolzschleifsteinenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21B—FIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
- D21B1/00—Fibrous raw materials or their mechanical treatment
- D21B1/04—Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
- D21B1/06—Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods
- D21B1/063—Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods using grinding devices
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Description
Die vorliegende Erfindung besteht darin, dafs den Holzschleifapparaten Wasser derart zugeführt wird, dafs es nicht allein, wie bisher
üblich, dazu dient, das Holz nicht trocken zu schleifen, sondern auch gleichzeitig eine ausgiebige
Abspülung des Schleifsteins und die Abführung des unter den Pressen erzeugten Stoffes
in angegebener Weise bewirkt.
Es ist von Vortheil und Wichtigkeit, die Steinschärfe
durch wirksames Ausspülen für die Arbeit unter der nächsten Presse wieder frei zu machen,
wie auch den gewonnenen Stoff vom Steine abzuführen und hierdurch zu vermeiden, denselben
unter der nächsten Presse nochmals zu schleifen bezw. todt zu mahlen.
Dieses wird durch vorliegende Einrichtung ermöglicht.
Das wirksame Abspülen des Steines und somit das Freimachen der Schärfe wird durch
das Bogenspritzrohr A, an welchem kleine Auslaufstutzen B mit breitgedrücktem Mundstück, in
schräger Richtung gegen den Stein gestellt, angebracht sind, bewerkstelligt.
Durch diese Anordnung erfolgt das Aufschlagen des Wassers in Bogenform und wird
hierdurch das seitliche Abfliefsen desselben mit dem unter den Pressen erzeugten Stoffe wesentlich
erleichtert.
Das noch auf dem Stein zurückbleibende, mit Stoff gemischte Wasser wird gegen den Deckel C,
an dem sich die ganze Vorrichtung befindet, geschleudert und prallt wieder auf den Stein
zurück. Dieser Vorgang wiederholt sich einige Male und trägt wesentlich dazu bei, den Stein
zu reinigen bezw. die Steinschärfe für neue Thätigkeit frei zu machen.
Das mit Stoff gemischte Wasser wird schliefslich von dem möglichst bis auf den Stein herunterreichenden
Winkelblech D aufgefangen.
Dieses Blech D ist schräg gegen den Stein in einem Winkel derart angeordnet, dafs die
Winkelspitze über der Steinmitte liegt, während die Schenkel seitwärts auslaufen, so dafs das
mit Stoff gemischte Wasser von dem Blech D aufgefangen wird und seitlich ablaufen mufs.
Der Stoff wird nunmehr vollständig, sowie gut erhalten abgeführt und der Stein wird zur Arbeit
unter der nächsten Presse vollkommen stofffrei und scharf sein.
Um dem nächsten Schleifklotz wieder genügend Wasser zuführen zu können, ist hinter
dem Fangblech D der Wasserhahn E angebracht.
Patent-Ansρruch:
Steinabspül- und Stofffang-Vorrichtung zwischen den Pressen bei Holzschleifapparaten, welche an
dem Deckel C angebracht ist und sich zusammensetzt aus:
1. dem Bogenspritzrohr A mit den Auslaufstutzen
B zur Abspülung des Steines, und
2. dem Winkelblech D, welches derart angebracht ist, dafs es den Stoff auffangen
und seitlich abführen mufs.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Claims (1)
- KAISERLICHESPATENTAMT.PATENTSCHRIFTKLASSE SS: Papierfabrikation.GOETJES & SCHULZE in BAUTZEN. Steinabspül- und Stofffang-Vorrichtung bei Holzschleifsteinen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE17080C true DE17080C (de) |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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