DE17032C - Einrichtungen zum Zwirnen der Seide - Google Patents

Einrichtungen zum Zwirnen der Seide

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Publication number
DE17032C
DE17032C DENDAT17032D DE17032DA DE17032C DE 17032 C DE17032 C DE 17032C DE NDAT17032 D DENDAT17032 D DE NDAT17032D DE 17032D A DE17032D A DE 17032DA DE 17032 C DE17032 C DE 17032C
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DE
Germany
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wheels
spindles
wheel
spindle
devices
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Application number
DENDAT17032D
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English (en)
Original Assignee
L. A. AUBENAS in Avignon, Frankreich
Publication of DE17032C publication Critical patent/DE17032C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/003Twisting machines in which twist is imparted from the supply packages, e.g. uptwist

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Construction der durch Fig. i und 2 dargestellten Spindeln gestattet es, das Drehen, Dupliren und Zwirnen der Seidenfäden gleichzeitig vorzunehmen.
Diese Spindeln sind folgendermafsen construirt:
Die senkrechte Hauptwelle oder grofse Spindel o, Fig. i, trägt den ganzen Apparat. Zwei Platten u und ν sind an 0 in horizontaler Lage befestigt; die untere u trägt zwei Fufslager für die senkrechten Spulenspindeln e. Die beiden senkrechten Wellen / durchdringen die Platten u und ν und sind an denselben gelagert. Jede dieser beiden Wellen trägt an ihrem unteren Ende ein kleines Zahnrad w, welches in ein concentrisch zur Welle ο unterhalb der Platte u befestigtes und von 0 sonst unabhängiges Rad χ greift.
Die bei der Drehung von 0 durch die Platten u und ν mitgenommenen Wellen / werden durch die Verzahnung von w mit χ in eine Rotationsbewegung um ihre Achse versetzt, so dafs sie sich um ihre eigene und um die Achse von 0 drehen. Die Drehung der Welle t um ihre Achse wird mittelst zweier an ihrem oberen "Ende angebrachter Räder w1 und w' von ungleicher Zähnezahl auf die Spindel e und die Spule ζ übertragen; e und ζ tragen je ein Rad w".
Die in einander greifenden Räder der über ν liegenden unteren Räderpaare w' w" haben gleiche Zähnezahl; die enstprechenden Räder der oberen Räderpaare wl w" haben nicht gleiche Zähnezahl, und zwar hat das auf der Welle /oben sitzende Rad w1 mehr Zähne als das mit ihm verzahnte, mit der Spule ζ fest verbundene und auf e lose drehende w"; dadurch entsteht eine ungleich schnelle Bewegung zwischen Spindel e und Spule z. Diese Bewegung bewirkt das Abwickeln des Fadens von der Spule, welche die zu bearbeitende Rohseide trägt. Man befestigt die Spule ζ mittelst einer Mutter auf dem lose auf der Spindel e sitzenden Zahnrad; letzteres trägt einen vierkantigen Ansatz, auf den man die entsprechend ausgearbeitete Spule steckt.
Der S-förmig gekrümmte Flügel / ist auf der Spindel befestigt und dient zur gleichmäfsigen Vertheilung der durch die Rotation der Spindel e gedrehten Seide. Die Rotationsgeschwindigkeit von ζ ist ungefähr um y60 gröfser als die von /.
Je nach dem Durchmesser der Spule kann man verschiedene Torsionsgrade erzielen, ohne darum die Zahnräderübersetzungen ändern zu müssen, q ist eine grofse Scheibe, durch die der Faden geht, während er gedreht wird. Diese Scheibe ist der Zahl der Fäden (bezw. Spulen) entsprechend mit zwei oder drei Löchern versehen,- .welche mit Achat ausgelegt sind. Die Zahl dieser Löcher hängt von der Art der herzustellenden Seide ab, und können infolge dessen in der Scheibe q auch noch mehr Löcher angebracht werden, y ist eine mit der Spindel ο fest verbundene und durch einen an dem Gestell festen Ring R gehaltene kleine Scheibe, durch welche die von der Scheibe q kommenden Fäden gehen; letztere vereinigen sich dicht über dem oberen Ende der grofsen Spindel o, d. h. die Seide wird dort duplirt; einige Centimeter höher wird dieselbe gezwirnt; das Aufspulen des Fadens geht nur in dem Mafse vor
sich, als der Faden selbst durch den Apparat erzeugt wird.
Die Spindeln ο werden durch einen breiten Frictionsriemen in Bewegung gesetzt.
Die Construction des durch Fig. 2 dargestell-. ten Apparats unterscheidet sich von der oben beschriebenen Construction nur durch die Anordnung der Zahnräder. Anstatt des aufsen verzahnten Stirnrades χ ist hier ein innen verzahntes, konisches Rad oder ein in ähnlicher Weise angeordnetes konisches Frictionsrad x0 angeordnet. Dementsprechend tragen die senkrechten Wellen t an ihrem unteren Ende konische Zahn- oder Frictionsräder W0. An ihrem oberen Ende trägt jede Welle t ein kleines Stirnrad i, welche in ein auf der Spindel 0 lose sitzendes Rad F greifen. F steht im Eingriff mit den auf den Spindeln und den Spulen sitzenden Zahnrädern.
Die Räder der Spulen ζ und die der Spindeln e haben nicht die gleiche Zähnezahl, so dafs auch wieder mit Hülfe der differirenden Bewegung das Abwickeln der Seide von der Spule vollzogen wird.

Claims (2)

Patent-AnSprüche:
1. Die durch Fig. 1 dargestellte Vorrichtung für Zwirnmühlen, welche sich zusammensetzt aus der senkrechten Welle 0, den beiden Platten u und v, den Spindeln e e, den senkrechten Wellen tt, dem Zahnrad x, den Zahnrädern ww w' w' und w" w", den Spulen z, den Flügeln /, den Scheiben q und y und dem Ring R.
2. Die durch Fig. 2 dargestellte Vorrichtung für Zwirnmühlen, welche von der unter 1. genannten sich nur unterscheidet durch die Anordnung des Rades x0, der Räder w0 wa und i i und des Rades F, im Eingriff mit den auf den Spulen ζ ζ und den Spindeln e e befestigten Rädern w'o w\.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT17032D Einrichtungen zum Zwirnen der Seide Active DE17032C (de)

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DE (1) DE17032C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145064B (de) * 1958-10-23 1963-03-07 Onderzoekings Inst Res Zwirnfluegel fuer Etagenzwirnmaschinen

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