DE1698103B1 - Roehrenfeder fuer Temperatur-Messgeraete - Google Patents

Roehrenfeder fuer Temperatur-Messgeraete

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DE1698103B1
DE1698103B1 DE19681698103 DE1698103A DE1698103B1 DE 1698103 B1 DE1698103 B1 DE 1698103B1 DE 19681698103 DE19681698103 DE 19681698103 DE 1698103 A DE1698103 A DE 1698103A DE 1698103 B1 DE1698103 B1 DE 1698103B1
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tube
tubular
tubular spring
bourdon
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Application number
DE19681698103
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Siegfried Giegold
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Mannesmann VDO AG
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Mannesmann VDO AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K1/00Details of thermometers not specially adapted for particular types of thermometer
    • G01K1/20Compensating for effects of temperature changes other than those to be measured, e.g. changes in ambient temperature
    • G01K1/22Compensating for effects of temperature changes other than those to be measured, e.g. changes in ambient temperature by means of fluid contained in a hollow body having parts which are deformable or displaceable under the pressure developed by the fluid

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft die Ausbildung einer Röhrenfeder für Temperatur-Meßgeräte mit dem Ziel einer weitgehenden Unabhängigkeit der Röhrenfeder als Temperatur- bzw. Druckmittlermeßglied von der Umgebungstemperatur.
  • Zur Kompensation des Einflusses der Umgebungstemperatur auf die Anzeige von Meßgeräten mit Röhrenfedern als Meßglieder ist es bekannt, im Übertragungswerk der Auslenkung des Röhrenfederendes auf die Zeigerachse ein Bimetallglied einzuschalten, beispielsweise eine schleifenförmig gebogene Druckstange, oder auch eine Welle im Obertragungswerk zu teilen und ein Bimetallglied zwischenzuschalten.
  • Diese Maßnahmen sind aufwendig, und sie versagen, wenn das Meßgerät Temperaturschwankungen bis etwa 800 C ausgesetzt ist, weil über einen solch großen Temperaturbereich eine Proportionalität der Kompensation nicht erzielbar ist. Man mußte dann bisher auf die klassische Methode der Temperaturkompensation durch zwei gleiche Röhrenfedern zurückgreifen, welche auf eine Hebelübertragung derart einwirken, daß sich der Einfluß der Temperaturschwankungen gegenseitig aufhebt. Diese Methode ist zwar für jeden Temperaturbereich anwendbar, stellt aber einen besonders hohen Aufwand dar.
  • Die Röhrenfeder nach der Erfindung vermeidet diesen hohen Mehraufwand dadurch, daß sie aus zwei ineinander angeordneten Rohrfedern gleicher oder annähernd gleicher Profilform mit einem geringen Zwischenraum zwischen den beiden Rohrfedern besteht und dieser Zwischenraum den geschlossenen Druckraum der Doppelrohrfeder bildet, während der Innenraum der inneren Rohrfeder mit dem Außenraum um die äußere Rohrfeder verbunden ist. Die Erfindung geht von dem bekannten Grundsatz für die Meßgenauigkeit und deren Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur von Röhrenfedern aus, der besagt, daß die Meßgenauigkeit um so größer und der durch die die Umgebungstemperatur verursachte Fehler um so kleiner ist, je größer das Verhältnis zwischen dem sogenannten Schluckvolumen des Meßgliedes und dem Füllvolumen ist. Dabei ist unter Schluckvolumen die Volumenvergrößerung des Druckraumes der Rohrfeder bei einer Druckbeaufschlagung bis zum Endausschlag und unter Füllvolumen das Volumen des Druckraumes der Rohrfeder, des Temperaturfühlers im Medium und der verbindenden Kapillarrohrleitung zu verstehen. Im Vergleich zu einer einfachen Rohrfeder wird beim Erfindungsgegenstand dadurch, daß als Druckraum nur der geringe Zwischenraum zwischen den beiden ineinandergeschobenen Federrohren dient und das Innenrohr nach außen offen ist, das Füllvolumen des Meßgliedes ganz erheblich vermindert und gleichzeitig durch die Doppelwirkung des Druckmediums auf die äußere Rohrfeder von innen und auf die innere Rohrfeder von außen das Schluckvolumen vergrößert, somit das Verhältnis zwischen Schluck- und Füllvolumen wesentlich verbessert.
  • Die Doppelrohrfeder nach der Erfindung ist bei Schwankungen der Umgebungstemperatur bis etwa 800 C ohne eine besondere Einrichtung für eine Temperaturkompensation einsetzbar. Die erzielbare Klassengenauigkeit liegt bei 0,6 bis 0,8, und der Fehler durch die Umgebungstemperatur beträgt 0,6 °lo pro 100 C. Die Ansprechempfindlichkeit liegt zwischen 0,1 und 0,2010 und die Umkehrspanne (Hysterese) bei 0,2 O/o. Vorteilhaft ist es, die Wandstärke der Innenrohrfeder größer als die Wandstärke der Außenrohrfeder zu wählen, um einen gewissen Verlust an Verstellkraft der Feder durch die von außen beaufschlagte Innenfeder klein zu halten. Die Doppelrohrfeder nach der Erfindung hat auch den Vorteil größerer Steifigkeit gegenüber einer einfachen Rohrfeder gleicher Leistung und bringt dadurch eine Verbesserung in der Linearität der Anzeige.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar in Fig. 1 eine Seitenansicht der kreisförmig gebogenen Doppelrohrfeder, die Enden im Schnitt, und F i g. 2 eine Ansicht auf das eine Ende der Röhrenfeder in Richtung A der Fig. 1.
  • Die Röhrenfeder wird aus zwei Profilrohren 1 und 2 gleicher oder annähernd gleicher Profilform hergestellt. Die lichte Innenseite des äußeren Federrohres 1 ist nur um 0,2 bis 0,3 mm größer als die Außenabmessungen des inneren Federrohres 2. Die beiden zunächst gestreckten Rohrrohlinge werden ineinandergeschoben und an einem Ende durch das Endstück 3 dicht verschlossen und verlötet. Dann wird das gestreckte Doppelrohr in bekannter Weise, z. B. mit einer Sandfüllung, in die kreisförmige Form gerollt und der Druckraum 4 zwischen den beiden Rohren nach Entfernung der Füllung auch am anderen Ende, beispielsweise durch eine Hartlötung 5 unter Einbettung einer kapillaren Anschlußleitung 6 für das Druckmedium, ebenfalls dicht verschlossen. Dieses Ende der so vorgefertigten Doppelrohrfeder mit der Kapillarrohrleitung 6 wird in bekannter Weise in einen Anschlußstutzen 7 (gestrichelt angedeutet) eingebaut, in der Regel weich eingelötet. Über eine in den Innenraum 8 der inneren Rohrfeder 2 mündende Bohrung 9 durch den Anschlußstutzen 7 steht der Innenraum 8 mit dem Außenraum um die äußere Rohrfeder 1 in Verbindung und bleibt somit offen. Auch durch das Endstück 3 am freien, auslenkbaren Ende der Doppelrohrfeder kann eine Bohrung 10 in den Innenraum 8 vorgesehen sein, wenn beispielsweise das ganze Meßsystem in Öl eingebettet werden soll. Am Endstück 3 ist in ebenfalls bekannter Weise die Zugstange für den Antrieb des Meßwerkes (nicht dargestellt) in Abhängigkeit von der Auslenkung der Doppelrohrfeder bei einer Druckbeaufschlagung angelenkt.
  • Aus der Schnittdarstellung der Fig. 1 ist der geringe Druckraum4, also das kleine Füllvolumen der Doppelrohrfeder erkennbar. Die Vergrößerung des Schluckvolumens gegenüber einer einfachen Röhrenfeder ergibt sich durch das Einwirken des Druckmediums auf beide Federrohre, einmal von innen auf die Außenfeder 1 und einmal von außen auf die Innenfeder 2. Eine Reihe von Vergleichsmessungen an Röhrenfedern mit bestimmten vergleichbaren Abmessungen ergab für eine einfache Rohrfeder 1 ein Schluckvolumen von 0,5 cm3 absolut gegenüber einem Schluckvolumen der vergleichbaren Doppelrohrfeder von 0,8cm absolut. Das geringe Füllvolumen der Doppelrohrfeder erlaubt die bei derartigen Geräten übliche Kapillarrohrbohrung von 0,15 bis 0,2 mm auf 0,4 mm zu erweitern, wodurch die Verbesserung der Ansprechempfindlichkeit erzielt und auch die Füllung der Rohrfeder mit dem Druckmedium erleichtert wird. Die Einsparung einer Temperaturkompensation ergibt ferner einen Gewinn an Verstellkraft, weil die von einer Kompensationseinrichtung herrührenden Gegenkräfte wegfallen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Röhrenfeder für Temperatur-Meßgeräte, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhrenfeder aus zwei ineinander angeordneten Rohrfedern (1, 2) gleicher oder annähernd gleicher Profilform mit einem geringen Zwischen- raum zwischen den beiden Rohrfedern besteht und dieser Zwischenraum den geschlossenen Druckraum (4) der Doppelrohrfeder bildet, während der Innenraum (6) der inneren Rohrfeder (2) mit dem Außenraum um die äußere Rohrfeder (1) verbunden ist.
  2. 2. Röhrenfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke der inneren Rohrfeder (2) größer ist als die Wandstärke der äußeren Rohrfeder (1).
DE19681698103 1968-03-02 1968-03-02 Roehrenfeder fuer Temperatur-Messgeraete Withdrawn DE1698103B1 (de)

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GB1231691D GB1231691A (de) 1968-03-02 1969-02-26
SE281069A SE356130B (de) 1968-03-02 1969-02-28
FR6905277A FR2003099A1 (de) 1968-03-02 1969-02-28
CH301969A CH477681A (de) 1968-03-02 1969-02-28 Röhrenfeder für Temperatur-Messgeräte

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102014100983A1 (de) * 2014-01-28 2015-07-30 Benteler Deutschland Gmbh Feder mit einer Mehrzahl von Windungen, insbesondere Spiral- oder Schraubenfedern

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US3191438A (en) * 1961-12-18 1965-06-29 Howard O Trerice Thermometers
DE1208950B (de) * 1963-08-03 1966-01-13 Nii Teploenergetitscheskowo Pr Feder in Gestalt eines spiralfoermigen Bourdonrohres

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DE102014100983B4 (de) 2014-01-28 2019-04-25 Benteler Steel/Tube Gmbh Feder mit einer Mehrzahl von Windungen, insbesondere Spiral- oder Schraubenfedern

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NL6903242A (de) 1969-09-04

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