DE169641C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/06—Resistance welding; Severing by resistance heating using roller electrodes
- B23K11/061—Resistance welding; Severing by resistance heating using roller electrodes for welding rectilinear seams
- B23K11/062—Resistance welding; Severing by resistance heating using roller electrodes for welding rectilinear seams for welding longitudinal seams of tubes
- B23K11/063—Lap welding
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die elektrische Schweißung von überlappten Metallnähten beschränkte sich bisher in der
Hauptsache auf Anwendung des elektrischen Lichtbogens, mittels dessen die obere Uberlappung
zum Schmelzen gebracht und auf den unteren Blechstreifen aufgeschmolzen
wurde. Diese Art Schweißung erfordert nicht allein außerordentliche Übung, um die Schweißnaht
nicht zu verbrennen, sondern auch einen
ίο verhältnismäßig großen Aufwand an Energie,
da nur ein kleiner Teil des Lichtbogens für die Schweißung zur Geltung kommt.
Bei der vorliegenden Schweißmaschine wird von der teueren Lichtbogenschweißung abgesehen
und die zweckmäßigere bekannte Widerstandsschweißung angewendet. Bei dieser geht ein Strom von niedriger Spannung und
hoher Intensität durch das Metall an der Schweißstelle und bringt diese zur Schweiß-
ao hitze. Um letztere zu erreichen, ist eine
innige Verbindung der die beiden Pole bildenden Blechenden Bedingung. Bei bisher bekannten
Anordnungen kommen hierzu Preßvorrichtungen in Anwendung, welche entweder
gleich als Stromträger ausgebildet sind oder die mechanischen Funktionen des Zusammenpressens
allein vor oder hinter der gesonderten Stromzuführung bezw. Schweißung zu besorgen
haben.
Für geringere Anforderungen an Festigkeit, Zähigkeit und Durchlässigkeit mag eine Preßvorrichtung
allein genügen. Eine unbedingt zuverlässige und haltbare Schweißung wird jedoch erzielt werden, wenn, wie dies durch
die Praxis des Schweißens von Hand erwiesen ist, die Schweißstelle in der Schweißhitze
selbst gehämmert wird. Nun sind Maschinen bekannt, welche die Schweißstelle hämmern;
dies geschieht aber nicht während der Schweißhitze, sondern nachträglich. Auf eine Pressung
ganz zu verzichten ist nicht angängig, da durch diese der Kontakt erzielt werden muß;
die Stelle, wo der Kontakt entsteht, ist aber gleichbedeutend mit der Schweißstelle; letztere
liegt also zwischen der Preßvorrichtung, von außen nicht direkt zugänglich. Vorliegende
Erfindung betrifft nun eine Schweißmaschine ■ für die Nähte von Blechrohren, bei welcher
die Schweißstelle, d. h. die Kontaktstelle selbst im Moment der Erhitzung auf Schweißtemperatur
gehämmert wird. Die Hammerschläge werden durch die Preßvorrichtung auf die Naht übertragen. Die Wirkung des
Hämmerns wird durch die entstehende Prellung noch erhöht. Es ist dabei gleichgültig, ob
die Preßvorrichtung gleichzeitig, als Stromzuführung dient, oder ob letztere davon gesondert
angeordnet ist. In nachfolgendem ist letzterer Fall beschrieben in der Annahme, daß eine Preßvorrichtung, welche nicht den
Strom zu leiten braucht, aus härterem Material" (wie Stahl) hergestellt werden kann und dadurch
die Wirkung des Hammers besser zur Geltung bringt, auch widerstandsfähiger ist.
Die Schweißmaschine ist auf der Zeichnung durch Fig. I im Seitenriß und durch Fig. 2
im Aufriß dargestellt. Ein Transformator 1 wandelt den Strom normaler Spannung einer
Primärmaschine oder sonst vorhandenen Stromquelle in einen niedergespannten von hoher Stromstärke um. Die Arme 2 und 3
bringen mittels Schleifkontakte die beiden
(2, Auflage, ausgegeben am ig. Juni igaS.j
Pole an zwei entgegengesetzte Seiten des zu schweißenden Werkstückes 4. Letzteres ruht
auf einer Schiene 5, deren oberer Teil mit einer hitzebeständigen und stromnichtleitenden
festen Masse 6' überzogen ist. Drei Stützen 7, 8, 9 dienen zum Halten und Verschieben der
Schiene 5. Stütze 7 kann zum Zwecke des Ein- und Ausbringens des Schweißobjektes 4
umgelegt werden, sobald es sich um Schweißung von Hohlgefäßen handelt. Eine zweiteilige
Säule. 10 und 11 oder ein den gleichen Zweck erfüllender Träger trägt am oberen Ende eine
Rolle 12 oder andere Preßvorrichtung, welche entweder durch das Eigengewicht des oberen
Säulenteiles 11 oder eines anderen die Preßvorrichtung
stützenden Trägers die Naht gegen die Schiene 5 preßt. Der Strom schließt sich nun durch Aufeinanderpressen des Lappungsmaterials
mittels der Preßvorrichtung und erzeugt zwischen den Kontaktbürsten Schweißhitze. Infolge der außerordentlich
niederen Spannung wählt der Strom unter allen Umständen diesen kürzesten Weg, was
. noch durch eine entsprechende Einstellung des Preßpunktes zu den Schleifkontakten,
eventuell durch Wahl der Preßvorrichtung als gleichzeitige Stromträger erreicht wird.
Ein Hammer 13, welcher von Hand, durch
mechanischen, hydraulischen oder sonstigen Antrieb, Magnetismus oder Elektrizität in Bewegung
gesetzt werden kann, schlägt in rascher Folge auf die Preßvorrichtung (Preßrolle)
12. Eine Drehung des Handrades 14 oder eine andere gegebenenfalls hydraulische
Vorrichtung bei schweren Stücken verschiebt entsprechend der fortschreitenden Schweißung
das Schweißobjekt nebst der Schiene. Letzteres ist zweckmäßig, damit der Hitzebeständigkeit
des Isoliermaterials oben auf der Schiene nicht zu viel zugemutet wird, was der Fall wäre,
wenn nur das Schweißobjekt 4 allein verschoben würde. Aus gleichem Grunde ist der obere drückende Teil 12 der Preßvorrichtung
vorteilhaft als rotierender Körper ausgebildet. * ■ .
Claims (2)
1. Elektrische Schweißmaschine für überlappte Nähte, dadurch gekennzeichnet,
daß auf die Schweißstelle, während der Beheizung derselben eine Pressung mittels
einer unter Gewichtswirkung stehenden Rolle (12) oder dergl. ausgeübt wird, auf
welche gleichzeitig ein Hammer (13) schlägt, zu dem Zwecke, einesteils durch die
Pressung eine innige Berührung an der Überlappung herbeizuführen und andernteils
gleichzeitig durch die Hämmerung die SchAveißstelle zu einem besonders festen
Gefüge zu vereinigen. · '
2. Schweißmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammenpressung
der Überlappung durch das Eigengewicht der Preßvorrichtung erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE169641C true DE169641C (de) |
Family
ID=434746
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT169641D Active DE169641C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE169641C (de) |
-
0
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