DE167992C - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J36/00—Parts, details or accessories of cooking-vessels
- A47J36/36—Shields or jackets for cooking utensils minimising the radiation of heat, fastened or movably mounted
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Cookers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Heiz- oder Kochvorrichtungen bekannt, bei denen die Beheizung des Behälters
mit Anwendung eines Heizmantels durch ein im Untersatze herausnehmbar angeordnetes
Heizgefäß geschieht. Bei diesen Vorrichtungen besteht der Heizmantel aus einem Stück.
Bei der vorliegenden Erfindung besteht der Heizmantel aus zwei Teilen, die in der Nähe
ίο des Bodens des Gefäßes lösbar verbunden
sind, wobei der obere Teil des Heizmantels gegebenenfalls mit dem zu erwärmenden Behälter
verbunden ist, während der Brennstoffbehälter mit dem unteren Teil des Heizmantels
ein Ganzes bildet. Mit Rücksicht darauf, daß der Heizmantel mit dem Beheizungsgefäße ein Ganzes bildet, ist es ferner wesentlich,
daß zur Vermeidung zu starker Wärmeübertragung auf den Brennstoffraum eine Luftkühlung der Decke angeordnet ist, deren
Lufteinströmöffnungen in der Wandung des Heizmanteluntersatzes . liegen. Durch diese
Ausführung werden in mehrfacher Hinsicht wesentliche Vorteile erzielt.
Die Brennstellen der Heizvorrichtung sind leicht zugänglich. Der abnehmbare obere
Teil des Heizmantels kann durch einen anderen ersetzt werden, und es kann für ihn
gegebenenfalls ein anderes gegen Hitze besonders widerstandsfähiges Material gewählt
werden als für den Heizmanteluntersatz. Die Trennungsstelle des Heizmantels bildet ferner
für den letzteren durch das Ineinanderschieben der Teile eine Versteifung. Dadurch,
daß der obere Teil des Heizmantels nach dem Abnehmen des Wärmebehälters mit
diesem in Zusammenhang bleiben kann, bildet er beim Absetzen des Wärmebehälters einen
Schutz gegen zu schnelle Abkühlung desselben. Durch Höher- oder Tieferstellung des oberen Teiles des Heizmantels läßt sich
eine Regelung der Heizwirkung herbeiführen.
Auf der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in Fig. i, 2 und 3 in einer beispielsweisen
Ausführung dargestellt.
Der in beliebiger Form hergestellte Kochoder Wärmebehälter α ist mit einer Ummantelung
h versehen, die den oberen Teil des Heizmantels bildet. Diese Ummantelung h
ist mit dem unteren Ende in den Heizmanteluntersatz eingesetzt. Die Trennungsstelle befindet
sich ungefähr in der Höhe des Bodens des Behälters a. Zweckmäßig befindet sich
der untere Rand des Mantels h etwas tiefer wie der Boden des Gefäßes a, damit beim
Abnehmen des letzteren und beim Aufsetzen auf den Boden eine Berührung mit dem letzteren
vermieden wird. Bei abgenommenem Gefäße α bildet der Mantel h einen zu
schnelle Abkühlung verhindernden Schutzmantel. Das Brennergefäß b bildet mit dem
Heizmanteluntersatz ein zusammenhängendes Ganze. Um eine zu starke Wärmeübertragung
von dem Heizmantel auf den Inhalt des Brennergefäßes zu vermeiden, ist der Brennstoffbehälter mit einer doppelten, durch
Luft gekühlten Decke d versehen, wobei die Lufteinströmöffnungen g in der Wandung des
Heizmanteluntersatzes liegen. Den Brennern c wird der Brennstoff mittels der Dochte e zugeführt.
Die Flammen werden durch mittels Schieber verschließbare Öffnungen f entzündet.
Die Luft geht, wie durch Pfeile angedeutet, durch die öffnung g durch die Luftkühldecke
hindurch nach den Brennern c durch die öffnungen des oberen Bodens d. Die
Heizgase steigen durch die Ummantelung h des Gefäßes α empor und entweichen durch
die Öffnungen i im oberen Teile des Heizmantels. Die Füllung des Behälters mit
frischer Brennstoffflüssigkeit geschieht durch
ίο die verschraubten Öffnungen k, nachdem das
Kochgefäß α mit der Ummantelung h von dem Untersatz fortgenommen worden ist. Beim
Durchgang der Luft durch die Luftkühldecke wird die Luft zugleich vorgewärmt, wodurch
die Heizwirkung begünstigt wird.
Claims (2)
1. Erwärmungsvorrichtung mit Heizmantel, dadurch gekennzeichnet, daß der
Heizmantel (h) aus zwei Teilen besteht, die in der Nähe des Bodens des Wärmebehälters
(a) lösbar verbunden sind.
2. Erwärmungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
Brennstoffbehälter mit einer doppelten Decke versehen ist, die durch Luft gekühlt
wird, welche durch öffnungen (g) in der Wandung des Heizmanteluntersatzes
ein- und durch Öffnungen auf der Oberseite der Decke austritt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE167992C true DE167992C (de) |
Family
ID=433257
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT167992D Active DE167992C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE167992C (de) |
-
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