DE16760C - Maschine zum Pressen von Thonkrügen - Google Patents

Maschine zum Pressen von Thonkrügen

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DE16760C
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DE
Germany
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clay
jugs
machine
cylinder
jug
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Active
Application number
DENDAT16760D
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English (en)
Original Assignee
J. BÜCHLER in Sayn bei Koblenz
Publication of DE16760C publication Critical patent/DE16760C/de
Active legal-status Critical Current

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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/40—Moulds; Cores; Mandrels characterised by means for modifying the properties of the moulding material
    • B28B7/44—Moulds; Cores; Mandrels characterised by means for modifying the properties of the moulding material for treating with gases or degassing, e.g. for de-aerating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in Fig. 1 in der Seitenansicht und in Fig. 2 in der Hinteransicht dargestellte Krugpresse ermöglicht die Herstellung von Krügen ohne Hals und Oehr, welche Theile nachträglich von Hand hergestellt werden müssen; sie erfordert zu ihrer Bedienung einen Mann, welcher im Stande ist, 1 000 Krüge pro Tag anzufertigen.
Die Maschine besteht hauptsächlich aus drei Theilen, dem Cylinder L mit Kolben, dem Vorgelege und der Verschlufseinrichtung.
Die Verschlufseinrichtung, welche diese Krugpresse von den längst bestehenden Thonröhrenpressen unterscheidet, ist in Fig. 3 im Querschnitt dargestellt; Fig. 4 ist eine Ansicht des konischen Theils g mit den Luftentweichungsöffhungen h. Die Verschlufseinrichtung sitzt unmittelbar auf dem Prefscylinder und ist drehbar um den Zapfen z.
Das Pressen der Krüge geschieht nun in folgender Weise:
Es wird ein Thoncylinder hergestellt, welcher annähernd die Form des Prefscylinders L hat; dieser wird, nachdem ■ der Verschlufsdeckel g auf die Seite geschoben ist, von oben in den Cylinder gesteckt; dann wird der Kolben vermittelst der Kurbel durch das Vorgelege nach oben getrieben.
Das Vorgelege ist so gewählt, dafs ein Druck auf die Kurbel von 4 kg denselben zu heben vermag. Bei diesem verhältnifsmäfsig sehr geringen Druck genügen zehn Umdrehungen, um einen Krug herzustellen.
Der Inhalt des Cylinders ist so bemessen, dafs bei jeder Füllung ca. 25 Krüge geprefst werden können.
Das Sieb m, Fig. 5, in der Ansicht und im Querschnitt dargestellt, welches aus Stahlklingen hergestellt ist, um dem sehr bedeutenden Druck widerstehen zu können, hat den Zweck, die dem ■ Thone beigemengten Steinchen und sonstigen festen Bestandtheile zurückzuhalten; durch dasselbe wird auch die Gleichmäfsigkeit des Thones bedeutend erhöht.
Beim jedesmaligen Füllen des Cylinders mit frischem Thon kann das Sieb, welches lose in dem Ring k liegt, herausgenommen und gereinigt werden.
Nachdem der Thon das Sieb passirt hat, tritt er innig gemischt durch den konischen Theil g in den engen Hals /. Auf diesem Wege kommt er an den Oeffnungen h vorbei und giebt hier die beigemengte Luft ab. Damit der Thon nicht in die Oeffnungen h hineintritt, sind diese mit Filz ausgestopft.
Diese Einrichtung, der Luft einen besseren Ausweg zu gestatten, ist von wesentlichem Vortheil, da die Krüge, welche Luft in ihren Poren eingeschlossen enthalten, beim Backen springen und unbrauchbar werden.
Durch fortgesetztes Drehen tritt nun die Thonmasse durch die ringförmige Oefmung, gebildet durch den Teller, b und die Hülse a, und es entsteht ein Thoncylinder, dessen Durchmesser der Hülse α und dessen lichte Weite dem Teller b entspricht.
Um den Thoncylinder gerade zu führen, ist auf die Spindel d eine Scheibe c lose aufgesteckt, welche sich oben auf den Rand des Cylinders auflegt und mit diesem in die Höhe geht.
Bei der Hülse α wirkt die bei ν eingedrehte
Hohlkehle dahin, dafs die Oberfläche des Kruges glatt und glänzend wird; bei Anwendung von Hülsen, bei denen die Hohlkehle fehlt, wird die Oberfläche vollkommen rauh.
Die Bildung des Bodens geschieht in folgender Weise:
Nachdem der Thoncylinder die nöthige Höhe, welche durch den Querarm w bedingt ist, erhalten hat, wird der Hebel H, durch welchen die Hülse α in jeder beliebigen Lage fixirt werden kann, ausgelöst, wobei die Hülse, infolge ihrer eigenen Schwere, herunterfällt. Es wird nun der Thoncylinder oberhalb des Randes der Hülse a mit einem dünnen Draht abgeschnitten; die Dicke des so gebildeten Bodens ist gleich dem Zwischenraum zwischen der Oberkante der Hülse a . und der Unterkante des Tellers b.
Durch Verstellen der Stellschraube ί kann jede beliebige Bodendicke erzielt werden.
Hiermit hat die Maschine ihre Thätigkeit be
endet, und es folgt die Fertigstellung des Kruges von Hand.
Um den Krug herunternehmen zu können, wird die Spindel d, welche durch ein Gegengewicht ausbalancirt ist, vermittelst der Handhabe t um 900 gedreht, der Stift r tritt in den Schlitz x, und die Spindel geht nach oben.
Sobald der Teller der Spindel über die Oberkante des Kruges hinausgetreten ist, wird der Krug weggenommen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Das Klingensieb m zur Mischung und Reinigung des Thones von beigemengten Steinchen und festen Bestandtheilen.
2. Der um den Zapfen ζ drehbare Deckel g mit den Oeffnungen h zur Entweichung der dem Thon beigemengten Luft.
3. Die bewegliche, mit der Hohlkehle ν versehene Hülse α zur Bildung des Krugbodens.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT16760D Maschine zum Pressen von Thonkrügen Active DE16760C (de)

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