DE167384C - - Google Patents

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DE167384C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/02DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
    • H02K23/22DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having compensating or damping windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gelösclit
Die Ausgleichs-Wicklungen zur Aufhebung der Anker-Rückwirkung bei elektrischen Maschinen wurden bisher im allgemeinen als Trommel-Wicklungen ausgeführt, die von einer den Anker umgebenden zylindrischen Polbuchse getragen werden.
Die Herstellung einer derartigen Wicklung ist nur möglich, solange die Polbuchse aus einem einzigen ungeteilten Ring besteht. Die
ίο Anbringung einer solchen ungeteilten Polbuchse ist jedoch bei Maschinen mit mehrteiligem Magnetgehäuse in vielen Fällen nicht durchführbar; z. B. läßt sie sich an einem zweipoligen gekapselten Kranmotor mit g'eteiltem Gehäuse oder bei einem Straßenbahnmotor nicht ausführen. Hier muß der die Ausgleichs-Wicklung tragende Ring entsprechend der Gehäuseteilung aufgeschnitten werden. Eine Trommel-Wicklung läßt sich daher in diesen Fällen nicht ausführen; sie kann nur in abgeänderter Form bei geteilter Polbuchse angebracht werden, wenn die Zahl der Polpaare der Maschine durch 2 teilbar ist, d. h. wenn die Polzahl jeder Gehäusehälfte gerade ist. Bei 2-, 6-, 10- usw. poligen Maschinen mit geteilter Polbuchse versagen jedoch die bisher bekannten Ausführungen.
Die nachstehend beschriebene Erfindung ermöglicht es, auch in diesen Fällen eine Ausgleichs-Wicklung anzubringen, und zwar wird dies dadurch erreicht, daß an Stelle der Trommel-Wicklung eine Ring-Wicklung verwendet wird. Auf diese Weise wird es möglich, die Ausgleichs-Wicklung und damit auch den Träger derselben beliebig zu unterteilen und z. B. bei einer 2 poligen Maschine mit geteiltem Gehäuse jeden Pol mit einer besonderen, von der benachbarten Polwicklung unabhängigen Ausgleichs-Wicklung auszustatten.
In Fig. ι ist die Anordnung der Ring-Wicklung zur Kompensation einer 2 poligen Maschine schematisch dargestellt. Die Pfeile m und α geben Richtungen und Größe des Magnet- und Ankerfeldes an. Durch die auf den verlängerten Polschuhen angebrachten Ring-Wicklungen wird ein dem Anker feld gleiches, aber entgegengesetzt gerichtetes Feld erzeugt, dessen Verlauf durch die punktierten Linien und die Pfeile k k angedeutet ist.
Zur baulichen Ausführung der Ring-Wicklung kann beispielsweise die in der deutschen Patentschrift 156621, Kl. 21 rf, beschriebene, aus diamagnetischem und paramagnetischem Material zusammengesetzte eiserne Polbuchse benutzt werden. Bei mehrteiligem Magnetgehäuse wird die Polbuchse entsprechend den Stoßstellen des Gehäuses aufgeschnitten.
Fig. 2 zeigt die Anordnung der Ringwicklung zur Kompensation einer 6 poligen Maschine mit geteiltem Gehäuse. Die Wicklungen auf den beiden Hälften der Polbuchse können unabhängig voneinander fertiggestellt werden, da im ganzen nur zwei Verbindungen an den Stoßstellen des Gehäuses, die jederzeit leicht gelöst werden können,
notwendig sind. Die Teilbarkeit des Magnetgehäuses ist somit ohne weiteres ermöglicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ausgleichs-Wicklung zur Aufhebung der Anker-Rückwirkung bei elektrischen Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichs-Wicklung als Ring-Wicklung auf jedem einzelnen vorspringenden Feldmagnetpol unabhängig von den Wicklungen der benachbarten Pole angeordnet ist, so daß das Feldmagnetgehäuse zwischen den Polen beliebig unterteilt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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