DE167274C - - Google Patents

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DE167274C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G7/00Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
    • F22G7/06Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in furnace tubes
    • F22G7/065Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in furnace tubes for locomotive boilers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
M 167274 KLASSE ^3d.
Die bisher bekannt gewordenen Überhitzer, bei welchen die Heizröhren auf einem Teil ihrer Länge mit Mantelröhren umgeben sind, leiden an dem Übelstande, daß die die Anker des Längskessels bildenden Röhren einer zu hohen Temperatur ausgesetzt werden, wobei sich ihre Festigkeit und Sicherheit als Anker vermindert, ganz abgesehen von der unzulässigen Ausdehnung und Bewegung dieser
ίο Röhren zwischen den Rohrwänden.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die Wärme in den Heizröhren für eine beliebige Überhitzung des Kesseldampfes auszunutzen unter Vermeidung der erwähnten Übel. Es soll deshalb ganz allgemein bei allen möglichen Ausführungsformen das über das betreffende Rauchrohr geschobene Rohr derart mit dem Rauchrohr verbunden sein (z. B. durch Einwalzen), daß das Rauchrohr als Anker entlastet wird, soweit es vom Kesselwasser nicht gekühlt wird, während der Dampf des Kessels in dem zwischen Rauchrohr und Mantelrohr gebildeten Ringraum in bekannter Weise überhitzt wird. Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht nun gegenüber bekannten Anordnungen darin, daß das Mantelrohr ganz bis zur Rauchkammerwand durchgeführt und mit dieser verwalzt wird, wodurch eine richtige Verankerung erzielt wird.
Hierbei sind mancherlei Ausführungsformen möglich.
Diejenige Ausführungsform, bei welcher der geringste Teil der Heizröhren für eine genügende Überhitzung durch Mantelröhrenanker entlastet werden muß, ist in Fig. 1 und 3 dargestellt. Hier genügt es, etwa die vier obersten Heizrohrreihen zu ummanteln und nach Fig. 2 in der Nähe der Feuerbuchsrohrwand das Heizrohr durch eine konische Einwalzung mit dem Mantel zu verbinden. Als Widerlager kann bei der Auswalzung des Rauchrohres an das eingezogene Mantelrohr eine Teilrohrwand d dienen, in der die Verbindung gelagert wird. Werden in die Mantelröhren Ringe eingeschweißt, wie am zweiten und dritten Rohre in Fig. 2 gezeigt ist, so kann bei genügender Stärke des Ringes auch noch die Teilrohrwand d fortfallen (vergl. drittes Rohr unten, Fig. 2). ■ ■
Zur Erläuterung der Fig. 1, 2, 2 a und 3 diene noch folgendes:
Fig. ι zeigt die Gesamtanordnung; α ist das den Dampf vom Regulator führende Rohr, welches in die Dampfkammer b mündet. Von dieser Dampfkammer geht der Dampf innerhalb der Mantelrohre c, welche den Teil c2 der Rauchrohre umschließen (vergl. auch Fig. 2), bis nahe an die Wand d, in welche die Rohre c eingewalzt sind, kehrt dort, nachdem er den äußeren Ringraum 0 passiert hat, um und geht innerhalb des Einsatzrohres i (vergl. Fig. 2) zwischen i und c2 zurück, wobei der Dampf nicht nur, da er in dünnem Ringstrahl in Gleichstrom zu den Feuergasen an dem Rohre c2 entlang zieht, stark überhitzt wird, sondern auch dieses
(2. Auflage, ausgegeben am 22. Februar igoS.l
Rohr c2 stark gekühlt wird, so daß ein Erglühen oder eine zu hohe Erwärmung desselben nach Möglichkeit vermieden wird. Der Dampf tritt bei f in die Kammer/1 aus und gelangt von dort zum Dampfzylinder.
In der Zeichnung Fig. ι ist ein Klappe k vorgesehen, welche man zweckmäßig mit dem Bläser verbinden kann, derart, daß bei öffnung des Bläsers die Klappe k geschlossen
ίο wird und bei Abstellen des Bläsers, also bei Beginn der Fahrt, dieselbe geöffnet wird. Dadurch wird während der Ruhepausen die Tätigkeit des Überhitzers ausgeschaltet bezw. aufs äußerste vermindert.
Betreffs Fig. 2 ist noch zu bemerken, daß das Umschlußrohr c in der Wand n> befestigt ist, während das Zwischenrohr i in die Wand n>x eingesetzt ist, und daß das Rauchrohr c2 seine Einwalzung in der Wand n>2 findet. Man kann auch den Teil w2 durch Stopfbüchsenpackung dicht einsetzen.
Man kann nun auch noch von einer Hin- und Rückführung des Dampfes, wie in Fig. 2 dargestellt, absehen und den Dampf nur nach einer Richtung zwischen dem Mantelrohr und dem Rauchrohr führen und wird dann z. B. den Dampf direkt vom Dom in einen bei d angeordneten Kasten führen und von dort die Rohre entlang streichen lassen, um am anderen Ende den überhitzten Dampf zu entnehmen. Man wird dann für geeignete Isolierung des Dampfes gegen die abkühlende Wirkung des das Mantelrohr umhüllenden Kesselwassers Sorge tragen müssen, entweder durch besondere Einsatzrohre oder durch Wärmeschutzmittel oder sonstwie. Es bildet jedoch dieser Teil nicht den Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
In Fig. 2 oben ist noch dargestellt, daß das Rohr i aus zwei Rohren besteht, so daß zwischen denselben eine Isolierschicht entsteht. Das Rohr i hat an und für sich, wie ohne weiteres ersichtlich, besonders den Zweck, den überhitzten Dampf vor der kühlenden Einwirkung des im Raum 0, also zwischen c und i, entlang strömenden Dampfes zu schützen.
Bei den beiden obersten JRohren von Fig. 2 ist die Einwalzung des Heizrohres c1 und des Rohres c in die Zwischenwand d gezeigt. ■ Man kann auch von dieser Zwischenwand absehen, wenn man, wie in Fig. 2 im untersten Heizrohre c1 c'2 gezeichnet, am Ende des Rohres c einen inneren Flansch c4 anschweißt oder sonstwie anbringt, der Festigkeit genug besitzt, so daß eine Einwalzung bezw. genügende Eindichtung von c1 in e4 stattfinden kann.
Besonders wichtig ist bei dieser einseitigen Verbindung des Rauchrohres mit dem Umschlußrohr c, bei welchem also nur eine! einseitige Einwalzung stattfinden kann, daß eine kegelförmige Einwalzung möglich ist, welche die sicherste Verankerung und doch schnellste Lösung des Rohres gestattet. Das ist ein nicht unwesentlicher Punkt für den praktischen Betrieb.
Es ist noch zu bemerken, daß bei diese,r Anordnung des durch einen Mantel versteiften Heizrohres der ummantelte Teil einer Ausgleichung wegen der größeren Wärmeausdehnung bedarf. Es genügt schon die Erweiterung in der Wand n>% als Ausgleichung, welche man natürlich beliebig durch Wellung oder dergl. verstärken kann.
In Fig. 4 ist eine Adanschetteneindichtung des Rauchrohres dargestellt.
In der Fig. 5 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher eine Verbindung der Heizrohren mit den Mantelröhren (Einwalzen) an beiden Enden stattgefunden hat, und zwar am einen Ende direkt bei v2 und am anderen Ende indirekt bei Vs, wobei die Fähigkeit der Verwalzung v3, Zugkräfte aufzunehmen, durch den starren Kasten q auf die Verwalzung vi des Rauchrohres übertragen wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Überhitzer für Heizröhrenkessel, bei denen die Heizrohren auf einem Teil ihrer Länge mit Mantelröhren umgeben sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelröhren bis zur Rauchkammerrohrwand geführt und mit dieser derart verbunden (verwalzt) sind, daß die Mantelröhren mit zur Verankerung des Kessels dienen.
2. Ausführungsfofm des Überhitzers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Heizrohr und Mantelrohr ein besonderes Zwischenrohr angeordnet ist, um den Dampf zurückzuführen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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