DE1670152C2 - N-substituierte Granatanol-tropasäureester und ein Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
N-substituierte Granatanol-tropasäureester und ein Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
N — R CH-O-C-CH-C6H5
CH2OH
IO
-CH-
-CH,
worin R einen Alkylrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeutet sowie deren physiologisch verträglichen
Säureadditionssalze und/oder ihre optischen Antipoden.
2. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1
CH,
CH2
CH2
-CH-
-CH2
N —R CH-O-C-CH-C6H5
-CH-
CH2OH
-CH2
worin R einen Alkylrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man
einen a-Formylphenylesslgsäurealkylester mit einer
Verbindung der allgemeinen Formel II
JO
35
CH,
CH2
CH2
-CH
-CH2
mit'sls umsetzt und den erhaltenen .z-Formylphenylessigsäure-N-alkylgranaianolester
mittels eines Alka'iborhydrids in an sich bekannter Weise reduziert und
daß man gewünschlenfalls die so erhaltenen racemischen
Verbindungen nach üblichen Methoden in ihre physiologisch verträglichen Säureadditionssalze überführt
und/oder in ihre optischen Antipoden aufspaltet.
3. Arzneimittel, bestehend aus einer Verbindung gemäß Anspruch 1 und üblichen Trägerstoffen.
Die vorliegende Erfindung betrifft N-substituierte Granatanol-tropasäureester
der allgemeinen Formel
H2C CH CH3
N—R CHOH
-CH-
-CH2
worin R die oben angegebene Bedeutung hat, unter Verwendung eines inerten organischen Lösungs-
45
H2C N — R CH — O — C — CH
H2C CH CH2
worin R einen Alkylrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeutet, deren physiologisch verträglichen Säureadditionssalze
und ihre optischen Antipoden, sowie ein Verfahren zu ihrer Herstellung.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften; sie haben sich
insbesondere als zentralantichollnergisch wirksam erwiesen und können auf Grund dieser Eigenschaften zur
Behandlung der Parkinson-Krankheit eingesetzt werden.
Zum Nachweis ihrer vorteilhaften Eigenschaften wurden sie hinsichtlich ihrer antagonistischen Wirkung
gegenüber 1,2,5,6-Tetrahydro-l -methyl -3-pyrldincarbonsäuremethylester,
nachfolgend als Verbindung A bezeichnet und/oder l,4-Dlpyrrolidino-2-butin, nachfolgend
als Verbindung T bezeichnet, mit Biperiden, Trihexyphenldyl
und Benzatropinmethansulfonat verglichen. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle
zusammengefaßt.
A-Fluchtreflex; Ratte s. c. mg/kg T-Antagonismus3)
s. c. Maus;
mg/kg
s. c. Maus;
mg/kg
Toxizität
p. 0. LD50/
mg/kg
p. 0. LD50/
mg/kg
Q = D =
toxische periphere
zentrale zentrale
Wirkung Wirkung
N-Äthyl-granatanoltropassäureester 0,1
N -Isopropyl-granatanoltropassäureester 0,034
Biperiden') 2,7
Trihexyphenidyl2) 6,0
Benzatropinmethansulfonat
Trem. SaI.
0,1 0,1
1,76 1,4
29 3,8
64 7,6
2,0 0,8 Lacr.
0,15
0,96 450
16 1180
21 1050
<0,8 245
') l-Bicycloheptenyl-l-phenyl-S-O-piperidyO-l-propanol
!) 3-( 1 -Piperidyl)-1 -cyclohexyl-l -phenyl-1 -propanol
3) Trem. = Tremorhemmung; SaI. = Salivationshemmung; Lacr. = Lacrimationshemmung
256 40,5 16,4
122
1,25 0,67 0,34 0,22 <0,4
Versuchsbeschreibung:
a) Antagonismus gegenüber Verbindung A
(A-Fluchtreflex)
Bei dem Fluchtreflex wird der Antagonismus gegenüber der Verbindung A an Ratten bestimmt. Durch das
Cholinergicum A (welches die Blut-Hirn-Schranke passiert) wird bei Ratten eine zentrale Erregung verursacht,
so daß die Tiere für die Dauer des Effektes nicht in der Lage sind, einen früher erlernten, bedingten Reflex auszuführen;
dieser wird also gehemmt.
Die Versuchsdurchführung erfolgt in einem Kunststoffkäfig, der in zwei Kammern unterteilt ist. Der Boden
besteht aus Metallstäben, über die das Tier einen elektrischen Schock erhalten kann, der durch ein akustisches
Vorsignal angekündigt wird. Das Tier lernt es, den Schock zu vermeiden, indem es beim Ertönen des Vorsignals
sofort die andere Kammer aufsucht. Unter der Wirkung von Verbindung A wird diese erlernte Reflexhandlung
häufig verzögert, d. h. ersi nach Erhalt des Schocks,
oder auch gar nicht ausgeführt.
Im Hauptversuch wird dem Tier 40 bis 60 Minuten vor der Injektion der Verbindung A die Testsubstanz appliziert,
die Wirkung nach Registrierung des oben beschriebenen Verhaltens durch Vergleich mit Leer- (ohne Testsubstanz
und A) und Blindversuchen (nur nach A-Gabe) bestimmt. In Spalte I der Tabelle wird angegeben, bei
welcher Dosis die Testsubstanz diese Hemmung aufhebt.
b) Antagonismus gegenüber Verbindung T
(T-Antagonismus)
Verbindung T erzeugt bei geeigneter Dosierung auf Grund seiner zentralen Wirkung einen fein- bis grobschlägigen
Tremor. Gleichzeitig verursacht es auf Grund der peripheren Wirkungskomponente Symptome
wie erhöhte Lacrimation und Salivation. Stark zentralwirkende Substanzen mit der gewünschten geringen peripheren
Komponente beeinflussen naturgemäß den Tremor, der zentral gesteuert wird, in wesentlich stärkerem
Maße als die peripher abhängigen Symptome wie Lacrimation und Salivation.
Die Wirksamkeit wird durch den Wirkungsquotienten Λ toxische .... .
Wirkung
und durch den Quotienten
Saiivationshemmiing + Lacrimationshemmung
2 X Tremorhemraung
C >— CH- C — OCH3 + H2C CH CH
der zwischen zentraler und peripherer Wirksamkeit differenziert,
bewertet
Wie die Tabelle zeigt, besitzen die erfindungsgemäßen Verbindungen nicht nur eine höhere zentrale Wirksamkeit
(A-Fluchtreflex, Spalte 1; Tremorhemmung, Spalte 2-1), sondern auch eine günstigere therapeutische
Breite, wie sich aus dem Wirkungsquotienten Q (Spalte 4) ergibt. Darüber hinaus zeigen die erfindungsgemäßen
Verbindungen eine bessere Differenzierung zwisehen zentraler und peripherer Wirkung (Spalte 5).
Die neuen Verbindungen der allgemeinen Formel I sowie ihre physiologisch verträglichen Säureadditionssalze
können beispielsweise in Tabletten, Kapseln, Zäpfchen, Lösungen, Säfte oder Pulver zur Anwendung
gelangen; hierbei können zu deren Herstellung die üblicherweise verwendeteten Hilfs-, Träger-, Spreng- oder
Bindemittel bzw. Mittel zur Erzielung eines Depoteffektes Anwendung finden.
Die Herstellung der neuen Verbindungen erfolgt durch Umesterung eines ar-Formylphenylesslgsäurealkylesters mit dem entsprechenden N-substltuierten Granatanol und anschließender Reduktion des erhaltenen 2-Formylphenylessigsäuregranatanolesters mit Alkali-Metallborhydriden.
Die Herstellung der neuen Verbindungen erfolgt durch Umesterung eines ar-Formylphenylesslgsäurealkylesters mit dem entsprechenden N-substltuierten Granatanol und anschließender Reduktion des erhaltenen 2-Formylphenylessigsäuregranatanolesters mit Alkali-Metallborhydriden.
Der bekannte N-Methyl-granatanol-tropasäureester
wurde gemäß L. F. Werner, Journal American Chemical Society Band 40, S. 672 (1918) nach der von R. Ladenburg
(Annalen der Chemie Band 217, S. 74-149 (1883)) für das Atropin beschriebenen Methode aus N-Methylgranatanol
und Tropasäure mit Salzsäure bei erhöhten Temperaturen hergestellt.
Nach diesem Verfahren werden jedoch nur minimale Ausbeuten erhalten, so daß es für eine technische
Synthese ungeeignet ist.
Das im folgenden näher erläuterte Verfahren hingegen gestattet eine Herstellung der Endprodukte im technischen
Maßstab, ist leichter durchführbar und erbringt sehr gute Ausbeuten.
Das erfindungsgemäße Verfahren verläuft gemäß folgendem Schema:
H2C N-R1 CH — OH
H2C C H C H2
H2C
H2C Umesterung
CH CH2
H2C Umesterung
CH CH2
H2C-N-R1
CH-O —C —CH
-CH CH2
Alkali BH4 H2C CH CH2
H2C N-R1 CH-Ο —C —CH
H2O CH CH2
CH2OH
In der ersten Stufe erfolgt die Umsetzung des z-Formylphenylessigsäurealkylesters
mit dem N-substituierten Granatanol, vorzugsweise bei einer Temperatur zwischen 100 bis 1400C und unter Verwendung eines
inerten Lösungsmittels, z. B. Toluol oder Xylol.
Die Reduktion des ar-Formylphenylessigsäuregianatanolesters
mit Alkali-Metallborhydriden erfolgt vorzugsweise bei Zimmertemperatur In Anwesenheit
eines geeigneten Lösungsmittels, wie Wasser oder einem organischen Lösungsmittel, z. B. Methanol, Äther oder
Benzol oder einem binären Lösungsmittelsystem. Geeignete Borhydride sind Natrium- und Kaliumborhydrid
sowie Lithiumborhydrid. Bei dieser Umsetzung werden im allgemeinen Ausbeuten zwischen 50 bis 80% der
Theorie erhalten.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden stets die racemischen Formen der Endprodukte erhalten; diese
lassen sich gewünschtenfalls In üblicher Weise, beispielsweise durch Salzbildung mit optischen aktiven Säuren
wie Weinsäure, Dibenzylwelnsäure, Camphersulfonsäure oder Bromcamphersulfonsäure In ihre optischen Antipoden
aufspalten.
Die vorstehend beschriebene Synthese ist sowohl auf die a- als auch auf die /J-Form (Pseudoform) der N-substituierten
Granatanolderivate anwendbar; die Endprodukte fallen als tertiäre Verbindungen an. Sie können
nach üblichen Methoden durch Umsetzung mit geeigneten Säuren in physiologisch verträgliche Säureadditionssalze
überführt werden. Zur Salzbildung geeignete Säuren sind beispielsweise anorganische Säuren wie Halogenwasserstoffsäuren,
Schwefelsäure, Perchlorsäure; ferner organische Säuren, z. B. Ameisensäure, Essigsäure,
Propionsäure, Oxalsäure, Bernsteinsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Maleinsäure, Ascorbinsäure, Salicylsäure,
Methansulfonsäure, Toluolsulfonsäure.
Man kann auch ein erhaltenes Säureadditionssalz durch doppelte Umsetzung, z. B. mittels Si'bersulfat, in
üblicher Welse in ein anderes gewünschtes Säureadditionssalz
überführen.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
Beispiel 1
N-Isopropyl-granatanol-tropasäureester
N-Isopropyl-granatanol-tropasäureester
a) 500 mg kristallines Natriummethylat werden in 545 ml absolutem Toluol suspendiert und zu der siedenden
Natrlummethylatsuspenslon werden gleichzeitig eine Lösung von 80 g (0,435 Mol) N-Isopropyl-granatanol
in 625 ml absolutem Toluol und eine Lösung von 102 g ar-Formylphenylesslgsäuremethylester (0,572 Mol) In
625 ml absolutem Toluol innerhalb von 8 Stunden zugetropft. Dabei wird das Gemisch im Reaktionsgefäß weiter
erhitzt, um das Volumen durch Abdestillieren konstant zu halten. Nach Beendigung der Reaktion läßt man über
Nacht erkalten. Aus dem Reaktionsgemisch scheidet sich beim Abkühlen ein zähes braunes Öl ab, das von der
überstehenden Toluoilösung getrennt und mit 400 ml Aceton auf dem Wasserbad kurz erhitzt wird. Beim
Abkühlen kristallisiert der 2-Formylphenylesslgsäure-N-isopropyl-granatanolester
aus.
Ausbeute: 65 g = 45,3% der Theorie, F.= 162-4° C.
b) 60 g (0,182 Mol) a-Formylphenylessigsäure-N-isopropyl-granatanolester werden in einem Gemisch aus 300 ml Methylenchlorid und 80 ml Wasser suspendiert und bei etwa 2O0C werden 9,1 g (0,24 Mol) Natriumborhydrid in kleinen Portionen innerhalb von 3 Stunden eingetragen. Hierbei geht der suspendierte ar-Formylphenylessigsäure-N-methyl-granatanolester langsam In Lösung. Die Lösung trennt sich nach beendeter Natriumborhydridzugabe In zwei Schichten, die noch 1 Stunde gerührt werden. Sodann wird die obere Schicht (Wasserlösung) abgetrennt und zweimal mit je 50 ml Methylenchlorld ausgeschüttelt. Die vereinigten Methylenchloridauszüge werden mit Wasser ausgescnüttelt, über Magnesiumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel abdestilliert. Der Rückstand wird in Aceton gelöst und der auskristallisierte N-Isopropyl-granatanol-tropasäureester abgesaugt.
Ausbeute: 65 g = 45,3% der Theorie, F.= 162-4° C.
b) 60 g (0,182 Mol) a-Formylphenylessigsäure-N-isopropyl-granatanolester werden in einem Gemisch aus 300 ml Methylenchlorid und 80 ml Wasser suspendiert und bei etwa 2O0C werden 9,1 g (0,24 Mol) Natriumborhydrid in kleinen Portionen innerhalb von 3 Stunden eingetragen. Hierbei geht der suspendierte ar-Formylphenylessigsäure-N-methyl-granatanolester langsam In Lösung. Die Lösung trennt sich nach beendeter Natriumborhydridzugabe In zwei Schichten, die noch 1 Stunde gerührt werden. Sodann wird die obere Schicht (Wasserlösung) abgetrennt und zweimal mit je 50 ml Methylenchlorld ausgeschüttelt. Die vereinigten Methylenchloridauszüge werden mit Wasser ausgescnüttelt, über Magnesiumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel abdestilliert. Der Rückstand wird in Aceton gelöst und der auskristallisierte N-Isopropyl-granatanol-tropasäureester abgesaugt.
Ausbeute: 32,6 g =54,2% der Theorie, F. 62-64° C, Hydrochlorld: F. 161-163 C.
Nach dem oben angegebenen Verfahren können die folgenden Verbindungen erhalten werden:
N-Äthyl-granatanol-tropasäureester, Ausbeute: 54%
der Theorie, F. der Base: 62-64° C; F. des Hydrochlorids: 161-163°C.
N-n-Propyl-granatanol-tropasäureester, Ausbeute: 47%
der Theorie; F. der Base: 70-72° C; F. des Hydrochlorids: 134-1360C.
N-n-Butyl-granatanol-tropasäureester, Ausbeute: 57%
der Theorie; F. der Base: 62-640C; F. des Hydrochlorids:
146-148°C.
N-n-Propyl-pseudogranatanol-tropasäureester, Ausbeute:
77% der Theorie; F. des Hydrochlorids: 178-18O0C.
Claims (1)
- Patentansprüche:I. N-substituierte Granatol-tropasäureesier der allgemeinen Formel ICH2CH2CH2--CH--CH,
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