DE1668280B2 - Verfahren zur herstellung von dihydromyrcenol - Google Patents

Verfahren zur herstellung von dihydromyrcenol

Info

Publication number
DE1668280B2
DE1668280B2 DE19671668280 DE1668280A DE1668280B2 DE 1668280 B2 DE1668280 B2 DE 1668280B2 DE 19671668280 DE19671668280 DE 19671668280 DE 1668280 A DE1668280 A DE 1668280A DE 1668280 B2 DE1668280 B2 DE 1668280B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
dihydromyrcenol
reaction
formic acid
mixture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19671668280
Other languages
English (en)
Other versions
DE1668280C3 (de
DE1668280A1 (de
Inventor
Jack Herbert Oakhurst N.J. Blumenthal (V.StA.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Flavors and Fragrances Inc
Original Assignee
International Flavors and Fragrances Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Flavors and Fragrances Inc filed Critical International Flavors and Fragrances Inc
Publication of DE1668280A1 publication Critical patent/DE1668280A1/de
Publication of DE1668280B2 publication Critical patent/DE1668280B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1668280C3 publication Critical patent/DE1668280C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C29/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring
    • C07C29/09Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by hydrolysis
    • C07C29/095Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by hydrolysis of esters of organic acids
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
    • C07C67/04Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides onto unsaturated carbon-to-carbon bonds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

Verfahren zur Herstellung von Dihydromyrcenol, das auch als 2,6-Dimethyl-7-octen-2-ol bezeichnet wird, aus verschiedenen Terpenen und Terpenderivaten sind bekannt. So enthält die USA.-Patentschrift 2 902 510 Beispiele, in denen die Herstellung von Mischungen des Alkohols mit anderen Substanzen beschrieben ist. Nach dem bekannten Verfahren ist es zwar möglich, Dihydromyrcenol zu erzeugen und das so gebildete Dihydromyrcenol von dem Reaktionsgemisch abzutrennen und zu reinigen, doch sind im allgemeinen die bei den bekannten Reaktionen erzielten Umwandlungen ziemlich gering, nämlich in der Größenordnung von 20 bis 22°/0. Eine weitere Schwierigkeit, die wenigstens genauso stark ins Gewicht fällt wie die geringen Umwandlungen, besteht darin, daß zur Erzielung dieser geringen Umwandlungen zu Dihydromyrcenol Zeitspannen in der Größenordnung von 3 bis 6 Tagen erforderlich sind.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Dihydromyrcenol, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man ein Gemisch aus Dihydromyrcen, Ameisensäure und, bezogen auf das Gewicht der Ameisensäure, bis zu etwa 20 Gewichtsprozent eines sauren Katalysators, der aus einer Mineralsäure, einer organischen Sulfonsäure, einem sulfonsäuren lonenaustauscherharz oder einer aprotischen Lewissäure besteht, bei einer Temperatur von 0 bis etwa 4O0C etwa 1 bis 12 Stunden lang umsetzt und das erhaltene Produkt hydrolysiert.
Das Dihydromyrcenol wird auf beliebige, hierfür geeignete Weise aus dem Reaktionsgemisch isoliert. Die Prozentsätze des verwendeten sauren Katalysators beziehen sich alle auf die jeweils vorhandene Menge an Ameisensäure. Wenn nichts anderes angegeben ist, beziehen sich alle Teile, Verhältnisse und Prozentsätze auf das Gewicht.
Es hat sich gezeigt, daß die erfindungsgemäße Herstellung von Dihydromyrcenol gute Umwandlungen des Dihydromyrcens zum Alkohol ergibt. Der hierin verwendete Ausdruck »Umwandlung« bedeutet das mit 100 multiplizierte Verhältnis der erzeugten Dihydromyrcanylverbindung zum Ausgangsmaterial (Dihydromyrcen) in Mol.
Es wurde gefunden, Jaß erfindunpsgemäß gute Umwandlungen in kurzer Zeit erhalten werden, wenn die Bildung von cyclischen Stoffen verhindert oder bei einem niedrigen Wert gehalten wird. Die in der Hauptsache gebildete cycbsche Verbindung .st 3 ^Trimethylcyclohexylmethylformiat. Die Bildung d'i-ser cyclischen Verbindung in merklichen Mengen tritt etwaTtf dem Zeitpunkt der maximalen Umwandlung von Dihydromyrcen zu der Dihydromyrcenylverbindung auf. Die weitere Fortsetzung der Umsetzung des Dihydromyrcens mit dem Gemisch aus Ameisensäure und Mineralsaure fuhrt lediglich zur Bildung der cyclischen Stoffe und nicht zu einer Verbesserung der Umwandlung; im Gegenteil, die in dem Reaktionsgemisch vorhandene Menge an Dihvdromyrcanylverbindung nimmt auf Grund ihrer Umwandlung zu cyclischen Stoffen mit der Fortsetzung der Reaktion ab. Als betrachtliche Menge an "cyclischen Stoffen ist eine Menge von mehr als 8 bis 10% anzusehen, und die Menge an cyclischen Stoffen wird vorzuasweise bei einem Wert von unter 50/ insbesondere bei 1 bis 2%, gehalten, wenn stärker saure Katalysatoren verwendet werden.
D;e cyclischen Stoffe erscheinen in Gasnussigkeitschromatogrammen als ein Peak, der sich jenseits der Peaks erstreckt, die dem Dihydromyrcenoi und Dihydromyrcenylformiat entsprechen. Die Chromatosramme werden vorzugsweise unter Verwendung von Helium als Trägeraas mit einem Polyäthylenglycol von hohem Molekulargewicht, das mit der Bezeichnung »Carbowax 20 M« im Handei ist, als flussige Phase erhalten. .
Die Bildung solcher cyclischen Stoffe wird durch Abbrechen der Umsetzung bei oder vor dem Zeitpunkt bei einem Minimum gehalten, wo diese cyclischen Stoffe in beträchtlichen Mengen aufzutreten beginnen, wa^ weiter unten noch näher erläutert wird.
Die mit dem Ausdruck »Dihydromyrcen« bezeichnete Verbindung ist auch als 2,6-Dimethyl-2,7-octadien bekannt. Diese Verbindung kann entweder als chemisch reine Substanz oder als im Handel erhältlicher Stoff, der etwa 90 bis 95°/0 Dihydromyrcen enthält, zur Umsetzung verwendet werden.
Die Ameisensäure kann man entweder als reine Substanz oder als wasserhaltiges Produkt, das zweckmäßiaerweise wenigstens 90% Ameisensäure enthält, verwenden. Das bei dem erfindungsgernäßen Verfahren gebildete Rohprodukt besteht hauptsächlich aus dem Ameisensäureester. Die Menge an vorhandenem. Dihydromyrcenol steigt jedoch in direktem Verhältnis zu dem Wassergehalt des Reaktionsgemisches. Zusammen mit der Ameisensäure können kleinere Mengen Essigsäure verwendet werden, doch ist die Verwendung von Ameisensäure selbst bevorzugt.
Die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren angewandte Temperatur soll zweckmäßigerweise 400C nicht übersteigen. Bei höheren Temperaturen treten cyclische Stoffe auf, ehe gute Umwandlungen von Dihydromyrcen zu Dihydromyrcenol erzielt werden. Andererseits ist die Reaktionsgeschwindigkeit trotz der durch den sauren Katalysator bedingten hohen Aktivität bei Temperaturen unter etwa 0°C ziemlich gering. Da optimale Ausbeuten oder Umwandlungen in minimalen Zeitspannen bei Temperaturen im Bereich von etwa 10 bis 30° C erzielt werden, ist dieser Temperaturbereich bevorzugt.
Die erfindungsgemäß verwendeten Katalysatoren sind insbesondere starke Protonsäuren (Protondonatorsäuren). Hierzu gehören z. B. Mineralsäuren wie Schwefelsäure, Polyphosphorsäure und Perchlorsäure, Sulfensäuren wie alkyl- oder aryl-substituierte Säuren, z. B. Methansulfonsäure, Benzolsulfonsäure und To-
luolsu'fonsäure, saure Ionenaustauscherharze wie sul- Das Dihydromyrcenol wird in Form seines Esters fonierte Polymere und aprotische Lewissäuren, wie mit Ameisensäure erhalten. Der Alkohol selbst kann Bortrifiuorid, Stannichlorid. Ameisensäure und andere aus dem Ester durch Verseifen oder Hydrolyse Carbonsäuren vergleichbarer Stärke sind als Säure- gewonnen werden. Die Verseifung erfolgt durch katalysatoren für die erfindungsgemäßen Zwecke 5 Behandlung des Esters mit wäßrigem oder alkohonicht geeignet. Die bei dem Verfahren eingesetzte lischem Alkali, Hydroxyden oder Carbonaten. Alkali-Menge an saurem Katalysator steht in Beziehung alkoholate von niedrigen Alkoholca, z.B. Alkalizu der Temperatur, bei der die Reaktion durch- methylate und -äthylate, sind für diesen Zweck geführt wird. Im allgemeinen können Katalysator- bevorzugt.
mengen von bis zu 10 bis 20% bei Temperaturen io Das Dihydromycenylprodukt kann von dem nicht von etwa 00C und der im Fall einiger der langsamer umgesetzten Kohlenwasserstoff und anderen Stoffen wirkenden sauren Katalysatoren verwendet werden. vor der Hydrolyse abgetrennt werden, oder man kann Gegen das obere Ende des Temperaturbereichs zu, das Dihydromyrcenol nach der Hydrolyse aus dem beispielsweise bei etwa 3O0C, kann man 1% oder dabei erhaltenen Reaktionsgemisch isolieren. Das weniger des Katalysators einsetzen. Es ist daher 15 rohe Dihydromyrcenol oder sein Ester mit Ameisenzweckmäßig, etwa 0,5 bis 15% und besonders bevor- säure können nach beliebigen hierfür geeigneten zugt etwa 1 bis 10% des sauren Katalysators zu Arbeitsweisen gereinigt werden, z.B. durch Destillaverwenden. tion.
Die zur Durchführung der Reaktion erforderliche Es ist im allgemeinen zweckmäßig, das Reaktions-Zeit steht in umgekehrtem Verhältnis zu der Tempe- 20 gemisch nach dem Ende der Umsetzung mit Wasser ratur und läßt sich bei der praktischen Durchführung zu waschen und die organische Schicht abzutrennen. des erfindungsgemäßen Verfahrens ohne weiteres Die wäßrige Schicht kann dann mit einem organischen ermitteln, indem kleine Mengen des Reaktions- Lösungsmittel wie Benzol extrahiert werden, wodurch gemisches auf die Gegenwart von cyclischen Stoffen der größte Teil des darin noch vorhandenen orgaanalytisch untersucht werden. Die Reaktion kann as nischen Produkts und Ausgangsmaterials gewonnen zwar so gesteuert werden, daß die Bildung von werden kann. Die organische Schicht wird dann cyclischen Stoffen vollständig unterbunden wird, einer Lösungsmittelextraktion zur Gewinnung der doch hat sich gezeigt, daß im allgemeinen optimale Dihydromyrcenylprodukte oder vorzugsweise einer Umwandlungen dann erhalten werden, wenn geringe fraktionierten Destillation unterworfen, wodurch das Mengen bis zu einigen wenigen Prozenten cyclische 30 gereinigte Dihydromyrcenylprodukt erhalten wird.
Verbindungen im Reaktionsgemisch vorliegen.
Die erforderliche Zeit steht gleichfalls im umge- Beispiel 1
kehrten Verhältnis zu der angewandten Katalysatorkonzentration. So werden beispielsweise gute Um- Ein Gemisch aus 150 g 90%iger Ameisensäure Wandlungen von über 30% in 21 Stunden bei 25 35 und 7,5 g Schwefelsäure wird auf 150C gekühlt. bis 300C mit 1% Schwefelsäure und gleichwertige Darauf werden 220 g Dihydromyrcen mit einer Rein-Umwandlungen in etwa einer Stunde mit 7,5% heit von 94% langsam innerhalb von 15 Minuten Schwefelsäure bei der gleichen Temperatur erzielt. unter ständigem Rühren und Kühlen zur Aufrecht-Gute Umwandlungen werden ferner bei 5 bis 100C erhaltung einer Temperatur im Bereich von 15 bis in etwa 5 Stunden mit Schwefelsäure in einer Kon- 20"1C zu dem Gemisch gegeben. Das Gemisch wird zentration von 10% erhalten, weshalb vorzugsweise dann gerührt, wählend die Temperatur bei etwa mit Reaktionszeiten von weniger als etwa 24 Stunden 2O0C gehalten wird, bis sich das cyclische Produkt gearbeitet wird. Reaktionszeiten von weniger als zu bilden beginnt, was am Auftreten des diesem 12 Stunden sind besonders bevorzugt. Die bei der Produkt entsprechenden Peaks auf einem Gasflüssig-Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens 45 keitschromatogramm erkennbar ist. Dies ist nach bevorzugt angewandten Reaktionszeiten liegen daher etwa 5 Stunden der Fall. Die angewandte chromatoim Bereich von etwa 1 bis 12 Stunden. graphische Säule ist etwa 2,4 m lang und hat einen
Das erfindungsgemäße Verfahren kann bei Unter- Durchmesser von etwa 6,3 mm. Als stationär flüssige
oder Überdrücken durchgeführt werden, doch ist es Phase wird Polyäthylenglycol, das unter der Bezeich-
am einfachsten, das Verfahren bei Atmosphärendruck 5° nung »Carbowax 20 M« im Handel erhältlich ist,
durchzuführen. Das Dihydromyrcen, die Ameisen- auf einem Träger eines anderen Materials, das im
säure und der Katalysator können in jeder beliebigen Handel unter der Bezeichnung »Chromosorb W«
Reihenfolge miteinander vermischt werden, doch erhältlich ist, und das eine Teilchengröße von etwa
wird vorzugsweise so gearbeitet, daß der saure Kata- 0,17 bis 0,25 mm aufweist und das mit Silicon weiter-
lysator nicht direkt mit dem Dihydromyrcen ver- 55 behandelt wurde, verwendet.
mischt wird. Das Verhältnis von Dihydromyrcen zu Zur Gewinnung des Dihydromyrcenols wird das
Ameisensäure kann innerhalb eines weiten Bereichs Reaktionsgemisch in die gleich große Menge Wasser
schwanken, und man kann einen mäßigen Überschuß gegossen und zur Phasentrennung stehengelassen,
eines jeden der beiden Stoffe gegenüber dem anderen Die wäßrige Schicht wird mit 10 cm3 Benzol extraanwenden. 6o hiert, und der Extrakt wird mit der organischen
In Verbindung mit den Bestandteilen des Reaktions- Schicht vereinigt. Die vereinigten Extrakte werden
gemisches kann man einen inerten Träger oder ein einmal mit der Hälfte ihres Volumens an Wasser
inertes Verdünnungsmittel einsetzen, wenn es er- gewaschen und dann durch Sieden mit Rückfluß
wünscht ist, die Temperaturänderung klein zu halten mit einem Gemisch aus 100 g Methanol, 45 g 50%igem oder die Viskosität der Reaktionsmischung zu ändern. 65 Natriumhydroxyd und 32 g Wasser während 2 Stun-
Im allgemeinen sind solche Maßnahmen unnötig, den unter Aufrechterhaltung eines pH-Wertes von
und es ist bevorzugt, das Verfahren ohne Verdün- etwa 10 hydrolysiert. Nach der Hydrolyse wird das
nungsmittel oder Träger durchzuführen. Gemisch abgekühlt und mit 100 cm3 Wasser versetzt.
Das Methanol wird durch Destillation bei Atmosphärendruck bis zu einer GefäStemperatur von 900C zurückgewonnen. Man erhält 193 g Produkt mit einem Gehalt von 57,4 e Dihydromyrcenol, was einer Umwandlung vnn 47% entspricht. Das Gasflüssigkeitschromatogramm ergibt die Gegenwart von 1,6% des cyclischen Stoffs. Das rohe Gemisch wird zur Gewinnung von reinem Dihydromyrcenol fraktioniert.
Wird die vorstehend beschriebene Arbeitsweise unter Verwendung von Ameisensäure allein ohne Zusatz von Schwefelsäure wiederholt, dann führt eine Reaktionszeit von 72 Stunden bei 25 bis 3O0C zu einer Umwandlung von Dihydromyrcen zu Dihydromyrcenol von nur 8%.
Beispiel 2
600 g einer 97,6%igen Ameisensäure wird bei 5'C mit 12 g Methansulfonsäure unter Kühlen und Rühren versetzt, worauf 880 2 Dihydromyrcen innerhalb von
30 Minuten bei 5 bis 10°C zugegeben werden. Das Gemisch wird 1,5 Stunden bei 1O0C gerührt und dann zur Neutralisation des Katalysators mit 10,5 g Natriumformiat versetzt. Die nicht umgesetzte Ameisensäure und eine geringe Menge nicht umgesetztes Dihydromyrcen werden bei 20 mm Hg bis zu einer Gefäßtemperatur von 6ODC abdestilliert.
Der Rückstand wiegt 930 g und ergibt bei der Analyse 59 % Dihydromyrcenylformiat (Umwandlung 50%). Das Gasf.üssigkeitschromatogramm zeigt die Gegenwart von Dihydromyrcenol, Dihydromyrcenylformiat und cyclischen! Produkt im Verhältnis von S: 87: 5 an.
Beispiele 3 bis 10
Die im Beispiel 1 beschriebene Arbeitsweise wird bei verschiedenen Temperaturen und mit verschiedenen Konzentrationen von Ameisensäure und Katalysator wiederholt, wobei die im folgenden zusammengestellten Ergebnisse erhalten werden.
96%ige Schwefelsäure
70%ige Perchlorsäure
96%ige Schwefelsäure
BF3-Ätherat
Polyphosphorsäure
Methansulfonsäure
Sulfonsäureharz (im Handel unter |der Bezeichnung »Amberlyst Nr.15« Zinn(IV)-chlorid
5 7,5 1 1
10 3
20 5
Temperature) Zeit
(Stunden)
20 5,5
20 3
20 1
20 4
20 1
10 3
20 1
20 1
Ameisensäure
90
90
99
99
99
99
99
99
Umwandlung Dihydromyrcenol
47 34 44 37 50 64
37 45
Cyclischer Alkohol in °/o von Dihydromyrcenol
1,6
1,5
6,7
7,5 5,6

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Dihydromyrcenol, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Gemisch aus Dihydromyrcen, Ameisensäure und, bezogen auf das Gewicht der Ameisensäure, bis zu etwa 20 Gewichtsprozent eines sauren Katalysators, der aus einer Mineralsäure, einer organischen Sulfonsäure, einem sulfonsäuren Ionenaustauscherharz oder einer aprotischen Lewissäure besteht, bei einer Temperatur von 0 bis etwa 400C etwa 1 bis 12 Stunden lang umsetzt und das erhaltene Produkt hydrolysiert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung in Gegenwart von Schwefelsäure als Katalysator durchführt.
DE1668280A 1966-10-17 1967-10-12 Verfahren zur Herstellung von Dihydromyrcenol Expired DE1668280C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US586922A US3487118A (en) 1966-10-17 1966-10-17 Preparation of dihydromyrcenol

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1668280A1 DE1668280A1 (de) 1971-02-11
DE1668280B2 true DE1668280B2 (de) 1973-03-01
DE1668280C3 DE1668280C3 (de) 1973-09-27

Family

ID=24347638

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1668280A Expired DE1668280C3 (de) 1966-10-17 1967-10-12 Verfahren zur Herstellung von Dihydromyrcenol

Country Status (9)

Country Link
US (1) US3487118A (de)
BE (1) BE704940A (de)
BR (1) BR6793781D0 (de)
CH (1) CH495309A (de)
DE (1) DE1668280C3 (de)
ES (1) ES345996A1 (de)
FR (1) FR1558940A (de)
GB (1) GB1160396A (de)
NL (1) NL6713675A (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1506131A (en) * 1976-02-04 1978-04-05 Shell Bv Preparation of dihydromyrcenol or a carboxylic ester thereof
FR2597861B1 (fr) * 1986-04-29 1990-11-09 Derives Resiniques Terpenique Nouveau procede de preparation du dihydromyrcenol
WO2012017447A2 (en) 2010-08-04 2012-02-09 Vijay Kumar Doppalapudi Method for selective hydration of aroma olefins to alcohols in continuous solid catalyst column reactor

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL113984C (de) * 1956-04-09

Also Published As

Publication number Publication date
CH495309A (de) 1970-08-31
FR1558940A (de) 1969-03-07
BE704940A (de) 1968-04-11
NL6713675A (de) 1968-04-18
GB1160396A (en) 1969-08-06
US3487118A (en) 1969-12-30
DE1668280C3 (de) 1973-09-27
ES345996A1 (es) 1969-03-01
BR6793781D0 (pt) 1973-01-02
DE1668280A1 (de) 1971-02-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0345579A2 (de) Verfahren zur Herstellung von oligomerem 2,2,4-Trimethyl-1,2-dihydrochinolin
EP0025940B1 (de) Verfahren zur Hydroxylierung olefinisch ungesättigter Verbindungen
DE2630981C2 (de) 4-β,β-Dichlor- und 4-β,β-Dibromvinyl-3,3-dimethylbutyrolactone, Verfahren zu ihrer Herstellung und deren Verwendung zur Herstellung von Estern der 3-β,β-Dichlor- oder 3-β,β-Dibrom-vinyl-2,2-dimethylcyclopropancarbonsäure
DE1668280C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Dihydromyrcenol
DE1668571C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Methyl-polycycloalkylmethylaminen
DE2416584C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Squalan
CH631146A5 (de) Verfahren zur herstellung von 2,6-dimethoxy-4-(quaternaeren-alkyl)phenolen.
CH654291A5 (de) Verfahren zur herstellung einer tricyclo-decan-2-carbonsaeure.
DE69900528T2 (de) Herstellung von Di-tert-peroxiden
DE2405283C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Phenylacetaldehyd
DE2721766C2 (de)
DE2254572C3 (de) Azodüsobuttersäureester
DE60317626T2 (de) Verfahren zur herstellung von 2,5-bis(trifluormethyl)nitrobenzol
DE1955933B2 (de) Verfahren zur herstellung von 1- alkoxyoctadienen-(2,7)
DE69019325T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Alkohol oder Amin.
DE2344386A1 (de) Verfahren zur herstellung von hydrochinon
DE2520735A1 (de) Neue diole und verfahren zu ihrer herstellung
DE2413170C3 (de) Diacetylendiol-Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
DE3102305A1 (de) "raeumlich selektive (regioselektive) herstellung von(alpha) - und (beta)-naphthol"
EP0009159B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Carbonsäureestern des Beta-Formyl-Crotylalkohols mittels einer Allylumlagerung
DE2221093A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Hydroxycitronellal
DE1150671B (de) Verfahren zur Herstellung reiner Butenole
DE3325976C2 (de)
DE2023687C (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Alkyliden-norbornan- Verbindungen
DE2426863A1 (de) Verfahren zur spaltung von cycloaliphatischen hdroperoxiden

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee