DE166405C - - Google Patents
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- DE166405C DE166405C DENDAT166405D DE166405DA DE166405C DE 166405 C DE166405 C DE 166405C DE NDAT166405 D DENDAT166405 D DE NDAT166405D DE 166405D A DE166405D A DE 166405DA DE 166405 C DE166405 C DE 166405C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K31/00—Processes relevant to this subclass, specially adapted for particular articles or purposes, but not covered by any single one of main groups B23K1/00 - B23K28/00
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K23/00—Alumino-thermic welding
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B11/00—Rail joints
- E01B11/44—Non-dismountable rail joints; Welded joints
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)
- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
Description
et i'icljc 11 ckrl'ci ιΙϊτ »nib,
<iitmjoj-'iic]l- lii-'E
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher bekannten Verfahren zum Zusammenschweißen von Eisenbahnschienen im
Gleis besitzen den Nachteil, daß an den Schweißstellen Spannungen im Schienenstrang
zurückbleiben und infolgedessen, namentlich im Winter, Schienenbrüche auftreten.
Das nachstehend beschriebene Verfahren zum Zusammenschweißen von Eisenbahnschienen
im Gleis hat den Zweck, die Schienen
ίο derart zusammenzuschweißen, daß nach dem
Erkalten der Schweißstellen keinerlei Spannungen im Schienenstrang zurückbleiben.
Die Fig. ι bis io der beiliegenden Zeichnungen
dienen zur Erläuterung des Verfahrens.
Die Schienen sind an den Enden nicht wie bisher rechtwinklig, sondern schräg zur Schiencnlängsachse
geschnitten. Beim Verlegen neuer Gleise werden größere Zwischenräume
zwischen je zwei Schienen gelassen; bei der Reparatur von ausgefahrenen Schienenstößen
werden die abgenutzten Schienenenden im Gleis schräg weggeschnitten, so daß zwischen
je zwei Schienen eine größere Lücke entsteht, wie in Fig. 1 dargestellt.
Die beiden zusammenzuschweißenden Schienenenden werden durch eine zweiteilige
eiserne Form, wie sie bei den bisher bes kannten Schweißverfahren benutzt wird, fest
verbunden, so daß die beiden Schienen sowohl in der Richtung ihrer Längsachse als
auch seitlich — quer zur Schienenachse — unverrückbar festgehalten werden. Die zweiteilige
Gußform ist in beispielsweiser Ausführung aus den Fig. 3 und 6 bis 10 zu ersehen.
,
Das Neue und Wesentliche des vorliegenden Verfahrens besteht darin, daß in die
trapezförmige Lücke zwischen zwei Schienenenden α α ein entsprechend keilförmig geschnittenes
Zwischenstück b derart eingefügt wird, daß dieser Keil noch ein Stück über
die Schienenfahrfläche übersteht, wie Fig. 2 und die weiteren Figuren zeigen.
Es kommt entweder, wie Fig. 2, 7 und 8 zeigen, ein breiter Keil, oder es kommen,
wie Fig. 9 und 10 zeigen, ein oder zwei schmale Keile zur Anwendung.
Fig. ,1, 2 und 3 veranschaulichen am besten das Prinzip des Verfahrens; die Fig. 4 bis 10
sind verschiedene beispielsweise Ausführungsformen. :
Die Schweißung erfolgt in nachstehender ■ Weise:
Die Berührungsflächen zwischen den Schienen α α und dem Keil b werden entweder
auf elektrischem Wege oder nach dem GoIdschmidt'schen
Thermitverfahren, oder durch brennbare Gase zu einer so hohen Temperatur
gebracht, daß das Material der einzelnen Teile bis auf eine gewisse Tiefe in einen
halbflüssigen bis flüssigen Zustand übergeht und die Teile sich auf diese Weise miteinander
verbinden. Sobald die zu einer derartigen A^erbindung erforderliche Erweichung
bezw. Verflüssigung des Materials eingetreten ist, wird mittels einer in Fig. 3 beispielsweise
dargestellten, mit ,der Einspannvorrichtung verbundenen Presse d der Keil b mit entsprechendem Druck langsam tiefer eingepreßt.
Man läßt den Druck auch nach Vereinigung der Berührungsflächen, also der Schweißung,
wenn die Temperatur wieder zurückgegangen
ist, die Schweißstellen sich jedoch noch in weichem, teigartigem Zustande befinden, nachwirken,
so daß noch Material nachgepreßt ' bczw. das Material an den Schweißstellen
verdichtet wird.
Bei den bisherigen Schweißverfahren findet, nachdem die erweichten Enden der zu verbindenden
Teile durch geschmolzenes Metall
ίο miteinander verbunden sind, nach -dem Übergang
der Schweißstellen aus dem flüssigen in den teigigen Zustand, eine weitere Zuführung
von Materialteilchen zwischen die miteinander verbundenen Querschnittsflächen
nicht mehr statt, wenn die beiden zusammenzuschweißenden Schienenenden in der Richtung
ihrer Längsachse unverrückbar festgehalten werden. Das die Querschnittsflächen tier Teile α und b miteinander verbindende
Material ist nur das zwischen die zu verbindenden Flächen eingebrachte, aus dem geschmolzenen,
hoch überhitzten Zustand bis zur vollständigen Erkaltung erstarrte Metall. Der innerhalb der zweiteiligen Form unverrückbar
eingespannte Teil des geschweißten Schienenstranges hat das Bestreben, sich beim
Erkalten zu verkürzen, — und da er dies nicht kann, so muß eine Dehnung desselben
und infolgedessen eine Spannung zwischen den Molekülen des gedehnten Stabes eintreten.
Da sich nun an den Schweißstellen nur ein Metall befindet, welches aus dem geschmolzenen, hoch überhitzten Zustand
ohne nachherige genügende mechanische Durcharbeitung bis zur völligen Erkaltung erstarrt ist, so muß die schädliche Spannung
an diesen Stellen am größten und gefährlichsten oder vielmehr nur an diesen Stellen
vorhanden sein·. Es ist mithin naturgemäß, daß beim Befahren eines derart geschweißten
Schienenstranges unter dem heftigen Schlagen unrund ausgefahrener Räder, namentlich
im Winter, an den geschweißten Stellen leicht Schienenbrüche eintreten.
Demgegenüber ist bei dem Schweißverfahren, welches Gegenstand der vorliegenden
Erfindung ist, die Wirkung folgende:
Die miteinander zu verbindenden Teile werden an den Endquerschnitten entweder
durch den elektrischen Strom, beim aluminothermischen Verfahren durch das geschmolzene,
hoch überhitzte Metall oder in sonstiger Weise in einen halbflüssigen bis flüssigen
Zustand gebracht. Während dieses Zustandes der Schweißflächen wird das Zwischenstück b
keilartig zwischen die Teile α α gepreßt und dieses Einpressen dauert nach der Temperatur,
welche zur Vereinigung der Teile erforderlich war, noch weiter fort, solange das Metall
sich in einem. teigigen Zustand befindet.
Es werden daher während der Schweißung und auch noch nach derselben an den betreffenden
Stellen innerhalb des Schienenquerschnitts Mctallteilchcn eingepreßt; es
findet eine Vermehrung der Moleküle innerhalb des Schienenquerschnittes und infolgedessen
eine Verdichtung der Moleküle statt. Bei der vollständigen Erkaltung des innerhalb
der eisernen Form d unverrückbar festgehaltenen Schienenstranges werden daher,
da bei gleichem Querschnitt und unter sonst gleichen Verhältnissen mehr Moleküle in den
Schweißstellen vorhanden sind, das molekulare Gefüge mithin ein weit dichteres ist,
keine gefährlichen Spannungen eintreten.
Die vorliegende Keilschweißung eignet sich infolge der durch sie erzielten technischen
Wirkung besonders vorteilhaft zur Reparatur abgenutzter Schienenstöße bei Straßenbahnen,
ohne daß die Schienen aus dem Pflaster genommen werden müssen.
Bei den durch die Fig. 1 bis 3 und 7 bis 10
dargestellten Ausführungsformen wird das dem neuen Verfahren zugrunde liegende Prinzip
am besten veranschaulicht. Es sind jedoch noch weitere Ausführungsformen möglich.
Es werden z. B. nach Fig. 4 und 5 nur die Köpfe an beiden Schienenenden auf eine gewisse
Länge schräg zur Schienenlängsachse abgeschnitten, und in die auf diese Weise gebildete
Lücke wird ein keilartig gestaltetes Zwischenstück f in der bereits beschriebenen
Weise eingeschweißt, wie Fig. 4 zeigt. Die Stege und Füße beider Schienenenden werden
in diesem Falle in der bisherigen Weise durch irgend eine bekannte Verlaschung verbunden,
indem z. B. Steg und Fuß mit geschmolzenem Eisen in Form einer Lasche umgössen werden.
Eine weitere Ausführungsform besteht, wie Fig. 5 zeigt, darin, daß die Schienenköpfe
in wagerechter Richtung schräg zur Schienenlängsachse weggeschnitten und die Schienenenden durch eine Kopflasche h verbunden
werden, deren seitlich ausladender Kopf keilartig in die trapezförmige Lücke
zwischen den Schienenköpfen eingreift und mit den beiden Schienenköpfen in der bereits
beschriebenen Weise, jedoch nicht senkrecht von oben? sondern wagerecht von der Seite,
zusammengeschweißt wird. Der übrige an Steg und Fuß der Schienen anliegende Teil
der Lasche wird an die Schiene in bekannter Weise angeschweißt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zum Zusammenschweißen von Eisenbahnschienen, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verschweißenden Enden schräg zur Schienenlängsachse ab- iao geschnitten werden und in die auf diese Weise hergestellte Lücke ein entsprechendkeilförmig gestaltetes, mit seinem breiteren Teile bedeutend überstehendes Zwischenstück eingefügt wird, das während des Schweißprozesses und eine Zeitlang nach demselben zwischen die Schienenenden gepreßt wird, um durch Materialzufuhr die sonst eintretenden gefährlichen Spannungen in der Schweißstelle zu vermeiden.
- 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den zu verschweißenden Enden nur die Schienenköpfe schräg abgeschnitten werden und die so entstandene Lücke in der beschriebenen Weise mit einem entsprechend gestalteten Zwischenstück ausgefüllt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166405C true DE166405C (de) |
Family
ID=431801
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT166405D Active DE166405C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166405C (de) |
-
0
- DE DENDAT166405D patent/DE166405C/de active Active
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