DE1663702U - Anordnung zweier relais. - Google Patents

Anordnung zweier relais.

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DE1663702U
DE1663702U DE1952F0003269 DEF0003269U DE1663702U DE 1663702 U DE1663702 U DE 1663702U DE 1952F0003269 DE1952F0003269 DE 1952F0003269 DE F0003269 U DEF0003269 U DE F0003269U DE 1663702 U DE1663702 U DE 1663702U
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seiais
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Description

F. &. G, Fernmeldeanlagen G.m.b.H. Datum.· Blatt·
NÜRNBERG , ,
I1/? 12 &e/&r.
Betreff: .Anordnung zweier Relais
In elektrischen Ifachrichtenübertragungsanlagen, "beispielsweise Kehrkanalträgerfrequenzanlagen, in denen bei Ausfall ■bestimmter gemeinsamer Teile der Anlage gleichzeitig eine große Zahl von Sprechver bindung en ausfallen würde, ist'zur Sicherstellung des Dauerbetriebes für solche Seile .eine Er sat zschaltmö glichkeit bzv/. eine Überprüfung in regelmäßigen Zeitabständen vorzusehen· Wichtige Anlageteile, von denen der ungestörte Betrieb der gesamten Anlage abhängt, sind z.B* die Stromversorgung, der Irägerfrequenzgrundgenerator und die leistungsverstärker.. Ihre Umschaltung, etwa im Falle einer Störung bzw. zum Zwecke des Röhrenweehsels oder des Durchmessens, kann auf rein elektronischem Hege oder mit Hilfe von Relais erfolgen·
Werden einzelne Kanäle der tJbertragungsanlage für Wechselstrom— telegraphie oder zur Wahlzeichenübertragung benutzt, so darf, da diese Übertragungen gegen längere Unterbrechungen sfehr empfindlich sind, die zur Umschaltung des Betriebsstromkreises auf den Ersatzstromkreis benötigte Zeit höchstens 2 msek. betragen. Diese Forderung läßt sich zwar mittels elektronischer Schalter ohne Schwierigkeiten erfüllen und sogar unterschreiten, Jedoch erfordern elektronische Schalter im allgemeinen einen erheblichen Aufwand. Die Verwendung von Relais als Umschalter ist daher vorzuziehen.
Da hierbei als Unterbrechungszeit des Übertragungsweges nur die reine Xontaktumschaltzeit in Erscheinung tritt, nicht aber auch die Zeit, die vom Betätigen der Umschalteinrichtung bis zum Ansprechen vergeht, können, wie Messungen an einfachen und billigen Plachrelais gezeigt haben, auch mit diesen Xontaktumschaltzeiten von 2 msek, und darunter erreicht werden. Bei der Verwendung eines einzigen Relais zur Umschaltung der ankom-
3000 252 N/0829
F. & G. Fernmeldeanlagen G.m.b.H. Datum: Blatt: 2
NÜRNBERG ^
Betreff:
21.1.1952/ Ί
QAOT2 im. \lr φ W 0 ^/ ^/
P/P Ge/Gr.
menden und abgehenden leitung, z.B. eines JJeitungsverstärkers auf den Ersatzvers tarier, zeigt sich aber, daß über die nahe beieinanderliegenden Eontakte des fielais ein unzulässiges Übersprechen auftritt, Versuche, die Beeinflussung über die Eelaiskontakte durch gegenseitige Abschirmung zu beseitigen, führten jedoch wegen des geringen Abstandes der Eontaktfedersätze zu keinem befriedigenden Ergebnis« um teuere, Eelais mit Spezialkontaktfedersätzen zu vermeiden, wird die Umschaltung vom Eingang und Ausgang solcher Anlageteile zweckmäßiger durch zwei getrennte, in ausreichendem Abstand voneinander angeordnete Eelais' vorgenommen, deren Wicklungen hintereinander geschaltet und vom gleichen Steuerstrom durchflossen werden« Dabei zeigte sich aber, daß awar jedes .Relais für sich allein ebenfalls eine Umschaltzeit von weniger als 2 msek· erreicht, daß aber die Ge s amtums ehalt zeit beider Eelais größer als 2 msek« wird· Wegen der etwas verschiedenen magnetischen und mechanischen Eigenschaften zweier Eelais stimmen nämlich die Ansprech- und Abfallwerte und damit Beginn und Ende ihres Ankeranzuges bzw. -abfalles nicht genau überein. Durch Verwendung beispielsweise von hochempfindlichen und genau justierten Telegraphenrelais ließe sich zwar eine Ge s amtums ehalt zeit von 2 msek:. und darunter erreichen, jedoch sind solche empfindlich gelagerte und genau justierte Eelais teuer. Ihre Verwendung in Überwachungseinrichtungen, bei denen es auf möglichst geringen zusätzlichen Aufwand ankommt, ist deshalb nicht erwünscht.
Gemäß der Erfindung kann auch mit einfachen und robusten Eelais die geforderte Umschaltzeit von 2 msek« und darunter bei in Eeihe liegenden Eelais erreicht werden, wenn die beiden Eelais in einigem Abstand voneinander angeordnet und ihre Anker über einen Steg starr miteinander verbunden werden. Die Abb. zeigt eine beispielsweise Ausführung der erfindungsgemäßen Anordnungo Die beiden Seiais 1, 2 werden, um ein Übersprechen der an den Eontakten des einen Eelais liegenden Spannung auf die Eontakte
252 n/0829
. & G. Fernmeldeanlagen G.m.b.H. NÜRNBERG
An
21.1.1952/
Datum:
Blatt:
E/P12 Ge/G-r.
Betreff:
des anderen Seiais zu verhindern, in einigem Abstand voneinander befestigt· Mittels eines Steges 5 werden die Anker 3 und 4 beider Seiais fest miteinander verbunden. Werden nun die beiden Seiais durch den die Umschaltung bewirkenden Steuerstrom erregt, so können infolge der starren Verbindung beider Anker diese auch bei etwas verschiedener zeitlicher Erregung nur zur gleichen Zeit anziehen bzw* abfällen. Damit erfolgt, bei genauer Justierung der Eontaktfedern, zwangsläufig im gleichen Augenblick die Betätigung der Kontaktfedersätze beider Seiais» Da das Gewicht des Steges 5 klein ist im Vergleich zum Gewicht der Anker und außerdem zur Erzielung eines sicheren und schnelleren Ankerumsehlages der Steuerstrom beider Seiais größer gewählt wird als der Ansprechstrom, bedeutet die geringfügige Vergrößerung der Ankergewiehte durch den Steg keine Beeinflussung der Ansprechempfindlichkeit. Eine Verkürzung der Kontaktumschaltzeit ergibt sich unter umständen noch, wenn einem weiterbildenden Merkmal der Erfindung zufolge beiwde Seiais Kontaktfedersätze mit Polgekontakten erhalten. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß die Abschaltung des Betriebsstromkreises erst nach Einschaltung des Ersatzstromkreises erfolgt. TJm die Ausbildung eines Streuflusses über den Steg 5 zu verhindern, wird dieser aus einem nichtmagnetischem Material, z.B. Messing oder Kunststoff, hergestellt· Zur Erzielung besonders hoher Überspreehdämpfung werden außerdem die Seiais zweckmäßig elektrisch abgeschirmt.
tansprüche:
27 3000 252 N/ÖS29

Claims (4)

BÄ.474539*218.53 ^- F. & G. Fernmeldeanlagen G.m.b.H. nn ο c-z λ NÜRNBERG Datum; Blatt: 4 12 Ge/Gr. Betreff: £ e ■%■ an s ρ rii c he
1. izLordiniiig zweier Eelais zur schnellen Umschaltung von Eingang und Ausgang eines Betriebsstromkreises auf einen Irsatzstromkreis, insbes· eines Verstärkers hohen YerStärkungsgrades, vorzugsweise unter Verwendung von Plachrelais, deren Erregerwicklungen hintereinander geschaltet und vom gleichen Steuerstrom durchflossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Eelais in einigem Abstand voneinander angeordnet und ihre Anker über einen Steg starr miteinander verbunden sind·
2. fielaisanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg aus nichtmagnetischem Material, z-«B» Messing, Kunststoff und dergl., besteht«
3. Eelais anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Eontaktfedersätze mit lolgekontakten verwendet sind«
4. Eelaisanordnung nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekenn-
zeichnet, daß die Eelais gegeneinander elektrisch abgeschirmt sind.
3000 252 N/0S2?
DE1952F0003269 1952-01-30 1952-01-30 Anordnung zweier relais. Expired DE1663702U (de)

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DE1663702U true DE1663702U (de) 1953-09-17

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ID=32005068

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