DE1663162B2 - Gleichstrom-hochspannungserzeuger, insbesondere fuer korpuskularstrahlgeraete - Google Patents
Gleichstrom-hochspannungserzeuger, insbesondere fuer korpuskularstrahlgeraeteInfo
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Description
ftckanntc Gleichstrom-Hoclispannungserzeugcr
bestehen im wesentlichen aus einem Wechselspannungsteil und einem Gleichspannungsteil. Der Wechselspannungsteil enthält einen Speisetransformator,
eine Vervielfacherstufe und Gleichrichter, während der Gleichspannungsteil ein zweckmäßigerweise geschirmtes Hochspannungskabel nebst Einführung sowie gegebenenfalls auf Hochspannungspotential liegende Zusatzeinrichtungen, wie Meßspannungsteiler
für den Anschluß von Regelgliedern, Widerstände zur Erzeugung der Wehnelt-Spannung bei Korpuskularstrahigeräten od. dgl. enthält. Diese beiden Teile
sind über eine geeignete Anzahl von Schutzwiderstän den elektrisch miteinander verbunden. Dabei kann es
sich sowohl um einen einzelnen Widerstand als auch um mehrere Widerstände liande!,i.
Einen wesentlichen Bestandteil der bekannten Gleichstrom-Hochspannungserzeuger bilden ferner
die Siebmittel zur Verminderung der Welligkeit der Gleichspannung. Da diese Siebmittel auf der Gleichspannungsseite des Erzeugers liegen, müssen sie tür
das Hochspannungspotential ausgelegt werden. Die-e Siebmittel sind demgemäß kostspielig und beanspruchen
relativ viel Platz.
Zur Vermeidung einer Dimensionierung der Siebglieder für die volle Hochspannung wird bei der air,
der deutschen Auslegeschrift 1065 528 bekannten Gleichspannungs-Hochspannungs-Prüfanlage in Ver
Vielfacherschaltung das ausgangsseitig vorhandene Siebglied in mehrere mit Teilspannungen gespeist,
aus "Kondensatoren und Widerständen bestehenci Sitbglieder aufgeteilt. Auch bei dieser bekannu-u
Ausführungsform sind die Kosten und der Raumbe-
darf für die Siebglieder beträchtlich.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gleichstron. Hochspannungserzeuger, insbesondere für Korpusku
larstrahlgeräte, wie Elektronenmikroskope, der aueinem
einen Speisetransformator, eine Vervielfache!-
stufe und Gleichrichter enthaltenden Wechselspannungsteil einerseits und einem mit diesem Teil über
eine geeignete Anzahl von Schutzwiderständen elektrisch verbundenen, ein zweckmäßigerweise geschirmtes
Hochspannungskabel nebst Einführung sowie gegebenenfalls auf Hochspannungspotential liegende
Zusatzeinrichtungen enthaltenden Gleichspannungsteil andererseits besteht und Siebmittel zur Verminderung
der Welliekeit der Gleichspannung enthält.
Der Erfindung lieg; die Aufgabe zugrunde, bei
einem Hochspannungserzeuger dieser Art die Kosten und den Raumbedarf für die Siebglieder herabzusetzen.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe durch eine solche räumliche Anordnung der Teile zueinander
gelöst, daß der Gleichspannungsteil unter Verwendung
mindestens eines geerdeten Schirmes von dem Wechselspannungsteil entkoppelt ist und die
Schutzwiderstände zusammen mit der Erdkapazität des Hochspannungskabels die Siebmittel bilden.
Beim Gleichstrom-Hochspannungserzeuger nach der Erfindung übernehmen also die Schutzwiderstände
zusammen mit der Erdkapazität des Hochspannungskabels, d. h. ohnehin zur Lösung anderer
Aufgaben vorhandene Bauelemente, die Aufgabe der Glättung der Gleichspannung, zu deren Lösung bisher
zusätzliche, einen erheblichen Kosten- und Platzaufwand erfordernde Bauelemente erforderlich waren.
Die räumliche Anordnung der beiden Teile des Gleichstrom-Hochspannungscrzeugcrs zueinander erweist
sich insbesondere dann als nützlich, wenn dem
Speisetransformator, wie aus der Zeitschrift für Instrumentenkunde, Bd. 67 (1959), Heft 10, S. 261, an
sich bekannt, eitle Spannung zugeführt wird, deren Frequenz oberhalb der Netzfrequenz liegt.
Zur Erleichterung der Zugänglichkeit der einzelnen Bauelemente des Hochspannungserzeugers nach
der Erfindung ist es vorteilhaft, den Wechselspannungs- und den Gleichspannungsteil übereinander in
einem gestellartigen Einsatz anzuordnen und mit diesem in einen geerdeten, topfförmigen Behälter einzusetzen.
Der Einsatz enthält zwischen Wechselspannung«-
Der Einsatz enthält zwischen Wechselspannung«-
und Gleichspannungsteil einen zumindest ungefähr
horizontal liegenden Schirm mit öffnungen zur Durchführung der Schutzwiderstände. Der Einsatz
kann dabei an einem Deckel des topfförmigen Behälters
hängen.
In den Fig. I und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schanktisch dargestellt.
Der in Fig. 1 gezeigte Gleichstrom-Hochspannungserzeuger ist im wesentlichen aus dem Wechselspannungsteil
1 und dem Gleichspannungsteil 2 gebildet. Die Teile 1,2 liegen übereinander und sind
durch den statischen, geerdeten Schirm 3 voneinander entkoppelt. Der Gleichstrom-Hochspannungserzeuger
ist in einen topfförmigen Behälter 4 einaesetzt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Wechselspannungsteil
1 mit dem Gleichspannungsteil 2 i'iber einen einzigen Schutzwiderstand 5 elektrisch
verbunden. Zur Durchführung des Schutzwiderstandes 5 besitzt der Schirm 3 eine Ausnehmung 3 a. wie
auch F i g. 2 in einem horizontalen Schnitt aus F i g. 1 erkennen läßt. *"
Der Wechselspannungsteil 1 setzt sich im wesentüchen
aus einem Speisetransformator 6. einer sowohl als Vervielfacher als auch als Gleichrichterschaltung
wirkenden Kaskade 7 zusammen, die aus Gleichrichtern
und Kondensatoren in der aus F i si. 1 ersichtlichen
Weise aufgebaut ist. Der Gleichspannungsteil 2 enthält in diesem Ausführungsbeispiel einen Meßspannungsteiler
8 und ein mit einer Abschirmung 9 versehcnes Hochspannungskabel 10 sowie dessen
Einführung 11. Ferner sind Zusatzeinrichtungen 12 vorgesehen, die ebenfalls auf Hochspannungspotenlial
liegen und zur Erzeugung der Kathodenheizspanrung und der Wehnelt-Vorspannung für ein Korpuskularstrahlgerät
dienen. Der Schutzwiderstand S bildet zusammen mit der gestrichelt eingezeichneten
Erdkapazität 13 des Hochspannungskabels 10 die zur Glättung der Gleichspannung erforderlichen Siebmittel.
Um die Welligkeit der Gleichspannung gering zu halten, wird dem Speisetransformator 6 eine Spannung
zugeführt, deren Frequenz bevorzugt höher als die übliche Netzfrequenz ist. Man verwendet im allgemeinen
mittelfrequente Speisespannungen, d. h. Spannungen mit einer Frequenz zwischen 20 und
5OkHz.
Ein besonderer Vorteil hinsichtlich geringer räumlicher Abmessungen des Hochspannungserzeugers
kann sich ergeben, wenn der Wechselspannungs- und der Gleichspannungsteil übereinander in einem gestellartigen
Einsatz angeordnet und mit diesem in einen geerdeten topfförmigen Behälter eingesetzt
wird. Der Behälter kann dabei mit Öl oder einem
ίο Gas, z. B. Luft oder Schutzgas, gefüllt sein, um die
Unabhängigkeit der Arbeitsweise des Hochspannungserzeugers von atmosphärischen Einflüssen zu
gewährleisten.
Der gestcllartige Einsatz kann z. B. Streben in
Richtung seiner Achse aufweisen; er eignet sich dazu,
in einfacher Weise die erforderlichen Schirme zwisehen dem Wechselspannungs- und dem Gleichspannungsteil
anzuordnen un." iu befestigen. Der Einsatz zwischen Wechselspannungs· und Gleichspannungsteil
kann bevorzugt einen zumindest ungefähr horizontal liegenden Schirm mil Öffnungen zur Durchführung
der Schutzwiderstände enthalten.
Die Streben des gestellartigen Einsatzes können an einem Deckel hängend befestigt sein, der im wesentlichen
dem Deckel 14 in Fig. 1 entspricht und Teile des Hochspannungserzeugers trägt. Dieser Decke!
kann zugleich mit einer Vorrichtung, beispielsweise einer Öse, zum Herausheben der aktiven Teile des
Hochspannungserzeugers aus dem topfförmigen Behalter dienen.
Die Erfindung ist nicht auf das in den Figuren dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie umfaßt
vielmehr alle Glcichstrom-Hochspannungserzeuger, bei denen auf Grund der gewählten räumlichen An-Ordnung
der Teile des Erzeugen zueinander und relativ zur Erde eine Entkoppelung des Wechselspannungs-
und des Gleichspannungsteiles voneinander vorgenommen ist und bei denen der Schutzwiderstand
bzw. die Schutzwiderstände im Zusammenwirken mit der Erdkapazität des Hochspannungskabels
als Siebmittel für die Gleichspannung wirkt bzw. wirken. Es kann beispielsweise der Schirm 3 auch in der
in F i g. 1 bei 16 gestrichelt gezeichneten Weise aufgebaut und angeordnet sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Gleichstrom-Hochspannungserzeuger, insbesondere
für Korpuskularstrahlgeräte, wie Elektronenmikroskope, der aus einem einen Speisetransformator,
eine Vervielfacherstufe und Gleichrichter enthaltenden Wechselspannungsteil einerseits
und einem mit diesem Teil über eine geeignete Anzahl von Schutzwiderständen elektrisch verbundenen,
ein zweckmäßigerweise geschirmtes Hochspannungskabel nebst Einführung sowie gegebenenfalls
auf Hochspannungspotential liegende Zusatzeinrichtungen enthaltenden Gleichspannungsteil
andererseits besteht und Siebmittel zur Verminderung der Welligkeit der Gleichspannung
enthält, gekennzeichnet durch eine
solche räumliche Anordnung der Teile zueinander, daß der Gleichspannungsteil (2) unter Verwendung
mindestens eines geerdeten Schirmes (3) von dem Wechselspannungsteil (1) entkoppelt ist
und die Schutzwiderstände (5) zusammen mit der Erdkapazität (13) des Hochspannungskabels (10)
die Siebmittel bilden.
2. Gleichstrom-Hochspannungserzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Frequenz der dem Speisetransformator (6) zugeführten
Spannung oberhalb der Netzfrequenz liegt.
3. Gleichstrom -Hochspannungserzeuger nach Anspruch 1. dadurch j;. ,kennzeichnet, daß der
Wechsclspannungsteil (1) und der Gleichspannungsteil (2) übereinander in einem gestellartigen
Einsatz angeordnet und mit diesem in einen geerdeten, topfförmigen Behälter (4) einsetzbar
sind.
4. Gleichstrom-Hochspannungscrzeuger nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß der
Einsatz zwischen Wechselspannungsteil (I) und Gleichspannungsteil (2) einen zumindest ungefähr
horizontal liegenden Schirm (3) mit Öffnungen (3 o) zur Durchführung der Schutzwiderstände (5)
enthält.
5. Glcichstrom-Hochspannungserzeugcr nach Anspruch 3 oder 4. dadurch gekennzeichnet, daß
der Einsatz an einem Deckel (14) des topfförmigen Behälters (4) hängt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0087432 | 1963-09-20 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1663162A1 DE1663162A1 (de) | 1969-10-30 |
| DE1663162B2 true DE1663162B2 (de) | 1972-05-18 |
Family
ID=7513746
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19631663162 Withdrawn DE1663162B2 (de) | 1963-09-20 | 1963-09-20 | Gleichstrom-hochspannungserzeuger, insbesondere fuer korpuskularstrahlgeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1663162B2 (de) |
-
1963
- 1963-09-20 DE DE19631663162 patent/DE1663162B2/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1663162A1 (de) | 1969-10-30 |
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