DE166198C - - Google Patents

Info

Publication number
DE166198C
DE166198C DENDAT166198D DE166198DA DE166198C DE 166198 C DE166198 C DE 166198C DE NDAT166198 D DENDAT166198 D DE NDAT166198D DE 166198D A DE166198D A DE 166198DA DE 166198 C DE166198 C DE 166198C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
atomizer
nozzle
housing
openings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT166198D
Other languages
English (en)
Publication of DE166198C publication Critical patent/DE166198C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M17/00Carburettors having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of preceding main groups F02M1/00 - F02M15/00
    • F02M17/14Carburettors with fuel-supply parts opened and closed in synchronism with engine stroke ; Valve carburettors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M19/00Details, component parts, or accessories of carburettors, not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M1/00 - F02M17/00
    • F02M19/02Metering-orifices, e.g. variable in diameter
    • F02M19/0217Movable mushroom-shaped spray nozzles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Special Spraying Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zerstäuber.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Zerstäuber, in welchem die Zerstäubung infolge der Zentrifugalkraft eines im Innern eines Rotationskörpers in Schraubenlinien sich bewegenden und aus einer Düse austretenden Flüssigkeitsstromes erzielt wird'. Bei dem neuen Zerstäuber ist neben der Düse und der Zerstäuberöffnung für die Flüssigkeit eine besondere Auslaßöffnung derart angeordnet,
ίο daß die aus der Düse austretende Flüssigkeitsmenge sich als Unterschied zwischen der die Schraubenbewegung hervorrufenden und der durch die besondere Austrittsöffnung austretenden Flüssigkeit ergibt.
Fig. ι zeigt den nach vorliegender Erfindung hergestellten Zerstäuber in schematischer Darstellung und Fig. 2 denselben -in einem wagerechten Schnitt durch die schrägen öffnungen. Die Fig. 3 und 4 zeigen eine abgeänderte Ausführungsform, bei welcher das Gehäuse des Apparates eine zylindrische, flache Form besitzt. Fig. 5 zeigt in schematischer Anordnung eine weitere Abart des Gehäuses in Form eines zurückspringenden Kegels.
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher das Gehäuse zylindrisch gestaltet ist und eine gewisse Höhe besitzt, um die Flüssigkeit nach Wunsch oben oder auch unten eintreten zu lassen, wie in punktierten Linien angedeutet ist. Fig. 7 zeigt eine Gesamtanlage des Zerstäubers und Fig. 8 eine Zerstäuberanlage, an einem Karburator für ein Automobil angebracht.
Der Rotationskörper A wird zweckmäßig kegelförmig gestaltet, jedoch kann er auch zylindrisch oder auch flach geformt sein. Der oberste Teil des Gehäuses ist als Düse B oder Zerstäuberdüse ausgebildet, und im unteren Teil sind eine oder mehrere öffnungen C vorgesehen, durch welche die Flüssigkeit parallel zur Mittellinie ein- oder austritt. An dem Gehäuse sind noch mehrere schräge Ein- oder Austrittsstutzen vorhanden, welche fast tangential zur Spirallinie oder zur inneren zylindrischen Wandung des Gehäuses einmünden. Die öffnung C bezw. öffnungen C stehen durch Rohre bezw. ein Rohr / mit einer Pumpe J in Verbindung, und ebenso sind die Öffnungen oder Stutzen D durch Rohre mit einer Pumpe verbunden. In diese Rohre sind Hähne F und G eingeschaltet, durch welche der Durchfluß der Flüssigkeiten geregelt werden kann.
Die Flüssigkeit kann gleichzeitig durch die Öffnungen C und D eintreten, oder man läßt nur durch die eine Art Öffnungen Flüssigkeit ein, während man einen Teil durch die anderen Öffnungen wieder austreten läßt. Für gewöhnlich wird die Flüssigkeit durch die schrägen Rohre D ein- und durch die Öffnungen C teilweise wieder ausgelassen. In diesem Fall dient die Pumpe E als Rücklaufpumpe. Die Pumpe J, welche durch das Rohr I angeschlossen ist, kann dazu dienen, einen leichten Unterdruck in dem genannten Rohr zu erzeugen, um den Austritt des einen Teiles der eingetriebenen Flüssigkeit durch die öffnung C bezw. Öffnungen C zu erleichtern.
Die Flüssigkeit, welche durch die Öff-
nung D bezw. Öffnungen D in den Apparat gelangt, fließt an der abgesetzten Fläche a entlang gegen die kegelförmige Wandung des Zerstäubergehäuses nnd verfolgt die Windüngen einer Spirallinie, welche flach im Innern des Gehäuses entlang verläuft, und bildet eine dünne Flüssigkeitsschicht, die sich in drehender, aufsteigender Bewegung befindet. Diese Schicht tritt oben durch die
ίο Düse B aus und breitet sich infolge der Drehbewegung und des Widerstandes des Mediums, in welches es hineinsprizt, aus, so daß ein Kegel von Flüssigkeitsteilchen gebildet wird, welche nebelartig fein verteilt sind. Der Winkel dieses Kegels und die Feinheit der Teilchen hängt von der größeren oder geringeren Geschwindigkeit der schraubenförmigen Bewegung ab. Ist der Querschnitt der Düse an der Austrittsstelle der Flüssigkeit groß genug, so vermag sämtliche aufsteigende Flüssigkeit auszutreten. Ist dieser Querschnitt jedoch hierzu zu klein, so wird der nicht zur Zerstäubung gelangende Teil sich nach der Mitte der Düsenkammer bewegen und durch die Öffnung C bezw. Öffnungen C zurücktreten, um in einen Behälter abzufließen, der mit der Saugpumpe J in Verbindung stehen kann. Diese nicht zerstäubte Flüssigkeit verzögert nicht die Geschwindigkeit der neu eintretenden Flüssigkeit.
Die Austrittsmenge der Zerstäubungsdüse kann auch geregelt werden, und zwar entweder dadurch, daß der Querschnitt der öffnungen D durch Hähne F geändert oder daß die Flüssigkeit unter größerem oder kleinerem Druck eingetrieben wird, oder schließlich, daß beide Regelungsarten in Anwendung kommen.
Die Austrittsmenge kann ferner auch noch dadurch geregelt werden, daß der Durchtritt durch die im Boden des Gehäuses befindlichen Öffnungen geregelt wird, wobei, anstatt Flüssigkeit auslaufen zu lassen, auch solche durch diese Öffnungen eingetrieben werden kann. In diesem Falle summiert sich die schraubenförmig eintretende Flüssigkeit zu der achsial eintretenden. Offenbar kann die Regelung der Austrittsmenge auch durch andere Hilfsmittel als Pumpen und Hähne erzielt werden. Auch die abgesetzte Fläche a kann in Fortfall kommen, wenn man dem Flüssigkeitsstrahl bei seinem Eintritt die erforderliche schräg ansteigende Richtung gibt. Bei der in Fig. 7 gezeigten Anlage ist ein Zerstäuber an einem Karburator eines Explosionsmotors angebracht worden. In dieser Anlage besitzt der Apparat die in den Fig. 3 und 4 gezeigte Konstruktion. Die Speisung durch die Öffnungen oder durch die schrägen Düsen F erfolgt mit Hilfe einer Rotationspumpe E ο. dgl., welche den flüssigen Brennstoff aus einem Behälter J saugt, in den die nicht zerstäubte und durch die achsiale Öffnung C wieder austretende Flüssigkeit zurückfließt. Je nach der größeren oder geringeren Geschwindigkeit, mit welcher die Pumpe arbeitet, wird die Menge der zugelassenen Flüssigkeit geregelt, wodurch ferner auch der Winkel, unter welchem die zerstäubte Flüssigkeit sich ausbreitet, bestimmt wird.
Bei der in Fig. 8 dargestellten Anlage kommt der Zerstäuber an einem angetriebenen Karburator in Anwendung. Die Flüssigkeit tritt aus einem Behälter P mit gleichbleibender Flüssigkeitshöhe aus und wird unterhalb der Scheibe T durch die Flügel Q. in eine kreisende Bewegung versetzt, so. daß sie das ■ Bestreben erhält, am Rande der Scheibe tangential in die Rotationskammer A einzutreten. Die Folge davon ist, da gleichzeitig eine Vorwärtsbewegung vorhanden ist, daß die Flüssigkeit eine schräg ansteigende Richtung annimmt und an der Wandung der Kammer A in Schraubenlinien sich bewegt. Die Flügel Q. sitzen auf einem Rohr R, dem der Motor eine Drehbewegung mit Hilfe der Schnurscheibe 5 erteilt. Durch die Scheibe T werden die Flügel Q. von der Rotationskammer getrennt. Diese Scheibe besitzt an ihrem Umfang eine Anzahl von Zähnen d, zwischen welchen freie Räume verbleiben, durch welche der flüssige Brennstoff durchtritt. Die nicht zerstäubte Flüssigkeit läuft durch die Öffnungen C nach der Platte T zurück., Die Durchtrittsmenge dieser öffnungen wird durch die Scheibe U geregelt, deren Tragstange e durch das Rohr V hindurchgeführt wird, welches an der Platte T befestigt ist. Arbeitet die Maschine mit einem sich gleichbleibenden Widerstände, so werden die Durchgangsmengen und der Vortrieb durch das Ventil F und die Platte U geregelt, welche selbst durch die exzentrisch auf die Welle aufgesetzten Kegelstumpfe X Y bewegt werden. Das Querschnittsprofil dieser Kegelscheiben entspricht für jede Rotationsgeschwindigkeit dem Vortrieb und der gewünschten Durchgangsmenge zur Erzeugung eines Unterdruckes, wie in dem Ansaugerohr der Maschine. Arbeitet die Maschine nicht mit einem gleichbleibenden Widerstand, so saugt sie bei einer bestimmten Umdrehungsgeschwindigkeit verschiedene Mengen des Explosionsgemisches an. In dem Ansaugerohr entstehen daher auch verschiedene Vakuum- oder Minderdrucke für eine gleiche Umdrehungsgeschwindigkeit. Die Regelvorrichtung der Maschine wirkt daher in geeigneter Weise auf die Stange f ein, welche derart die Drehpunkte der schwingenden Hebel verschiebt, daß sich deren Hebelarme verändern.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Zerstäuber, in welchem die Zerstäubung infolge der Zentrifugalkraft eines im Innern eines Rotationskörpers in Schraubenlinien sich bewegenden und aus einer Düse austretenden Flüssigkeitsstromes erzielt wird, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Düse (B) und der Zuführungsöffnung (D) für die Flüssigkeit eine besondere Auslaßöffnung (C) derart angeordnet ist, daß die aus der Düse austretende Flüssigkeitsmenge sich als Unterschied zwischen der die Schraubenbewegung hervorrufenden und der durch die besondere Austrittsöffnung austretenden Flüssigkeit ergibt.
  2. 2. Zerstäuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Teil des Gehäuses bezw. unter dessen Boden ein Flügelrad (Q) ähnlich dem einer Zentrifugalpumpe angeordnet ist, um der Flüssigkeit eine kreisende Bewegung zu erteilen und sie tangential schräg in das Zerstäubergehäuse (A) einzutreiben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT166198D Active DE166198C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE166198C true DE166198C (de)

Family

ID=431617

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT166198D Active DE166198C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE166198C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69213957T2 (de) Vorrichtung zur herstellung einer öl-wasser emulsion und verwendung dieser vorrichtung
DE3419305A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum vermindern des gasgehaltes einer fluessigkeit
DE830503C (de) Wirbelabscheider
DE1542266A1 (de) Vorrichtung zum Abscheiden von in einem stroemenden gasfoermigen Medium mitgefuehrten fluessigen und festen Partikeln
DE8322870U1 (de) Vorrichtung zum entfernen von verunreinigungen aus einer fluessigkeit durch zentrifugieren
DE2317337C3 (de) Vorrichtung zur schwimmerlosen, selbsttätigen Regelung eines Flüssigkeitsspiegels in einem Behälter
DE166198C (de)
DE1964308B2 (de) Vorrichtung zum Begasen und Umwälzen von Flüssigkeiten
DE818593C (de) Mischer fuer Luft und Gas zum Betrieb von insbesondere mit Generatorgas betriebenen Kraftfahrzeug-Brennkraftmaschinen
DE2758828A1 (de) Vergaser fuer eine brennkraftmaschine
DE1457272A1 (de) Vorrichtung zum gesteuerten Einfuehren eines Stroemungsmittels in ein anderes Stroemungsmittel
DE2529751C3 (de) Durchflußmengenregeleinrichtung
DE2538986A1 (de) Vergaser fuer eine brennkraftmaschine
DE4117445A1 (de) Ventil zum steuern oder regeln des durchflusses eines stroemungsmittels
DE279787C (de)
EP0075258A2 (de) Anlage zum Beschichten von Werkstücken mit einer Flüssigkeit
WO2023073088A1 (de) Brennstoffaufbereitungseinrichtung und system mit einer brennstoffaufbereitungseinrichtung und einer verbrennungseinheit
DE802125C (de) Vergaser fuer fluessige Kraftstoffe
DE294227C (de)
DE259171C (de)
DE202181C (de)
DE304536C (de)
DE163242C (de)
DE841829C (de) Vorrichtung zur Speisung eines Verbrennungsmotors mit fluessigem Brennstoff
DE2952576C2 (de) Vorrichtung zur Erzeugung eines Ölnebels durch Verwirbelung