DE166136C - - Google Patents
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- heating
- heated
- heater
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L13/00—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Working-Up Tar And Pitch (AREA)
Description
»!;ϊψ·ιΐίΊηιι C1I-^
oUiu.vtfiJii.'»! c'lilViil'uιμΙλ.
oUiu.vtfiJii.'»! c'lilViil'uιμΙλ.
(."V41PI-"1'" i^Vx.
KAISERLICHES
PATENTAMT,
Petroleumexplosionskraftmaschinen, welche nach dem gewöhnlichen Viertakt- oder Zweitaktverfahren
mit Verdichtung des Verbrennungsgemisches im Verbrennungsraum der Maschine selbst vor der Zündung arbeiten,
führen ihren Arbeitsprozeß bekanntlich nur dann richtig aus, wenn die Wandungen des
Arbeitsraumes die den Beharrungszuständcn entsprechende hohe Temperatur haben. Um
xo solche Petroleummaschinen in Betrieb zu setzen, hat man bisher entweder einen Teil
des Verbrennungsraumes der Maschine durch eine Heizlampe vorher angewärmt, oder man
hat an Stelle des Petroleums einen leicht
«5 siedenden Brennstoff o. dgl. zur Ingangsetzung der Maschine benutzt und erst nach
gehöriger Anwännung der Arbeitsräume auf Petroleum umgeschaltet.
Für gewisse Zwecke, beispielsweise für
so Unterseebootsmotoren, sind beide Methoden der Anwärmung der Maschine wegen der
Fcuergcfährlichkcit nicht anwendbar. Um in
solchen Fallen die Maschinen unmittelbar mit Petroleum anlaufen lassen zu können, Werden
as nach vorliegender Erfindung die Arbeitsräume
der Maschine oder die diese umgebenden Mrintelhohlräumc vor dem Anlassen einige
Zeitlang mit einem Heizmittel, wie erhitzte Luft. Dampf oder warmes Wasser, durchspült,
welches in einem in der Nähe der Maschine fest angeordneten Heizapparat erwärmt oder erzeugt wird. Hierbei ist die
Benutzung einer offenen Wärmequelle entbehrlich, denn man kann sich zur Erwärmung
des Heizmittels elektrischer Heizung bedienen. Auch kann man die Erwärmung des eigentlichen Arbeitsraumes der Maschine
noch dadurch fördern, daß man diese durch eine motorische Kraft, beispielsweise mittels
!eines Elektromotors, während des Anwärmcns in Bewegung erhält, so daß durch die Kompressionswärme
die Wirkung der Beheizung noch erhöht \vird.
Auf der Zeichnung ist eine zur Ausführung dieses Verfahrens geeignete Einrichtung
schematisch dargestellt. Die Maschine ist als Zweitaktmaschine gedacht, die während des
vollen Betriebes das Verbrennungsgemisch durch den Vergaser α zunächst in das Kurbelgehäuse
b einsaugt, welches dann durch den Einhub des Kolbens c, nachdem dieser die
Einlaßöffnung d des Uberströmungskanals e freigelegt hat, in den Verbrennungsraum /
der Maschine übergedrückt wird, während die Verbrennungsrückstände des vorhergegangenen
Arbeitsspieles durch die vom Kolben schon vorher freigelegte Auslaßöffnung g
hindurch in das Auspuffrohr ft hineingedrängt werden.
Die Anlaßvorrichtung besteht nun aus einem Lufterhitzer i, innerhalb dessen elektrische
Heizwiderstände k angeordnet sind. Der Lufterhitzer ist durch Rohrleitungen /
und m mit dem Auspuffrohr und dem Einsaugrohr des Vergasers α verbunden. Durch
Drosselklappen η und o, die einerseits im
Auspuffrohre, andererseits im Einsaugrohre angeordnet sind, kann man die Arbeitsräume der Maschine von der Außenluft abschließen.
Soll die Maschine angelassen werden, so
schließt man die Drosselklappen η und ο und
öffnet die Drosselklappe ρ (wie auf der Zeichnung angedeutet); hierauf setzt man die Maschine
durch eine geeignete Hilfsantricbsmaschine, beispielsweise einen Elektromotor, oder, wenn die Maschine zum Betriebe einer
.Dynamo dient, mittels der letzteren, indem man diese als Motor arbeiten läßt, in Bewegung.
Die Maschine saugt dann durch den Kanal in und durch den Vergaser α aus
dem Lufterhitzer i bei jedem Hub eine Ladung Luft in das Kurbelgehäuse b ein, nachdem
der Kolben den Anschlußkanal q des Vergasers α freigelegt hat. Bei dem darauf·
folgenden Einhube des Kolbens erfährt diese Luft eine schwache Kompression, bis die
Öffnung d des Überströmungskanals c freigelegt wird, worauf sie in den Verbrennungsraum
/ der Maschine überströmt und die in diesem enthaltene abgekühlte' Luft in bekannter
Weise vor sich, her- und zur Auslaß-, öffnung g hinausschiebt. Beim Aushübe des
Kolbens folgt dann Kompression der in den Arbeitsraum eingeschobenen Luftmenge und
hierauf Expansion, worauf die Luft durch die Auslaßöffnung g und das Rohr / in den
Lufterhitzer i zurückgelangt.
Wird nun den Heizkörpern k von einer Stromquelle r ein Strom von genügender
Stärke zugeführt, so erwärmt dieser die den Behälter i im beständigen Kreislauf durchströmende
Luft, so daß die jeweilig entwickelte Wärme an die Wandungen des Vcr- gasers a, des Kurbelgehäuses b, des Ubcrströmungskanals
e und des Arbeitsraumcs f übertragen wird. In letzterem wird die Heizwirkung dadurch erhöht, daß durch die Verdichtung
der Luft deren Temperatur bedeutend gehoben wird, so daß sie nicht nur während der Dauer der Kompression, sondern
auch während des größten Teils der Expansion erheblich über derjenigen der Zylinderwandungen
liegt und eine lebhafte Wärme-.
übertragung bewirkt. Die abgekühlte Luft gelangt, wie erwähnt, durch die Leitung /
wieder in den Lufterhitzer 1, in dem sie beständig wieder von neuem erwärmt wird.
Nachdem die Maschine so eine Zeitlang gelaufen ist und eine hinreichende Erwärmung der Arbeitsräume stattgefunden hat, öffnet man die Drosselklappen η und o, schließt die Klappe ρ und stellt den Petroleumzufluß zum Vergaser α an, worauf die Maschine als kraftabgebende zu arbeiten beginnt.
Nachdem die Maschine so eine Zeitlang gelaufen ist und eine hinreichende Erwärmung der Arbeitsräume stattgefunden hat, öffnet man die Drosselklappen η und o, schließt die Klappe ρ und stellt den Petroleumzufluß zum Vergaser α an, worauf die Maschine als kraftabgebende zu arbeiten beginnt.
Um ein schnelles Anwärmen insbesondere
des Verbrennungsraumes zu ermöglichen, wird
während der Anwärmungsdauer zweckmäßig der Wassermantel der Zylinder entleert und
erst, nachdem der Verbrennungsprozeß in Gang gekommen ist, wieder mit Kühlwasser
beschickt.
Statt die zum Heizen dienende Luft aus dem Auspuffrohr durch die Leitung / beständig
wieder der Heizvorrichtung zuzuführen, kann man natürlich auch die Luft
aus dem Verbrennungsraum beständig ins Freie austreiben und durch den Lufterhitzer i
immer wieder frische Luftmengen ansaugen.
Man kann die erhitzte Luft auch, statt durch die Arbeitsräume der Maschine selbst,
ilurch die Hohlräume der Kühl- bezvv. Heizmäntel dieser Arbeitsräume, beispielsweise
mittels eines Ventilators hindurchtreiben.
An Stelle der erhitzten Luft kann man als Wärmeübertragungsmittel auch noch andere,
beispielsweise Wasser, benutzen, um die in dem fest angeordneten Heizapparat entwickelte
Wärme auf die Arbeitsräume zu übertragen; in diesem Falle verbindet man zweckmäßig den Heizapparat durch Rohrleitungen
mit dem Kühlwassermantel des Zylinders und den Heizmantel des Vergasers zu einem geschlossenen Kreise und läßt das vorzugsweise
mittels elektrischer Heizung erwärmte Wasser durch diese hohlen Mantel der Arbeitsräume zirkulieren. Endlich kann man
len Heizapparat auch nach Art eines Dampferzeugers ausbilden und den entwickelten
Dampf entweder in die Arbeitsräume der Maschine selbst oder in die Hohlräume der
Mäntel der letzteren durch eine Rohrleitung einführen.
Claims (2)
1. Verfahren zum Erleichtern des Inbetriebsetzens von Petroleumkraftmaschinen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsräume der Maschine vor deren Ingangsetzung
durch ein Wärmeübertragungsmittel angewärmt werden, welches in einer fest angeordneten Heizvorrichtung erzeugt
bezw. erwärmt und durch die Arbeitsräume selbst oder deren durch Rohre verbundene
hohle Mantelräume hindurch-105. getrieben wird.
2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß als Wärmeübertragungsmittel Luft verwendet wird, die im geschlossenen Kreislaufe durch den von einer Hilfskraft
bewegten Motor selbst aus der Heizvorrichtung beständig angesaugt und wieder
in diese ausgeblasen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT26252D AT26252B (de) | 1905-02-15 | 1906-01-18 | Verfahren zum Erleichtern des Inbetriebsetzens von Petroleumkraftmaschine. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166136C true DE166136C (de) |
Family
ID=431567
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1905166136D Expired - Lifetime DE166136C (de) | 1905-02-15 | 1905-02-15 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166136C (de) |
-
1905
- 1905-02-15 DE DE1905166136D patent/DE166136C/de not_active Expired - Lifetime
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