DE166104C - - Google Patents

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DE166104C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P5/00Advancing or retarding ignition; Control therefor
    • F02P5/02Advancing or retarding ignition; Control therefor non-automatically; dependent on position of personal controls of engine, e.g. throttle position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electrical Control Of Ignition Timing (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Verlegung des Zündungszeitpunktes bei Explosionskraftmaschinen, bei welcher der die magnetelektrische Zündung auslösende Daumen während des Ganges der Maschine dem Abschnapphebel des Zündapparates genähert oder von demselben entfernt werden kann, wodurch das Abschnappen und demzufolge die Zündung zu verschiedenen Zeiten erfolgt.
Bei bekannten ähnlichen Vorrichtungen erfolgt die Verstellung des Zündungszeitpunktes dadurch, daß durch seitliche Verschiebung eines Teiles eine drehende Bewegung eines anderen Teiles bewirkt wird, der Erfindung nach dagegen dadurch, daß auf einer den Daumen tragenden Hülse eine zweite Muffe aufgeschraubt ist, durch deren Verdrehung die genannte Hülse in der Längsrichtung verschoben werden kann; dabei wird letztere durch eine Feder ständig gegen einen feststehenden Flansch gedrückt.
Diese Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt und veranschaulicht Fig. 1 dieselbe im Längsschnitt und Fig. 2 in Vorderansicht, während Fig. 3 dieselbe in Oberansicht darstellt. Fig. 4 zeigt die Gesamtanordnung der Vorrichtung an den bezüglichen Teilen einer Explosionskraftmaschine, und Fig. 5 veranschaulicht die wirksamen Teile in größerem Maßstabe.
Auf der Steuerstange α einer Explosionskraftmaschine ist die Hülse b achsial verschiebbar, jedoch gegen Drehung gesichert angeordnet. Diese Hülse trägt an dem einen Ende den den Zündapparat bewegenden Daumen c und ist auf dem anderen Ende mit einem Außengewinde versehen. Auf dieses Gewinde ist eine Muffe d leicht verdrehbar aufgeschraubt und zu ihrer Bewegung mit einem Handgriffe e versehen. Diese Muffenverbindung wird durch eine Spiralfeder f, welche sich gegen einen festen Bund g der Steuerstange stützt, gegen den Flansch h ständig angepreßt.
Durch Verdrehung der Muffe d in der Richtung des Pfeiles (Fig. 2), so daß der Arm e nach oben zu stehen kommt, wird die Länge der Muffenverbindung durch Herausschrauben der Hülse b aus der Muffe d ver- gQ größert und der Daumen c dem Abschnapphebel des magnetelektrischen Zündapparates i (Fig. 4) genähert, so daß das Abschnappen des Hebels später erfolgt. Hierdurch kann
die normale Zündung, die vor dem Totpunkt stattfindet, verzögert und selbst bis auf den toten Punkt verlegt werden.
Beim Zurückdrehen der Muffe d mit Hilfe des Armes e schraubt sich dieselbe auf die Hülse b auf und letztere wird durch die Feder _/" stets so weit zurückgeschoben, daß diese Muffenverbindung b, d gegen den Flansch h gepreßt wird. Dadurch wird auch der Daumen c zurückgeschoben und die Zündungen erfolgen früher, und zwar um so früher, je mehr die Muffe d verdreht bezw. die Hülse b zurückgeschoben wurde.
Um nun die Zündungen, nachdem die Maschine im Gange ist, leicht und richtig der jeweiligen Tourenzahl entsprechend einstellen zu können, ist der Umfang der Muffe d mit einer Skala k versehen (Fig. 3), welche in Verbindung mit einer Marke an dem Flansch h die für die verschiedenen Tourenzahlen entsprechenden günstigsten Stellungen der Muffel angibt.
Die in Fig. 5 eingezeichneten Kurven J1 und J2 stellen die von der oberen Kante des aktiven Mitnehmers c beschriebenen Bewegungsbahnen dar.
Die Kurve J1 beschreibt der aktive Mitnehmer c, wenn derselbe durch Verstellen der Hülse b von dem passiven Mitnehmer (Abschnapphebel) i entfernt, und die Kurve j.,, wenn der aktive Mitnehmer c durch entgegengesetztes Verstellen der Hülse b dem Abschnapphebel i genähert wird.
Die.Punkte Z11WJ11W11O1 der Kurve J1 und L2, m2, K2, O2 der Kurve J0 bezeichnen jene Lagen der oberen Kante des aktiven Mitnehmers, welche den Lagen der Exzentermitte am Anfang der Auspuffperiode, der Ansaugeperiode, der Kompressionsperiode und der Arbeitsperiode entsprechen.
Die Vorrichtung zur Verlegung des Zün- ': dungszeitpunktes ist, wie aus der Zeichnung j ersichtlich, derart an der Steuerstange a an-[ gebracht, daß der aktive Mitnehmer c, die j Kurve J2 beschreibend, in dem Augenblicke, j wo dessen obere Kante den Punkt O2 erreicht ι hat, den Abschnapphebel i verläßt.
Der Punkt O2 entspricht dem toten Punkt der Kurbel bezw. des Kolbens; es erfolgt also die Zündung im toten Punkt, was man im allgemeinen Nachzündung nennt.
Wenn man den aktiven Mitnehmer c vermittels der Hülse b von dem Abschnapphebel i entfernt, so verläßt der aktive Mitnehmer c, die Kurve J1 beschreibend, den Abschnapphebel i zwischen den Punkten nx und O1, das ist im Punkt pv
Die Zündung erfolgt somit früher, als der Kolben die Totpunktlage erreicht. Der Strecke O1-JJ1 entspricht ein bestimmter Verdrehungswinkel des mit der halben Kurbelgeschwindigkeit umlaufenden Exzenters. Der Voreilwinkel der Maschine ist somit doppelt so groß als der des Exzenters.
Die Zündungen, welche vor dem Totpunkt am Anfang des Arbeitshubes erfolgen, nennt man allgemein Vorzündung, wobei diejenige Zündung als normal gilt, welche der jeweilig gewählten Tourenzahl entspricht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    VorrichtungzurVerlegung des Zündungszeitpunktes bei Explosionskraftmaschinen während des Ganges mittels Verschiebung einer Hülse, dadurch gekennzeichnet, daß diese Verschiebung durch Verdrehung einer auf die mit dem Daumen (c) verbundene Hülse (b) geschraubten Muffe (d) erfolgt, wobei die Hülse (b) durch eine Feder ff) ständig gegen einen feststehenden Flansch (h) gedrückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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