DE165373C - - Google Patents
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- DE165373C DE165373C DENDAT165373D DE165373DA DE165373C DE 165373 C DE165373 C DE 165373C DE NDAT165373 D DENDAT165373 D DE NDAT165373D DE 165373D A DE165373D A DE 165373DA DE 165373 C DE165373 C DE 165373C
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- Germany
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- coupling
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D11/00—Clutches in which the members have interengaging parts
- F16D11/14—Clutches in which the members have interengaging parts with clutching members movable only axially
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
Description
KAISERLICHES
Die Erfindung betrifft eine Klauenkupplung für umlaufende Maschinenteile, bei welcher
das Kuppeln durch Längsverschiebung einer Kupplungshälfte erfolgt. Das Wesen der
Erfindung besteht darin, daß eine Berührung zwischen den Kupplungshälften so lange verhindert
wird, solange die Zähne oder dergl. der einen Kupplungshälfte den Vertiefungen
oder dergl. der anderen Kupplungshälfte nicht
ίο genau gegenüberliegen. Es kommt also darauf an, daß der Eingriff der Zähne des
verschiebbaren Kupplungsteils in die Vertiefungen des anderen Kupplungsteils ohne
vorheriges Gleiten aneinander sofort vollständig erfolgt. Zu diesem Zweck kann der
längsverschiebbare Kupplungsteil in seiner Längsverschiebung unterbrochen werden, und
zwar so lange, bis seine Zähne oder dergl. den Vertiefungen oder dergl. des anderen
Kupplungsteils, der sich mittlerweile weitergedreht hat, gegenüberliegen. Hierbei kann
eine Sperrvorrichtung zur Anwendung kommen, welche durch die Längsverschiebung des einen Kupplungsteils eingeschaltet
wird und im entsprechenden Augenblick selbsttätig ausgelöst wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform
veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt nach der in Fig. 1 angegebenen
Schnittlinie.
In der Zeichnung ist angenommen, daß die Teile c und d die beiden Kupplungshälften
35. der Klauenkupplung darstellen, d ist derjenige
Teil, durch dessen Längsverschiebung
die Kupplung mit dem Teil c erfolgt. Die Einrichtung zur Längsverschiebung der Kupplungshälfte
d ist nicht dargestellt; sie kann beliebiger Art sein. Auch die einander zugekehrten
Seiten der Kupplungsteile c und d können beliebig ausgebildet sein; es kommt
nur darauf an, daß die Teile c und d an den einander zugekehrten Seiten mit Zähnen bezw.
Vertiefungen versehen sind, damit sie in einen sicheren Eingriff miteinander gebracht werden
können.
Mit α ist die Welle bezeichnet, auf welcher die Kupplungshälfte d längsverschiebbar ist.
a1 stellt ein Widerlager dar, welches eine
Verschiebung des Kupplungsteils c beim Kuppeln verhindert.
Damit der vollständige Eingriff zwischen den Kupplungsteilen c und d auf einmal erfolgt
und damit vor dem vollständigen Eingriff ein Gleiten der Zähne der einen Kupplungshälfte
an den Zähnen der anderen Kupplungshälfte verhindert wird, ist bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel eine Sperrvorrichtung angebracht, welche die Kupplungshälfte
d während ihrer Längsverschiebung eine bestimmte Zeitlang gesperrt hält und dann plötzlich freigibt.
Die verschiebbare Kupplungshälfte d trägt an ihrer Umfläche einen beweglichen Finger
oder Anschlag w, welcher mit einer Fläche t zusammenwirkt, die an der Kupplungshälfte c
angebracht ist. Diese Fläche t hat die Gestalt eines zur Umfläche der Welle α gleichachsigen
Ringes und erstreckt sich ungefähr auf 2/3 des Wellenumfangs. Aus Fig. 2 ist
die Gestalt und der Verlauf der Fläche t er-
sichtlich; sie erstreckt sich von i2 über t nach t3.
Zwischen den Endpunkten f2 und t3 der
Fläche t befindet sich eine Vertiefung oder Aussparung u und ein Daumen ιί2. Die Aussparung
η und der Daumen u'2 gehören einem
gehäuseartigen Teil i* an. Der Anschlag oder Finger n>
steht unter dem Einfluß einer Feder w2, welche ihn für gewöhnlich in der
Lage zu halten bestrebt ist, die in der Zeichnung dargestellt ist. Solange jener Finger iv
mit der ringförmigen Fläche t'2, t, t3 in Berührung
bleibt, kann die verschiebbare Kupplungshälfte d mit der Kupplungshälfte c nicht
in Eingriff kommen. Der Eingriff ist nur dann möglich, wenn der Anschlag ;;-· die
Fläche t verlassen hat und in den Einschnitt oder die Vertiefung u einfällt. Sobald dies
geschehen ist, wird der Finger n> durch die Daumenfläche ii'2 in den ringförmigen Teil s
der an die Vertiefung u sich anschließenden Nut geleitet, so daß er u. a. auch in die in
Fig. 2 durch punktierte Linien gezeichnete Stellung gelangt.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende:
Es sei angenommen, daß die Kupplungshälfte c in ständiger Umdrehung sich befindet,
während die Kupplungshälfte d in Ruhe ist. Die Einrichtungen (Gewichte, Federn oder dergl.), welche das Bestreben
haben, die Kupplungshälfte d mit der Kupplungshälfte c in Eingriff zu bringen, seien
ausgeschaltet. Sobald nun jene Einrichtungen eingeschaltet werden, findet eine Längsver-Schiebung
der Kupplungshälfte d auf der Welle α in der angegebenen Pfeilrichtung
statt. Der Eingriff zwischen den Kupplungshälften d und c kann aber nur stattfinden,
wenn der Anschlagarm oder Finger w gegenüber der Vertiefung u zu liegen kommt,
weil dann der Weg für die Längsverschiebung der Kupplungshälfte d bis zum vollständigen
Eingriff seiner Zähne in die Vertiefungen der Kupplungshälfte c freigegeben ist. In
jedem anderen Falle kommt der Finger rv mit der Fläche t in Berührung. Durch die
fortwährende Drehung des Kupplungsteils c gleitet jene Fläche unter dem Finger iv hinweg,
so daß schließlich dann die Vertiefung u dem Finger w gegenüber zu liegen kommt und
die Weiterverschiebung der Kupplungshälfte d durch Feder oder Gewichtswirkung erfolgen
kann.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt, sie kann auch
in anderer Weise als wie veranschaulicht ausgeführt werden. Es kommt nur darauf an, daß der längsverschiebbare Kupplungsteil
d während seiner Längsverschiebung eine bestimmte Zeitlang gesperrt gehalten wird,
und zwar so lange, bis seine Zähne den Vertiefungen des Kupplungsteils c genau gegenüberliegen.
Erst dann soll wieder die Freigabe der Kupplungshälfte d für die Vollendung
der Kupplung erfolgen.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Klauenkupplung für umlaufende Maschinenteile, bei der das Kuppeln durch Längsverschiebung eines Kupplungsteils geschieht, dadurch gekennzeichnet, daß der längsverschiebbare Kupplungsteil während seiner Längsverschiebung durch eine Sperrvorrichtung in seiner Bewegung so lange gesperrt gehalten wird, bis seine Zähne oder dergl. den Vertiefungen des anderen, mittlerweile weiter bewegten Kupplungsteils gegenüberliegen, worauf die Sperrvorrichtung selbsttätig ausgelöst wird und die Zähne des verschiebbaren Kupplungsteils durch Gewichts- oder Federwirkung mit den Vertiefungen des anderen Kupplungsteils ohne vorheriges gegenseitiges Gleiten aneinander sofort in vollständigen Eingriff miteinander kommen.
- 2. Klauenkupplung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in den Weg des längsverschiebbaren Kupplungsteils (d) ein umlaufendes Widerlager (ft) mit den Kupplungszähnen entsprechend angeordneter Aussparung (u) eingeschaltet ist, mit dem der verschiebbare Kupplungsteil (d) in Berührung kommt und durch das er so lange an der Weiterbewegung gehindert wird, bis der das Widerlager (ft) berührende Teil der Kupplungshälfte (d) der Aussparung (u) des Widerlagers (ft) gegenüber zu liegen kommt.
- 3. Klauenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der treibende Teil (c) mit einer unterbrochenen Gleitfläche (t) für einen federnden Anschlag oder Finger (n>) am anzutreibenden, längsverschiebbaren und unter Feder- oder Gewichtswirkung stehenden Teil (d) versehen ist, wobei die Kupplung der beiden Teile nur nach vorherigem Eintritt jenes von der Gleitfläche (t) ablaufenden Armes (w) in die Unterbrechung (11) der Gleitfläche eintritt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE165373C true DE165373C (de) |
Family
ID=430884
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT165373D Active DE165373C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE165373C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2592819A (en) * | 1945-01-20 | 1952-04-15 | Sulzer Ag | Claw clutch |
-
0
- DE DENDAT165373D patent/DE165373C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2592819A (en) * | 1945-01-20 | 1952-04-15 | Sulzer Ag | Claw clutch |
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