DE165367C - - Google Patents
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- DE165367C DE165367C DENDAT165367D DE165367DA DE165367C DE 165367 C DE165367 C DE 165367C DE NDAT165367 D DENDAT165367 D DE NDAT165367D DE 165367D A DE165367D A DE 165367DA DE 165367 C DE165367 C DE 165367C
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- Germany
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- nut
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Links
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- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 4
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B39/00—Locking of screws, bolts or nuts
- F16B39/22—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
- F16B39/24—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by means of washers, spring washers, or resilient plates that lock against the object
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Bolts, Nuts, And Washers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Schraubensicherung, bei welcher zwei Scheiben zur Anwendung
kommen, von denen die eine mittels scharfer Spitzen o. dgl. mit der Platte, durch
welche der Schraubenbolzen hindurchgeht, in Eingriff kommt, während die andere in geeigneter
Weise mit der Mutter in Eingriff kommt, und von denen die eine der Scheiben eine oder mehrere federnde Zungen aufweist,
ίο welche in Nuten der anderen Scheibe eingreifen.
Gemäß der Erfindung ermöglicht die obere Scheibe in besonderer Weise ein leichtes und
wirksames Eingreifen der Mutter. Bei den bisher bekannten Schraubensich'erungen dieser
Art wiesen die Scheiben der Sicherung eine oder mehrere nach oben gebogene Seiten auf,
gegen welche sich die Flächen der Schraubenmutter anlegten. Bei derartigen Scheiben
bestand oft die Schwierigkeit, die Schraubenmutter zwischen den aufwärtsgebogenen Seiten
zu lagern. Die Mutter konnte nicht unmittelbar auf der oberen Scheibe niedergedrückt
werden, da es nicht möglich war, sie in Eingriff mit den beiden Seiten zu bringen.
Fernerhin waren auch die aufgebogenen Seiten zur Sicherung ungenügend, da, falls die Mutter
zu breit war, diese nicht zwischen die aufwärtsgebogenen Seiten gebracht werden konnte,
und wenn die Mutter zu klein war, eine bedeutende Pressung entstand, welche von den
Ecken der Schraubenmutter auf die aufwärtsgebogenen Seiten ausgeübt wurde, so daß
letztere oft weggesprengt wurden und auf diese Weise die Schraubensicherung zerstört
wurde.
Gemäß der Erfindung besitzt die obere Scheibe Erhöhungen, welche aus dem Metall
der Scheibe ausgepreßt sind und von denen zwei auf gerade gegenüberliegenden Seiten
der Schraubenmutter angeordnet sind. Fernerhin sind ein oder mehrere Vorsprünge an der
oberen Seite der Scheibe angebracht, welche höher als die erwähnten Erhöhungen sind
und von denen, falls zwei solcher Vorsprünge angeordnet sind, der .eine größer als der andere
ist. Wenn die Schraubenmutter auf einer derartigen Scheibe niedergeschraubt wird,
kommt zuerst eine Ecke der Mutter mit dem höchsten Vorsprung der Scheibe in Eingriff,
wodurch die Scheibe mitgedreht wird. Während der weiteren Abwärtsbewegung gleitet die
Mutter an diesem Vorsprunge entlang und gelangt so zwangsweise in die gewünschte
Lage zwischen den zur Sicherung bestimmten Erhöhungen. Wie ersichtlich, würde ein
solcher Vorsprung zum Festhalten der Mutter genügen; um jedoch der Mutter auch in dem
Augenblicke, indem sie zwischen die Erhöhungen eingreift und einen größeren Reibungswiderstand
zu überwinden hat, eine verläßliche Führung zu geben, ist ein zweiter Vorsprung von geringerer Höhe vorgesehen;
die Mutter wird in gewöhnlicher Weise auf den Schraubenbolzen aufgeschraubt.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Ansicht der oberen Scheibe,
Fig. 2 einen Schnitt derselben - nach der Linie A-B der Fig. i.
Fig. 2 einen Schnitt derselben - nach der Linie A-B der Fig. i.
Fig. 2 a ist eine andere Ausführungsform derselben,
Fig. 3 eine Ansicht von unten auf die untere Scheibe.
Fig. 4 zeigt, wie der höchste Vorsprung der oberen Scheibe mit der Mutter beim Aufschrauben
in Eingriff kommt.
Fig. 5 zeigt die niedergeschraubte und gesicherte Mutter.
Fig. 6 ist eine Ansicht einer an der Schraubensicherung befestigten Schutzkappe.
Fig- 7 zeigt diese Schutzkappe an der
fertigen Schraubensicherung.
Die obere Scheibe besteht aus zwei Teilen a, b, welche zusammen passen. Die Vorsprünge
d werden in bekannter Weise von dem Teil b nach oben gebogen und durch
den oberen Teil α hindurchgeführt (Fig. 2). Einer der Vorsprünge d steht etwas höher
als der andere, wie dies aus Fig. 4 der Zeichnung zu ersehen ist. Die untere Platte b ist
bei e ausgeschnitten und eine Zunge f ist an der oberen Scheibe angeordnet, welche durch
den Ausschnitt e hindurchragt. An der Oberseite der Platte α sind ferner zwei Erhöhungen
g vorgesehen, welche aus dem Metall der Platte ausgepreßt werden (Fig. 2)
oder welche auch von der Unterseite der Platte aus durchgeschlagen werden können
(Fig. 2 a).
Die untere Scheibe h besitzt in bekannter Weise Nuten k, in welche die Zunge f der
oberen Scheibe eingreift, während auf der Unterseite der Platte h scharfe Stifte c vorgesehen
sind, welche sich in der Platte /, auf welche die Mutter aufgeschraubt wird, lagern.
Die Wirkungsweise der Schraubensicherung ist folgende:
Wenn eine Schraubenmutter η auf einem
Bolzen m niedergeschraubt werden soll, so werden die beiden Scheiben über den
Schraubenbolzen geführt und in die in der Fig. 4 gezeigte Lage gebracht, so daß die
scharfen Spitzen c der unteren Scheibe auf der Oberfläche des Werkstückes / liegen, während
die obere Scheibe auf der unteren liegt und ihre Zunge f in eine der Nuten k eingreifen
kann. Wenn die Schraubenmutter angezogen wird, kommt eine Ecke derselben zuerst mit
dem höheren und sodann mit dem niederen Vorsprung d in Eingriff, wodurch die obere
Scheibe mitgeführt wird und zwei Flächen der Mutter zwischen zwei Vorsprüngen zu
liegen kommen. Die obere Scheibe dreht sich lose auf der unteren und die federnde Zunge
gleitet über die Nuten k, bis schließlich zwei Seiten der Schraubenmutter mit den Erhöhungen
g in Eingriff kommen, wodurch die Schraubenmutter einen Druck auf die
Scheiben auszuüben beginnt, so daß die scharfen Spitzen c in das Werkstück / sich eingraben
und die Kanten der Schraubenmutter zwischen den Erhöhungen g gelagert werden. Wenn
die Schraubenmutter etwas größer ist, greift sie an dem oberen Teil der Erhöhungen g
an, falls sie klein ist, geschieht dies an deren unterem Teile. Die Erhöhungen g
weisen auch den Vorteil auf, daß sie nicht auf Biegung, sondern nur auf Abscherung
beansprucht werden. Wenn die Mutter angezogen ist, befindet sie sich in der in Fig. 5
gezeigten Lage. Die Zunge/kommt in Eingriff mit einer der Nuten der Scheibe h und
ein Lösen der Mutter wird so lange verhindert, bis die Zunge durch ein geeignetes
Werkzeug aus der Nut herausgehoben wird.
An der Schraubensicherung kann in bekannter Weise eine leicht zu entfernende
Schutzkappe 5 aus dünnem Blech angebracht werden, welche Schlitze t für die Erhöhungen g
und Vorsprünge d aufweist. Die Schutzkappe ist in Fig. 6 der Zeichnung dargestellt; die
Art und Weise, wie dieselbe die Schraubensicherung schützt, zeigt die Fig. 7.
Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele, welche in der Zeichnung dargestellt
sind, beschränkt. Es kann jede beliebige Anzahl von Vorsprüngen d und auch Erhöhungen
g angewendet werden; ebenso können an den das Gesperre bildenden Teilen beliebige Änderungen der äußeren Gestalt vorgenommen
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schraubensicherung, bei der die obere von zwei als Gesperre wirkenden Unterlagscheiben die Schraubenmutter durch Erhöhungen in ihrer Sicherungsstellung erhält, dadurch gekennzeichnet, daß besondere, über diese Erhöhungen emporragende Vorsprünge (d) an derselben Scheibe zur Führung der Mutter vorgesehen sind, längs welcher Führungen die Mutter bei ihrer Abwärtsbewegung gleitet, indem sie die Scheibe mitnimmt und so zwangsweise in die gewünschte Lage zwischen den zur Sicherung bestimmten Erhöhungen (g) gelangt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE165367C true DE165367C (de) |
Family
ID=430878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT165367D Active DE165367C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE165367C (de) |
-
0
- DE DENDAT165367D patent/DE165367C/de active Active
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