DE1642793U - Einsatzbehaelter fuer sterilisierapparate. - Google Patents

Einsatzbehaelter fuer sterilisierapparate.

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DE1642793U
DE1642793U DEL5415U DEL0005415U DE1642793U DE 1642793 U DE1642793 U DE 1642793U DE L5415 U DEL5415 U DE L5415U DE L0005415 U DEL0005415 U DE L0005415U DE 1642793 U DE1642793 U DE 1642793U
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DE
Germany
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insert container
thermometer
insert
steam
sterilizers
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DEL5415U
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Franz Lautenschlaeger
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
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    • A61L2/04Heat
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Description

Franz Lautenschläger, München 15» Lindwurmstrasse 29/31·
Einsatzbehälter für Sterilisierapparate«
Sterilisierapparate sind bekannt, bei welchen in das Innere ihres Behälters Sterilisierdampf eingelassen oder in ihm erzeugt wird, lieser Dampf soll Sterilisiereinsätze, die das zu sterilisierende Gut aufnehmen, langsam von oben nach, unten durchdringen und die is Sterilisiereinsatz ursprünglich befindliche !«of t vor sich her nach unten drängen. Im Unterteil des Sterilisiereinsatzes ist demgemäss eine Abluftleitung vorgesehen, welche die Luft in eine ausserhalb des Sterilisierapparates angebrachte Abluft leitung führt, !fach Verdrängung der Luft führen diese feile demgemäss den Sterilisierdampf, der das Sterilisiergut bereits durchwandert hat. Man kann nun hierbei entweder mit ungesteuertem oder gesteuertem Dampf arbeiten; die femperaturanzeige an einem Apparat-ihermoseter ausserhalb des Sterilisierapparates ist bei einer richtig konstruierten Dampf steuerung einwandfrei * aber Fehler in der Bedienung, Sichtabwarten der erforderlichen Temperaturhöhe oder sogar das fficht-Sinsetzen des Behälters sind beim best konstruierten Apparat nicht kontrollierbar.
Dieser Hachteil wird durcii den Einsatzbehälter nach der lieuerung überwunden, indem unmittelbar in den Auslasstutzen des Einsatzbehälters ein Maximal thermometer angeordnet ist.
Die Neuerung ist in der anliegenden Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und es stellen dar:
Fig. 1 einen lotrechten Längsschnitt durch einen
Sterilisierapparat mit einem Einsatzbehälter
nach der feuerung,
Fig. 2 einen lotrechten Längsschnitt durch wesentliche
Teile des Einsatzbehälters in grösserem Masstab, Fig. 3 eine teilweise schaubildliche Ansicht eines
Teiles der feuerung in weiter vergrössertem
Masstab.
In der Zeichnung bedeuten 1 den Behälter eines beliebigen Sterilisierapparates, 2 seinen Deckel und 3 eine Leitung, durch welche Sterilisierdampf in das Innere des Apparates geleitet wird. Die Heuerung ist selbstverständlich nicht auf die gezeigte Art des Sterilisierapparates beschränkt, sondern bei jeder Art von Sterilisierapparaten anwendbar, z.B. auch solchen, bei welchen der Sterilisierdampf im Innern des Apparates selbst erzeugt wird bzw. wo der Dampf durch irgendwelche Mittel gezwungen wird, nur das Innere des Einsatzes zu durchs tröiaen.
4 ist ein Sterilisier einsät ζ mit Deckel 5$ eier durch beliebige Mittel, z.B. Bajonettverschluss, mit dem Körper des Einsatzes dicht, aber lösbar verbunden sein kann und mittels eines Handgriffes 6 das Einsetzen und Herausnehmen des Einsatzes gestattet. 7 sind Öffnungen in dem Deckel, durch welche
der Dampf in das Innere des Einsatzes dringen kann. 8 ist eine Siebfläche, welche die "Verteilung des in das Innere des Einsatzes einströmenden Dampfes über die ganze Querschnitts— fläche des Einsatzes bewirkt. 9 ist eine ähnliche Siebf lache in der Hähe des Bodens, welcJie das allmähliche Sammeln der Abluft bzw. des Dampfes am Boden des Einsatzes ermöglicht. 10 ist ein Auslasstutzen für die Luft bzw* den Sterilisierdampf, der das Sterilisier gut durchwandert hat. 4-a ist ein Filter an der Abströmstelle der luft bzw. des Dampfes» z.B. ein Metallhaarfilter, welcher das Eintreten von Bakteriell aus der Aussenluft verhindern soll.
(xemäss der feuerung ist unmittelbar in diesen Auslassstutzen 10 ein Maximalthermometer 11 angeordnet.
Auf diese »feise findet unmittelbar am Ausgangspunkt des Sterilisierdampfes aus dem Einsatz eine !!temperaturkontrolle darüber statt, wie hoch die Temperatur im Einsatz gewesen ist und ob aus irgendwelchen Gründen die Semperatur von diesem Höhepunkt zurückgegangen ist.
Zu diesem Zweck wird am besten ein normales, billiges und daher leicht ersetzbares, andererseits besonders zuverlässiges Flüssigkeits-fhermometer, z.B. Queeksilber-iPhermometer, verwendet, dessen Quecksilber teil 12 durch eine öffnung in dem Auslasstutzen hineinragt und somit unmittelbar der üuft- und Dampfberührung ausgesetzt ist. Bas !thermometer ist in einer fest mit dem Einsatz verbundenen Schutzhülle 13 lose untergebracht und wird durch einen lösbaren Deckel 14 weiter geschützt und gehalten. Bei 15 ist eine Terbindung mit dem Einsatz angedeutet. 16 ist das die Maximaltemperatur anzei-
gende Maximalstäbchen. Das Thermometer kann zum Ablesen der Temperatur und Hinunter schlagen des Maximalstäbchens jederzeit aus der Schutzhülse nach Abnahme des Deckels herausgenommen und wiedereingesetzt werden.
Bei einer leicht abgeänderten Ausführung ist die Schutzhülse 13 zweckmässig aus Hichteisenmetall gefertigt, und es ist nicht erforderlich, den Deckel 14· der Schutzhülse 13 zu lösen. Dafür ist in dieser Schutzhülse ein Schlitz 17 angeordnet, der ein Erkennen der Maximal- und sonstigen temperatur gestattet und gleichzeitig einem Magnet 18 zum Rückführen des Maximalstäbchens eine Führung sjibt ·
Der Bins atzbehält er nach der !Teuerung mit unmittelbar an ihm angeordnetem Maximal thermometer gibt eine bessere Gewähr, dass der Dampf im Innern des Einsatzbehälters auch wirklich die vorgeschriebene Sterilisiertemperatur erreicht und beibehalten hat, als dies bei Einsatzbehältern mit nur ausserhalb des Sterilisierapparates angebrachtem Thermometer der Pail ist.
Selbstverständlich ist die Lage des Maximum thermometers nicht auf die gezeichnete lotrechte Lage beschränkt, sondern dasselbe kann je nach den gegebenen Verhältnissen in beliebiger fiiehtung von dem Auslasstutzen 10 sich erstrecken.

Claims (1)

  1. 0317762*215.52
    Seliutzaasprüclie :
    1) Einsatzbehälter für Sterilisierapparate mit einem
    am Einsätzbehält er angebrachten, die verdrängte Abluft und des. Sterilisierdampf führenden Auslasstutzen, dadurch gekennzeichnet» dass unmittelbar in diesem ein Maximal-Säiermometer (11) angeordnet ist·
    2) Einsatzbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein normales Flüssigkeits- z.B. Quecksilber-Sbrmalthermometer, lösbar in einer mit dem Einsatzbehalter fest verbundenen Schutzhülse (15) untergebracht ist, mit dem Queck— silberteil (12) in ü.exi Abluftstutzen (10) hineinreicht und eine abnehmbare Sappe (14) für das Herausnehmen des Thermometers vorgesehen ist.
    5) linsatzbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Thermometer in der Schutzhülse (15) fest angeordnet ist und letztere einen Längsschlitz (17) aufweist, der so breit ist, dass ein gutes Erkennen des Standes der Temperatur, insbesondere des Maximal Stäbchens (16), und ein Aufsetzen eines Magneten (18) unmittelbar auf das G-las des Shenaometers möglich ist, ferner eine !führung dem Magneten geboten wird; im übrigen wie beschrieben und dargestellt»
DEL5415U 1952-05-29 1952-05-29 Einsatzbehaelter fuer sterilisierapparate. Expired DE1642793U (de)

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