DE16339C - Befestigung der Eisenbahnschienen auf eisernen Querschwellen - Google Patents
Befestigung der Eisenbahnschienen auf eisernen QuerschwellenInfo
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- 244000080575 Oxalis tetraphylla Species 0.000 title 1
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B3/00—Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
- E01B3/16—Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from steel
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- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Road Paving Structures (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Querschwellen aus bestem Flufs- oder Bessemer-Eisen erhalten ein Profil mit Verstärkungsrippen
an den Längskanten, welche entweder, wie in Fig. 1 im Querschnitt dargestellt
ist, mit abgerundeten Ecken an die Deckplatte ausschliefsen, aber auch aus scharfkantigem
und stumpfwinkligem / '"\-Eisen
gefertigt werden können. Unmittelbar darauf, dafs dieses Eisen die Walzen verlassen hat,
wird es in die für die Querschwellen erforderlichen Längen geschnitten (beispielsweise
bei o,75 m Spurweite auf 1,08 bis 1,10 m Länge),
und zugleich werden in den vier Ecken jeder Schwelle keilförmige Zwickel ausgepreist, wodurch
es möglich wird, in der von dem Walzen noch vorhandenen Hitze mittelst gufseiserner
Gesenke die Enden der Schwellen, wie Fig. ι und 2 zeigt, umzubiegen und gleichzeitig
die Neigung für beide Schienenauflager herzustellen. Alsdann werden an drei, genau
durch Schablonen vorgezeichneten Stellen mittelst Stempel einer Stofsmaschine, die an drei
Seiten mit Schneiden versehen und an der vierten Seite flach abgerundet sind, die federnden
Klammern α α und b von innen herausgeprefst und auf bestimmte Höhe über das
Schienenauflager hervorgedrückt, wie dies in den Fig. 1 und 2 angegeben ist.
Die Verbindung der Schwellen mit den Fahrschienen erfolgt ohne jegliches Kleineisenzeug
in folgender einfachen Weise: Nachdem der Abstand der einzelnen Schwellen auf den
Schienen nach einer Lehre mittelst Kreide angedeutet, wird eine Schwelle so, wie in Fig. 2
durch Punktirung der Schiene angegeben, unter den Schienenfufs gebracht, dafs dieser in schräger
Lage zwischen die doppelten Klammern a a der Schwelle zu liegen kommt; alsdann wird
in der Richtung des Pfeiles mit einem kräftigen Ruck die Schwelle horizontal gedreht, so dafs
sie rechtwinklig zur Schiene zu stehen kommt und gleichzeitig beide Klammern α α über den
Schienenfufs greifen, während die zweite Schiene infolge ihrer Federkraft leicht so viel nach dem
Innern des Geleises gebogen werden kann, um die einfache Klammer b am anderen Ende
der Schwelle über den äufseren Schienenfufs schieben zu können. Die nächstfolgende Schwelle
wird dann umgekehrt mit den doppelten Klammern α α zunächst an der zweiten Schiene und
dann mit der einfachen Klammer b an der ersten Schiene befestigt und so abwechselnd
fort, wie dies aus dem Grundrifs Fig. 3 hervorgeht.
Ferner sollen, wie aus Fig. 1 und 2 links zu ersehen ist, die Laschen an dem einen Schienenende
durch je zwei Niete mit diesen verbunden werden, während dieselben an dem anderen Schienenende, wie die rechte Seite
obiger Figuren zeigt, mittelst je zwei Schrauben angeschlossen werden, wodurch die beweglichen
Laschenschrauben auf die Hälfte beschränkt werden und zugleich die Befestigung der Laschen gesicherter ist.
Durch diese einfache und solide Zusammensetzung und die geringe Zahl beweglicher
Theile eignet sich dieser Oberbau nicht minder gut zu provisorischen Anlagen für militärische,
landwirthschaftliche und Bauzwecke als auch für dauernden Betrieb, und ist unzweifelhaft die
billigste und dauerhafteste aller bisher bekannten derartigen Constructionen.
Bei provisorischen Anlagen können die Schwellen unmittelbar auf den geebneten Boden
verlegt werden und liegen durch das Eindringen der scharfen Ränder in die Ackerkrume, Rasenfläche
oder in den unbefestigten Wegeboden auch ohne alles Bettungsmaterial fest, während
für eine vorübergehende Geleisanlage auf befestigten Chausseen und gepflasterten Strafsen
es genügt, unter die Schwellen eine 3 bis 4 cm dicke Sandschicht aufzubringen, um dieselben
hinreichend elastisch und sicher zu betten.
Noch günstiger liegt dieser Oberbau bei dauerndem Betrieb in regelrechter Bettung.
Claims (1)
- PATENT-Anspruch:An eisernen Eisenbahn - Querschwellen die Anordnung von drei federnden Klammern, welche aus der Masse der Querschwellen ausgepreist, mit dieser, ein Stück bildend, so stehen, dafs die Befestigung der einen Schiene an ihrer äufseren und ihrer inneren Seite erfolgt, während diejenige der anderen Schiene des Geleises nur an der äufseren Seite allein Statt hat.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE16339C true DE16339C (de) |
Family
ID=293332
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT16339D Active DE16339C (de) | Befestigung der Eisenbahnschienen auf eisernen Querschwellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE16339C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5526753A (en) * | 1994-06-20 | 1996-06-18 | Tsubakimoto Chain Co. | Storage apparatus for a storage conveyor |
-
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- DE DENDAT16339D patent/DE16339C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5526753A (en) * | 1994-06-20 | 1996-06-18 | Tsubakimoto Chain Co. | Storage apparatus for a storage conveyor |
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