DE163335C - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C9/00—Special pavings; Pavings for special parts of roads or airfields
- E01C9/06—Pavings adjacent tramways rails ; Pavings comprising railway tracks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Road Repair (AREA)
- Road Paving Structures (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um bei den in Asphaltpflaster auf Betonunterbettung· eingebauten Straßenbahngleisen
an den Schienenstößen Ausbesserungsarbeiten vornehmen zu können, wird jetzt das Pflaster
zu beiden Seiten des Schienenstoßes auf die nötige Länge, Breite und Tiefe aufgebrochen
und entfernt. Nachdem die Arbeiten an den Schienenstößen beendet sind, werden die
Öffnungen im Pflaster wieder mit Betonmasse
ίο ausgefüllt und nach deren Erhärten die entfernten
Teile der Asphaltdecke wieder hergestellt.
Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß — namentlich dann, wenn es sich um die
Ausbesserung einer großen Anzahl von Schienenstößen handelt — das Gleis wegen
der notwendigen Erhärtung des Betons nicht sofort wieder in Benutzung genommen werden
kann. Infolgedessen entstehen in den verkehrsreichen Straßen großer Städte nachteilige
Verkehrsstörungen.
Werden später wieder Arbeiten an den Schienenstößen oder den Schienen notwendig,
so muß der Beton wieder mit großen Kosten aufgebrochen werden, und es wiederholen sich
die nachteiligen Verkehrsstörungen.
Man hat versucht, bei Asphaltpflaster zur Verhütung seiner Abnutzung an beiden Seiten
der Schienen Granitsteine oder Streifen von Holzpflaster einzulegen, jedoch nur schlechte
Erfolge erzielt. Granitsteine und Holzklötze lockern sich nach kurzer Zeit, sie bleiben
auch nicht in gleicher Höhe mit dem Asphalt und zerstören dann das angrenzende Pflaster.
Die zu beiden Seiten der Schienen mitten im Asphaltpflaster eingebauten Streifen von
Granitsteinen sind auch gefährlich und schädlich für das gewöhnliche Straßenfuhrwerk,
und die Streifen erfordern überdies große Unterhaltungskosten.
Um diese Nachteile zu beseitigen, kommt folgendes Verfahren in Anwendung, zu dessen
Erläuterung die Fig. ι bis 5 der Zeichnung dienen.
Nach diesem Verfahren kann das Straßenpflaster an den Schienenstößen oder an
sonstigen Teilen der Schienen jederzeit leicht entfernt und ebenso wieder schnell und mit
verhätnismäßig geringen Kosten dauerhaft geschlossen werden, ohne daß die Asphaltdecke
an den Schienen durch ein anderes Pflasterungsmaterial unterbrochen wird. Das Verfahren kann auch zur Einbettung der
Schienen in ihrer ganzen Länge benutzt werden und auch gleich bei der Verlegung neuer Gleise zur Anwendung kommen.
An den auszubessernden Schienenstößen oder den sonstigen Stellen wird zuerst, wie
aus Fig. ι bis 3 zu ersehen ist, die Asphaltdecke α und dann der Beton b bis zur Tiefe
des Schienenfußes derart entfernt, daß die entstehenden Hohlräume durch ebene Wände
begrenzt sind. (Bei Neuherstellungen können diese Hohlräume von vornherein angeordnet
werden.) Hierauf werden an beiden Seiten der Schiene die Laschenkammern in bekannter Weise
mit am Schienensteg anliegenden und mit der senkrechten Außenfläche des Schienenkopfes
in einer Ebene abschneidenden Beilagen c (Fig. 4) aus Holz oder einem anderen Material
ausgefüllt. Dann wird jeder Hohlraum durch einen oder durch mehrere aus Beton oder
einem anderen Material hergestellte Steine d (Fig. 4 und 5) ausgefüllt, welche jedoch nur
so hoch sind, wie die angrenzende Betonschicht des Pflasters reicht. Jeder Stein
wird zweckmäßig mittels eines eisernen Ankerbolzens e fest mit dem unteren Straßenkörper
verbunden, um einer durch Bewegen der Steine erfolgenden Beschädigung der Aspbaltdecke
vorzubeugen. Nach dem Einsetzen der Steine d werden sämtliche Fugen mit Teer, Gußasphalt oder einer sonstigen wasserbeständigen
Masse, welche sich mit dem Beton nicht fest verbindet, jedoch den Zutritt von Wasser verhindert, vergossen. Zuletzt
wird die Asphaltdecke α in der üblichen Weise bis an den Schienenkopf heran hergestellt.
Sollen später wieder Arbeiten an den Schienenstößen oder an sonstigen Stellen der
Schienen vorgenommen werden, so wird an den betreffenden Stellen nur die Asphaltdecke
entfernt; hierauf werden die eingesetzten Steine nach dem Lösen der Ankersplinte
mittels geeigneter Hebewerkzeuge herausgehoben. Zu diesem Zweck sind in jedem Steine ein oder zwei Haken oder Ringe i
gleich bei der Anfertigung eingefügt.
Claims (2)
1. Verfahren zur Einbettung der Schienen an den Stoßen oder anderen
Teilen oder in ihrer ganzen Länge in Asphaltpflaster auf Beton oder in ein sonstiges aus plastischen Massen hergestelltes
Straßenpflaster, dadurch gekennzeichnet, daß in zu beiden Seiten der Schienen gebildete, mit ebenen Wänden
versehene. Hohlräume nach Ausfüllung der Laschenkammern in bekannter Weise mit getränkten Holzklötzen o. dgl. Formsteine
(d) aus Beton o. dgl. eingesetzt werden, die nach oben nur bis zur Unterkante
der Asphalt- oder sonstigen Pflasterdecke reichen, worauf über diesen Steinen die obere Pflasterdecke bis an den
Schienenkopf heran hergestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steine (d)
durch eiserne Ankerbolzen mit der Unterbettung so verbunden werden, daß sie
nach Entfernung der oberen fugenlosen Decke und Lösung der Verankerung leicht
herausgehoben werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT25307D AT25307B (de) | 1904-10-17 | 1905-10-23 | Verfahren zur Einbettung der Schienen an den Stößen oder anderen Teilen oder in ihrer ganzen Länge in Asphaltpflaster auf Beton oder in sonstiges aus plastischen Massen hergestelltes Straßenpflaster. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE163335C true DE163335C (de) |
Family
ID=429029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1904163335D Expired - Lifetime DE163335C (de) | 1904-10-17 | 1904-10-17 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE163335C (de) |
-
1904
- 1904-10-17 DE DE1904163335D patent/DE163335C/de not_active Expired - Lifetime
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