DE160980C - - Google Patents

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DE160980C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

PATENTAMT
KLASSE
In der keramischen Industrie kommt es vielfach vor, daß Gefäße aller Art und Formen mit Scheidewänden versehen werden müssen, um der Flüssigkeit oder den Gasen einen bestimmten Weg vorzuschreiben oder aber um einzelne Abteilungen zu schaffen, wie z. B. bei elektrolytischen Apparaten. Da nun derartige keramische Gefäße zum größten Teil eine ganz oder teilweise geschlossene Form besitzen oder, wie bei Wannen, eine verhältnismäßig· große Tiefe haben, bei welcher die Außenluft nicht zur genügenden Zirkulation im Innern kommt, so findet bei den frisch hergestellten Gefäßen die Trocknung der
!5 Außenwände infolge ihrer ständigen direkten Berührung mit der umgebenden Luft schneller statt, als die der innen befindlichen Scheidewände. Letztere bleiben daher im Trocknen, d. h. im Schwindungsprozeß hinter den Außenwänden zurück, so daß diese infolge ihres schnelleren Schwindens an den Verbindungsstellen durch die inneren Scheidewände herausgedrückt werden, was zu Deformationen und selbst zum Bruch führt. Wenn alsdann nach vollkommener Trocknung der Außenwände auch die inneren Scheidewände bis zu ihrer vollständigen Trocknung nachschwinden, so entstehen infolge der Verringerung ihrer Größe an den Verbindungsstellen schädliche Spannungen, welche häufig eine vollständige Trennung zwischen Außenwand und Scheidewand zur Folge haben. Diese Mißstände treten besonders dann ein, wenn die Scheidewände von größerer Dimension sind. Die gleichen übelstände', die übrigens jedem Fachmann bekannt sind, treten auch beim Brennen der betreffenden Gefäße ein, und zwar in noch größerem Maße als beim Trocknen.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Übelstände dadurch zu beseitigen, daß die Scheidewände eine solche Gestalt erhalten, daß der Zutritt der Außenluft zu diesen genau der gleiche ist wie zu den übrigen Wänden des betreffenden Gefäßes. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß die Scheidewände durch Einsackungen gebildet werden, so daß zwischen den Doppelwänden ein ständig mit der Außenluft direkt kommunizierender Hohlraum gebildet wird. Die Wirkung der Scheidewand an sich im Innern des betreffenden Gefäßes bleibt hierbei genau dieselbe, nur daß sie etwas größer wird, wofür man dann die Größenverhältnisse des betreffenden Gefäßes entsprechend ändern kann:
In der beiliegenden Zeichnung sind einige Ausführungsformen von Gefäßen mit derartigen doppelten Zwischenwänden veranschaulicht.
Fig. I stellt im Längsschnitt einen Kasten a für elektrolytische Prozesse dar, in welchen die doppelwandigen Zwischenwände b eingebaut sind. Diese ragen abwechselnd von der Oberkante nach innen hinein, jedoch nicht bis ganz auf den Boden des Gefäßes, sowie vom Boden nach oben, jedoch nicht ganz bis an die Oberkante. Die zwischen den beiden Wandteilen jeder Zwischenwand befindlichen Hohlräume c gestatten bei den einen von

Claims (1)

  1. oben her und bei den anderen von unten her ständig einen freien, direkten Zutritt der Trockenluft zur ganzen äußeren Wandfläche der Zwischenwände. Infolgedessen werden diese Wände ebenso schnell zum Trocknen gebracht, wie die Seitenwände des Kastens, so daß also Deformationen und Brüche vollständig vermieden werden.
    Die Fig. 2 und 3 zeigen im Querschnitt und im Horizontalschnitt nach A-B ein Hegendes Tourill d, welches eine von oben in das Innere hineintragende doppelte Scheidewand b besitzt, die entweder vollständig von einer Stirnwand zur anderen reichen, oder auch nur einen Teil des Tourills in zwei Abteilungen trennen kann. Gerade bei solchen vollständig geschlossenen Gefäßen nahm das Trocknen der Scheidewände bisher sehr viel Zeit in Anspruch. Bei vorliegender Konstruktion dieser Zwischenwände, bei welcher die Außenluft bequem von oben her zwischen die Doppelwände b bis ins Innere eindringen kann, trocknet dagegen diese Scheidewand ebenso schnell wie die Außenwände des Gefaß es.
    Fig. 4 stellt die gleiche Konstruktionsausführung wie Fig. 2 und 3 bei einem birnenförmig gestalteten Tourill e dar. Bei diesen birnenförmigen Tourills ist man bereits seit längerer Zeit bestrebt, Zwischenwände anzuwenden. Diese Ausführungsform war aber bisher ohne erhebliche Bruchverluste bei der Fabrikation nicht möglich, da regelmäßig die Scheidewände eine ovale Formveränderung des Gefäßes verursachten und sich meistens im letzten Trockenstadium von dem inzwischen oval gewordenen Gefäß wieder ablösten.
    Fig. 5 und 6 zeigen die Anwendung solcher Scheidewände bei Kondensations- u. dgl.
    Türmen f, wobei die obere Wand entweder wagerecht (Fig. 5), oder mit Gefälle (Fig. 6) angebracht sein kann, so daß sie in einem Falle als Kaskadenschale zum Sammeln eines Teiles der Flüssigkeit im Innern dient und im anderen ein leichteres Herabrieseln der Flüssigkeit herbeiführt. Im ersteren Falle kann die obere Wand am äußeren Rande mit einem Überlauf g versehen sein. Natürlich können diese Scheidewände auch an sich gegenüberliegenden Seiten angebracht werden (s. Fig. 6), so daß im Turm für Gas und Flüssigkeit ein Zickzackweg geschaffen wird.
    Endlich sei noch bemerkt, daß durch die doppelwandige Konstruktion der . Scheidewände nicht nur die Herstellung erleichtert, sondern durch die mit der Außenluft ständig in Verbindung stehenden, nach innen führenden Hohlräume c dieser doppelten Zwischenwände auch beim Kühlen derartiger Gefäße bezw. der Zwischenwände derselben mittels Luft oder Wasser eine bedeutend höhere Kühlwirkung erzielt wird. Im Falle der Wasserkühlung kann man dann die äußeren Ränder der nach innen reichenden Höhlung c, wie die Fig. 5 und 6 zeigen, ebenfalls mit Überlauf kanten g versehen, so daß die zu- und ablaufende Kühlflüssigkeit sich in diesen Höhlungen zwecks Hervorbringung einer genügenden Kühlwirkung eine bestimmte Zeit aufhalten muß.
    Bei der Ausführung derartiger Gefäße bezw. Zwischenwände in sehr großen Dimensionen kann man zwischen den beiden Teilen der Doppelwände Stege h oder sonstige Stützen anbringen, welche das Nähern der beiden Teile verhindern, ohne die direkte Kommunikation der Außenluft mit dem Hohlraum zu beeinträchtigen.
    Pat en T-A ν spRU c H :
    Verfahren zur Herstellung von Gefäßen aus Ton o. dgl. mit Zwischenwänden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwände durch Einsackungen (b) gebildet werden, zum Zweck, das Reißen der Gefäße beim Trocknen und Brennen zu verhüten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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