DE159751C - - Google Patents

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DE159751C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/10Adaptation for built-in fuses
    • H01H9/104Adaptation for built-in fuses with interlocking mechanism between switch and fuse

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

••J"- ^iIW-UiMlMS.
KAISERLICHE
PATENTAMT.
- Λ* 159751 KLASSE 21 c.
Vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Drehschalter, welcher sich mit Vorteil in explosionsgefährlichen Räumen verwenden läßt. Zu diesem Zweck ist der Schalter derart eingerichtet, daß derselbe nur dann bewegt werden kann, wenn der "Schaltersockel bezw. das Schaltergehäuse durch einen Deckel verschlossen ist, daß derselbe aber gesperrt gehalten wird, wenn dieser Deckel abgehoben ist. Ähnliche Einrichtungen bei Hebelschaltern, welche denselben Zweck verfolgen, zeigen den Nachteil, daß der Mechanismus ein verwickelter ist und die gesamte Sperreinrichtung sich ohne weiteres auf Drehschalter nicht übertragen läßt. Vorliegende Erfindung vermeidet diese Übelstände dadurch, daß die Schaltwelle selbst zum Sperren des Schalterdeckels benutzt wird und gleichzeitig in Verbindung mit einem federgespannten Bolzen sich selbst sperrt. Zu diesem Zweck erhält die Schaltwelle an der Sperrstelle einen Querschnitt, welcher in senkrechter und wagerechter Richtung verschiedenartig dimensioniert ist. Am einfachsten erzielt man dieses Querschnittprofil in der Schaltwelle dadurch, daß man dieselbe abflacht. Unterhalb der Schaltwelle sitzt im Gehäuse des Schalters ein federgespannter Bolzen, dessen Kopf mit einem Einschnitt entsprechend dem Querschnitt der Schaltwelle an der Sperrstelle versehen ist; in diesen Einschnitt legt sich die Schaltwelle, wenn der Schalter stromlos ist und ein an dem Deckel sitzender Zapfen den vorerwähnten Sperrbolzen freigegeben hat, so daß sich derselbe unter der Einwirkung der Feder aufwärts bewegen konnte. Befindet sich dagegen der Deckel aufgesetzt, so drückt der am Deckel befindliche Zapfen den Sperrbolzen herunter, und die Schaltwelle ist zur Weiterschaltung1 freigegeben. Da aber in dieser Stellung verhindert werden soll, daß der Deckel abgehoben werden kann, so ist der am Deckel befindliche Zapfen mit einer Bohrung versehen, entsprechend dem Durchmesser der Schaltwelle, und diese Bohrung besitzt einen nach unten heraustretenden engen Schlitz, welcher der Stärke der Abflachung der Welle entspricht. Befindet sich die Schaltwelle in derjenigen Lage, in weleher der Schalter Strom führt, dann legt sich die in der Bohrung des am Deckel befindlichen Zapfens liegende Schaltwelle mit ihrer Abflachung gegen den im Zapfen befindlichen Schlitz und verhindert das Abheben des Deckels.
Als Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung ist ein Drehschalter gewählt, welcher gleichzeitig mit Kontaktbüchsen zur Aufnahme eines Steckkontaktes versehen ist. Auf beiliegender Zeichnung stellen Fig. 1 und 2 den Schalter im Schnitt und im Grundriß mit abgehobenem Deckel dar. Fig. 3 und 4 sind Querschnitte des Schalters, und zwar zeigt Fig. 3 den Schalter mit fest aufgesetztem Deckel, während in Fig. 4 der Deckel etwas abgehoben ist, um die Wirkung der Sperrvorrichtung zu zeigen. Die Fig. 5 bis 7 zeigen Einzelheiten der toten Rechtsdrehung.
Fig. 8 stellt schematisch das Prinzip der toten Rechtsdrehung dar.
In dem aus Porzellan oder einem anderen Isoliermaterial bestehenden Sockel α ist die Schaltwelle b mit Griff c, Schaltstern d und Stromschlußfedern e in bekannter Weise gelagert. Mit / sind die Sicherungen, mit g die Kontaktbüchsen für den Steckkontakt und mit h die Anschlußklemmen für die Drähte ίο bezeichnet. Der Sockel wird verschlossen durch einen flachen Deckel i, welcher gleichzeitig den Zapfen zum Festhalten des Deckels und zum Auslösen der Sperrvorrichtung aufnimmt. In vielen Fällen dürfte es zweckmäßig sein, wenn über diesen Deckel noch ein weiterer Verschlußdeckel gesetzt wird zur Verdeckung der Kontaktbüchsen und der Anschlußklemmen.
Zur Sperrung des Schalters ist die Schaltwelle bei k abgeflacht, und unter dieser Abflachung sitzt in einer zylinderförmigen öffnung des Schalterbodens die Sperrvorrichtung, welche als federgespannter Bolzen / ausgebildet ist, dessen oberer Teil einen Schlitz in besitzt, in welchen sich die Abflachung k der Schaltwelle einlegt, wenn die Sperrvorrichtung nicht ausgelöst ist (vergl. hierzu Fig. 4).
An dem Deckel sitzt ein zylinderförmiger Zapfen η, welcher die Sperrvorrichtung / abwärts drückt und dadurch auslöst, wenn der Deckel auf den Sockel aufgesetzt wird. Auf der Unterseite dieses Zapfens η befindet sich eine kreisrunde Bohrung 0, deren Durchmesser der Höhe der Abflachung k der Schaltwelle b entspricht, damit sich die Abflachung bei heruntergedrückter Sperrvorrichtung frei drehen kann. Ein auf der Unterseite des Zapfens η befindlicher Schlitz q gestattet den Eintritt der Abflachung k in die kreisrunde Bohrung 0 der Arretiervorrichtung, wenn der Deckel, aufgesetzt wird.
Die Wirkungsweise des Schalters ergibt sich ohne weiteres aus der Zeichnung. Ist der Deckel i auf den Sockel α fest aufgesetzt, dann drückt die Unterkante des Zapfens η den Sperrbolzen / abwärts. In dieser Stellung hat der Schlitz m tni Sperrbolzen I die Abflachung k der Schaltwelle b freigegeben. Gleichzeitig ist die Abflachung k durch den Schlitz q in die runde Bohrung 0 des Zapfens η eingetreten,, so daß die Schaltwelle b jetzt frei gedreht werden kann. Soll der Schalterdeckel (s. Fig. 4) abgehoben werden, dann muß der Schalter zuerst ausgeschaltet werden, damit die Abflachung k der Schaltwelle aus dem Schlitz q des Zapfens η heraustreten kann. W7ird alsdann der Deckel entfernt, dann hebt sich unter dem Einfluß der Feder der Sperrbolzen / und die Abflachung k. legt sich hierbei in den Schlitz m, so daß die Schaltwelle in dieser Stellung gesperrt ist und auch so lange gesperrt bleibt, bis der Deckel i wieder fest aufgesetzt ist.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Schaltwelle an der Sperrstelle abgeflacht. Jedes andere Profil der Schaltwelle an dieser Stelle, bei welchem die Abmessung in der Senkrechten von der Abmessung in der Wagerechten verschieden ist, eignet sich für den gleichen Zweck. So ist es z. B. denkbar, daß auf die Schaltwelle an der Sperrstelle ein im Querschnitt rechteckiger (nicht quadratischer) Kloben oder ein ellipsoidähnlicher Körper aufgeschoben wird; auch lassen sich durch die Schaltwelle an dieser Stelle Stifte, Bolzen und dergl. hindurchschieben, ebenso wie man auch die Schaltwelle mit Warzen, Nocken oder dergl. versehen kann. Dem Profil der Schaltwelle entsprechend müssen der Einschnitt in dem Sperrbolzen / und die Bohrung und der Schlitz in dem am Deckel befindlichen Zapfen η geformt sein.
Es Hegt nun die Gefahr vor, daß bei abgehobenem Deckel dennoch versucht wird, den Schalter mit Gewalt rechts zu drehen, d. h. einzuschalten. Um auch dies zu verhindern, ist der Schalter mit einer toten Rechtsdrehung versehen, welche in Wirkung tritt, wenn versucht wird, den Griff c bei gesperrter Schaltwelle mit Gewalt nach rechts zu drehen. Bei vorliegendem Ausführungsbeispiel ist die tote Rechtsdrehung mit der toten Linksdrehung vereinigt. Indessen kann auch, wie ohne weiteres ersichtlich, die tote Rechtsdrehung für sich hergestellt werden.
Die tote Linksdrehung besteht (s. Fig. 1 und 2 und Fig. 5 bis 7) in einer auf der Schaltwelle festsitzenden Scheibe p, welche an der Peripherie ein wenig aufgeschnitten ist, so daß hier eine in der einen Drehrichtung schräg verlaufende und in der anderen Drehrichtung steil abfallende Warze s entstanden ist. Auf dieser Scheibe liegt mit dem lose laufenden Teil der Schaltwelle fest verbunden die Spiralfeder r, deren äußeres Ende bei Rechtsdrehung des Griffes c sich gegen die steile Kante der Warze s legt, bei Linksdrehung aber über die schräge Fläche der Warze s hinweggleitet. Wenn man nun die steile Kante der Warze s, wie besonders Fig. 7 zeigt, nicht senkrecht zur Scheibe p, sondern etwas schräger abfallen läßt, die Arretierkante somit etwas im Winkel zur Drehrichtung setzt, dann wird bei gespannter Schaltwelle das äußere Ende der . Feder r bei Amvendung großer Gewalt über die etwas schräg geneigte Sperrfläche der Warze s hinweggleiten, und die Schaltwelle b bleibt ungefährdet in ihrer Lage.
Die tote Rechtsdrehung läßt sich in mannigfacher Weise verändern; in Verbindung mit der toten Linksdrehung kann die tote Rechtsdrehung stets in der Weise hergestellt werden, daß man die eigentliche Sperrfläche zur Drehrichtung nicht senkrecht, sondern etwas geneigt stellt. Aus dem Schema nach Fig. 8 ist ersichtlich, daß die Sperrzähne des Sperrkörpers t für die tote Linksdrehung mit den ίο geneigten Flächen u, für die tote Rechtsdrehung mit~ den fast senkrecht zur Drehrichtung verlaufenden
sind. In die Zähne
Flächen ν versehen legt sich der Mitnehmer iv, welcher in beliebiger Form als Spiralfeder, als Stift, als Sperrad oder in jeder anderen Art ausgeführt sein kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. In einem Gehäuse eingeschlossener elektrischer Drehschalter mit Einrichtung zur Verhinderung des Schaltens bei geöffnetem Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Deckel (i) sitzender Zapfen (n) und ein unterhalb desselben im Gehäuse angeordneter federgespannter Sperrbolzen (I) die Schaltwelle zum Zweck der Sperrung rechtwinklig kreuzen, und daß an der Sperrstelle der Querschnitt (k) der Schaltwelle in der Senkrechten und Wagerechten verschiedene Abmessung besitzt, so daß der Sperrbolzen (I) bei abgehobenem Deckel die Schaltwelle in ausgeschalteter Stellung sperrt, und daß in eingeschalteter Stellung der Schaltwelle letztere den am Deckel befindlichen Zapfen (n) sperrt.
  2. 2. Drehschalter nach Anspruch 1 mit toter Linksdrehung, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Mitnehmer (w) bei Rechtsdrehung als Anschlag dienende Fläche (v) etwas abgeschrägt wird, um bei Anwendung großer Gewalt gleicl> zeitig eine tote Rechtsdrehung zu erhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
DENDAT159751D Active DE159751C (de)

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