DE159656C - - Google Patents
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- DE159656C DE159656C DENDAT159656D DE159656DA DE159656C DE 159656 C DE159656 C DE 159656C DE NDAT159656 D DENDAT159656 D DE NDAT159656D DE 159656D A DE159656D A DE 159656DA DE 159656 C DE159656 C DE 159656C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12L—PITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
- C12L11/00—Cellar tools
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Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Elektrische Faßlampen mit einer Vorrichtung zum Beseitigen von in den Fässern befindlichen
Gegenständen sind bereits bekannt. Diese Vorrichtung besteht aus einem Sticher, auf
welchen die aus dem Faßinnern zu entfernenden Korke o. dgl. aufgespießt werden. Hierbei
kann nun, abgesehen davon, daß die Korke bei der Entfernung meistens zerstückelt
werden, auch beim Einstoßen des
ίο Stichers die Pechauskleidung des Faßinnern
stark beschädigt werden. Außerdem brechen auch die Glühlampen beim Einstoßen des
Stichers sehr häufig ab.
Zur Vermeidung eines Stichers zum Beseitigen des beim Anzapfen in das Faß hineingestoßenen
Korkes hat man zwar bereits zangenartige Werkzeuge geschaffen, doch
weisen diese den Nachteil auf, daß Korkzange und Lichtquelle getrennt voneinander
bedient werden müssen, wodurch die Handhabung der Zange sehr erschwert wird.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine elektrische, mit Korkzange ausgerüstete
Faßlampe, bei deren Benutzung die aufge-
zählten Übelstände völlig vermieden werden. Bei der neuen Faßlampe befindet sich das
Zangenmaul unmittelbar vor der dieses bestrahlenden Glühlampe, so daß die Korke unter steter Beleuchtung durch die Glühlampe
mittels der Zange schnell und behutsam erfaßt und leicht entfernt werden können.
Gemäß der Erfindung ist die Korkzange außerdem derart ausgebildet, daß sie als
Schmutzschaufel zum Auskratzen von alter Bierhefe u. dgl. unter Beleuchtung durch die
Glühlampe Verwendung finden kann.
Auf der Zeichnung ist die Faßlampe in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und
zwar zeigt Fig. 1 die Faßlampe in entsprechend verkleinertem Maßstabe in Vorderansicht,
während die Fig. 2 und 3 den oberen Teil der Faßlampe in teilweisem Schnitt in Vorder- und Seitenansicht darstellen.
Die die Glühlampe zum Ausleuchten des Faßinnern und die Korkzange bezw. Schmutzschaufeln
aufnehmende Vorrichtung ist, um sie bequem handhaben und auch für Fässer größeren Durchmessers verwenden zu können,
auf einer langen Rohrhülse α befestigt. Die in eine auf der Rohrhülse α vorgesehene, aus
Porzellan oder einem anderen geeigneten Material bestehende Fassung c einschraubbare
Glühbirne ist in bekannter Weise zweckmäßig von einem Drahtschutzkorb d umgeben.
An dem oberen Ende der Hülse α ist beiderseits je ein Ausschnitt e (Fig. 2) vorgesehen
, durch den die unteren gebogenen Enden der beiden Zangenschenkel h hindurchtreten,
die an einem durch die Hülse α hindurchführenden
Stift g gelenkig befestigt sind und unter der Wirkung von zwei die Schenkel der Zange verbindenden Federn i
stehen, die das Bestreben haben, das Zangenmaul j stets in der in Fig. 2 dargestellten
Lage geschlossen zu halten.
Die Zange ist derart ausgebildet, daß das Zangenmaul sich im vollen Lichtschein -der
Glühbirne b befindet, so daß Korke und
andere Gegenstände dem Faßinnern nach Spreizung der Zange ohne Schwierigkeit entnommen
werden können.
Die Spreizung der Zangenschenkel erfolgt durch ein in der Hülse α geführtes Rohr k,
welches mit seinem oberen Ende gegen die kurzen Schenkel der Zange anstößt und mit
seinem unteren Ende in einen Knopf I endigt. Durch einen auf den Knopf / ausgeübten
ίο Druck in der in Fig. ι gezeichneten Pfeilrichtung
verschiebt sich das Rohr k in seiner Führungshülse α und bewirkt hierdurch die
Öffnung des Zangenmaules j, wie die in Fig. 2 punktiert gezeichnete Lage des Zangenmaules
erkennen läßt. Das Zangenmaul wird nur so weit geöffnet, daß es den aus dem Faßinnern zu entnehmenden Kork umschließen
kann; hierauf wird der Druck auf den Knopf b unterbrochen und so der Kork infolge der
Wirkung der Federn i in dem Zangenmaule festgehalten.
Um das Anschlagen der Zangenschenkel an die Glühbirne zu vermeiden, kann man
an der Fassung c eine ringförmige Einkerbung vorsehen (Fig. 2) und über diese einen Gummiring
s ziehen, gegen dessen Umfang sich die Zangenschenkel beim Zurückfedern anlegen.
Zum Auskratzen des in dem Faß befindlichen Schmutzes, wie Bierhefe u. dgl., führt
man die Vorrichtung in der Weise durch das Spundloch in das Faßinnere ein, daß nach
Spreizung der Zangenschenkel nur eine Backe auf dem inneren Faßmantel schleift. Zur
Erhöhung ihrer Wirkung bildet man die Zangenbacken zweckmäßig schaufeiförmig aus
(Fig. 3)·
Die beschriebene Vorrichtung ist der Zeichnung entsprechend zum Anschluß an die
Starkstromleitung ausgebildet, sie kann aber auch für Schwachstrom Verwendung finden.
Bei Verwendung von Starkstrom führt man zweckmäßig die in einen Steckkontakt
endigenden Stromzuleitungsdrähte m durch den Knopf / und das Rohr k bis nähe an
dessen gegen die kurzen Schenkel der Zange /, h stoßendes oberes Ende, läßt dann die
Zuleitungsdrähte durch in das Rohr k eingeschraubte Isoliertüllen η treten, führt die
Drähte an der Außenwandung der Hülse α nach aufwärts und dann wieder durch Isoliertüllen
η in das Innere der Hülse α ein, worauf die Drähte in bekannter Weise in der Fassung c
befestigt werden.
Die außerhalb der Hülse α nach aufwärts geführten Stromzuleitungsdrähte werden durch
Schutzbleche 0 überdeckt und bleiben somit vor Beschädigungen bewahrt.
Das Rohr k ist an seinem Innenmantel mit einer Isolierschicht aus Chatterton oder einem
anderen geeigneten Material versehen, um einesteils das Durchdringen der Nässe zu den
Stromzuleitungsdrähten und eine Stromübertragung anf die metallenen Rohre α, k zu
verhindern, anderenteils die Bildung von Erd- und Kurzschluß zu vermeiden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Elektrische Faßlampe, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühbirne von zwei unter Federwirkung stehenden zangenartigen Greifern umschlossen ist, deren Zangenmaul schaufelartig ausgebildet ist, zu dem Zweck, beim Herausholen eines Korkes aus dem Faßinnern ein Zerstückeln desselben sowie ein Beschädigen der Pechauskleidung zu vermeiden und mittels der schaufelartigen Greifer auch im Faß etwa vorhandene Schmutz- und Hefeteilchen entfernen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE159656C true DE159656C (de) |
Family
ID=425708
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT159656D Active DE159656C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE159656C (de) |
-
0
- DE DENDAT159656D patent/DE159656C/de active Active
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