DE159199C - - Google Patents

Info

Publication number
DE159199C
DE159199C DENDAT159199D DE159199DA DE159199C DE 159199 C DE159199 C DE 159199C DE NDAT159199 D DENDAT159199 D DE NDAT159199D DE 159199D A DE159199D A DE 159199DA DE 159199 C DE159199 C DE 159199C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
slide
outlet
inlet
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT159199D
Other languages
English (en)
Publication of DE159199C publication Critical patent/DE159199C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C21/00Component parts, details or accessories not provided for in groups F01C1/00 - F01C20/00
    • F01C21/18Arrangements for admission or discharge of the working fluid, e.g. constructional features of the inlet or outlet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

)' ' P" ί. I O C-
ώ 51 »C-f. ίίί ί' c-if.· CiITiH".! ί .11 <j
h ϊΐ}ί
KAISERLICHES
PATENTAMT,
Die Erfindung betrifft eine Umsteuerung für Kraftmaschinen mit umlaufenden Kolben, bei welchen die Zu- und Ableitung des Dampfes durch die hohle Welle und die feststehende Widerlagstrommel erfolgt. Das Neue besteht im wesentlichen darin, daß in Aussparungen der Widerlagstrommel lose liegende Schieber angeordnet sind, die einerseits durch den Frischdampf, andererseits durch den austretenden Dampf bewegt werden. Jeder Schieber spielt hierbei über einem Dampfeinlaß und einem -auslaß. Während der eine Schieber, durch den Druck des Frischdampfes bewegt, den einen Auslaß verschließt, hält der andere Schieber, durch den Druck des austretenden Dampfes bewegt, den anderen Auslaß frei und umgekehrt, je nach der Drehungsrichtung der Maschine.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht
Fig. ι zeigt die Maschine in einer schaubildlichen Darstellung. Fig. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt durch die hohle Maschinenwelle. Fig. 3 veranschaulicht eine Einzelheit in schaubildlicher Darstellung. Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt durch das Gehäuse und die Widerlagstrommel nach 4-4 der Fig. 7. Fig. 5 ist ein Schnitt nach 5-5 der Fig. 7. Fig. 6 ist ein Schnitt nach 6-6 der Fig. 5. Fig. 7 ist ein Schnitt nach 7-7 der Fig. 5. Fig. 8 ist ein wagerechter Mittelschnitt durch die Maschine bei der Stellung nach Fig. 1. Fig. 9 zeigt einen Steuerschieber in schaubildlicher Darstellung.
Die hohle Welle 1 ist in Böcken 2 gelagert und einerseits an ein Dampfzuführungsrohr 3, andererseits an ein Dampfableitungsrohr 4 angeschlossen. Auf der Welle 1 ist die feststehende Widerlagstrommel 6 angeordnet , um welche das Gehäuse 5 umläuft. An beiden Seiten ist das Gehäuse mit zylindrischen Büchsen oder Stutzen 7 versehen, welche die Welle 1 umfassen und derart ausgebohrt sind, daß sie eine Anzahl von sich verjüngenden Dichtungsringen 8 aufnehmen können, die durch eine Stopfbüchsenbrille 9 und einen Gewindering 91 gehalten werden.
Der Zylinder ist mit einander diametral gegenüberstehenden Kammern 10 versehen, in denen die Kolben 11* arbeiten, die durch Stangen 12 an einem Rahmen 13 geführt sind.
Die Widerlagstrommel 6 hat eiförmige Gestalt und ist an ihrer Berührungsstelle mit der Innenwandung des Gehäuses mit einer Dichtungsleiste 14 versehen. In der Trommel befindet sich eine Dampfeinlaßkammer 15 und eine Dampfauslaßkammer 16. Außerdem sind an der Trommel in der Nähe der Dichtungsleiste 14 Aussparungen 17 und 18 vorgesehen, in denen die Schieber 17' und 18l liegen. Diese füllen aber jene Aussparungen nicht vollständig aus, so daß sie sich in letzteren verschieben können, wobei ihr Weg durch
Anschläge 19 begrenzt wird. Mit 20 und 201 sind Dampfeinlaßkanäle, mit 21 und 21' Auslaßkanäle bezeichnet. Durch die Kanäle 20 und 21 wird die Aussparung 17, durch die Kanäle 20' und 21' die Aussparung 18 mit der Dampfeinlaß- bezw. -auslaßkammer 15, 16 in Verbindung gebracht.
In der hohlen Welle ist eine Scheidewand 22 angeordnet, wodurch ein Dampfzutrittsraum 23 und ein Dampfaustrittsraum 24 entsteht. Ersterer steht durch Öffnungen 25 mit der Kammer 15, letzterer durch Öffnungen 25: mit der Kammer 16 in Verbindung. Die Dampfzuführung zu der Maschine findet je nach der Drehungsrichtung der Maschine entweder durch den Kanal 20 oder 20' statt. Hierzu dient ein Steuerschieber 26, der mittels eines durch die Öffnungen 25 greifenden Steges 27 mit einer Stange 28 versehen ist, welche durch den Dampfzuführungsraum 23 entlang nach außen durch eine Stopfbüchse 29 hindurchgeführt und an einen Stellhebel 30 angelenkt ist. Der Steuerschieber 26 kann hierdurch derart eingestellt werden, daß er unter vollständiger Schließung des einen Kanals den anderen Kanal ganz oder teilweise öffnet. Wenn der Kanal 20' mit der Kammer 15 in Verbindung steht, so dringt der Dampf hinter den Schieber 181, schiebt denselben unter Freilegung des Einlasses 201 über den Anlaß 211, verschließt letzteren und tritt in den Arbeitsraum über. Dies geschieht an einer Stelle, welche z\vischen dem Berührungspunkt der Widerlagstrommel mit der Gehäusewand und zwischen dem Kolben 11' liegt, so daß der Dampf gegen letzteren drückt und das Gehäuse in der der Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Richtung in Umdrehung versetzt, bis der Kolben 111 über die Auslaßöffnung 21 gleitet.
In diesem Augenblick drückt der Dampf den Schieber 17 1 nach einwärts, schiebt ihn über die durch den Steuerkolben 26 verschlossene Einlaßöffnung 20 und legt dadurch den Auslaß 21 frei, so daß der Dampf durch den Kanal 21, durch die Kammer 16, durch die Öffnung 25' und durch den Wellenhohlraum 24 austreten kann. In bezug auf den anderen Kolben 11 l ist der Vorgang der gleiche.
Damit der Dampf aus den Einlassen 20, 20' hinter die Schieber 171, 181 treten kann, ist jeder Schieber mit einer Aussparung 202 versehen (Fig. 9).
Soll die Maschine in der anderen Richtung laufen, so wird der Steuerschieber 26 derart verschoben, daß er den Einlaß 20' abschließt und den Einlaß 20 freilegt. Der Dampf tritt dann durch den Einlaß 20 ein, bewegt den Schieber 171 nach außen und gelangt in den auf der anderen Seite der Kolben 11! liegenden Arbeitsraum. Er drückt also auf den Kolben 11' in entgegengesetzter Richtung wie vorher, wodurch die Maschine im Sinne der Uhrzeigerbewegung umläuft. Der Austritt des Abdampfes erfolgt hierbei dadurch, daß der Schieber 18' durch denselben nach einwärts verschoben wird und den Auslaß 21 * freilegt.
Die aus den Teilen 34, 35, 36, 37, 38, 381, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 441, 45, 46, 47, 48, 49 bestehende Vorrichtung hat den Zweck, die Umlaufsgeschwindigkeit der Maschine nach Maßgabe ihrer Beanspruchung selbsttätig zu ändern. Diese Vorrichtung gehört nicht in den Rahmen der vorliegenden Erfindung und ist deshalb auch nicht näher beschrieben.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Umsteuerung für Kraftmaschinen mit umlaufenden Kolben, bei welchen die Zu- und Ableitung des Dampfes durch die hohle Welle und die feststehende Widerlagstrommel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß in Aussparungen (17, 18) der Widerlagstrommel (6) lose liegende Schieber (17',IS1) angeordnet sind, die einerseits durch den Frischdampf, andererseits durch den austretenden Dampf bewegt werden.
2. Eine Ausführungsform der Umsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schieber (171, i8') über einem Dampfeinlaß (20 bezw. 201) und einem -auslaß (21, 211) spielt und wechselseitig, je nach der Drehungsrichtung der Maschine, der eine Schieber (17', 181), durch den Druck des Frischdampfes bewegt, den einen Auslaß (21, 211) verschließt, während der andere Schieber, durch den Druck des austretenden Dampfes bewegt, den anderen Auslaß freilegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT159199D Active DE159199C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE159199C true DE159199C (de)

Family

ID=425304

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT159199D Active DE159199C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE159199C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2555140A1 (de) Flotationskammer-maschine
DE1946786A1 (de) Linearer Hydromotor
DE159199C (de)
DE1528541C3 (de) Geschwindigkeitssteuereinrichtung für einen Hydraulikmotor
DE2407274A1 (de) Axialkolbenmaschine mit gegenlaeufigen kolben
DE41174C (de) Schieberanordnung für Maschinen mit pendelnder Kolbenstange
DE105306C (de)
DE147130C (de)
DE418430C (de) Treibmittelsteuerung fuer umsteuerbare Drehkolbenmaschinen mit sichelfoermigem Arbeitsraum und verstellbarer Zylinderlaufbuechse als Steuerorgan
DE193362C (de)
DE243697C (de)
DE208435C (de)
DE27432C (de) Rotirende Maschine
DE276026C (de)
DE106603C (de)
DE151297C (de)
DE16726C (de) Equilibrirter Drehschieber
DE649119C (de) Vielzellendrehkolbenmaschine mit sichelfoermigem Arbeitsraum
DE248633C (de)
DE144172C (de)
DE500917C (de) Umsteuerbare, mit Expansion arbeitende Drehkolben-Kraftmaschine mit ineinandergreifenden Pfeilradkolben
DE103384C (de)
DE66820C (de) Maschine mit kreisendem Cylinder mit feststehendem Kolben und zwei drehbaren Sperrschiebern im Ringraum des Cylinders
DE160638C (de)
DE161581C (de)