DE159166C - - Google Patents
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- DE159166C DE159166C DENDAT159166D DE159166DA DE159166C DE 159166 C DE159166 C DE 159166C DE NDAT159166 D DENDAT159166 D DE NDAT159166D DE 159166D A DE159166D A DE 159166DA DE 159166 C DE159166 C DE 159166C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M6/00—Primary cells; Manufacture thereof
- H01M6/50—Methods or arrangements for servicing or maintenance, e.g. for maintaining operating temperature
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Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein galvanisches Element derjenigen Art, bei welcher
der Elektrolyt zwecks Durchmischung und möglichster Verhinderung der Polarisation
durch die Drehung durcblochter Elektroden in Bewegung versetzt wird.
Bei dem Erfindungsgegenstand soll nun eine besonders lebhafte Bewegung des Elektrolyten
bei geringer Drehgeschwindigkeit der ίο Elektroden erzielt werden.
Dies wird erreicht durch die Anwendung von zylinderförmigen, konzentrischen Elektroden, die in radialen Richtungen siebartig
durchlocht sind und in entgegengesetzten Richtungen in Umdrehung versetzt werden.
Durch diese entgegengesetzte Drehung der Elektroden und durch die Anordnung der vielen nahe beieinander liegenden radialen
Löcher wird in der Erregerflüssigkeit eine große Anzahl dicht aneinander vorbeigehender,
entgegengesetzt gerichteter Strömungen hervorgebracht, so daß die Flüssigkeit fortdauernd
in allen ihren Teilen in einem sonst nur durch Rührwerke erreichbaren Maße durchgemischt wird, ohne daß es einer hohen
Drehgeschwindigkeit bedarf.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt, während
Fig. 2 einen Querschnitt, während
Fig. 3 in teilweisem Schnitt ein Wechselgetriebe für den Antrieb der Elektroden veranschaulicht.
In der Zeichnung stellt 1 ein teilbares Elementgefäß dar, in dessen unterem Teil
der Elektrolyt 2 enthalten ist. Die obere Hälfte dieses Gefäßes 1 kann entfernt werden,
damit man zu den in dessen Stirnwänden durch Lager 10, 11 getragenen Elektroden
4 und 5 gelangen kann. Die beiden Elektroden sind zylindrisch und in radialen Richtungen siebartig durchlocht. Die Elektrode
5 wird zwischen Ringen 6 gehalten und ist von diesen zwecks Erneuerung lösbar. Diese Ringe 6 sind durch Speichen 8
mit den kurzen Wellen 7 und 9 verbunden. An dem äußeren Ende der Welle 7 ist ein
Zahnrad 12 aufgekeilt, das von dem Motor 13 angetrieben wird. Die Welle 7 dreht
sich in einer Muffe 14, welche ihrerseits mit dem Lager 10 durch eine Muffe 15 aus
passendem Isolationsmaterial verbunden ist. In gleicher Weise ist die Muffe 17 und die
Isoliermuffe 16 mit der Welle 9 am anderen Stirnende des Gefäßes 1 verbunden. Beide
Muffen drehen sich in der hohlen Welle 18, die an ihrem inneren Ende den Ring 19 und
die Elektrode 4 trägt, während das äußere Ende das Zahnrad 20 aufnimmt, das vom Motor 21 angetrieben wird.
Die Elektrode 4 wird von Ringen 19 und 22 in derselben Weise getragen, wie die
Elektrode 5 von den Ringen 6. Der Ring 22 findet seine Lagerung auf dem inneren Ansatz
23 des Lagers 10. -
Die öffnung 24 in der oberen Hälfte des Gefäßes 1 dient zum Ablassen sich etwa entwickelnder
Gase.
Die Polableitungen oder Klemmen können durch Bürsten auf den Wellen 9 und 18,
wie in der Zeichnung ersichtlich, hergestellt werden.
In Fig. 3 ist eine Ausführung des Antriebes gezeigt, bei welcher nur ein Motor
nötig ist. Hierbei wird die Welle 25 mit dem Motor verbunden und trägt am anderen
Ende ein Kegelrad 26, das mit dem Kegelrad 28 auf Welle 7 kämmt. In gleicher Weise kämmt das Kegelrad 26 mit dem
Kegelrad 27 der hohlen Welle 32, die den Ring 22 trägt. Die Muffe 14 und die
Isoliermuffe 15 drehen sich mit der hohlen Welle 32 entgegengesetzt zur Welle 7, so
daß die von den Ringen 6 und 22 getragenen Elektroden entgegengesetzte Drehbewegungen
von ein und demselben Ende des Elementes aus erhalten.
In der Zeichnung sind die Motoren als im Nebenschluß zur Linie liegend dargestellt,
jedoch kann auch jede andere passende Schaltung gewählt werden. Zur Regelung der
Geschwindigkeit des Motors kann jede zweckdienliche Vorrichtung, wie z. B. ein Rheostat,
benutzt werden; durch denselben wird gleichzeitig die Stromabgabe der Batterie geregelt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Galvanisches Element mit konzentrischen, radial durchlochten Elektroden, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden in entgegengesetzten Richtungen in Umdrehung versetzt werden, um bei geringer Drehgeschwindigkeit eine starke Bewegung des Elektrolyten herbeizuführen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE159166C true DE159166C (de) |
Family
ID=425273
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT159166D Active DE159166C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE159166C (de) |
-
0
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