DE1589286C3 - ZUnd- und Betriebseinrichtung für eine Hochdruck-Entladungslampe - Google Patents

ZUnd- und Betriebseinrichtung für eine Hochdruck-Entladungslampe

Info

Publication number
DE1589286C3
DE1589286C3 DE19671589286 DE1589286A DE1589286C3 DE 1589286 C3 DE1589286 C3 DE 1589286C3 DE 19671589286 DE19671589286 DE 19671589286 DE 1589286 A DE1589286 A DE 1589286A DE 1589286 C3 DE1589286 C3 DE 1589286C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ignition
lamp
glow
starter
operating device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671589286
Other languages
English (en)
Other versions
DE1589286A1 (de
DE1589286B2 (de
Inventor
Horst Krense
Gerdy Lueck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH filed Critical Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
Publication of DE1589286A1 publication Critical patent/DE1589286A1/de
Publication of DE1589286B2 publication Critical patent/DE1589286B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1589286C3 publication Critical patent/DE1589286C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/02Details
    • H05B41/04Starting switches

Landscapes

  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)
  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)

Description

3 4
Demgegenüber liegt der Erfindung die Erkenntnis und Sicherung. Anderenfalls würde der Kondensator zugrunde, daß eine hohe Stoßspannungsimpulsrate zerstört werden oder mehr als die doppelten Abmesmit etwas geringeren Spannungsspitzen von etwa 2 kV sungen aufweisen müssen, um die hohen Resonanzfür eine zuverlässige Zündung der Hochdruck-Entla- ströme aufnehmen zu können. Die Reihenschaltung dungslampen günstiger ist, als die bei den bekannten S eines entsprechend bemessenen Dämpfungswiderstan-Zündeinrichtungen für Hochdruck-Entladungslampen des ermöglicht nun die Verwendung von schwächeren üblichen hohen Spannungsimpulse, die mit einer klei- Sicherungen, die zweckmäßig als träge Feinsicherunneren Impulsrate abgegeben werden. Demnach muß gen für 0,1 bis 3 Ampere ausgebildet sind. Statt der der Starter möglichst schnell arbeiten. Reihenschaltung eines Widerstandes und einer Siche-
Erfindungsgemäß ist die Zünd- und Betnebsein- io rung kann natürlich auch ein Widerstand mit Sicherichtung für eine elektrische gas- und/oder dampf- rungswirkung verwendet werden. Der Starter arbeitet gefüllte Hochdruck-Entladungslampe mit nicht vor- übrigens auch ohne Verwendung von zusätzlichen geheizten, festen Elektroden und einer die Lampe kapazitiven oder induktiven Vorschaltgeräten und Heüberbrückenden Zündeinrichtungen enthaltenden fert dann je nach Induktivität des Leitungsnetzes Leitung und einer mit der Lampe in Reihe liegenden 15 Zündspannungsimpulse, die mindestens 20 %> über Drosselspule, die zwischen dem Netz und der über- der angelegten Netzspannung liegen. Ein Beispiel brückenden Leitung angeordnet ist, gekennzeichnet hierfür ist die Zündanordnung für eine Mischlichtdurch die Kombination, daß diese Brückenleitung in lampe.
Reihenschaltung einen Glimmzünder, einen Konden- Eine vorteilhafte Ausführung einer Zünd- und Be-
sator und einen Widerstand aufweist und der Glimm- 20 triebseinrichtung gemäß der Erfindung zur Erzielung
zünder zur Erzielung einer hohen Anzahl von mehr von Stoßspannungen unter etwa 2 kV ergibt sich bei
als zehn Spannungsstoßimpulsen pro Halbwelle mit einer Bemessung, bei der der Kondensator eine Ka-
dünnen, gut wärmeableitenden, großflächigen Birne- pazität von etwa 0,8 μΡ aufweist, die Bimetalle des
tallen ausgestattet ist, der Kondensator zur Begren- Glimmschalters bei einer spezifischen thermischen
zung des Starter-Kurzschlußstromes auf weniger als 25 Ausbiegung it von mindestens 0,05/0C, zweckmäßig
0,5 Ampere (etwa 0,01 bis 0,5 Ampere) eine Kapazi- von mehr als 0,15/0C mit Abmessungen von etwa
tat von etwa 0,1 bis 5 μΡ besitzt und der Widerstand 0,1 X 5 χ 8 mm bei einer wirksamen Länge von etwa
zur Dämpfung unzulässig hoher Resonanzströme für 4,5 bis 5 mm ausgestattet sind, der Widerstand für
etwa 2 bis 20 Ohm bei einer Belastbarkeit von etwa etwa 7 Ohm bei 1 W bemessen und die Feinsicherung
0,1 bis 5 W bemessen ist. 30 für etwa 1,25 Ampere vorgesehen ist. Die Kontakte
Durch die Reihenschaltung eines Kondensators in sind hierbei zweckmäßig als W-Kontakte von etwa
der angegebenen Größenordnung wird der dem Zün- 1,0 χ 5 mm ausgebildet, z. B. Wolframkontakte in
der zur Verfügung stehende Strom so weit begrenzt, Stabform.
daß ein Glimmzünder mit dünnen Bimetallen verwen- Der obige Kennwert K bezeichnet die Ausbie-
det werden kann, der eine kurze Glimmdauer bedingt. 35 gung (d) eines geraden, einseitig eingespannten Strei-
Die Bimetalle weisen außerdem große Oberflächen fens von 100 mm freier Länge (/) und 1 mm Dicke (s)
auf, die die erzeugte Wärme gut ableiten. Infolge der für 1°C Temperaturdifferenz (JT) und ergibt sich
dadurch auftretenden geringen Stromwärme und der aus der Beziehung
zugleich schnellen Auslenkung der Bimetalle wird
eine hohe Anzahl von Spannungsstoßimpulsen gelie- 40 g_ " 's . ^q*.
fert. Die Spannungsimpulse, die periodisch auftreten, A T ■ /2
werden beim Öffnen der Glimmzünderelektroden
durch eine Induktion in der Drosselspule erzeugt. Zur Erzielung von Stoßspannungen über 2 kV er-Diese wirkt gleichzeitig als Sperrdrossel und verhin- gibt sich ein günstiges Zündverhalten der Lampe, dert, daß Impulse ins Netz laufen. Um die Neigung 45 wenn die Bimetalle bei der wie vorstehend angegebezu Verschweißungen zu vermeiden, die eine Verringe- nen, spezifischen thermischen Ausbiegung Abmessunning der Zahl der Stoßimpulse zur Folge hätten, sind gen von etwa 0,1 χ 2 X 8 mm bei einer wirksamen die Bimetalle mit relativ starken Wolfram-Kontakten Länge von 4,5 bis 5 mm aufweisen, der Widerstand versehen. Die schnell sich schließenden und wieder für etwa 7 Ohm bei 0,5 W bemessen und eine Feinöffnenden Glimmzünder-Kontakte arbeiten ver- 50 sicherung für etwa 1,25 Ampere verwendet ist. Die gleichsweise wie ein schnellschaltender Zerhacker, hier ebenfalls vorgesehenen ^-Kontakte besitzen bis die günstigsten Voraussetzungen für einen aus- zweckmäßig die Abmessungen von 0,8 X 3 mm.
reichend hohen Spannungsstoß zufällig zusammen- Zur Erzielung hoher Stoßspannungen von über treffen, was bei der hohen Anzahl der Spannungs- 1,5 kV in möglichst schneller Folge ist eine Gasfülstoßimpulse schnell und zuverlässig eintritt. Das Ab- 55 lung mit guter Wärmeleitfähigkeit zu wählen. Als schalten des Glimmzünders erfolgt völlig selbsttätig, günstig hat sich eine Gasfüllung des Glimmzünders da nach dem Zünden der Lampe die am Glimm- mit etwa 22 Torr He 4- 3 °/o H2 + 0,2 mC/1 Kr 85 + zünder anliegende Spannung unter dessen Zündspan- Hg-Dampf gesättigt erwiesen. Gute Zündeigenschafnung liegt. ten der Zünd- und Betriebseinrichtung gemäß der
Unzulässig hohe Resonanzströme können bei un- 6° Erfindung haben sich bei Temperaturen bis —40°
günstigem Zündverhalten von Hochdruck-Entla- ergeben. Die Impulszahl und die Impulsspannungen
dungslampen auftreten. Der Widerstand in Reihen- gewährleisten bei Netzspannungen von 220 V ± 10%
anordnung mit dem Glimmzünder und dem Konden- einwandfreie Zündungen der Hochdruck-Entladungs-
sator unterdrückt die insbesondere bei schlecht lampen.
zündenden Lampen während des Zündvorganges 05 in der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele einer
mehrere Perioden lang auftretenden hochfrequenten Zünd- und Betriebseinrichtung für eine elektrische
Kippschwingungen und die damit verbundene hohe gas- und/oder dampfgefüllte Hochdruck-Entladungs-
Strombelastung von Lampe, Zünder, Kondensator lampe gemäß der Erfindung veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt die Anordnung der Zündeinrichtung in einer Schaltung einer Hochdruck-Entladungslampe mit vorgeschalteter Drossel;
F i g. 2 stellt die gleiche Zündanordnung in einer Schaltung einer Hochdruck-Entladungslampe mit in Reihe angeordneter Glühwendel, jedoch ohne vorgeschaltete Drossel dar;
F i g. 3 ist die Ansicht eines in der Einrichtung benutzten Glimmzünders;
F i g. 4 ist eine Seitenansicht eines Glimmzünders nach Fi g. 3, teilweise im Schnitt.
In F i g. 1 und 2 ist die in einem gemeinsamen Gehäuse 1 untergebrachte Reihenanordnung eines Glimmzünders 2, eines Kondensators 3, eines Widerstandes 4 und einer Sicherung 5 in einer die Hochdruck-Entladungslampe überbrückenden Leitung 7 dargestellt. Der Lampe 6 ist in F i g. 1 eine Drossel 8 und in Fig. 2 eine Glühwendel 9 vorgeschaltet. Um Spannungsstöße von mehr als 1,5 kV zu erzielen, beträgt die Drosselinduktivität bei einer Kondensator- *o kapazität von 0,8 μΡ ζ. B. etwa 0,15 Hy. Der in F i g. 3 und 4 dargestellte Glimmzünder 2 weist die Wärme gut ableitende großflächige, dünne Bimetalle 10 auf, an deren freien Enden Wolfram-Kontakte 11 im Winkel von beispielsweise 45° zueinander angeordnet sind, um ein Verschweißen der Kontaktflächen zu vermeiden.
Infolge des schnellen Schließens und öffnens der Glimmzünderkontakte erfolgt eine zuverlässige Zündung der Lampe trotz geringerer Stoßspannung als derjenigen bisher bekannter Zündeinrichtungen für Hochdrucklampen. Die Zündzeit ist bei Raumtemperatur etwa ein Drittel kürzer als bei dem bisher verwendeten, innerhalb eines Außenkolbens angeordneten, thermischen Schalter. Da der Starter außerhalb des Außenkolbens der Lampe angeordnet ist und folglich schneller abkühlt, verkürzt sich die Wiederzündzeit der Lampe etwa um die Hälfte. Die Drossel kann kleiner bemessen werden, da sie wegen der Verwendung eines Sicherungswiderstandes bzw. einer Sicherung im Starter nicht kurzschlußfest zu sein braucht. Die neuen Starter haben gute Zündeigenschaften bis etwa -4O0C und sind jeweils für größere Typenreihen von Hochdruck-Halogen-Entladungslampen und Natrium-Entladungslampen verwendbar.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Zünd- und Betriebseinrichtung für eine elektrische gas- und/oder dampfgefüllte Hochdruck-Entladungslampe mit nicht vorgeheizten, festen Elektroden und einer die Lampe überbrückenden, Zündeinrichtungen enthaltenden Leitung und einer mit der Lampe in Reihe liegenden normalen Drosselspule, die zwischen dem Netz und der überbrückenden Leitung angeordnet ist, g e kennzeichnetdurch die Kombination, daß diese Brückenleitung in Reihenschaltung einen Glimmzünder, einen Kondensator und einen Widerstand aufweist und der Glimmzünder zur Erzielung einer hohen Anzahl von mehr als zehn Spannungsstoßimpulsen pro Halbwelle mit dünnen, gut wärmeableitenden, großflächigen Bimetallen ausgestattet ist, der Kondensator zur Begrenzung des Starter-Kurzschlußstromes auf weniger als 0,5 Amp. eine Kapazität von etwa 0,1 bis 5 μ¥ besitzt und der Widerstand zur Dämpfung unzulässig hoher Resonanzströme für etwa
2 bis 20 Ohm bei einer Belastbarkeit von etwa 0,1 bis 5 W bemessen ist.
2. Zünd- und Betriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Brückenstromkreis zum Schutz der Lampendrossel eine Feinsicherung für etwa 0,1 bis
3 Amp. angeordnet ist.
3. Zünd- und Betriebseinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator eine Kapazität von etwa 0,8 μΡ aufweist, die Bimetalle des Glimmschalters bei einer spezifischen thermischen Ausbiegung K von mindestens 0,05/0C, vorzugsweise von mehr als 0,15/0C mit Abmessungen von etwa 0,1 X 5 X 8 mm bei einer wirksamen Länge von etwa 4,5 bis 5 mm ausgestattet sind, der Widerstand für etwa 7 Ohm bei 1 W bemessen und die Feinsicherung für etwa 1,25 Amp. vorgesehen ist.
4. Zünd- und Betriebseinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte als W^-Kontakte von etwa 1,0 X 5 mm ausgebildet sind.
5. Zünd- und Betriebseinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung von Stoßspannungen über 2 kV die Bimetalle bei einer spezifischen thermischen Ausbiegung K von mindestens 0,05/° C, vorzugsweise von mehr als 0,15/0C, Abmessungen von etwa 0,1X2X8 mm bei einer wirksamen Länge von 4,5 bis 5 mm aufweisen, der Widerstand für etwa 7 Ohm bei 0,5 W bemessen und eine Feinsicherung für etwa 1,25 Amp. verwendet ist.
6. Zünd- und Betriebseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte als IF-Kontakte von etwa 0,8 X 3 mm ausgebildet sind.
7. Zünd- und Betriebseinrichtung nach Anspruch 1 und/oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung möglichst hoher Stoßspannungen von über 1,5 kV in möglichst schneller Folge eine die Wärme gut leitende Gasfüllung von etwa 22 Torr He+3°/oH2+O,2mC/lKr85 + Hg-Dampf gesättigt enthält.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zünd- und Betriebseinrichtung für eine elektrische gas- und/oder dampfgefüllte Hochdruck-Entladungslampe mit nicht vorgeheizten, festen Elektroden und einer die Lampe überbrückenden, Zündeinrichtungen enthaltenden Leitung und einer mit der Lampe in Reihe liegenden normalen Drosselspule, die zwischen dem Netz und der überbrückenden Leitung angeordnet ist.
Bei Niederdruck-Entladungslampen ist es bekannt,
ίο in der Brückenleitung zur Lampe einen Glimmzünder, einen Kondensator und einen Widerstand in Reihe anzuordnen (DT-PS 762 988, DT-PS 937 000 und DT-AS 1 180 456).
Hier kommt es auf eine ausreichende Vorheizung der Elektrodenwendeln an, um die Lampen bei niedrigen Zündspannungsspitzen sicher und schonend zu zünden; es genügt meist schon ein einziger Zündspannungsimpuls von weniger als 1 kV. Der Starter muß demnach für eine genügend lange Elektroden-
ao vorheizzeit sorgen. Dazu ist der Glimmzünder mit Bimetallelektroden ausgestattet, die eine möglichst lange Schließzeit besitzen. Der Kondensator und die Vorschaltdrosselspule sind annähernd auf Resonanz abgestimmt, was einen erhöhten Vorheizstrom be-
a5 wirkt.
Im Gegensatz dazu werden die Hochdruck-Entladungslampen mit nicht vorheizbaren Elektroden durch eine Folge von Stoßspannungsimpulsen gezündet, wobei Stoßspannungsspitzen von einigen kV benötigt werden. Die bisher bei den Niederdruck-Entladungslampen verwendeten Starter können bei den bezeichneten Hochdruck-Entladungslampen zu keiner befriedigenden Zündung führen. Die Glimmzünder müßten entsprechend den höheren Kurzschlußströmen mit stärkeren Bimetallelektroden ausgestattet sein. Derartige stärkere Bimetalle lassen sich jedoch mit dem durch die Gasfüllung bedingten Glimmstrom nicht genügend schnell bewegen, d. h. die Glimmzeiten bis zu den Kontaktschlüssen würden übermäßig lange dauern, bzw. es käme bei Unterspannung gar nicht zum Kontaktschluß. Es wurden nur in größeren Abständen Stoßimpulse erzeugt werden, die zur Zündung der Lampe nicht ausreichen.
Auch bei einer bekannten Zündeinrichtung für eine Hochdruck-Entladungslampe enthält die Starteranordnung unter anderem eine Reihenschaltung eines Glimmzünders, eines Kondensators und eines Widerstandes (DT-PS 1 639 133). Durch die Verwendung einer Spezialdrossel mit Anzapfung liegt allerdings auch der zweite Teil der Drosselspule im Parallelkreis der Lampe. Hier wird beim Schließen der Bimetallelektroden durch eine Aufwärtstransformation ein großer Startspannungsimpuls erzeugt, und falls die Lampe beim ersten Versuch nicht zündet, tritt eine Folge von willkürlichen Startimpulsen auf. Es liegt fast die gesamte Netzspannung am Starter an, so daß der Glimmzünder fast immer anspr;cht. Dadurch wird auch nach dem Starten der Lampe ein Abschalten des Glimmzünders erforderlich, was durch Thermoschalter mit Heizwicklung geschieht.
Ebenfalls hohe Startspannungsimpulse werden durch die Zündvorrichtungen der DT-OS 1 589 122 erzeugt, wo die Starteranordnung statt eines Glimmzünders einen Überspannungsableiter enthält. Die hohen Spannungsimpulse sind notwendig, um bei der relativ kleinen Impulsrate — die Spannungsimpulse werden pro Halbwelle der Wechselspannung abgegeben — eine sichere Zündung zu gewährleisten.
DE19671589286 1967-04-20 1967-04-20 ZUnd- und Betriebseinrichtung für eine Hochdruck-Entladungslampe Expired DE1589286C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP0041949 1967-04-20

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1589286A1 DE1589286A1 (de) 1970-03-05
DE1589286B2 DE1589286B2 (de) 1974-12-05
DE1589286C3 true DE1589286C3 (de) 1975-07-24

Family

ID=7378196

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671589286 Expired DE1589286C3 (de) 1967-04-20 1967-04-20 ZUnd- und Betriebseinrichtung für eine Hochdruck-Entladungslampe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1589286C3 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2517818A1 (de) * 1975-04-22 1976-11-04 Patra Patent Treuhand Zuend- und betriebseinrichtung fuer eine hochdruckentladungslampe
US4329621A (en) * 1980-12-15 1982-05-11 Gte Products Corporation Starter and discharge lamp starting circuit
US4355265A (en) * 1980-12-15 1982-10-19 Gte Products Corporation Discharge lamp starting and operating circuit

Also Published As

Publication number Publication date
DE1589286A1 (de) 1970-03-05
DE1589286B2 (de) 1974-12-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2654715C2 (de) Hochdruckentladungslampe
DE2718642C2 (de) Elektrode für eine Hochdruck-Metallhalogenidlampe
EP0802561A1 (de) Halogenlampe
DE2717853A1 (de) Metalldampfentladungslampe
DE2749861C3 (de) Schaltungsanordnung zum Zünden und zum Betrieb einer mit einem Außenkolben versehenen Hochdruck-Halogen-Metalldampflampe
DE69007314T2 (de) Schaltanordnung.
DE2935207C2 (de) Hochdruck-Metalldampfentladungslampe
DE2744500A1 (de) Induktives vorschaltgeraet fuer eine entladungslampe
DE2517818A1 (de) Zuend- und betriebseinrichtung fuer eine hochdruckentladungslampe
DE3885822T2 (de) Metalldampfentladungslampe.
DE1589286C3 (de) ZUnd- und Betriebseinrichtung für eine Hochdruck-Entladungslampe
DE3015451A1 (de) Metalldampfentladungslampe
DE2718166A1 (de) Elektrische anordnung mit einem als entladungsrohr ausgefuehrten schalter
DE3536385C2 (de)
DE69303070T2 (de) Hochdruckentladungslampe
DE69314509T2 (de) Hochdruckentladungslampe
DE3438002A1 (de) Schaltungsanordnung zum zuenden und betrieb von gasentladungslampen
DE2452417C3 (de) Sicherungsstarter für Niederspannungs-Entladungslampen
CH222067A (de) Einrichtung mit mindestens einer elektrischen Entladungsröhre.
DE2032446A1 (de) Schaltungsanordnung für eine wechselstromgespeiste Gasentladungslampe mit vorheizbaren Elektroden
DE1639089C3 (de) Zünd- und Betriebseinrichtung für eine Hochdruck-Entladungslampe
DE564235C (de) Elektrische Leuchtroehre mit gluehenden Hauptelektroden
DE552060C (de) Einrichtung zum Zuenden von elektrischen Leuchtroehren
DE2438324C3 (de) Zündeinrichtung für Kaltstartleuchtstofflampe
DE940542C (de) Selbstzuendende, vorzugsweise mit Leuchtstoffen versehene, mit aktivierten, durch die Entladung geheizten Elektroden ausgeruestete Gas- und Dampfentladungsroehre fuer Betrieb, insbesondere mit Netzspannung

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee