DE1589286C3 - ZUnd- und Betriebseinrichtung für eine Hochdruck-Entladungslampe - Google Patents
ZUnd- und Betriebseinrichtung für eine Hochdruck-EntladungslampeInfo
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/02—Details
- H05B41/04—Starting switches
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- Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)
- Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)
Description
3 4
Demgegenüber liegt der Erfindung die Erkenntnis und Sicherung. Anderenfalls würde der Kondensator
zugrunde, daß eine hohe Stoßspannungsimpulsrate zerstört werden oder mehr als die doppelten Abmesmit
etwas geringeren Spannungsspitzen von etwa 2 kV sungen aufweisen müssen, um die hohen Resonanzfür
eine zuverlässige Zündung der Hochdruck-Entla- ströme aufnehmen zu können. Die Reihenschaltung
dungslampen günstiger ist, als die bei den bekannten S eines entsprechend bemessenen Dämpfungswiderstan-Zündeinrichtungen
für Hochdruck-Entladungslampen des ermöglicht nun die Verwendung von schwächeren
üblichen hohen Spannungsimpulse, die mit einer klei- Sicherungen, die zweckmäßig als träge Feinsicherunneren
Impulsrate abgegeben werden. Demnach muß gen für 0,1 bis 3 Ampere ausgebildet sind. Statt der
der Starter möglichst schnell arbeiten. Reihenschaltung eines Widerstandes und einer Siche-
Erfindungsgemäß ist die Zünd- und Betnebsein- io rung kann natürlich auch ein Widerstand mit Sicherichtung
für eine elektrische gas- und/oder dampf- rungswirkung verwendet werden. Der Starter arbeitet
gefüllte Hochdruck-Entladungslampe mit nicht vor- übrigens auch ohne Verwendung von zusätzlichen
geheizten, festen Elektroden und einer die Lampe kapazitiven oder induktiven Vorschaltgeräten und Heüberbrückenden
Zündeinrichtungen enthaltenden fert dann je nach Induktivität des Leitungsnetzes
Leitung und einer mit der Lampe in Reihe liegenden 15 Zündspannungsimpulse, die mindestens 20 %>
über Drosselspule, die zwischen dem Netz und der über- der angelegten Netzspannung liegen. Ein Beispiel
brückenden Leitung angeordnet ist, gekennzeichnet hierfür ist die Zündanordnung für eine Mischlichtdurch
die Kombination, daß diese Brückenleitung in lampe.
Reihenschaltung einen Glimmzünder, einen Konden- Eine vorteilhafte Ausführung einer Zünd- und Be-
sator und einen Widerstand aufweist und der Glimm- 20 triebseinrichtung gemäß der Erfindung zur Erzielung
zünder zur Erzielung einer hohen Anzahl von mehr von Stoßspannungen unter etwa 2 kV ergibt sich bei
als zehn Spannungsstoßimpulsen pro Halbwelle mit einer Bemessung, bei der der Kondensator eine Ka-
dünnen, gut wärmeableitenden, großflächigen Birne- pazität von etwa 0,8 μΡ aufweist, die Bimetalle des
tallen ausgestattet ist, der Kondensator zur Begren- Glimmschalters bei einer spezifischen thermischen
zung des Starter-Kurzschlußstromes auf weniger als 25 Ausbiegung it von mindestens 0,05/0C, zweckmäßig
0,5 Ampere (etwa 0,01 bis 0,5 Ampere) eine Kapazi- von mehr als 0,15/0C mit Abmessungen von etwa
tat von etwa 0,1 bis 5 μΡ besitzt und der Widerstand 0,1 X 5 χ 8 mm bei einer wirksamen Länge von etwa
zur Dämpfung unzulässig hoher Resonanzströme für 4,5 bis 5 mm ausgestattet sind, der Widerstand für
etwa 2 bis 20 Ohm bei einer Belastbarkeit von etwa etwa 7 Ohm bei 1 W bemessen und die Feinsicherung
0,1 bis 5 W bemessen ist. 30 für etwa 1,25 Ampere vorgesehen ist. Die Kontakte
Durch die Reihenschaltung eines Kondensators in sind hierbei zweckmäßig als W-Kontakte von etwa
der angegebenen Größenordnung wird der dem Zün- 1,0 χ 5 mm ausgebildet, z. B. Wolframkontakte in
der zur Verfügung stehende Strom so weit begrenzt, Stabform.
daß ein Glimmzünder mit dünnen Bimetallen verwen- Der obige Kennwert K bezeichnet die Ausbie-
det werden kann, der eine kurze Glimmdauer bedingt. 35 gung (d) eines geraden, einseitig eingespannten Strei-
Die Bimetalle weisen außerdem große Oberflächen fens von 100 mm freier Länge (/) und 1 mm Dicke (s)
auf, die die erzeugte Wärme gut ableiten. Infolge der für 1°C Temperaturdifferenz (JT) und ergibt sich
dadurch auftretenden geringen Stromwärme und der aus der Beziehung
zugleich schnellen Auslenkung der Bimetalle wird
zugleich schnellen Auslenkung der Bimetalle wird
eine hohe Anzahl von Spannungsstoßimpulsen gelie- 40 g_ " 's . ^q*.
fert. Die Spannungsimpulse, die periodisch auftreten, A T ■ /2
werden beim Öffnen der Glimmzünderelektroden
werden beim Öffnen der Glimmzünderelektroden
durch eine Induktion in der Drosselspule erzeugt. Zur Erzielung von Stoßspannungen über 2 kV er-Diese
wirkt gleichzeitig als Sperrdrossel und verhin- gibt sich ein günstiges Zündverhalten der Lampe,
dert, daß Impulse ins Netz laufen. Um die Neigung 45 wenn die Bimetalle bei der wie vorstehend angegebezu
Verschweißungen zu vermeiden, die eine Verringe- nen, spezifischen thermischen Ausbiegung Abmessunning
der Zahl der Stoßimpulse zur Folge hätten, sind gen von etwa 0,1 χ 2 X 8 mm bei einer wirksamen
die Bimetalle mit relativ starken Wolfram-Kontakten Länge von 4,5 bis 5 mm aufweisen, der Widerstand
versehen. Die schnell sich schließenden und wieder für etwa 7 Ohm bei 0,5 W bemessen und eine Feinöffnenden
Glimmzünder-Kontakte arbeiten ver- 50 sicherung für etwa 1,25 Ampere verwendet ist. Die
gleichsweise wie ein schnellschaltender Zerhacker, hier ebenfalls vorgesehenen ^-Kontakte besitzen
bis die günstigsten Voraussetzungen für einen aus- zweckmäßig die Abmessungen von 0,8 X 3 mm.
reichend hohen Spannungsstoß zufällig zusammen- Zur Erzielung hoher Stoßspannungen von über treffen, was bei der hohen Anzahl der Spannungs- 1,5 kV in möglichst schneller Folge ist eine Gasfülstoßimpulse schnell und zuverlässig eintritt. Das Ab- 55 lung mit guter Wärmeleitfähigkeit zu wählen. Als schalten des Glimmzünders erfolgt völlig selbsttätig, günstig hat sich eine Gasfüllung des Glimmzünders da nach dem Zünden der Lampe die am Glimm- mit etwa 22 Torr He 4- 3 °/o H2 + 0,2 mC/1 Kr 85 + zünder anliegende Spannung unter dessen Zündspan- Hg-Dampf gesättigt erwiesen. Gute Zündeigenschafnung liegt. ten der Zünd- und Betriebseinrichtung gemäß der
reichend hohen Spannungsstoß zufällig zusammen- Zur Erzielung hoher Stoßspannungen von über treffen, was bei der hohen Anzahl der Spannungs- 1,5 kV in möglichst schneller Folge ist eine Gasfülstoßimpulse schnell und zuverlässig eintritt. Das Ab- 55 lung mit guter Wärmeleitfähigkeit zu wählen. Als schalten des Glimmzünders erfolgt völlig selbsttätig, günstig hat sich eine Gasfüllung des Glimmzünders da nach dem Zünden der Lampe die am Glimm- mit etwa 22 Torr He 4- 3 °/o H2 + 0,2 mC/1 Kr 85 + zünder anliegende Spannung unter dessen Zündspan- Hg-Dampf gesättigt erwiesen. Gute Zündeigenschafnung liegt. ten der Zünd- und Betriebseinrichtung gemäß der
Unzulässig hohe Resonanzströme können bei un- 6° Erfindung haben sich bei Temperaturen bis —40°
günstigem Zündverhalten von Hochdruck-Entla- ergeben. Die Impulszahl und die Impulsspannungen
dungslampen auftreten. Der Widerstand in Reihen- gewährleisten bei Netzspannungen von 220 V ± 10%
anordnung mit dem Glimmzünder und dem Konden- einwandfreie Zündungen der Hochdruck-Entladungs-
sator unterdrückt die insbesondere bei schlecht lampen.
zündenden Lampen während des Zündvorganges 05 in der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele einer
mehrere Perioden lang auftretenden hochfrequenten Zünd- und Betriebseinrichtung für eine elektrische
Kippschwingungen und die damit verbundene hohe gas- und/oder dampfgefüllte Hochdruck-Entladungs-
Strombelastung von Lampe, Zünder, Kondensator lampe gemäß der Erfindung veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt die Anordnung der Zündeinrichtung in einer Schaltung einer Hochdruck-Entladungslampe
mit vorgeschalteter Drossel;
F i g. 2 stellt die gleiche Zündanordnung in einer Schaltung einer Hochdruck-Entladungslampe mit in
Reihe angeordneter Glühwendel, jedoch ohne vorgeschaltete Drossel dar;
F i g. 3 ist die Ansicht eines in der Einrichtung benutzten Glimmzünders;
F i g. 4 ist eine Seitenansicht eines Glimmzünders nach Fi g. 3, teilweise im Schnitt.
In F i g. 1 und 2 ist die in einem gemeinsamen Gehäuse 1 untergebrachte Reihenanordnung eines
Glimmzünders 2, eines Kondensators 3, eines Widerstandes 4 und einer Sicherung 5 in einer die Hochdruck-Entladungslampe
überbrückenden Leitung 7 dargestellt. Der Lampe 6 ist in F i g. 1 eine Drossel 8
und in Fig. 2 eine Glühwendel 9 vorgeschaltet. Um Spannungsstöße von mehr als 1,5 kV zu erzielen,
beträgt die Drosselinduktivität bei einer Kondensator- *o
kapazität von 0,8 μΡ ζ. B. etwa 0,15 Hy. Der in
F i g. 3 und 4 dargestellte Glimmzünder 2 weist die Wärme gut ableitende großflächige, dünne Bimetalle
10 auf, an deren freien Enden Wolfram-Kontakte 11 im Winkel von beispielsweise 45° zueinander angeordnet
sind, um ein Verschweißen der Kontaktflächen zu vermeiden.
Infolge des schnellen Schließens und öffnens der Glimmzünderkontakte erfolgt eine zuverlässige Zündung
der Lampe trotz geringerer Stoßspannung als derjenigen bisher bekannter Zündeinrichtungen für
Hochdrucklampen. Die Zündzeit ist bei Raumtemperatur etwa ein Drittel kürzer als bei dem bisher verwendeten,
innerhalb eines Außenkolbens angeordneten, thermischen Schalter. Da der Starter außerhalb
des Außenkolbens der Lampe angeordnet ist und folglich schneller abkühlt, verkürzt sich die Wiederzündzeit
der Lampe etwa um die Hälfte. Die Drossel kann kleiner bemessen werden, da sie wegen der Verwendung
eines Sicherungswiderstandes bzw. einer Sicherung im Starter nicht kurzschlußfest zu sein
braucht. Die neuen Starter haben gute Zündeigenschaften bis etwa -4O0C und sind jeweils für größere
Typenreihen von Hochdruck-Halogen-Entladungslampen
und Natrium-Entladungslampen verwendbar.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Zünd- und Betriebseinrichtung für eine elektrische
gas- und/oder dampfgefüllte Hochdruck-Entladungslampe mit nicht vorgeheizten, festen
Elektroden und einer die Lampe überbrückenden, Zündeinrichtungen enthaltenden Leitung
und einer mit der Lampe in Reihe liegenden normalen Drosselspule, die zwischen dem Netz und
der überbrückenden Leitung angeordnet ist, g e kennzeichnetdurch die Kombination, daß
diese Brückenleitung in Reihenschaltung einen Glimmzünder, einen Kondensator und einen Widerstand
aufweist und der Glimmzünder zur Erzielung einer hohen Anzahl von mehr als zehn Spannungsstoßimpulsen pro Halbwelle mit
dünnen, gut wärmeableitenden, großflächigen Bimetallen ausgestattet ist, der Kondensator zur Begrenzung
des Starter-Kurzschlußstromes auf weniger als 0,5 Amp. eine Kapazität von etwa 0,1
bis 5 μ¥ besitzt und der Widerstand zur Dämpfung
unzulässig hoher Resonanzströme für etwa
2 bis 20 Ohm bei einer Belastbarkeit von etwa 0,1 bis 5 W bemessen ist.
2. Zünd- und Betriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem
Brückenstromkreis zum Schutz der Lampendrossel eine Feinsicherung für etwa 0,1 bis
3 Amp. angeordnet ist.
3. Zünd- und Betriebseinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kondensator eine Kapazität von etwa 0,8 μΡ
aufweist, die Bimetalle des Glimmschalters bei einer spezifischen thermischen Ausbiegung K
von mindestens 0,05/0C, vorzugsweise von mehr als 0,15/0C mit Abmessungen von etwa
0,1 X 5 X 8 mm bei einer wirksamen Länge von etwa 4,5 bis 5 mm ausgestattet sind, der Widerstand
für etwa 7 Ohm bei 1 W bemessen und die Feinsicherung für etwa 1,25 Amp. vorgesehen ist.
4. Zünd- und Betriebseinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kontakte als W^-Kontakte von etwa 1,0 X 5 mm ausgebildet sind.
5. Zünd- und Betriebseinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Erzielung von Stoßspannungen über 2 kV die Bimetalle bei einer spezifischen thermischen Ausbiegung
K von mindestens 0,05/° C, vorzugsweise von mehr als 0,15/0C, Abmessungen von etwa
0,1X2X8 mm bei einer wirksamen Länge von
4,5 bis 5 mm aufweisen, der Widerstand für etwa 7 Ohm bei 0,5 W bemessen und eine Feinsicherung
für etwa 1,25 Amp. verwendet ist.
6. Zünd- und Betriebseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte
als IF-Kontakte von etwa 0,8 X 3 mm ausgebildet sind.
7. Zünd- und Betriebseinrichtung nach Anspruch 1 und/oder folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erzielung möglichst hoher Stoßspannungen von über 1,5 kV in möglichst schneller
Folge eine die Wärme gut leitende Gasfüllung von etwa 22 Torr He+3°/oH2+O,2mC/lKr85
+ Hg-Dampf gesättigt enthält.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zünd- und Betriebseinrichtung für eine elektrische gas- und/oder
dampfgefüllte Hochdruck-Entladungslampe mit nicht vorgeheizten, festen Elektroden und einer die Lampe
überbrückenden, Zündeinrichtungen enthaltenden Leitung und einer mit der Lampe in Reihe liegenden
normalen Drosselspule, die zwischen dem Netz und der überbrückenden Leitung angeordnet ist.
Bei Niederdruck-Entladungslampen ist es bekannt,
ίο in der Brückenleitung zur Lampe einen Glimmzünder,
einen Kondensator und einen Widerstand in Reihe anzuordnen (DT-PS 762 988, DT-PS 937 000
und DT-AS 1 180 456).
Hier kommt es auf eine ausreichende Vorheizung der Elektrodenwendeln an, um die Lampen bei
niedrigen Zündspannungsspitzen sicher und schonend zu zünden; es genügt meist schon ein einziger Zündspannungsimpuls
von weniger als 1 kV. Der Starter muß demnach für eine genügend lange Elektroden-
ao vorheizzeit sorgen. Dazu ist der Glimmzünder mit Bimetallelektroden ausgestattet, die eine möglichst
lange Schließzeit besitzen. Der Kondensator und die Vorschaltdrosselspule sind annähernd auf Resonanz
abgestimmt, was einen erhöhten Vorheizstrom be-
a5 wirkt.
Im Gegensatz dazu werden die Hochdruck-Entladungslampen
mit nicht vorheizbaren Elektroden durch eine Folge von Stoßspannungsimpulsen gezündet,
wobei Stoßspannungsspitzen von einigen kV benötigt werden. Die bisher bei den Niederdruck-Entladungslampen
verwendeten Starter können bei den bezeichneten Hochdruck-Entladungslampen zu keiner
befriedigenden Zündung führen. Die Glimmzünder müßten entsprechend den höheren Kurzschlußströmen
mit stärkeren Bimetallelektroden ausgestattet sein. Derartige stärkere Bimetalle lassen sich jedoch
mit dem durch die Gasfüllung bedingten Glimmstrom nicht genügend schnell bewegen, d. h. die Glimmzeiten
bis zu den Kontaktschlüssen würden übermäßig lange dauern, bzw. es käme bei Unterspannung gar
nicht zum Kontaktschluß. Es wurden nur in größeren Abständen Stoßimpulse erzeugt werden, die zur Zündung
der Lampe nicht ausreichen.
Auch bei einer bekannten Zündeinrichtung für eine Hochdruck-Entladungslampe enthält die Starteranordnung
unter anderem eine Reihenschaltung eines Glimmzünders, eines Kondensators und eines Widerstandes
(DT-PS 1 639 133). Durch die Verwendung einer Spezialdrossel mit Anzapfung liegt allerdings
auch der zweite Teil der Drosselspule im Parallelkreis der Lampe. Hier wird beim Schließen der Bimetallelektroden
durch eine Aufwärtstransformation ein großer Startspannungsimpuls erzeugt, und falls die
Lampe beim ersten Versuch nicht zündet, tritt eine Folge von willkürlichen Startimpulsen auf. Es liegt
fast die gesamte Netzspannung am Starter an, so daß der Glimmzünder fast immer anspr;cht. Dadurch
wird auch nach dem Starten der Lampe ein Abschalten des Glimmzünders erforderlich, was durch Thermoschalter
mit Heizwicklung geschieht.
Ebenfalls hohe Startspannungsimpulse werden durch die Zündvorrichtungen der DT-OS 1 589 122
erzeugt, wo die Starteranordnung statt eines Glimmzünders einen Überspannungsableiter enthält. Die
hohen Spannungsimpulse sind notwendig, um bei der relativ kleinen Impulsrate — die Spannungsimpulse
werden pro Halbwelle der Wechselspannung abgegeben — eine sichere Zündung zu gewährleisten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP0041949 | 1967-04-20 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1589286A1 DE1589286A1 (de) | 1970-03-05 |
| DE1589286B2 DE1589286B2 (de) | 1974-12-05 |
| DE1589286C3 true DE1589286C3 (de) | 1975-07-24 |
Family
ID=7378196
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671589286 Expired DE1589286C3 (de) | 1967-04-20 | 1967-04-20 | ZUnd- und Betriebseinrichtung für eine Hochdruck-Entladungslampe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1589286C3 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2517818A1 (de) * | 1975-04-22 | 1976-11-04 | Patra Patent Treuhand | Zuend- und betriebseinrichtung fuer eine hochdruckentladungslampe |
| US4329621A (en) * | 1980-12-15 | 1982-05-11 | Gte Products Corporation | Starter and discharge lamp starting circuit |
| US4355265A (en) * | 1980-12-15 | 1982-10-19 | Gte Products Corporation | Discharge lamp starting and operating circuit |
-
1967
- 1967-04-20 DE DE19671589286 patent/DE1589286C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1589286A1 (de) | 1970-03-05 |
| DE1589286B2 (de) | 1974-12-05 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |