DE1586331C - Schrumpfmaschine für eine Anlage zum Verpacken von Zeitungsstapeln - Google Patents
Schrumpfmaschine für eine Anlage zum Verpacken von ZeitungsstapelnInfo
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Description
§§ 331
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schrumpf- Nachteile der bekannten Vorrichtungen zu vermeiden
maschine für eine Anlage zum Verpacken von Zei- · und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art
.tungsstapeln in bei Erhitzung'schrumpfende Kunst- so zu gestalten, daß eine gleichmäßige Belastung der
stoffolie, in der die in Kunststoffolie eingehüllten Stapel erfolgt, wobei die Gefahr der Ausübung hori-Stapel
auf einem Fördermittel eine Heizstation, in 5 zontaler Kräfte auf die Stapeloberseite beseitigt ist.
der die Kunststoffolie auf eine für die Schrumpfung Dabei sollen gleichezitig verschieden hohe Zeitungsausreichende
Temperatur erhitzt wird, und gegebe- stapel transportiert werden können,
nenfalls eine Kühlstation zur Wiederabkühlung der Deshalb wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß
nenfalls eine Kühlstation zur Wiederabkühlung der Deshalb wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß
Kunststoffolie durchlaufen, wobei Einrichtungen zur die Einrichtungen zur oberseitigen Belastung der Staoberseitigen
Belastung der Stapel während ihres io pel aus flach auf der Stapeloberseite aufliegenden
Druchlaufs durch die Heizstätion und gegebenenfalls Gewichten bestehen und daß eine Fördervorrichtung
die Kühlstation vorhanden sind. · zur Rückführung der Gewichte von einer Aufnahme-
Die oberseitige Belastung sorgt dafür, daß das zu station, welche die Packungen nach dem Abkühlen
verpackende Paket seine gewünschte Gestalt behält, der Folie durchlaufen, zu einer der Heizstation vorobwohl
die von der schrumpfenden Kunststoffolie 15 geschalteten Auflegestation vorgesehen ist.
ausgeübten Kräfte das Paket von allen Seiten" zu- " Eine derart ausgebaute Vorrichtung ist für die sammenzudriicken trachten. · " gleichzeitige Beschickung unterschiedlich hoher Zei-
ausgeübten Kräfte das Paket von allen Seiten" zu- " Eine derart ausgebaute Vorrichtung ist für die sammenzudriicken trachten. · " gleichzeitige Beschickung unterschiedlich hoher Zei-
Bei einer nach dem deutschen Gebrauchsmuster tungsstapel geeignet. Die Gefahr der Ausübung hori-1964157
bekannten Vorrichtung dieser Art be- zontaler Kräfte auf die Stapeloberseite ist vollständig
stehen die Einrichtungen zur oberseitigen BeIa- ao ausgeschaltet, da die Gewichte lediglich Kräfte in
stung der Stapel aus keilriemenförmigen Andrück- vertikaler Richtung ausüben.
bändern, deren dem Förderband zugewendetes Trum Die Gewichte,pressen die. von Natur aus lockeren
mit derselben Geschwindigkeit wie das Förderband Zeitungsstapel und insbesondere deren Ränder so
angetrieben wird. Ein absoluter Gleichlauf läßt sich lange dicht zusammen, bis die erhitzte und
jedoch in der Praxis nicht völlig erreichen. Geringe 95 geschrumpfte Folie sich abgekühlt und damit so weit
Geschwindigkeitsschwankungen zwischen den An- gefestigt hat, daß die dem Stapel innewohnenden,
drückbändera und dem Förderband, welche sich bei auseinanderstrebenden Kräfte von der Folie aufvertretbarem
Aufwand nicht vermeiden lassen, füh- genommen werden können.
ren dazu, daß die empfindlichen Stapel infolge der Vorzugsweise sind die Gewichte wenigstens auf
unvermeidbaren Walkwirkung zwischen den An- 30 der dem Stapel zugewendeten Seite gitterförmig ausdrückbändern
und dem Förderband verrutschen. gebildet. Sie sind infolgedessen durchlässig für die
Nach der deutschen Patentschrift 1 045 891 ist es heiße Luft und behindern nicht die Schrumpfung der
bekannt, Pakete während ihrer Verfestigung mit Ge- auf der Oberseite des Stapels , befindlichen Folien,
wichten zu belasten. Bei diesen Gewichten handelt Es ist vorteilhaft, die Gewichte mit verstellbaren Gites
sich jedoch um eine Kette aus einer Vielzahl, je 35 teröffnungen zu versehen. Erfindungsgemäß können
ein Belastungsgewicht darstellender, fest miteinander weiterhin Einrichtungen zum automatischen Aufleverbundener
Kettenglieder, die sich schlaff auf .die gen und Abnehmen der Gewichte vorgesehen sein,
die Vorrichtung durchlaufenden Pakete auflegen. die dann zweckmäßigerweise mit der zur Rückfüh-Eine
solche Vorrichtung ist für Zeitungsstapel nicht rung dienenden Fördereinrichtung betriebsmäßig
verwendbar, da sich beim Einlauf eines Stapels in 40 gekoppelt sind.
die Vorrichtung die schwere Kette zunächst auf die Die Gewichte haben vorzugsweise etwa. ebenso
einlaufende Kante des Stapels legen würde. Dabei große Abmessungen wie die größte der zu behanwird
bei fortschreitender Bewegung des Stapels von delnden Stapeloberfläche. Sie können, brauchen aber
der Kette eine nicht nur nach unten, sondern auch nicht auf der ganzen Oberfläche eines Stapels anzuentgegen
der Förderrichtung gerichtete Kraft auf 45 liegen. Wichtig ist insbesondere der Druck auf die
diese Kante ausgeübt. Infolgedessen würde das Ober- nach oben stehenden Ränder der Stapel. Selbstverteil
des Stapels nach hinten weggeschoben. Schon ständlich sollen die Gewichte nicht schwerer sein,
beim Einlauf der Stapel in die Vorrichtung würden als es nach der «Natur der zu behandelnden Stapel
diese auseinanderfallen. Ferner könnten mit einer erforderlich ist. Die Größe des Gewichts kann versolchen
Vorrichtung keine Stapel mit unterschiedli- 50 änderlich sein.
chen Höhen transportiert werden. Stände nämlich Vorteilhaft sind die Gewichte mit einer oder meh-
ein Stapel zwischen einem wesentlich niedrigeren und reren Tragrollen versehen, die auf schienenförmigen
einem gleich hohen oder sogar höheren" Stapel, so Teilen der Fördervorrichtungen laufen,
würden die zwischen den Stapeln durchhängenden Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung
würden die zwischen den Stapeln durchhängenden Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung
Kettenlängen unterschiedliche Horizontalkräfte auf 55 können die Gewichte auf der Unterseite mit einer
die verschieden hohen Stapel ausüben, die beim in Matrize zur Kennzeichnung der einzelnen Stapel ver-
der Mitte befindlichen Stapel sich auf beide Seiten sehen oder verbindbar sein. So kann beispielsweise
in derselben Richtung addieren und also insgesamt in die Rückführungs-Fördereinrichtung für die Geeine
schädliche Horizontalkraft ergeben würden, die wichte eine Station eingeschaltet sein, in der die
zum Verrutschen des Stapels führen müßte. 60 Gewichte mit individuell für die jeweils zu veipak-
Schließlich haben von oben drückende band- oder kenden Stapel bestimmten Matrizen versehen werkettenförmige
Belastungsbänder den Nachteil, daß den. Diese Matrizen werden, sofern es sich um Drucksie
selbst beim Durchlauf durch eine eventuell nach- matrizen handelt, in dieser Station auch eingefärbt,
geschaltete Kühlstation nicht ausreichend abgekühlt So können die Stapel ohne zusätzlichen weiteren
werden. Infolge der ständig zunehmenden Erwär- 65 Arbeitsgang mit Adressenangabe, der Angabe eines
mung besteht die Gefahr des Anklebens an der Ver- Bestimmungsortes oder einer Codenummer versehen
packungsfolie. werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Damit die Vorrichtung ohne weiteres auch für
unterschiedliche und wechselnde Stapelhöhen verwendbar ist, kann vorgesehen-sein, daß die Auflege-
und Abnahmeeinrichtungen für die Gewichte selbsttätig unter dem Einfluß von die Stapelhöhe feststellenden
Fühlern höhenverstellbar sind. Derart erfolgt eine selbsttätige Anpassung an die jeweilige Stapelhöhe.
Es ist nämlich erwünscht, daß die Gewichte ohne eine erhebliche Fallstrecke sanft auf die Stapeloberfläche
aufgesetzt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf die Zeichnung
erläutert, die schematisch eine Vorrichtung zum Verpacken von Zeitungsstapeln darstellt. Darin zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung und
Fig. 3 und 4 eine Draufsicht und einen Längsschnitt eines Gewichts.
In einer Banderoliermaschine 1 werden die Zeitungsstapel
2 mit der Kunststoffolie in der Art einer Banderole mehr oder weniger locker umhüllt. Von
dort durchlaufen sie auf einem Förderband 3 eine Station 4, in der sie absatzweise stillstehen und in
der ihnen von einer Auflegeeinrichtung 5 ein Gittergewicht? aufgelegt wird, nachdem die vertikalen
Stapelseiten durch platten- oder rechenförmige Einrichtungen 8 und 9 korrigiert wurden. Die Einrichtungen
8 und 9 schlagen von unten oder von der Seite her gegen die Stapelseitenflächen und richten
auf diese Weise die Pakete aus. Danach entfernen sie sich wieder aus dem Förderweg. Der Antrieb
wird beispielsweise durch in den Zeichnungen angedeutete Kolben-Zylinder-Vorrichtungen bewirkt.
Die Stapel gelangen dann auf das Förderband 10 der Heizstation 11. Während des Schrumpfvorgangs der
Heizstation und in der folgenden Kühlstation 12, welche auch ohne besondere Kühleinrichtungen lediglich
als Abkühlstrecke ausgebildet werden kann, bleiben die Gittergewichte auf den Stapeln.
Schließlich folgt eine Station 13, in der die Gittergewichte durch eine Abnahmeeinrichtung 14 von den
Stapeln wieder abgehoben werden. Die Gewichte gelangen dann auf eine Förderbahn 15, die sie zur
Zuführungs- und Auflegestation 4 zurückführt und die aus Zwillingsschienen für die Rollen 16 an den
Gewichten besteht.
Ein in der Abnahmestation 14 befindliches Endstück 17 der Bahn und ein in der Auflegestation 4
befindliches Endstück 18 sind jeweils vertikal und gegebenenfalls auch horizontal verschiebbar. Diese
Endstücke können durch Kolbenantriebe 19 bzw. 20 unter die Rollen 16 des durch den Anheberechen
14 gehobenen Gewichts geschoben und dann an der Bahn 15 angesetzt bzw. unter den Rollen des
von dem Ablegerechen 5 in Station 4 gehaltenen Gewichts herausgezogen werden.
In den F i g. 3 und 4 ist eine besonders vorteilhafte Gestaltung geeigneter Gewichte beschrieben.
Die den Druck auf die Stapel ausübende Fläche besteht aus zwei parallel zueinander verschiebbaren
Lochblechen 21 und 22, wodurch erreicht wird, daß der Heißluftdurchlaß von oben reduziert werden
kann, falls sich ein Ankleben der Gewichte an die Kunststoffschrumpffolie zeigen sollte. Die Einstellung
dieser Schiebegitter ist in ihrem Minimalbereich noch eben ausreichend, eine leichte Schrumpfung der Folie
zu erreichen, d. h., sie können nicht so gegeneinander versetzt werden, daß eine luftundurchlässige
und damit wärmeabschirmende Platte entsteht.
Claims (9)
1. Schrumpfmaschine für eine Anlage zum Verpacken von Zeitungsstapeln in bei Erhitzung
schrumpfende Kunststoffolie, in der die in Kunststoffolie eingehüllten Stapel auf einem Fördermittel
eine Heizstation, in der die Kunststoffolie auf eine für die Schrumpfung ausreichende Temperatur
erhitzt wird, und gegebenenfalls eine Kühlstation zur Wiederabkühlung der Kunststofffolie
durchlaufen, wobei Einrichtungen zur oberseitigen Belastung der Stapel während ihres
Durchlaufs durch die Heizstation und gegebenenfalls die Kühlstation vorhanden sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zur oberseitigen Belastung der Stapel (2) aus flach
auf der Stapeloberseite aufliegenden Gewichten (7) bestehen und daß eine Fördervorrichtung (15)
zur Rückführung der Gewichte (7) von einer Abnahmestation (13), welche die Packungen nach
dem Abkühlen der Folie durchlaufen, zu einer der Heizstation (11) vorgeschalteten Auflegestation
(4) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichte wenigstens auf
der dem Stapel zugewendeten Seite gitterförmig sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen (5 bzw.
14) zum automatischen Auflegen und Abnehmen der Gewichte vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichte
etwa ebenso große Oberflächenabmessungen haben wie die größte zu behandelnde Stapeloberfläche.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichte
mit einer oder mehreren Tragrollen (16) versehen sind, die auf schienenförmigen Teilen der
Fördervorrichtung (15) laufen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichte
auf der Unterseite mit einer Matrize zur Kennzeichnung der einzelnen Stapel versehen sind oder
verbindbar sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflege-
und Abnahmeeinrichtungen für die Gewichte selbsttätig unter dem Einfluß von die Stapelhöhe
feststellenden Fühlern höhenverstellbar sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichte
mit verstellbaren Gitteröffnungen versehen sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der
Gewichte veränderbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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