DE1584C - Neuerungen an Röhrendampfkesseln - Google Patents

Neuerungen an Röhrendampfkesseln

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DE1584C
DE1584C DE000000001584DA DE1584DA DE1584C DE 1584 C DE1584 C DE 1584C DE 000000001584D A DE000000001584D A DE 000000001584DA DE 1584D A DE1584D A DE 1584DA DE 1584 C DE1584 C DE 1584C
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steam boilers
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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Neuerungen in der Construction von Dampfkesseln, um die Leistungsfähigkeit derselben auf ein Maximum zu bringen und ihr Volumen und Gewicht auf ein Minimum zu reduciren. Bis heute hat man vergeblich versucht, die mit der Anwendung von Rohren, welche das zu verdampfende Wasser enthalten, verbundenen Uebelstände zu beseitigen und glaubte man bei der Unmöglichkeit, dem Fortreifsen des Wassers abzuhelfen, um den bei der Ausführung erwachsenden Schwierigkeiten zu begegnen, auf kleine Siederohre zurückkommen zu müssen, welche übereinander angebracht oder spiralförmig arrangirt sind.
In dem neuen System ist vorgeschlagen, Rohre von jedem Durchmesser, selbst dem geringsten von 2 bis 3 mm, anzuwenden.
Fig. ι der Zeichnung stellt einen Aufrifs des einfachsten Falles dieses Dampferzeugers, Fig. 2 eine Ansicht, vom Ende aus gesehen, dar. Dieselben Buchstaben bezeichnen in beiden Figuren entsprechende Theile, und zwar ist α ein cylindrischer Behälter, welcher das Wasser der Speisepumpe aufnimmt und dessen Querschnitt mindestens der Summe der Querschnitte aller Verdampfungsrohre b gleichkommt. Letztere werden in der ganzen Länge des Speisecylinders a sehr nahe aneinander angebracht und steigen in regelmäfsigen oder verlängerten Spiralen oder in beliebig aufsteigender Curve in die Höhe, um sich 'in derselben Weise mit ihrem oberen Ende an den zweiten Behälter c anzuschliefsen, wie an den unteren Behälter a. Der Behälter c kann cylindrische, elliptische oder linsenförmige Gestalt haben und mufs mindestens so lang, wie der untere Cylinder α sein und auch bei den kleinsten Apparaten einen Durchmesser von mindestens 10 cm haben, d d sind zwei weite Rohre , wovon jede im Querschnitt mindestens die halbe Summe der Querschnitte aller kleinen Rohre b hat. Diese beiden Rohre endigen einerseits am Speisebehälter a, andererseits am oberen Behälter c. Wie man in der Zeichnung sieht, werden die beiden Reservoire α und c, sowie die .Verbindungsrohre d von der Flamme des Herdes/, welche nur auf die kleinen Rohre h wirkt, nicht berührt.
Der in oben beschriebener Weise construirte Apparat wird bis zur Hälfte des oberen Behälters c mit Wasser gefüllt. Letzterer ist mit einem Wasserstandszeiger,- einem Manometer und anderen gebräuchlichen Zubehörtheilen versehen. Das auf die kleinen Rohre b wirkende Feuer entwickelt schnell Dampf, welcher in dem Wasser dieser Rohre in die Höhe steigt und an der Oberfläche des in dem oberen Reservoir enthaltenen Wassers zum Vorschein kommt. Das durch den Druck getriebene Wasser dieses Reservoirs gelangt durch das Verbindungrohr d hindurch, um sich mit dem Speisewasser im unteren Behälter α zu verbinden und tritt von da wieder von neuem in die kleinen Rohre b, so dafs ein vollständiger Kreislauf hergestellt ist. Man sieht, dafs der in dieser Weise erzeugte Dampf jede Gefahr einer Explosion ausschliefst. Wenn das Wasser fehlen sollte, so würde die in den Rohren bleibende Quantität unbedeutend sein. Sollte ein Rohr sich verstopfen, was der schnellen Wirksamkeit der Circulation zufolge fast niemals eintreten soll, so genügt es, sofort das Feuer zu ermäfsigen und dann schnell wieder anzufachen. Wenn ein Rohr springt oder berstet, so würde sämmtliches Wasser der Reservoirs durch den Rifs entweichen und die Wirkung eines Sicherheitsventils haben.
Man wird aus obigem ersehen,- dafs die Verdunstung wie in einem Kessel· ohne Rohre vor sich geht; denn die Dimensionen des Reservoirs c können derartig vergröfsert werden, dafs der Dampf eine Wasserschicht passiren mufs, welche gröfser ist, wie in den Locomotivkesseln.
Patent-Anspruch: Die Construction von Dampfkesseln mit steigenden Verdunstungsrohren in jeder gewünschten Stärke, welche Rohre auf sich selbst zurückgelegt, oder spiralförmig gerollt oder im Zickzack laufen können, an einem Ende mit einem Behälter verbunden sind, welcher als Dampf- und Wasserbehälter dient lind am anderen Ende mit einem Speisewasserbehälter; beide Behälter sind direct mit einander durch eine oder mehrere Rohre verbunden, welche zusammen einen Querschnitt von mindestens der Summe der Querschnitte aller Verdampfungsrohre haben. Alles in der Weise und zu dem Zweck, wie es oben und in den beiliegenden Zeichnungen erläutert ist.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1877.
danl
; Klasse 13.
FELIX du TEMPLE in PARIS. Neuerungen an Röhrendampfkesseln.
Patentirt im Deutschen Reiche vom I. August 1877 ab. Längste Dauer: 15. Mai 1891.
DE000000001584DA 1877-07-31 1877-07-31 Neuerungen an Röhrendampfkesseln Expired - Lifetime DE1584C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE1584T 1877-07-31

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DE1584C true DE1584C (de)

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DE (1) DE1584C (de)
  • 1877

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