DE1583322C - Vorrichtung zum Festhalten langge streckter und gegebenenfalls mit stufen weisen Querschnittsveranderungen versehener Werkstucke - Google Patents

Vorrichtung zum Festhalten langge streckter und gegebenenfalls mit stufen weisen Querschnittsveranderungen versehener Werkstucke

Info

Publication number
DE1583322C
DE1583322C DE1583322C DE 1583322 C DE1583322 C DE 1583322C DE 1583322 C DE1583322 C DE 1583322C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
gear
possibly
clamping elements
displacement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Friedheim Dr Ing 5630 Rem scheid Stengel Edgar 5600 Wuppertal Reinke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SMS Elotherm GmbH
Original Assignee
AEG Elotherm GmbH

Links

Description

Die Hauptpatenlanmcldung hat cine Vorrichtung zum Gegenstand, mit der es möglich ist, langgestreckte Werkstücke beim induktiven Härten bzw. induktiven ί'Erwärmen allgemein derart eingespannt fesl/uhallen. daß sich die vom Induktor /u bceinflussenden Oberflächen Irot/, der Längeäiiderung lies Werkstückes infolge der Würmcaiisdchnung nicht in unzulässiger Weise verschieben.
Krreichl wird dies gemäß der Hauptpatenlanmelclung durch Anwendung von zwei in der Vorrichtung i» gegen die Wirkung wenigstens eines Kraftspeicher* nachgiebig gelagerten, an den Werkslücken angreifenden zentrierenden lünspannelcmenlen, welche in Richtung der Werkstüeklängserstrcckung gleichzeitig aufeinander zu oder voneinander weg verfahrbar und durch ein mechanisches, nicht sperrendes Getriebe miteinander verbunden sind, wobei die Verschiebung des einen Einspannelemcnles eine gleich grolle aber entgegengesetzt gerichtete Verschiebung des alitieren Einspannelementes hervorruft und umgekehrt. *
Das Werkstück wird dadurch in die Lage versetzt, sich nach beiden Seilen gleichmäßig auszudehnen. Die relative Verschiebung eines am Werkstückende gelegenen Punktes beträgt bei dieser Art der Einspannung höchstens die Hälfte der bei einseitig nachgiebiger Entspannung. Die Mitte des Werkstückes dagegen verschiebt sieh gegenüber der Mitte des Induktors überhaupt nicht mehr.
F:.s sind jedoch auch Werkstücke denkbar, bei welchen es nicht notwendig ist, daß die Mitte des Werk-Stückes von einer Relativbewegung zum Induktor infolge Wärmeausdehnung verschont bleibt, sondern dies wäre beispielsweise für eine relativ schmale Fläche erwünscht, die irgendwo auf dem Werkstück gelegen sein kann, beispielsweise in einer Entfernung von einem Drittel der Werkstücklänge vom rechten Werkstückendc entfernt.
Gemäß einer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens der Hauptpatentanmeldung zum vorteilhaften Festhalten auch solcher Werkstücke wird nun ein nicht sperrendes Getriebe verwendet, welches bewirkt, daß die Verschiebung des einen Einspannelementes eine proportionale aber entgegengesetzt gerichtete Verschiebung des anderen Einspannelementes hervorruft und umgekehrt. Dabei werden die Einspanneleniente vorteilhaft durch Körnerspitzen gebildet.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden die Einspannelementc von als Kraftspeicher wirkenden Druckfedern gebildet.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfinderischen Vorrichtung ist jedes der Einspannelementc mit einer zugeordneten verschiebbaren Zahnstange mechanisch verbunden, wobei die Zahnstangen jeweils unter Zwischenschaltung eines Doppelzahnrades miteinander gekoppelt sind, derart, daß diese Zahnstangen jeweils mit einem zugehörigen Zahnkranz, des Doppclzahnradcs im Eingriff stehen und die Radien der Teilkreise der Zahnkränze sich wie die zueinander proportionalen Verschiebungen tier Einspannelenicnlc verhalten.
An Hand tier Abbildung soll die Erfindung näher erläutert werden. Dabei soll das im wesentlichen zylindrische Werkstück 1 durch den Induktor 3 induktiv behandelt werden. Das Werkstück weist einen von tier Zylinderoberfläche aufragenden Ring 2 auf, tier tlas Werkstück im Verhältnis 1 : 3 aufteilt. Dieser Ring soll seine Rclativlage zum Induktor auch unter dem E:.influß der Wärmedehnung nicht verändern. Dazu ist das Werkstück zwischen den gemeinsam antreibbar ausgestalteten Körnerspitzen 5 und 5' eingespannt. Die Körncrspil/.en 5 sind /wischen den Lagern 4 entgegen der Kraft der Druckfedern 6 horizontal beweglich. Die Körnerspitze 5 ist mit einer Zahnstange verseilen, welche mit dem Doppel/ahnratl 7 und der Zahnslange 8 zusammenarbeitet. Die Zahnslange 8 ist gleichfalls zwischen den Lagern 9 horizontal verschiebbar und weist eine mechanische Verbindung zur Körnerspitze 5' auf.
Wird nun auf die Zahnstange 8 in Richtung des Pfeiles !0 eine Kraft ausgeübt, so werden die Körnerspitzen 5. 5' gleich/eilig von dem Werkstück gelöst, und zwar entfernt sich — vorausgesetzt die Durchmesser der Teilzahnrädcr verhalten sich wie die Teilabschnitte ties Werkstückes auf beiden Seiten ties Werkstückes (in der Abbildung wie 1 : 3) — dann die linke Körnerspitze dreimal so schnell wie die rechte. In entsprechender Weise kann sich bei induktiver Erhitzung des Werkstückes 1 infolge der Wärmedehnung das links vom Ring 2 gelegene Zylinderteil um den dreifachen [Jetrag des rechts gelegenen Zylinderteils ausdehnen. Der Ring selbst bleibt jedoch unter der dafür vorgesehenen Einkerbung des Induktors.
Mit der vorgeschlagenen Einspannvorrichtung können die erwähnten Werkstücke derart gehalten werden, daß ihre besonders präzis zu behandelnden Oberflächenteile, wie z. B. der Ring 2 in der Abbildung, eine unverrückbare Lage zum Induktor einnehmen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Festhalten langgestreckter und gegebenenfalls mit stufenweisen Querschnittsveränderungen versehener Werkstücke, insbesondere beim induktiven Oberflächenhärten, insbesondere nach Patentanmeldung P 15 33 958.' 9-24, gekennzeichnet durch zwei in der Vorrichtung gegen die Wirkung wenigstens eines Kraftspeichers (6) nachgiebig gelagerte, an den Werkstückendcn angreifende zentrierende Einspannelemente (5), welche in Richtung der Werkstücklängserstreckung gleichzeitig aufeinander zu oder voneinander weg verfahrbar und durch ein mechanisches nicht sperrendes Getriebe (5, 7, 8) miteinander verbunden sind, daß die Verschiebung des einen Einspannelementes eine proportionale, aber entgegengesetzt gerichtete Verschiebung des anderen Einspannelementes hervorruft und umgekehrt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannelemente (5) je durch eine in einem zugehörigen Gehäuse axial verschiebbare Körnerspitze gebildet werden.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannelementc von als Kraftspeicher (6) wirkenden Druckfedern gegen die Werkstiickenden gedrückt werden.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Einspannclemcnle(S) mit einer zugeordneten verschiebbaren Zahnstange (5, 8) mechanisch verbunden ist und die Zahnstangen (5, 8) unter Zwischenschaltung eines Doppelzahnrades (7) miteinander gekoppelt sind, wobei diese Zahnstangen (5, 8)
jeweils mit einem zugehörigen Zahnkranz des Doppelzahnrades (7) im Eingriff stehen und die Radien der Teilkreise der Zahnkränze sich wie die zueinander proportionalen Verschiebungen der Einspannelemente (5) verhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2411187C3 (de) Kraftwerkzeug
DE1583322C (de) Vorrichtung zum Festhalten langge streckter und gegebenenfalls mit stufen weisen Querschnittsveranderungen versehener Werkstucke
DE102005049369B4 (de) Verfahren zur Herstellung feinkörniger, polykristalliner Werkstoffe oder Werkstücke sowie Strangpressanlage
DE2249506C3 (de) Pneumatisch betätigbarer Schraubstock
DE643280C (de) Feststellvorrichtung fuer einen laengs zweier Fuehrungen verschiebbaren Schlitten
DE1583322B1 (de) Vorrichtung zum festhalten langgestreckter und gegebenen falls mit stufenweisen querschnittsveraenderungen versehener werkstuecke
DE516245C (de) Parallelschraubstock mit Rohrbiegevorrichtung
AT412624B (de) Spritzgiesseinrichtung
WO2019001635A1 (de) Brückenwerkzeug zur erzeugung von strangpressprofilen mit variierendem querschnitt
EP0512426B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen von Gewindezügen auf Mehrkantrohren
DE19730053C1 (de) Vorrichtung zum Aufweiten der Enden rohrförmiger Werkstücke
EP0058827B1 (de) Hebelwerkzeug
DE2909267C3 (de) Reibschweißmaschine mit erweitertem Arbeitsbereich
DE102019002187A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Bauteils mit Gewinde
DE328475C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zertrennen von Metallwerkstuecken mittels zweier aneinander vorbeigefuehrter, das Werkstueck umschliessender, geteilter Matrizen
DE2740617A1 (de) Umformpresse, insbesondere mehrstufenpresse
DE102019115398A1 (de) Spannvorrichtung zum Einspannen eines Gegenstands
DE242633C (de)
DE7341664U (de) Handwerkzeug zur Herstellung einer Bördelung an Rohren
AT258499B (de) Werkzeugschließ- und -zuhaltevorrichtung, insbesondere für Spritzgußmaschinen
DE432222C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einschweissen von Staeben in Nuten an dem Umfang einesKoerpers
AT209150B (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Zahnrädern, Ritzeln u. dgl.
DE1533958C (de) Vorrichtung zum Festhalten langgestreckter und gegebenenfalls mit stufenweisen Querschnittsveränderungen versehener Werkstücke
DE2121300C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Ausgangsformen durch Schneiden von Metall-Stangen
DE3129884A1 (de) Zangenfoermiges werkzeug mit auswechselbaren einsaetzen zur vielseitigen verwendung