DE1582276C - Mähbinder - Google Patents

Mähbinder

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DE1582276C
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Germany
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mower
stalks
shaft
conveyor
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Shota Sakai Hiyamuda (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kubota Corp
Original Assignee
Kubota Corp
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Description

Die Erfindung betrifft einen motorgetriebenen Mähbinder mit einem quer zur Fahrtrichtung verlaufenden, nahe über dem Boden angeordneten
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Mähwerk, mehreren über die Arbeitsbreite verteilt ketten in den Teilern schräg nach oben verlaufen, parallel im Abstand zueinander angeordneten, das daß die Querführungswand im Abstand unterhalb Mähwerk nach vorn überragenden Halmteilern, in der Teiler angeordnet ist, unmittelbar hinter dem den Halmteilern umlaufenden Förderketten mit Mähwerk beginnt, etwa parallel zu den Arbeitswegen Zinken, welche im Arbeitszustand von den Förder- 5 der Zinken der Förderketten in den Halmteilern ketten waagerecht abragen, sich von vorn nach nach oben und rückwärts verläuft und an der Aushinten bewegen und die zu mähenden Halme vor tragseite außerhalb der Teiler seitlich vorstehende dem Schnitt erfassen und nach dem Schnitt einem Sammelplatten zur Aufnahme der angeförderten eine von Mitnehmern einer endlosen Fördereinrich- Halme aufweist und daß zwischen den Teilern um tung durchsetzte Querförderwand aufweisenden io parallel zu den Arbeitswegen der Zinken der Förder-Querförderer zuführen, welcher die Halme an den ketten in den Teilern verlaufende Achsen rotierende auf einer Seite des Binders angeordneten Binde- Drehrechen zusammen mit dem Querförderer das apparat abgibt. Halmgut zu den Sammelplatten transportieren.
Der Mähbinder gemäß Erfindung eignet sich so- Der kompakte Aufbau wird gemäß Erfindung
wohl für Reis als auch für andere Halmpflanzen, wie 15 dadurch erreicht, daß das Halmgut bereits beim
Gerste, Weizen oder auch Gras. Schneiden nur schräg nach hinten auf die ebenfalls
Derartige Mähbinder sind aus der USA.-Patent- schräg verlaufende Querfördereinrichtung umgelegt schrift 1019 651 bekannt. Dort ist ein Mähbinder wird. Auf dieser schräg verlaufenden Querförderbeschrieben, der einen auf Rädern laufenden Rahmen einrichtung, die senkrecht zu ihrer Förderebene zumit einem Mähwerk und mit nebeneinander par- 20 sammen mit den Teilern nur einen geringen Raum allelen, im Abstand angeordneten Teilern aufweist. einnimmt, wandert das Halmgut, kaum daß es ge-Jeder der Teiler weist drei Paar im Abstand über- schnitten ist, zur Seite zum Knüpfapparat. Dadurch einander angeordnete und horizontal verlaufende ist der Raum unterhalb des Querförderers frei für Förderketten mit waagerecht abstehenden Zinken Antriebe u. dgl. Die kompakte Bauweise des auf. Die in dem Zwischenraum zwischen zwei Teilern 25 Förderers gemäß Erfindung hat den weiteren Vorteil vorstehenden Zinken führen die Halme nach dem der großen Beweglichkeit. Eine Bedienungsperson Schnitt stehend einer Querförderbahn zu, die aus ' genügt für diesen Mähbinder im Gegensatz zu denen einer horizontalen Plattform und einer senkrechten nach den beiden Entgegenhaltungen. Die Halme Rückwand besteht. Die senkrechte Rückwand weist werden dabei einwandfrei parallel zueinander gedrei übereinander, parallel zueinander, waagerecht 30 fördert und auch nicht in Parallelrichtung zueinander angeordnete Förderketten mit waagerecht abstehen- verschoben, so daß korrekte Garben gebunden werden Zinken auf, welche die geschnittenen Halme den können. Die Halme werden sofort nach dem nach einer Seite transportieren und an einen seitlich Schnitt auf den Querförderer aufgelegt. Da die von angeordneten Bindeapparat abgeben. den Zinken der Förderketten in den Teilern aus-
Dieser Binder hat ein außerordentlich großes 35 geübten Mitnehmerkräfte eine Vertikalkomponente Bauvolumen, da auch der ganze Raum vor dem haben, besteht keine Gefahr, daß Halme nach unten Mähwerk funktionell nicht ausgenützt wird. Hinter fallen können. Dadurch kann selbst kurzhalmiges dem Mähwerk erstreckt sich ein großvolumiger Erntegut einwandfrei gemäht und gebunden werden. Transportapparat sowohl nach oben als zur Seite. Das Mähen und Binden erfolgt sehr schonend, da Das Gerät ist nur als Zuggerät brauchbar und nicht 40 keine starken Beschleunigungen auf das Erntegut als Frontgerät. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß ausgeübt werden. Der Körnerverlust ist daher sehr das Erntegut sowohl zwischen den Teilern als auch gering, ebenfalls die Beschädigung von Körnern,
im Querförderer mit senkrecht stehenden Halmen Wie oben dargelegt, erlaubt die Erfindung, die gefördert werden soll. Das Erntegut rutscht dabei Antriebseinrichtung weit nach vorn unter den Querwährend des Transportes zwischen den Zinken nach 45 förderer zu verlegen. Dadurch hat der Mähbinder unten, und zwar um so mehr, je größer der Abstand gemäß Erfindung bei Verwendung als Einachsgerät von dem Bindeapparat ist, in dem das Erntegut auf- eine gut ausbalancierte Gleichgewichtslage, was die genommen wird. Damit werden die Garben un- Handhabung desselben und auch seine Höhengleichmäßig, einstellung sehr erleichtert.
Mit Ausnahme des letzterwähnten Mangels weist 50 Mit dein Mähbinder gemäß Erfindung kann jeder
ein weiterer, aus der französischen Patentschrift Halm, selbst wenn er umliegt und sich dabei dicht
382 566 bekannter Binder die gleichen Mangel auf. über dem Boden befindet, aufgerichtet werden. Da
Dieser weitere bekannte Binder besitzt hinter einer die Maschine die Halme nur nach einer Seile entlang
dichten Anordnung von Halmteilern oder Ähren- der Querführungswand fördern kann, gelangen
hebern, die sich weit vor das Mähwerk erstrecken, 55 weiterhin die Halme in eine parallele Lage, selbst
einen von Zinken gebildeten Querförderer, der das wenn ihre Ähren beispielsweise nach rechts geneigt
Erntegut der seitlich des Mähwerkes angebrachten sind.
Bindeeinrichtung zuführt. Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Er-
Demgegenüber schafft die vorliegende Erfindung findung an Hand der Zeichnungen erläutert,
einen Mähbinder, der nicht nur als Frontgerät für 60 F i g. 1 zeigt perspektivisch einen an einen Einachsnormale Schlepper, sondern auch für Einachs- schlepper angebauten Mähbinder gemäß Erfindung schlepper geeignet ist, der sich durch außerordent- schräg von vorn;
liehe Kompaktheit auszeichnet und dessen Er- Fig. 2 zeigt perspektivisch den Mähbinder gemäß Streckung sowohl zur Seite als auch nach hinten Fig. 1 schräg von rückwärts;
und über die Arbeitsbreite auf ein Mindestmaß 65 F i g. 3 zeigt eine vergrößert dargestellte Seitenreduziert ist. Schnittansicht der Querfördereinrichtung und einen
Der Mähbinder gemäß Erfindung ist dadurch ge- Teil der Halmteil- und Ährenhebeinrichtung;
kennzeichnet, daß die Arbeitsbereiche der Förder- F i g. 4 zeigt eine abgebrochen und im Schnitt dar-
gestellte Vorderansicht der Querfördereinrichtung und eine Einrichtung zum zeitweiligen Halten der Halme;
F i g. 5 zeigt das Antriebsschema des Querförderers;
F i g. 6 zeigt eine vergrößert und abgebrochen dargestellte Seitenansicht der Querfördereinrichtung und der Halmteil- und Ährenhebeinrichtung;
F i g. 7 a und 7 b zeigen vergrößert die Draufsicht auf die Halmteil- und Ährenhebeinrichtungen mit den Halmteilern, die Drehrecheneinrichtung zwischen den Teilern, den Querförderer und den Bindeapparat;
F i g. 8 zeigt eine vergrößert dargestellte Schnitt-Teilansicht eines Halmteilers mit der in ihm laufenden Förderkette und einen Zinken derselben;
F i g. 9 a und 9 b zeigen vergrößert dargestellte Seitenschnittansichten der Drehrecheneinrichtungen und ihrer zugehörigen Teile;
Fig. 10 zeigt perspektivisch die vollständigen Drehrecheneinrichtungen;
Fig. 11 zeigt eine vergrößert und abgebrochen dargestellte Draufsicht auf die Halmteiler und Federstäbe zur Unterstützung der Querförderung und zur Verhinderung des Wickeins;
F i g. 12 zeigt vergrößert einen an dem am Ende des Querförderers befindlichen Halmteiler befestigten Federstab zur Verhinderung des Umwickeins und zur Unterstützung der Querförderung;
Fig. 13 zeigt vergrößert einen anderen Federstab zur Verhinderung des Wickeins und zur Unterstützung der Querförderung;
Fig. 14 zeigt vergrößert einen Drehrechenkörper, eine das Wickeln verhindernde Stützplatte und einen Federstab zur Verhinderung des Wickeins und zur Unterstützung der Querförderung;
Fig. 15a und 15b zeigen vergrößert den Bindeapparat mit einer Recheneinrichtung, einer Schnurzuführeinrichtung, einer Festzieheinrichtung und einer Auswurfeinrichtung;
Fig. 16a und 16b zeigen vergrößert dargestellte Seitenschnittansichten der in Fig. 15a und 15b gezeigten Einrichtungen;
Fig. 17 zeigt perspektivisch und auseinandergezogen den Knüpfapparat;
Fig. 18 zeigt eine Draufsicht im Schnitt eines in dem Kraftübertragungsgehäuse für den Bindeapparat enthaltenen Mechanismus, wobei Teile weggebrochen sind;
Fig. 19 zeigt vergrößert in Schnittansicht eine Garbenauswurfeinrichtung;
. F i g. 20 zeigt schematisch und abgebrochen eine Draufsicht auf den gesamten Mähbinder, wobei die Anordnung des Griffbügels gezeigt ist;
Fig. 21 zeigt eine Draufsicht auf einen wesentlichen Teil einer bevorzugten Ausführungsform des Bindeapparates.
Nachfolgend werden die Rahmenkonstruktion und ihre zugehörigen Teile einer Erntemaschine gemäß Erfindung beschrieben.
Wie aus Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich, ist ein Rahmengerüst 2, an dessen unterem Ende vier nebeneinander angeordnete Vorderrahmeh 1 im rechten Winkel zu diesem befestigt sind, über einen Tragrahmen 4 an einem Einachsschlepper 12 befestigt, der über ein Getriebegehäuse 5 einen die Laufräder 12 a antreibenden Motor 6 trägt, der sowohl den Einachsschlepper 12 als auch den Mähbinder antreibt. Das Getriebe 5 treibt über eine Kupplung eine Abtriebswelle 14, die sich von der Kupplung aus nach vorwärts erstreckt. Ein Griffbügel 15 wird von dem Rahmengerüst 2 mittels eines Stützteils 16 getragen.
Gemäß F i g. 2, in welcher eine Bindeschnur-Halteeinrichtung gezeigt ist, ist jedes Stützteil 17 mit einer seitlich davon abragenden Platte 20 versehen. Jede Platte 20 trägt eine Bindeschnurspule 24 und
ίο eine durchsichtige Verkleidung 22 (Fig. 6) dafür. Die Unterseite der durchsichtigen Verkleidung 22 ist so angeordnet, daß sie die Unterseite der Schnurspule 24 berührt. Dadurch wird verhindert, daß abgewickelte Schnur sich von der Unterseite der Abdeckung 22 wegbewegt. Zur Halterung der Schnurspule 24 dient eine Befestigungsmutter 27.
Das hin- und hergehende Mähwerk 45 (F i g. 7 a) mit den Messern 46 bietet keine Besonderheiten und ist daher nicht näher beschrieben. Es ist durch die Welle 14 antreibbar.
Nachfolgend wird der Querförderer an Hand von F i g. 3 bis 5 erläutert.
Wie in F i g. 4 gezeigt ist, ist ein Kettenzahnrad 60 fest mit einer von der Welle 14 über ein Kegelradgetriebe angetriebenen Vertikalwelle 41 und ein Kettenzahnrad 62 fest mit einer Vertikalwelle 61 (F i g. 3) verbunden. Die Vertikalwelle 61 ist an einer Seite der Maschine gelagert und wird von Kettenrädern 60 durch eine Kette 63 angetrieben. Eine schräg verlaufende Welle 65 ist mit der Vertikalwelle 61 durch ein Kardangelenk 70 (F i g. 3) verbunden, wobei die schräg verlaufende Welle 65 am Rahmengerüst 2 gelagert ist. Auf der schräg verlaufenden Welle 65 sitzen im Abstand zueinander zwei fest mit ihr verbundene Riemenscheiben 68 und 69, um welche Ährenförderriemen 66 bzw. 67 laufen. Am unteren Ende der schrägen Welle 65 sitzt ein fest mit ihr verbundenes Kettenzahnrad 73, um welches eine Querförderkette 72 mit Transportzinken 71 gelegt ist. Am unteren Ende der Vertikalwelle 61 sitzt fest mit ihr verbunden ein Kettenzahnrad 76, um welches eine Querförderkette 75 mit Transportzinken 74 läuft. Eine weitere schräg verlaufende Welle 77 ist im wesentlichen parallel zu der schräg verlaufenden Welle 65 angeordnet und an dem Rahmengerüst 2 am anderen Ende der Maschine gelagert. Auf der Welle 77 sitzen fest mit ihr verbunden Riemenscheiben 78 und 79, um welche die Ährenförderriemen 66 bzw. 67 gelegt sind. Ein Kettenzahnrad 81, um das die Kette 72 gelegt ist, ist in einer der Lage des Kettenzahnrades 73 entsprechenden Lage mehr zur Mitte der Maschine hin als die schräg verlaufende Welle 77 angeordnet. Das Kettenzahnrad 81 sitz auf einer Welle 80, die am Rahmengerüst 2 gelagert ist. Noch mehr zur Mitte der Maschine hin ist in einer der Lage des Kettenzahnrades 76 entsprechenden Lage ein Kettenzahnrad 83 angeordnet, um welches die Kette 75 gelegt ist. Das Kettenzahnrad 83 ist an dem Rahmengerüst 2 gelagert.
Eine elastische Hülle umgibt das Kardangelenk 70. Die Vertikalwelle 61 ist in einem Aufnahmestück 86 gelagert. Ein Kettenspannzahnrad 64 (F i g. 5) dient zum Spannen der Kette 63, und ein FührungsTcettenzahnrad 84 dient zum Führen der Kette 75. Entsprechend den Fig. 3 und 4 sind mit dem Rahmengerüst 2 die Querführungswand bildende Bleche 91, 92, 93, 94 und 100 verbunden, die zwischen sich Führungsschlitze 87, 88, 89 und 90 frei lassen, in
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welchen die Transportzinken 71 und 74 und die des Teils der Kette angeordnet, auf welchen die Ährenförderriemen 66 und 67 laufen. Dabei ragen Zinken jeweils durch die Achsen angebracht sind, die Ährenförderriemen 66 und 67 und die Transport- Gemäß F i g. 8 besitzt jeder Teiler 110 einen an zinken 71 und 74 zwischen den durch die Quer- seiner Oberseite befestigten rinnenförmigen Profilförderführungsbleche 91 bis 94 und 100 gebildeten 5 rahmen 128, an dessen Mittelteil eine Führungs-Führungsflächen hindurch und bewegen sich in Quer- schiene 129 befestigt ist. Die Kette 124 läuft somit richtung. Die Querführungswand besitzt einen auf dieser Führungsschiene 129 mit ihren Halterununteren, nahezu senkrechten Teil. Der verbleibende gen 125 und an der Kette befestigten Stegen 130.
Teil ist nach rückwärts und aufwärts geneigt. Zum Gemäß Fig. 8 besitzt jeder Zinken 127 einen in kurzzeitigen Festhalten der zu einer Garbe zu io der Nähe seines Drehpunktes vorgesehenen Nachbindenden Halme ist eine Einrichtung vorgesehen, führvorsprung 131. Entsprechend der Darstellung in die ansteigende Teile 95 und 96, ein Auffang- und den F i g. 6 und 8 besitzen Andeckungen 133 der Preßblech 185 und einen Auffang- und Preßbügel Teiler jeweils eine erste Führungsseitenwand 132 mit 187 aufweist (Fig. 1, 4 und 7a). Die Teile 185 und an beiden Seiten an ihr ausgebildeten seitlich ab-187 werden später genauer erläutert. Die ansteigen- i5 ragenden Rändern. Die Ränder dienen als Gleitden Teile 95 und 96, in deren Bereich die Quer- führungsstreifen und verhindern ein Auswandern der förderwirkung der Ährenförderriemen 66 und 67 Zinken 127 nach oben, wenn sie sich in ihrer Beam Ende der Querführungswand aufgehoben ist, triebslage befinden. Die erste Führungswand 132 sind mit den am Ende der Querführungswand be- führt den Nachführvorsprung 131, wodurch die findlichen Teilen der Querführungsbleche 92 und 93 so Zinken 127 in ihrer Betriebslage gehalten werden, in verbunden. Das Kettenzahnrad 81 (Fi g. 4 und .7 a) welcher sie durch einen Zwischenraum zwischen dem ist so weit vor dem ansteigenden Teil 96 angeordnet, Teiler 110 und der 'Abdeckung 133 in den Raum daß die Transportbahn der Transportzinken 71 kurz über der Querführungswand ragen. Die Abdeckung vor diesem ansteigenden Teil 96 endet. Ketten- 133 ist an ihrem Vorderende an dem Vorderende führungsschienen 97 und 98 (F i g. 3) mit C-förmigem 25 jedes Vorderrahmens 1 durch ein spitz zulaufendes Querschnitt dienen zur Führung der Ketten 72 und Teilerglied 134 und einen auf dem Boden gleitenden 75, wobei die Schenkel der C-förmigen Ketten- Rahmen 135 befestigt. Das obere Ende der Abführungsschienen die Rollen der Ketten umgreifen deckung 133 ist an dem oberen Ende des Teilers 110 und führen. Ein Halmfreigabeblech 99 (F i g. 3 und 4) jeweils durch einen bogenförmigen Rahmen 136 bedient zur Aufhebung der Querförderwirkung der 30 festigt, dessen Krümmungsmittelpunkt in der Achse Transportzinken 74 an einer Stelle kurz vor dem der Querwelle 113 liegt. Zu beiden Seiten der Ein-Ende der Querführungswand. laßöffnung der ersten Führungsseitenwand 132 in der
Nachfolgend wird die Halmteileranordnung mit Nähe des Vorderendes der Abdeckung 133 sind
den in den Teilern angeordneten Fördereinrichtungen Widerlagerflächen vorgesehen. Wenn die Nachführ-
(F i g. 6 bis 8) erläutert. 35 vorspränge 131 der wandernden Zinken 127 gegen
Gemäß Fig. 6 sind Halmteiler 110, die jeweils an die Widerlagerflächen stoßen, werden sie seitwärts dem vorderen Ende des zugehörigen Vorder- ausgeschwenkt. Wenn sich die Zinken 127 auf ihrer rahmens 1 befestigt sind, an ihren oberen Enden an Rückbewegung nach dem Hineinstreichen des Erntedem Stützteil 16 durch Distanzstücke 111 befestigt. gutes in den Raum zwischen den Teilern befinden. Die rückseitige Fläche jedes Teilers 110 verläuft in 40 bewegen sie sich in das Innere der Teilerholme 110, einem geeigneten Abstand zu der Querführungswand, wobei sie durch die zweiten Führungsseitenwände die von den Blechen 91 bis 94 und 100 gebildet 110a (Fig. 8) geführt werden,
wird. Durch die Teiler erstreckt sich eine Querwelle Jeder Teiler 110 besitzt ein oder zwei elastische 113 nahe den rückwärtigen Enden derselben. Eine Elemente 138 (Fig. 7), um die Zinken 127 zuweitere nahe dem vorderen Ende der Teiler 110 an- 45 verlässig unter Drehung derselben in das Innere des . geordnete Querwelle 115 (F i g. 2) wird in nicht ge- Teilers dadurch zurückzuführen, daß die Zinken 127 zeigter Weise von der Welle 14 angetrieben. Sie ist gegen das elastische Element anstoßen, wenn der mittels eines Aufnahmerahmens 116 am Rahmen- Nachführvorsprung 131 aus der ersten Führungsgerüst 2 gelagert. Eine Riemenscheibe 117 sitzt auf seitenwand 132 austritt. Entlang dem Seitenrand des der Querwelle 115 an ihrem Außenende und ist fest 50 bogenförmigen Rahmens 136 ist ein Außenblech 139 mit ihr verbunden. Auf der Querwelle 113 (Fig. 2) vorgesehen, das für die freien Enden der Zinken 127 sitzt eine Riemenscheibe 118 und ist mit dieser fest als Führung dient. Dadurch können sich die Zinken verbunden. Die Riemenscheiben 117 und 118 be- 127 nicht nach auswärts drehen, wenn sie sich um finden sich durch einen um sie gelegten Riemen 119 die Achse der Querwelle 113 drehen. Eine AbinTriebverbindung. Weiter ist eine Riemenabdeckung 55 deckung 140 (Fig. 7) verbindet die oberen Enden 141 (F i g. 2) vorgesehen. Die Querwelle 113 trägt der Teiler 110 miteinander. Verbindungsteile 142 fest mit ihr verbundene Räder 121, die jeweils in den (Fig. 6) verbinden die Abdeckung 133 mit den rückwärtigen oberen Teilen der Teiler 110 ange- Oberseiten der Teiler 110.
ordnet sind. Um die Räder 121 laufen jeweils Ketten Nachfolgend wird die Drehrechenanordnung an
124, die über Umlenkräder 123 geführt sind, welche 60 Hand der Fig. 7, 9a, 9b und 10 erläutert,
auf Wellen 122 jeweils am vorderen Ende der Teiler Wie in F i g. 9 gezeigt, sind schräg verlaufende
110 angeordnet sind. Wellen 163 jeweils in einem zwischen benachbarten
An jeder Kette 124 sind gemäß Fig. 8 durch Teilern 110 gebildeten Zwischenraum angeordnet.
Halterungen 125 in geeigneten Abständen Zinken Jede schräg verlaufende Welle ist dabei an ihrem
127 angebracht, die um Achsen 126 schwenkbar 65 unteren Ende durch ein am unteren Teil jeweils eines
sind. Teilers 110 durch Tragbleche 161 und 161' ge-
Die Achsen 126 sind senkrecht sowohl zu den haltenes gebogenes Rohr 162 gelagert. An ihren
Kettenradwellen 113,122 als auch zur Längsrichtung oberen Enden sind die schräg verlaufenden Wellen
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durch Kegelzahnradgehäuse 160 gelagert, die jeweils Stützung der Querförderung erstrecken sich unter
an dem oberen Teil des entsprechenden Teilers 110 die Rechen-Drehkörper 172. Ihr gegabeltes freies
befestigt sind. Jede schräg verlaufende Welle 163 Ende erstreckt sich zu einer Stelle, bei welcher es
besitzt einen ersten, einen zweiten und einen dritten parallel zur Bewegungsbahn der Transportzinken 74 Rechen-Drehkörper 164,165 und 166, die an ihr be- 5 (Fig. 7) liegt.
festigt sind. Entsprechend der Darstellung in den. Federstäbe 181 (Fig. 7 und 11) zur Einführung Fig. 7, 9 und 10 sind frei bewegliche Rohre 167 und Führung der Halme sind jeweils mit einer Seite und 168 zur Verhinderung des Wickeins drehbar der Teiler 110 verbunden, wobei sie in Richtung der zwischen benachbarten Rechen-Drehkörpern bzw. Querförderung gerichtet sind. Jeder dieser Stäbe erzwischen dem dritten Rechen-Drehkörper 166 und io streckt sich in gekrümmtem Verlauf über die Querdem Kegelzahnradgehäuse 160 angeordnet. Die führungswand. Ähnliche, aus Federband hergestellte schräg verlaufenden Wellen 163 sind durch die Quer- Halmeinführungs- und Führungsbleche 182 (F i g. 7 welle 113 über Kegelzahnräder 169 angetrieben. Wie und 11) erstrecken sich mit ihren gegabelten Enden in F i g. 6 gezeigt, ist der erste Rechen-Drehkörper zu einer Stelle, an welcher diese über der Drehbahn neben dem gebogenen Bereich des gebogenen Quer- 15 der Spitze des Rechen-Drehkörpers 172 liegt,
führungsbleches 94 angeordnet, und der Zwischen- Zwischen Stäben 183 zur Verhinderung des raum zwischen dem zweiten Rechen-Drehkörper 165 Wickeins ist auch der Rechen-Drehkörper 173 an- und dem Querführungsblech 93 ist geringer als der geordnet.
Zwischenraum zwischen dem dritten Rechen-Dreh- Ein gekrümmtes Auffangblech 184 (Fig. 7 und 11) körper 166 und dem Querführungsblech 92. Der 20 ist an der Innenseite des Teilers 110 befestigt, der zweite Rechen-Drehkörper 165 ist in der Nähe der am Anfang der Querführungswand angeordnet ist. oberen Seite der Bewegungsbahn der Transport- Das Blech ist dabei in Richtung der Querförderung zinken 71 angeordnet. Der dritte Rechen-Drehkörper gerichtet. Es ist in dem Zwischenraum angeordnet, 166 ist in der Nähe der Bewegungsbahn des Ähren- durch welchen die Ähren geführt werden. Das Aufförderriemens 67 angeordnet. 25 fangblech 184 dient dazu, das Ausfallen von Körnern
Im unteren Teil des gebogenen Rohres 162 ist auf ein Mindestmaß herabzusetzen, das in Ereine Vertikalwelle 170 (Fig. 9a) gelagert, die mit scheinung tritt, wenn die Ähren von geschnittenen der schräg verlaufenden Welle 163 durch ein Kardan- Halmen, die bestrebt sind, sich in Richtung auf die gelenk 171 in Triebverbindung steht. An dem unter Querführungswand zu neigen, gegen letztere stoßen, das Tragblech 161 ragenden Teil der Vertikalwelle 30 Ein Auffang- und Preßblech 185 (Fig. 7 und 11) 170 ist ein weiterer Rechen-Drehkörper 172 für den ist an der Außenfläche des Teilers 110 befestigt, der unteren Bereich des vom Mähwerk geschnittenen am Ende der Querführungswand angeordnet ist, so Halmgutes befestigt. daß es neben dem unteren Ende des ansteigenden
Auf der am Austragende der Querführungswand Teils 96 des Querführungsbleches 93 angeordnet ist. angeordneten Vertikalwelle 170 sitzt ein weiterer 35 Das Auffang- und Preßblech 185 ist auf einer Quer-Rechen-Drehkörper 173, der fest mit ihr verbunden welle 186 gelagert und wird von einer Feder (nicht ist (Fig. 10). Der Rechen-Drehkörper 173 ist unter- gezeigt) nachgiebig zur Querführungswand hin gehalb von dem bereits erwähnten Rechen-Drehkörper drückt.
172 angeordnet. Zwischen diesen beiden Rechen- An der Außenseite des Teilers 110, der mit dem
Drehkörpern ist ein an dem Rechen-Drehkörper 173 40 Auffang- und Preßblech 185 versehen ist, ist ein
befestigtes zylindrisches Teil zur Verhinderung des Auffang- und Preßbügel 187 befestigt, der oberhalb
Wickeins angeordnet. Der obere und der untere des ansteigenden Teils 96 angeordnet ist.
Rechen-Drehkörper 172 und 173 sind vor dem be- Nachfolgend werden der Bindeapparat und seine
reits erwähnten Halmfreigabeblech 99 angeordnet zugehörigen Teile, wie sie in den Fig. 15 bis 17 und
und liegen parallel zu diesem (Fig. 6). 45 den Fig. 6 und 7 gezeigt sind, erläutert.
An jedem Tragblech 161 ist ein feststehendes Ein flaches Getriebegehäuse 201 (Fig. 6 und 7) zylindrisches Teil 175 (F i g. 9 a) konzentrisch zu der ist an der Außenseite des Vorderrahmens 1 befestigt entsprechenden Vertikalwelle 170 befestigt. An jedem und am Ende der Querführungswand so angeordnet, Halmansatz-Rechen-Drehkörper 172 ist ein um- daß seine obere Mittelfläche 200 im wesentlichen mit laufendes zylindrisches Teil 176 befestigt und ragt 5° der Unterseite der Querführungswand fluchtet. Die ohne feste Verbindung in das feststehende zylin- obere Seite des vorderen Endes des Gehäuses 201 ist drische Teil 175. In den gebogenen Rohren 162 sind mit einem Lagerteil 202 versehen, das von ihm abbenachbart zu den Kardangelenken 171 Fenster aus- ragt. An dem Lagerteil 202 ist wiederum mittels gebildet, die durch Abdeckteile 177 abgedeckt eines Zwischenstückes 208 ein Tragstück 207 werden. 55 (Fig. 15b und 16a) befestigt, in dem eine Welle
In den Fig. 7 und 11 sind Federstäbe 178 zur 204 (Fig. 15b) für einen Knüpfer 203 und eine
Verhinderung des Wickeins und zur Unterstützung Welle 206 für einen Garnhalter 205 gelagert sind,
der Querförderung gezeigt, die sich unter die zweiten Eine Drehplatte212 (Fig. 16a) besitzt eine Kreis-
und dritten Rechen-Drehkörper 165 und 166 er- bogenverzahnung 211 und ist am oberen Ende einer
strecken. Ein Ende dieser Stäbe ist jeweils an einem 6o Welle 209 befestigt.
Teiler 110 befestigt, und die freien Enden der Stäbe Die Welle 209 ist in dem Lagerteil 202 durch em
erstrecken sich entlang der Querführungswand in Teil 210 gelagert. Kegelzahnräder 213 und 214
Richtung der Querförderung, wie es in Fig. 13 ge- (Fig. 15b und 16a) befinden sich im Eingriff mit
zeigt ist. der Kreisbogenverzahnung 211 und sitzen fest auf
Ähnliche Federstäbe (Fig. 14) erstrecken sich je- 65 den Wellen204 bzw. 206. Die Kegelzahnräder213
weils oberhalb und unterhalb der ersten Rechen- und 214 sind mit abgeflachten Teilen 216 und 217
Drehkörper 164. Federblechstreifen 180 (Fig. 11) versehen, die gegen eine Drehung verhindernde
zur Verhinderung des Wickeins und zur Unter- Fläche 215 stoßen, die auf der Unterseite der Dreh-
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platte 212 vorgesehen ist. Dadurch wird die Drehung gegenüberliegenden oberen und unteren Seiten und
der Wellen 204 und 206 verhindert, wenn sich die besitzt eine Mittelrippe 263 oberhalb der öffnung
Kegelzahnräder 213 und 214 nicht mit der Kreis- 260. Ein durchsichtiger Deckel 264 (F i g. 28 a und 29)
bogenverzahnung 211 im Eingriff befinden. An dem ist mit der Seitenplatte 259 verbunden und überdeckt
Tragstück 207 befindet sich ein Nockenteil 220 5 die Knüpfvorrichtung. Eine feststehende Sperrschiene
(F i g. 16 a), das auf eine Nachführrolle 219 wirkt, 265 (F i g. 15 b und 17) erstreckt sich von der Nach-
die mit einer beweglichen Klinke 218 des Knüpfers barschaft des vorderen Endes des flachen Kraft-
203 verbunden ist. Weiter wird von dem Tragstück Übertragungsgehäuses 201 zu einer Stelle, die von der
207 eine Andruckplatte 221 mittels einer Querwelle Außenseite der oberen. Mittelfläche 200 im Abstand
222 zum Drücken der Nachführrolle 219 gegen das io liegt.
Nockenteil 220 getragen. Eine Feder 223 ist vorge- Eine Nadel 271 (Fig. 15 a und 16b) ist drehbar sehen, um die Andruckplatte 221 vorzuspannen. Eine auf einer Vertikalwelle 270 gelagert, die wiederum Fettbüchse 225 (F i g. 30) steht mit Lagerbohrungen von dem flachen Kraftübertragungsgehäuse 201 ge- 224 für die Wellen 204 und 206 durch Zuführschlitze tragen wird, wobei die Nadel 271 um die Achse der 226 in Verbindung. Zwischen der Drehplatte 212 15 Vertikalwelle 270 schwenkbar ist. Ein Verbindungsund dem Teil 210 besteht gemäß Fig. 15 b und 16 a glied 273 ist mit dem Mittelteil der Nadel 271 durch eine solche Kupplung, daß sie bezüglich einer Ver- einen senkrecht angeordneten Stift 272 drehbar Verdrehung zueinander durch Schraubenbolzen 228 und bunden, und das freie Ende des Verbindungsgliedes· mehrere in der Drehplatte 212 vorgesehene, in Um- 273 ist drehbar durch eine Vertikalwelle 274 mit fangsrichtung längliche öffnungen 227 einstellbar 20 einem Dreharm 275 verbunden, der von dem oberen sind. Auf einem der Schraubenbolzen 228 ist lose Ende der Nadelantriebswelle 232 abragt. Auf der eine Platte 230 mit einer abgestuften Randfläche 229 Nadelantriebswelle sitzt nicht fest mit ihr verbunden befestigt. Ein von der Drehplatte 212 abragender ein Zahnrad (Antriebsrad) 276, das sich mit einem Stift 231 befindet sich mit der abgestuften Rand- Zahnrad 277 dreht und mit diesem im Eingriff steht, fläche 229 so im Eingriff, daß durch Änderung der 25 wobei das Zahnrad 277 auf einer angetriebenen Eingriffslage zwischen der abgestuften Randfläche Welle 278 befestigt ist. Ein auf der angetriebenen 229 und dem Stift 231 ein veränderter Phasenzustand Welle 278 befestigtes Kettenzahnrad 279 und ein der Befestigung der Welle 209 und der Drehplatte auf der Vertikalwelle41 (Fig. 4 und 5) befestigtes 212 erreicht werden kann. Diese Anordnung dient Kettenzahnrad 280 stehen durch eine um diese gezum Einstellen der zeitlichen Nacheilung zwischen 30 legte Kette 281 in Triebverbindung. Ein Ketteneiner Nadelantriebswelle 232 (F i g. 16 b) und der spannzahnrad 282 ist in den F i g. 4 und 5 gezeigt. Welle209 (Fig. 16a) durch Ausnutzung der Locker- Auf der angetriebenen Welle 278 ist ein Dreharm heit einer Kette 235, die in dem flachen Kraft- 283 befestigt, mit welchem der Mittelteil eines Packübertragungsgehäuse ein an der Nadelantriebswelle Rechens 284 durch eine Vertikalwelle 283' drehbar 232 befestigtes Kettenzahnrad 233 und ein an der 35 verbunden ist. Ein gebogenes Verbindungsstück 287 Welle 209 befestigtes Kettenzahnrad 234 verbindet. ist durch einen senkrecht angeordneten Stift 285 Ein Kettenzahnrad 236 (Fig. 16a und 18) dient drehbar mit dem freien Ende des Pack-Rechens 284 zum Spannen der Kette 235, und ein Einstellbolzen verbunden, wobei sein freies Ende lose auf einer 237 (Fig. 16 a) ragt nach oben von dem flachen Vertikalwelle 286 sitzt, die durch das flache Kraft-Kraftübertragungsgehäuse 201 ab. 40 Übertragungsgehäuse 201 getragen wird.
In den Fig. 15 b und 29 ist eine Halmauswurf- Bei dieser Anordnung werden die gemähten einrichtung gezeigt. Ein oberer Auswurfarm 250 ist Halme, die quer zu dem Pack-Rechen 284 durch mit einem Ende drehbar an der Drehplatte 212 Drehung der angetriebenen Welle 278 gefördert wermittels einer Welle 251 im Abstand zur Achse der den, gerecht und zu dem Knüpfraum gefördert. Das Drehplatte gelagert. Der Arm 250 ist dabei mit einem 45 Vorderende 288 des Pack-Rechens 284 besitzt eine unteren Auswurfarm 252 durch einen quer um- geringe Dicke und ist zugespitzt, damit es leicht zwigebogenen Hebel 253 verbunden. Der untere Aus- sehen die Halme geschoben werden kann. Der wurfarm 252 besitzt ein sich nach rückwärts er- vordere Seitenbereich des Pack-Rechens 284, der streckendes Verbindungsglied 254, das durch eine sich vom vorderen Ende 288 nach rückwärts er-Vertikalwelle 258 mit dem freien Ende eines 50 streckt, ist mit einem weit aufragenden Teil 289 ver-Schwenkgliedes 257 drehbar verbunden ist, das sehen, das zum Transport von Halmen geeignet ist. wiederum durch eine stehende Welle 256 mit einem Das vordere Ende 288 des Pack-Rechens 284 be-Tragarm 255 (F i g. 16 a) verbunden ist. Der Trag- schreibt beim Rechenvorgang einen Bogen. Da das arm 255 ist mit dem Zwischenstück 208 verbunden. Vorderende 288 sich in einen Betriebszustand be-Eine Seitenplatte 259 (Fig. 15b und 16 a) ist zwi- 55 wegt, in dem es die Rippe 262 der Seitenplatte 259 sehen dem Knüpfzwischenraum und der Knüpf- überlappt, ist es in diesem Fall möglich, die Halme anordnung (Knüpfer und Garnhalter) vorgesehen zuverlässig zu transportieren, ohne daß ein drei- und mit dem Zwischenstück 208 verbunden. Gemäß eckiger Raum zwischen der genannten' bogenförmigen Fig. 16 a und 31 besitzt die Seitenplatte eine läng- Bewegungsbahn und der Seitenplatte 259 verbleibt, liehe Nadeldurchlaß- und Schnurführungsöffnung 60 d. h., ohne daß die in den Knüpfraum einzugebenden 260. Ein aufwärts ragender Vorsprung 261 zum zeit- Halme freigegeben werden. Ein Halmanschlag 290 weiligen Festhalten der Schnur ist an der Seitenplatte dient zum Festhalten von Garben, die durch den in der Mitte zwischen den Enden der öffnung 260 Pack-Rechen 284 befördert werden. Der Halmbefestigt. Die Anordnung dient zum zeitweiligen anschlag 290 sitzt lose auf der VertikalweUe 286 und Festhalten der durch die Nadel zugeführten Schnur, 65 ist durch eine Vielzahl von Umfangsöffnungen 292 damit die Schnurhakwirkung des Knüpfers sicher er- und einen Bolzen 293 mit einer Befestigungsplatte reicht wird. Die Seitenplatte 259 besitzt weiter vor- 291 verbunden. Die Befestigungsplatte 291 ist an der ragende Rippen 262 auf ihren dem Knüpfraum VertikalweUe 286 so befestigt, daß ihr Befestigung*-
winkel veränderbar ist. Am Vorderende eines dritten Teils 294 (abragender Arm) ist drehbar eine Rolle
295 angebracht. Der Arm 294 ragt von dem unteren Ende der Vertikalwelle 286 ab. Die Rolle 295 (Fig. 18) sitzt lose in einer länglichen öffnung299, die in einem zweiten Teil 298 ausgebildet ist. Das zweite Teil 298 ist durch einen senkrecht angeordneten Bolzen 297 drehbar mit einem ersten Teil
296 (beweglich angebrachtes Teil) verbunden, das drehbar auf der angetriebenen Welle 278 sitzt. Das zweite Teil 298 ist mit einer Klinke 300 durch eine Klinke 301 in Eingriff bringbar, die von einem beweglichen Teil 302 abragt, das durch eine Vertikalwelle 304 mit einer an der Nadelantriebswelle 232 befestigten Nockenscheibe 303 drehbar verbunden ist. Das bewegliche Teil 302 trägt an seinem vorderen Ende drehbar eine angetriebene Rolle 305, die mit einem am Zahnrad 276 (F i g. 16 b) befestigten Kraftübertragungsvorsprung 306 in Eingriff bringbar ist und dazu dient, die Nadelantriebswelle 232 in Drehung zu versetzen. Eine Feder 307 (F i g. 18) zieht das bewegliche Teil 302 in eine solche Lage, daß die Klinke 301 mit der Klinke 300 in Eingriff gebracht wird, und eine Zugfeder 308 wirkt mit einer Druckfeder 309 so zusammen, daß das Teil 298 geschwenkt wird, damit die Klinke 300 in die Drehbahn der Klinke 301 gebracht wird. Die Nockenscheibe 303 ist mit einer Umfangsfläche 310 versehen, die sich über etwa 180° erstreckt, und eine Rolle 311 drückt gegen die Umfangsfläche, wobei die Rolle drehbar auf dem lose angebrachten Teil 296 sitzt. Diese Anordnung ist dazu getroffen, daß das lose angebrachte Teil 296 nicht ^gedreht wird, wenn die zugeführten Halme eine Kraft auf den Halmanschlag 290 ausüben, wobei sich die Nockenscheibe 303 in der gezeigten angehaltenen Lage befindet. Damit der Halmanschlag 290 mit geringstmöglichem Widerstand zum Zeitpunkt des Auswurfes der Halme zurückgezogen werden kann, ist die Nockenscheibe 303 mit einer Umfangsausnehmung 312 versehen, damit die Drehung der Rolle 311 um die Achse der angetriebenen Welle 278 ermöglicht wird. Eine Feder 313 zur Verhinderung der Rückwärtsdrehung der Nockenscheibe 303 ist an dem Gehäuse 201 befestigt und mit einer an der Nockenscheibe 3Ö3 vorgesehenen Schulter 314 in Eingriff bringbar. Ein elastisches Element 315 zur Verhinderung von Rückwärtsdrehung (F i g. 17) ist an dem Zwischenstück 208 befestigt und mit einer an dem Teil 210 vorgesehenen Schulter 316 in Eingriff bringbar. Dadurch wird die Rückwärtsdrehung der Drehplatte 212 verhindert.
Nachfolgend werden der Betrieb des Bindeapparates und seine zugehörigen Teile erläutert.
Die angetriebene Welle278 (Fig. 15) dreht sich dauernd, so daß der Pack-Rechen 284 ebenso ständig eine hin- und hergehende Bewegung zum Einwärtsrechen von Halmen ausübt. Unterdessen wird eine Garbe von Halmen, die durch den Packer in den Knüpfraum gebracht wurde, durch den Halmanschlag 290 festgehalten. Wenn die festgehaltenen Halme eine vorbestimmte Menge erreichen und die Schubkraft von dem Packer 284 auf den Halmanschlag 290 durch die Halme eine entsprechende Kraft ausübt, wird der Halmanschlag 290 zusammen mit der Vertikalwelle 286 gedreht. Gleichzeitig mit dieser Drehung drehen sich der dritte Arm 294 (Fig. 18) und die Rolle 295 um die Achse der Vertikalwelle 286, wodurch das zweite Teil 298 um die Achse des senkrecht angeordneten Bolzens 297 mittels der länglichen öffnung 299 gegen die Kraft der Zugfeder 308 und der Druckfeder 309 gedreht wird. Deshalb wird die Klinke 300 von der Klinke 301 ausgerastet, was zur Folge hat, daß das bewegliche Teil 302 um die Achse der Vertikalwelle 304 durch die Feder 307 gedreht wird. Demzufolge nimmt die angetriebene Rolle 305 in der Bewegungsbahn des Antriebsvorsprunges 306, der ständig mit dem Zahnrad 276 umläuft, eine solche Lage ein, daß der Rolle 305 eine Drehung mitgeteilt wird und die Nadelantriebswelle sich mittels des beweglichen Teils 302 und der Nockenscheibe 303 zu drehen beginnt. Eine Umdrehung der Nadelantriebswelle 232 läßt die Nadel 271 (Fig. 15a) eine Hin- und Herbewegung mittels des Dreharmes 275 und des Verbindungsgliedes 273 ausführen. Andererseits vollendet die Drehplatte 212 (Fig. 16a) eine Umdrehung mittels der Vertikalwelle 209 (Fig. 16 a), die mit der Nadelantriebswelle 232 durch ein Kettenzahnrad 233 (Fig. 16b), eine Kette 235 und ein Kettenzahnrad 234 in Verbindung steht. Wenn somit eine halbe Umdrehung der Nadelantriebswelle 232 (F i g. 16 b) nach dem Beginn der Drehung ausgeführt ist, d. h., wenn die Nadel 271 eine Schnur zur Knüpfanordnung geführt hat, befindet sich die Kreisbogenverzahnung211 (Fig. 15b) mit den Kegelrädern 213 und 214 im Eingriff, um die Wellen 204 und 206 jeweils um eine Umdrehung zu drehen, so daß der Knüpfer 203 und der Garnhalter 205 die durch die Nadel 271 zugeführte Schnur verknüpfen.
Andererseits beginnen sich die Auswurfarme 250 und 252 mit der Drehung der Drehplatte 212 zurückzuziehen, und nach Vollendung des Knüpfvorganges durch den Knüpfer 203 und den Halter 205 bewegen sich die Auswurfarme oberhalb und unterhalb der Seitenplatte 259 (Fig. 16 a) vorbei, wobei sie in den Knüpfraum zu ragen beginnen und dann die gebundenen Halme seitwärts und auswärts auswerfen. Die zusammengebundenen Halme fallen nach vorwärts, wenn sie gegen die feststehende Sperrschiene 265 (Fig. 15b) stoßen, so daß die Halme auf der Erde tatsächlich seitwärts in bezug auf die Bewegungsrichtung der Maschine liegen können. Zum Zeitpunkt des Auswurfes der Halme durch die oberen und unteren Auswurfarme 250 bzw. 252 wird die Rolle 311 des lose angebrachten Teils 296 (Fig. 18) so angeordnet, daß sie sich gegenüber der Umfangsausnehmung 312 in der Nockenscheibe 303 befindet, so daß das lose angebrachte Teil 296 nun drehbar um die Achse der angetriebenen Welle 278 ist.
Dies hat zur Folge, daß die auszuwerfenden Halme den Halmanschlag 290 aufstoßen können. Zu diesem Zeitpunkt reitet die Rolle 311 auf der Umfangsfläche 310 der Nockenscheibe 303 so auf, daß die Halmanhaltewirkung durch den Halmanschlag 290 wieder ermöglicht wird. Wenn die Nadelantriebswelle 232 eine Umdrehung beendet, stößt die Klinke 301 gegen die Klinke 300 und wird somit an der Drehung um die Achse der Antriebswelle 232 gehindert, so daß das bewegliche Teil 302 sich um die Achse der Vertikalwelle 304 gegen die Wirkung der Feder 307 dreht, damit die angetriebene Rolle 305 außer Eingriff mit dem Antriebsvorsprung 306 gerät. Dadurch wird die Drehung der Nockenscheibe 303 unterbrochen.
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Zusätzlich ist die Anordnung so getroffen, daß, das Tragblech 161 (Fig. 12) und die elastische Platte wenn die Nadel 271 (F i g. 15 a) sich auf die Seiten- 182 zum Einführen und Leiten der Halme gebildete platte 259 zu bewegt, um die Schnur zuzuführen, Bahn ein. Sie werden dann durch die Rechen-Drehsich der Pack-Rechen 284 etwas vor der Nadel 271 körper 172 auf das Mähwerk zu bewegt. Dabei gebewegt und die Nadel unmittelbar über dem Pack- 5 währleistet die elastische Platte zur Einführung und Rechen 284 vorbeiläuft, wodurch eine glatte Zu- Weiterleitung der Halme, daß die Halmansatzführung von Schnur ermöglicht wird und wobei die bereiche positiv durch die Drehkörper 172 erfaßt Nadel 271 kaum die Halme ergreift. werden.
In den Fig. 7 und 19 ist eine Halmauswurf- Die auf diese Weise durch die Rechen-Drehkörper einrichtung gezeigt. Ein Auswurfriemen 351 ist um io nach einwärts gerechten Halmansatzbereiche werden die auf der schrägen Welle 77 unterhalb von dem durch das bewegliche Messeraggregat 46 des Mähansteigenden Teil 96 an einem Ende von ihr sitzende werkes 45 geschnitten und gleichzeitig durch die und fest mit ihr verbundene Riemenscheibe 350 und Rechen-Drehkörper 172 gerecht und in Querrichtung eine Riemenscheibe 352 gelegt, die drehbar auf der gefördert. Die Halme nehmen gleichzeitig eine solche Welle 354 angebracht ist, die am freien Ende eines 15 Lage ein, daß sie durch die Zinken 127 gebogen werausziehbaren Schaftes 353 sitzt. Ein Ende 355 des den, so daß sie sich an die winkelförmige Quer-Schaftes 353 ist an der schrägen Welle 77 so dreh- führungswand legen, die durch die verschiedenen bar angebracht, daß der Schaft um diese schwenkbar Querführungsbleche 91 bis 94 und 100 (F i g. 6) geist. Eine lose an der schrägen Welle 77 angebrachte bildet wird. Wenn die Halmansatzbereiche durch das Befestigungsplatte 361 steht mit dem Rahmengerüst 2 20 Mähwerk geschnitten werden, bewegen sich die in Verbindung. Der ausziehbare Schaft 353 ist so Ähren der Halme von den Zinken 127 weg und werangebracht, daß sein Befestigungswinkel mittels den dann auf die Querführungswand durch die einer Festschraubeneinrichtung 358 und einer bogen- oberen ersten, zweiten und dritten Rechen-Drehförmigen länglichen öffnung 357 in der Befestigungs- körper 164 bis 166 gerecht. Deshalb gelangen im platte 361 in senkrechter Richtung verstellt werden 25 wesentlichen gleichzeitig mit dem Ergreifen der gekann. Die Achse für die bogenförmige Krümmung schnittenen Halmansatzbereiche durch die Transponder länglichen öffnung 357 fällt mit der Achse der zinken 74 (F i g. 7), welche sich in Querrichtung beschrägen Welle 77 zusammen. Eine Abdeckung 359 wegen, die Ähren mit den anderen Transportzinken ist durch eine Tragplatte 362 mit einem der den aus- 71 und den Ährenförderriemen 66 und 67 in Beziehbaren Schaft 353 bildenden Elemente verbunden, 30 rührung. Die in Querrichtung durch die Querförderwobei die Abdeckung 359 eine Seite des Auswurf- einrichtungen zu transportierenden Halme werden in riemens 351 abdeckt. Die Abdeckung ist auch mit Querrichtung tansportiert, und zwar durch die Eineiner Riemenführung 360 versehen, die unter der wirkung der elastischen Stäbe 178 und die elastischen Bewegungsbahn des oberen Abschnittes des Aus- Platten 180, weiche das Wickeln verhindern und die wurfriemens 351 angeordnet ist. Eine Befestigungs- 35 Querförderung unterstützen, und die elastischen schraube 363 dient zur Einstellung der Länge des Stäbe 181 zum Einführen und Leiten der Halme,
ausziehbaren Schaftes 353. Diese Anordnung dient Während die Ährenförderriemen 66 und 67 bedazu, die angesammelten Ähren der zusammen- züglich des Fördervermögens eine geringere Leistung, gebundenen Halme nach seitwärts und auswärts aus- verglichen mit den Transportzinken 71 und 74, bezuwerfen, was durch den oberen Auswurfarm 250 40 sitzen, um den Ausfall von Körnern zu vermindern, und den unteren Auswurfarm 252 bewerkstelligt sind weiterhin die Rechen-Drehkörper 165 und 166 wird. Der Auswurfriemen 351 bewegt sich rascher in größerem Abstand zur Querführungswand als die als die Ährenförderriemen 66 und 67, da die Riemen- Rechen-Drehkörper 164 angeordnet, um ein Verscheibe 350 einen größeren Durchmesser als die stopfen mit Halmen bei den Rechen-Drehkörpern Riemenscheiben 78 und 79 besitzt. Weiterhin schließt 45 165 und 166 zu vermeiden (Fig. 6). Dadurch wird das Vorhandensein der ansteigenden Teile 95 und 96 es auch ermöglicht, ohne Komplikationen büscheldie Möglichkeit aus, daß die im oberen Teil der an- weise auftretende Ähren in Querrichtung zu fördern, steigenden Teile 95 und 96 zu sammelnden Halme Weiterhin besitzen die Federstäbe 178 (Fig. 7) zur durch den Auswurfriemen 351 erfaßt werden. Verhinderung des Wickeins und zur Unterstützung
Nachfolgend wird die Funktion des gesamten 50 der Querförderung und die Federstäbe 181 zur EinMähbinders erläutert. führung und Fortleitung von Halmen die Funktion. Der Mähbinder wird so vorbewegt, daß jeder neugemähte Halme glatt zu den vorhergehenden Teiler IiO (Fig. 7) möglichst zwischen benachbarte Halmen zu führen, die in Querrichtung gefördert Halmreihen gelangt. An den Vorderenden dieser wurden. Die Riemenscheiben 68 und 69, die die Teiler 110 befinden sich die Zinken 127, die seit- 55 Ährenförderriemen 66 und 67 (Fig. 4) antreiben, wärts durch Widerlagerflächen 137 abragen und an besitzen- einen größeren Durchmesser als die Kettenden Halmansätzen (Bereiche unmittelbar über der Zahnräder 73 und 76, so daß die Ährenförderriemen Wurzel) der zwischen benachbarten Teilern 110 be- schneller als die Transportzinken 71 und 74 sind, findlichen Halme angreifen, sowie weiter aufwärts, Dadurch wird eine Verzögerung bei den Ähren verwodurch die Zinken die Halme selbst dann auf- 60 hindert.
richten, wenn sie stark umliegen. Da die Geschwin- Da die Rechen-Drehkörperanordnung am Abgabedigkeitskomponente der Zinken in zur Bewegungs- Ende der Querführungswand zwei senkrecht im Abrichtung der Maschine entgegengesetzter Richtung stand zueinander befindliche RecheiirDrehkörper 172 hinsichtlich des Absolut-Wertes größer als die Vor- und 173 (Fig. 11) aufweist, besteht keine Gefahr, wärtsgeschwindigkeit der Maschine ist, werden die 65 daß die Transportwirkung bei der Rechen-Dreh-Halmc nach rückwärts und aufwärts angehoben. Die körperanordnung zu gering wird, wenn die Trans-Ansatzbereichc der Halme, die durch die Zinken an- portwirkung der Transportzinken 74 bei der Rechengehoben werden, treten auf diese Weise in die durch Diehkörperanordnung durch die Halmfreigabeplatte
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99 aufgehoben wird und wenn die zu trans- dienungsperson ihre Aufmerksamkeit während des portierende Menge von Halmen an dem Ende einen Laufens der Maschine leicht auf das Funktionieren Höchstwert erreicht. Demgemäß können die ge- der Bindeeinrichtung und den Auswurf der ger mähten Halme positiv gerecht und zum Knüpf raum bundenen Halme richten kann. Wenn der freie Rand gefördert werden. Während die Halmansatzbereiche 5 91' des obersten Querführungsbleches 91 rückwärts auf diese Weise von der Einwirkung der Quer- nach einwärts verläuft, wie es in F i g. 41 dargestellt fördereinrichtungen durch die Halmfreigabeplatte 99 ist, so kann die Bedienungsperson leichter den Ausfreikommen, werden ständig Ähren zu einer Stelle wurf der gebundenen Halme überwachen,
kurz vor den ansteigenden Teilen 95 und 96 (Fi g. 7) Wie in Fig. 20 gezeigt ist, können bessere Erdurch die Transportzinken 71 und die Ährenförder- i<> gebnisse erhalten werden, wenn der Abstand zwiriemen 66 und 67 gefördert. Die freigegebenen Halm- sehen den Drehstiften 104 und den entgegengesetzten ansatzbereiche werden zum Halmanschlag 290 durch Enden der Transportzinken 71 (74) größer als die den Pack-Rechen 284 (Fig. 15 a) gerecht und trans- Entfernung zwischen den Gliedverbindungsstreifen portiert, der sich ständig hin und her bewegt. Die 105 der Kette 72 (75) gemacht wird, um die Kraft Ähren der so gerechten und zu einer kurz vor dem 15 des Transportzinkens zu erhöhen. Das zugeordnete Halmanschlag 290 befindlichen Stelle transportierten Kettenzahnrad besitzt zur einwandfreien Drehung Halme kommen von der Fördereinwirkung der einen kleinen Durchmesser. In diesem Falle greifen Ährenförderriemen 66 und 67 durch die ansteigen- zwischen den Drehstiften 104 gleichzeitig mehrere den Teile 95 und 96 (Fig. 7) frei und werden an Zähne des Kettenzahnrades an.
einer Stelle kurz vor den ansteigenden Teilen ge- ao Ein Mähbinder gemäß Erfindung kann so ausgesammelt. Zu dieser Zeit verhindern das Auffang- führt werden, daß er durch eine Bedienungsperson und Preßblech 185 und der Auffang- und Preßbügel gesteuert wird, die mitgeht. Dies gilt für die vor-187 eine Querförderung der Halme durch nach- stehend beschriebene Ausführungsform. Der Mähfolgende Halme, die in Querrichtung transportiert binder kann aber auch so ausgebildet sein, daß er werden. Wenn eine vorbestimmte Menge von 35 durch Vorschieben oder Nachziehen betrieben wer-Halmen sich auf diese Weise angesammelt hat, wird . den kann, wobei er an der Vorderseite, der Seite durch den Halmanschlag 290 (Fig. 15 a) der Knüpf- oder der Rückseite eines Schleppers befestigt ist.
Vorgang eingeleitet, wie dies bereits erläutert wurde. Zur Ausführung eines noch besseren Binde-Nach Vollendung des Knüpfvorganges wandern die Vorganges kann der Bindeapparat entsprechend der durch die oberen und unteren Auswurf arme 250 und 30 Darstellung in Fig. 21 konstruiert sein. Eine Nadel 252 (F i g. 15 a) auszuwerfenden Halme durch einen 271 ist hier mit einem Bereich 400 versehen, welcher, Zwischenraum zwischen dem Auf fang- und Preß- wenn die Nadel 271 Schnur zur Knüpfeinrichtung bügell87 (Fig. 7) und dem ansteigenden Teil 96 203 und 205 zuführt, verhindert, daß der Packer 204 und werden in Querrichtung ausgeworfen, während weitere nachfolgende Halme in den Binderaum 401 das Auffang- und Preßblech 185 nach aufwärts um 35 preßt.
die Querwelle 186 gegen die Wirkung der dem Blech Durch diese Anordnung kann die Einrichtung sehr 185 zugeordneten Feder gedreht wird. Beim Zeit- einfach ausgeführt werden, da keine Einrichtung punkt des Auswerfens transportiert der Auswurf- zum Anhalten des Packers 284 während des Binderiemen 351 die angesammelten Ähren der auszu- Vorganges oder irgendeine bewegliche Anschlagwerfenden gebundenen Halme, wie es bereits er- 40 einrichtung zum Fernhalten der nachfolgenden läutert wurde. Halme von dem Arbeitsbereich des Packers 384 erWenn die Maschine auf einer Straße fahren soll, forderlich ist.
kann zur Vermeidung von Störungen durch den Aus- Gemäß der Darstellung muß sich der Packer 284
wurfriemen die Festschraubeinrichtung 368 (F i g. 19) über die Halmverdichtungsecke 402 der Nadel 271 in
gelöst werden, um den ausziehbaren Schaft 353 um 45 den Bereich bewegen, wo die zu verknüpfenden
die Achse der schräg verlaufenden Welle 77 nach Halme festgehalten werden. Dadurch wird eine
abwärts zu drehen. festere Verschnürung der Halme erreicht.
Wenn weiter der Griffbügel 15 so angeordnet ist, Die Knüpfeinrichtung 203 und 205, die im Bindedaß ein Mittelteil 30 eines die entgegengesetzten apparat enthalten ist, wird betätigt, wenn der Packer Endbereiche 28 des Griffbügels verbindenden Hebels 50 284 über die Halmverdichtungsecke 402 der Nadel 29 nach vorn über eine imaginäre gerade, quer ver- 271 hinaus betätigt wurde, welche sich in ihrer laufende Linie 32, die quer zu den gegenüberliegen- Schnurzuführlage befindet, wodurch die Halme den Griffbereichen 31 verläuft, gebogen ist, kann die weiter verdichtet werden, so daß die Halme ohne Bedienungsperson die Griffbereiche 31 zu beiden Lockerung ihrer kompakten Form gebunden werden. Seiten ihres Körpers greifen, ohne daß sie durch den 55 Der Mähbinder gemäß Erfindung kann das Ernte-Verbindungshebel 29 gestört wird. Dadurch kann gut tatsächlich sehr niedrig an den Halmansatzleicht eine Kraft senkrecht auf den Griffbügel 15 bereichen schneiden. Weiterhin ist es mit dem Mähausgeübt werden, um das Vorderteil der Maschine binder gemäß Erfindung möglich, die Garben so abanzuheben oder abzusenken. Darüber hinaus wird zulegen, daß sie Seite an Seite auf der Erde liegen der Griffbügel durch die Anordnung sehr stabil. 60 oder daß insbesondere die einzelnen Garben quer In F i g. 41 ist eine Anordnung gezeigt, bei der der zur Bewegungsrichtung der Maschine liegen. Da-Griffbügell5 versetzt zur Mitte der Schneidbreite durch ist es möglich, die Windreihwirkung zu verdes Schneidwerkes 45 in Richtung auf die Binde- stärken und den nachfolgenden Sammelvorgang zu einrichtung zu angeordnet ist, so daß die Be- erleichtern.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Motorgetriebener Mähbinder mit einem quer zur Fahrtrichtung verlaufenden, nahe über dem Boden angeordneten Mähwerk, mehreren über die Arbeitsbreite verteilt parallel im Abstand zueinander angeordneten, das Mähwerk nach vorn überragenden Halmteilern, in den Halmteilern umlaufenden Förderketten mit Zinken, weiche im Arbeitszustand von den Förderketten waagerecht abragen, sich von vorn nach hinten bewegen und die zu mähenden Halme vor dem Schnitt erfassen und nach dem Schnitt einem eine von Mitnehmern einer endlosen Fördereinrichtung durchsetzte Querförderwand aufweisenden Querförderer zuführen, welcher die Halme an den auf einer Seite des Binders angeordneten Bindeapparat abgibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsbereiche der Förderketten (124) in den Teilern (110) schräg nach oben verlaufen, daß die Querführungswand (91,92,93,94,100) im Abstand unterhalb der Teiler (110) angeordnet ist, unmittelbar hinter dem Mähwerk (45, 46, 49) beginnt, etwa parallel zu den Arbeitswegen der Zinken (127) der Förderketten (124) in den Halmteilern (110) nach oben und rückwärts verläuft und an der Austragseite außerhalb der Teiler (110) seitlich vorstehende Sammelplatten (95, 96) zur Aufnahme der angeförderten Halme aufweist und daß zwischen den Teilern (110) um parallel zu den Arbeitswegen der Zinken (127) der Förderketten (124) in den Teilern (110) verlaufende Achsen (163) rotierende Drehrechen (164, 165, 166) zusammen mit dem Querförderer (66, 67, 71) das Halmgut zu den Sammelplatten (95,96) transportieren.
2. Mähbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich vorstehenden Sammelplatten (95,96) in Austragrichtung ansteigen und, von der Querführungswand (92, 93, 94) ausgehend, nach oben abgebogen sind.
3. Mähbinder nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Sammelplatten (95, 96) mindestens eine Andrückeinrichtung (185, 187) für die Halme angeordnet ist, die am äußersten Teiler (110) befestigt ist. '
4. Mähbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwischen zwei Teilern (110) unmittelbar über dem Mähwerk (45, 46, 49) ein um eine annähernd senkrechte Achse (170) drehbarer unterer Drehrechen (172) angeordnet ist und daß der untere Drehrechen (172) und einer der Teiler (110) eine Transportbahn für die Halme bilden und daß elastische Stäbe (180, 181, 182, 178, 1.78', 179) von den Teilern (110) in Querförderrichtung vorstehen und daß die freien Enden der elastischen Stäbe in unmittelbarer Nähe der unteren bzw. oberen Drehrechen (172 bzw. 164, 165, 166) und des Querförderers (66, 67, 71) angeordnet sind und daß die unteren und oberen Drehrechen (172 bzw. 164, 165, 166) über eine Gelenkwelle (170, 163) angetrieben sind.
5. Mähbinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden, der Bindeeinrichtung (264) am nächsten liegenden Teilern (110) zwei übereinanderliegende Drehrechen (172,173) angeordnet sind.
6. Mähbinder nach einem der Ansprüche I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Bindeapparat ein Kraftübertragungsgehäuse (201) mit einer Übertragungseinheit für den Bindeapparat und mit einer Gehäuseplatte (200) angeordnet ist und daß über der Gehäuseplatte in der Mitte des Übertragungsgehäuses (201) ein freier Raum für den Quertransport der Halme vorgesehen ist und daß die Übertragungseinheit drehbare Wellen (209, 232, 278) aufweist, die am Vorder- und Hinterende des Gehäuses (201) angeordnet sind und über die Gehäuseplatte (200) in der Mitte des Gehäuses (201) vorstehen, und daß die am Vorderende des Gehäuses (201) angeordnete Welle (209) die Antriebswelle für einen Knüpferhaken (203), einen Garnmitnehmer (205) und Auswurfarme (250, 252) des Bindeapparates ist und daß von den am Hinterende des Gehäuses (201) angeordneten Wellen (232, 278) eine Welle eine angetriebene Welle (278) ist und die beiden Wellen zum Antrieb eines Rechenpackers (284) und einer Nadel (271) des Bindeapparates dienen.
7. Mähbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite des Übertragungsgehäuses (201) als Aufnahmeplattform für die Halme dient.
8. Mähbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswurfarme (250, 252) über eine Gelenkhebelanordnung intermittierend angetrieben werden.
9. Mähbinder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein angetriebener Auswurfriemen (351) zum Transport der gebundenen Halme nach außen über die Querführungswand in Austragrichtung vorsteht und daß Einstelleinrichtungen (357, 358) zum Einstellen des Abstandes zwischen dem freien Ende des Auswurfriemens (351) und dem Boden vorgesehen sind.
10. Mähbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Querführungswand im wesentlichen drei Abschnitte aufweist, von denen der vordere Abschnitt (100, 94) von der Vertikalen in einem konvexen Bogen in einem im wesentlichen zu den Teilern (110) parallelen Mittelabschnitt (93, 92) übergeht, von dem der rückwärtige Abschnitt (91) in einem schwach konvex gekrümmten Bogen zu einer Stelle führt, die von den Teilern (HO) einen größeren Abstand hat als der Mittelabschnitt.
11. Mähbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Längskanten der Teiler (HO) etwa parallel zu den Arbeitswegen der Zinken (127) der Förderketten (124) in den Teilern verlaufen.

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