DE1574425A1 - Wickelvorrichtung zum Aufwickeln von strangfoermigem Wickelgut auf einer Trommel - Google Patents

Wickelvorrichtung zum Aufwickeln von strangfoermigem Wickelgut auf einer Trommel

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DE1574425A1 DE1967R0047584 DER0047584A DE1574425A1 DE 1574425 A1 DE1574425 A1 DE 1574425A1 DE 1967R0047584 DE1967R0047584 DE 1967R0047584 DE R0047584 A DER0047584 A DE R0047584A DE 1574425 A1 DE1574425 A1 DE 1574425A1
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  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Wickelvorrichtung zum Aufwickeln von strangförmigem Wickelgut auf einer Trommel Die Erfindung bezieht sich auf eine Wickelvorrichtung zum Aufwickeln von strangförmigem Wickelgut auf einer Trommel, welcher das Wickelgut über eine Verlegegabel zugeführt wird, wobei die Trommel oder die Verlegegabel durch einen Antrieb zu einer längs einander hin- und hergehenden Relativbewegung angetrieben wird.
  • Bei derartigen Wickelvorgangen ist man bemüht, einen straffen Wickel zu erhalten, bei dem die Windungen eng aneinander anliegen, damit der Wickelraum optimal ausgenützt und eine geometrisch richtige Lage der Windungen erreicht wird. ies verlangt besondere Vorkehrungen bei steifem oder empfindlichem Wickelgut, welches man im allgemeinen nicht auf einer ortsfesten Trommel oder spule wickelt, sondern man läßt vielmehr das Wickelgut ortsfest ablaufen und bewegt die Trommel bei jeder Umdrehung in axialer Richtung um eine Strecke gleich dem Durchmesser des Wickelgutes. Diese Wicklungsart wird üblicherweise als "Eigenverlegung" bezeichnet. Es sind iiickel~ vorrichtungen, die nach der Methode der Eigenverlegung arbeiten, bekannt, bei denen das Fahrwerk der Promme@ durch einen von Hand auf die gewünschte Vorschubgeschwindigkeit eingestellten Gleichstrommotor angetriebeIi wird. Eine solche Einstellung der Vorschubgeschwindigkeit ist jedoch in der Regel ungenau, weshalb sich hierbei Unregelmäßigkeiten im Wickelt ergeben können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wickelvorrichtung zu schaffen, bei der sich auch bei steifem ode empfindlichem Gut ein einwandfrei regelmäßiger Wickel mit straff aneinander liegenden Windungen ergibt.
  • Ausgehend von einer Wickelvorrichtung der eingangs genannten Art, erreicht die Erfindung dies dadurch, daß die Verlegegabel, auf den jeweiligen Auflaufwinkel des Wickelgutes sich einstellend, schwenkbar gelagert ist und daß an der Verlegegabel und an einem gegenüber der Schwenkbewegung der Verlegegabel stationären Teil der Wickelvorrichtung zusammenwirkende teuerschalterelemente angeordnet sind, welche die Schwenkstellung der Verlegegabel abtasten und den Antrieb ftir die Relativbewegung zwischen Trommel und Verlegegabel auf Einhaltung einer Soll-Schwenkstellung der Verlegegabel und damit auf Einhaltung eines Soll-Auflaufwinkels des Wickelgutes regeln. Durch die nach der Erfindung vorgesehene Erfassung und Regelung des Auflaufwinkeis des Wickelgutes ist es nunmehr möglich, das strangförmige Wickelgut mit einem geeigneten Rückhaltewinkel, das ist der Soll-Auflaufwinkel, auf die Trommel, bzw. auf die schon gebildeten Wickellagen, auflaufen zu lassen, wobei sich entsprechend dem konstant aufrecht erhaltenen Rückhaltewinkel eine straffe anlage von dunge an Windung innerhalb jeder Wickellage ergibt.
  • Eine derartige Regelung des Rückhåltewinkels und damit Beeinflussung des inneren Wickelaufbaues läßt sich mit verhältnismäßig geringem technischen Aufwand erreichen. Sieht die Erfindung in spezieller Ausgestaltung vor, daß die Verlegegabel zwei hintereinander angeordnete Rollenpaare besitzt, durch welche das Wickelgut hindurchläuft, und daß der Abstand der Rollen jedes Paares in Anlassung an den Durchmesser des Wickelgutes einstellbar ist. Eine derartige Verlegegabel führt einerseits einwandfrei das Wickelgut, wird aber auch andererseits praktisch unverzögert auf die Aufl aufrichtung des Wickelgutes eingeschwenkt, so daß also die Schwenkstellung der Verlegegabel den Anlaufwinkel des Wickelgutes wiederspiegelt. Die Erfassung der Schwenkstellung der Verlegegabel und die Erzeugung von davon abhängigen Regelsignalen für den Vorschubantrieb werden nach weiteren Merkmalen der Erfindung zufolge dadurch erreicht, daß an beiden Seiten der Verlegegabel je ein Schaltnocken vorgesehen ist, denen je ein stationär angeordneter Stufenschalter mit mittlerer Soll-Stufe für den Antrieb zugeordnet ist, von welchen Stufenschaltern einer-die Relativbewegung von Trommel und Verlegegabel in einer Richtung und der andere die 1?elativbewegung in der Gegenrichtung regelt.
  • Die.Erfindung ist ferner gekennzeichnet durch weitere Steuerschaltelemente, welche bei Annäherung der Auflaufstelle des Wickelgutes an einen Trommelflansch den Antrieb auf Eilgang für die restliche Strecke der Relativbewegung und bei Erreichen eines Anlaufwinkels Null auf Eilgang in entgegengesetzter Richtung für eine kurze Strecke schalten und anschliesind den Antrieb abschalten, wonach die Nocken und schalter an der Verlegegabel die Regelung des Antriebes für die nächste Wickellage wieder übernehmen.
  • B Wickeln von strangförmigem Gut größeren Durchmessers werden im allgemeinen auch Trommeln größeren Durchmessers des wendet. In einem solchen Falle ist es wünschenswert, das Gut mit einem größeren Rückhaltewinkel auflaufen zu lassen. Um dies zu ermöglichen, sieht die Erfindung vorS daß die ä Verlegegabel angeordneten Schaltnocken zusammen mit don Rollen der Rolienpaare verstellbar sind und zwar in einer solchen Richtung, daß bei zunehmendem Abstand zwischen den Rollen der Rückhaltewinkel auf größere Werten eingestellt wird, Gemäß einer alternativen Lösung kann zu diesem Zweck auch die Schwenklagerachse der Verlegegabel seitlich verschiebbar angeordnet werden und ein Verschiebean:t%ieb vorgesehen werden, welcher die Verlegegabel, jeweils gegenläufig zur Annäherung richtung ihres jeweils steuerwirksamen Nockens an den zugehörigen Stufenschalter, seitlich hin- und her verschiebt.
  • Die Erfindung wird im folgenden am Beispiel einer Wickeivorrichtung näher erläutert, bei welcher die Trommel nach der Methode der Eigenverlegung längs der Verlegegabel hin- und herbewegt wird. In der Zeichnung zeigen Fig. 1 in vereinfachter, perspektivischer Ansicht eine Wickelvorrichtung gemaß der Erfindung, und die Fig. 2 bis 6 fünf aufeinander folgende Arbeitsstellungen der Wickelvorrichtung, jeweils in Aufsicht gesehen.
  • In Fig. 1 dreht sich die Trommel in Pfeilrichtung und wickelt das strangförmige Wickelgut 2 auf. Die Trommel 1 ist auf einem in axialer Richtung der Trommel hin- und herverfahrbaren Fahrwerk gelagert. Ijas Fahrwerk und dessen Antrieb sind nicht dargestellt. Das Wickelgut 2 wird der Trommel über eine Verlegegabel 3 zugefiinrt, welche um eine vertikale Achse 4 schwenkbar gelagert ist. Die Schwenkachse 4 Ist ihrerseits in einem Ständer 5 gelagert, auf dessen Oberseite sich die Verlegegabel 2 über ein geeignetes Auflager abstützen kann.
  • Die Verlegegabel 3 umfaßt mehrere, in Laufrichtung des Wickelgutes 2 hintereinander liegende horizontals Stütsrollen 6 und zwei in Abstand hintereinander geschaltete, vertikal gerichtete Rollenpaare 727a und 8/8a, zwischen deren Rollen das Wickelgut 2 in enger Anlage hindurchläuft. Der Abstand zwischen den Rollen 7 und 7a, bzw. 8 und 8a, ist durch Randelschrauben 9 in Anpassung an den Durchmesser des Wickelgutes 2 einstellbar.
  • Am Ständer 5 sind ferner Schalter 10, 10a und 11, 11a ortsfeste angeordnet, welche von Nocken 12, 12a und 13, 13a be--tätigt werden, die an der Verlegegabel 3 befestigt sind. Beis dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Nocken 12, 12a und die Nocken 13, 13a Jeweils mit den Lagerstücken der Rollen 7, 7at 8 und 8a verbunden, so daß bei einem Verstellen des Abstandes zwischen den Rollen ebenfalls die Nocken verstellt werden.
  • Wie aus den Aufsichtedarstellungen nach den Fig 2 bis 6 ferner ersichtlich ist, sind an der Trommel 1 (oder deren Bahrwerk) Nocken 14, 14a angebracht, denen stationäre Endschalter 15, 15a zugebrdnet sind.
  • Bei den Schaltern 10 und 10a handelt es sich beim Ausführungsbeispiel jeweils um dreistufige Schalter mit den drei Stellungen 'Aus" (oder "Langsamer", "Soll" und "Schnell" (wergl.
  • Fig. 3). Je nach der Schwenkstellung der Verlegegabel 3 nehmen die Schulter 10, lOa eine der drei Stellungen ein, wobei sie in der Soll-Stellung den Antrieb für den Vorschub der Trommel 1 auf Einhaltung des gewünschten Auflaufwinkels oder Rückhaltewinkels α steuern. Wenn der Rückhaltewinkel den Sollwert unterschreitet, schaltet der Jeweils steuerwirksame Stufenschalter 10 oder IOa den Antriebsmotor aus (oder langsamer), bis sich der gewünschte Rückhaltewinkel wieder einstellt. Bei su großem Rückhaltewinkel schaltet der entsprechende Stufenschalter 10 oder 10a den Antrieb auf "Schnell", bis di Regelabweichung ausgeblichen ist. Die Sckalter 10, 10a erbringen sonit in Vorbindung mit den abgestuften Botätigungsnocken 12, 12a eine Dreipumktregelung für dem Vorschub der Tronnel und damit für die Aufrochtorhaltung des gewünschten Auflauf- bzw. Rücklaufwinkels.
  • Die Arbeitsweise der Wickelvorrichtung ist aus den Fig. 2 @i 6 leicht ersichtlich. fflf , 2 wird die Tromnel 1 r Geschwindigkeit entsprechend der mittleren Soll-Stellung des Stufenschalters 10 nach linka verschoben, wobei der gewünschte Rückhaltewinkel α geregelt wird. Wenn sich die Auflaufstelle des Wickelgutes auf der Trennel 1 dem rechten Tronnelflansch nähert, betätigt der Nockon 14 den Endschalter 15, welcher nunmehr einen Eilgang für den Vorschub der Trommel 1 nach links einschaltet, wonach der Rückschaltewinkel kleiner und schließlich zu Null wird (vergl. Fig. 3). Hierbei ist der von Nockon 13 der Verlegegabel 3 betätigte Schalter 11 geöffnet worden. Die Schaltungsanordnung für den Antrieb des Vorschubes der Trommel ist derart ausgelegt, daß durch dieses bffnen des Schalters 11 ein Eilgang für einen Vorschub der Trommel nach rechts eingeschaltet wird. Die Steuerungszeiten sind dabei derart bemessen, daß das Wickelgut 2 nur solange an den Trommelflansch anläuft, wie zum Aufsteigen einer neuen Lage erforderlich ist, wonach das Wickelgut, bzw. dessen Auflaufstelle auf der Trommel, wieder vom Flansch wegbewegt wird, um ein Aufsteigen weiterer Wickel lagen am Flansch zu verhindern.
  • Der Eilgan'g für den Antrieb der Trommel nach rechts bleibt solange eingeschaltet, bis der Nocken 14 den Endschalter 15 für eine Offnungsbewegung freigibt (Sig. 4) 0 In dieser Stellung ist der Vorschubantrieb der Trommel 1 völlig abgeschaltet.
  • Durch die Umdrehungen der Trommel wickelt sich das Wickelgut in der neuen Wickellage auf, wobei entsprechend der Wanderung der Auflaufstelle die Gabel 3 über die in Fig. 5 gezeigte Stellung hinweg in die Stellung nach Fig. 6 verschwenkt wird.
  • In Fig. 6 hat sich der gewunschte Rückhaltewinkel ot wieder ausgebildet, und befindet sich nunmehr der Stufenschalter 10a in seiner mittleren Soll~Stellung, so daß der Vorschubantrieb für die Trommel 1 wieder eingeschaMSt ist und der Vorschub der Trommel nach rechts durch den Stufenschalter 10a geregelt wird.
  • Bei Annäherung der Auflaufstelle an den linken Trommelflansch wiederholt sich in analoger eise die Umsteuerung des Trommelvorschubes für die nächste Wickellage.
  • Wenn für ein dickeres Kabel die Rollen 8, 8a auseinander gerückt werden, werden hiermit in der beschriebenen Weise ebenfalls die Nocken 12, 12a von ihren Stufenschaltern 10, 10a weggerückt, so daß die Stufenschalter erst bei einem größeren Rückhaltewinkel α in ihre mittleren Soll-Stellungen geschaltet werden.
  • Die Anpassung des Soll-Rückhaltewinkels an den Durchmesser des Wickelgutes läßt sich auch dadurch erreichten, daß man, wie @n Fig. angedeutet ist, die Schwenkachse 4 der Verlegegabel in seitlicher Richtung verschiebbar anordnet und einen Verschiebeantrieb 16 vorsieht, welcher die Verlegegabel, jeweils gegenläufig zur Annäherungsrichtung des jeweils steuerwirksamen Nockens 12 oder 12a an den zugehörigen Stufenschalter O oder 10a, bei den einzelnen cellagen hin- und herbewegt.
  • Die erfindung ist nicht darauf beschränkt, daß die Trommel 1 seitlich hin- und ber verfahren wird. Die Regelung des Rückhaltewinkels kann auch bei stationärer Trommel erreicht verden, indem man die Verlegegabel 3 auf Pin Fahrwerk setzt, das, analog von den beschriebenen Schaltern gesteuert, switlich hin- und her verfahren wird.
  • Will man das gut von der Trommel abwickeln, so genügen die Schalter 10, 10a. Die Schalter 11, Sla, 15, 15a entfallen.
  • Ab einer Stellung gemäß Fig. 3 bewegt sich die Trommel nicht mehr hin und her. Erst wenn die Scnalter 10, 10a durch die Stranggutbewegung getätigt werden, beschleunigt der Vorschubmotor, jetzt aber. in entgegengesetzter Richtung. Der Rückhaltewinkel entfällt und das Stranggut läuft über die Verlegegabel mit dem Steigungswinkel des gewickelten Gutes ab.

Claims (6)

  1. Ansprüche 1. Wickelvorrichtung zum Aufwickeln von strangförmigem Wickelgut auf einer Trommel, welcher das Wickelgut über eine Verlegegabel zugeführt wird, wobei die Trommel oder die Verlegegabel durch einen Antrieb zu einer längs einander hin- und hergehenden Relativbewegung angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlegegabel (3j, auf den jeweiligen Auflaufwinkel (α) des Wickelgutes (2) sich einstellend, schwenkbar gelagert ist und daß an der Verlegegabel und an einem gegenüber der Schwenkbewegung der Verlegegabel stationären Teil' der Xickelvorrichtung zusammenwirkende Steuerschaltelemente (10, 10a; 12, 12a) angeordnet sind, welche die Schwenkstellung der Verlegegabel abtasten und den Antrieb für die Relativbewegung zwischen Trommel (1) und Verlegegabel (3) auf Einhaltung einer zoll-Schwenkstellung der Verlegegabel und damit auf Einhaltung eines Soll-Auflaufwinkels des Wickelgutes regeln.
  2. 2. Wickelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlegegabel (3) zwei hintereinander angeordnete Rollenpaare (I, 7a; 9, 8a) besitzt, durch welche das Wickelgut L' hindurchläuft, und daß der Abstand der Rollen jedes @aares in Anpassung an den Durchmesser des Wickelgutes einstellbar ist
  3. 3. Wickelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Seiten.der Verlegegabel (3) je ein Schaltnocken (12, 12a) vorgesehen ist, denen je ein stationär angeordneter Stufenschalter (10, 10a) zugeordnet ist, von denen einer die Relativbewegung von Trommel und Verlegegabel in einer Richtung-und der andere die Relativbewegung in Gegenrichtung regelt.
  4. 4. Wickelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 gekennzeichnet durch weitere Steuerschaltelemente (11, 11a, 13, 13a; 14, 14a; 15, 15a), welche bei Annäherung der Auflaufstelle.des Wickelgutes (2) an einen Trommelflansch den Antrieb auf Eilgang für die restliche Strecke der Relatlvbewegung und bei Erreichen eines Anlaufwinkels Null auf Eilgang in entgegengesetzter Richtung für eine kurze Strecke schalten und anschließend den Antrieb ab schalten, wonach die Nocken (12, 12a) und Stufenschalter (10, 10a) die Regelung des Antriebes wieder übernehmen.
  5. 5. Wickelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekeallzeichnet, daß die an der Verlegegabel (3) angeordneten Schaltnocken (12, 12a) zusammen mit den Rollen (8, ßa) verstellbar sind, und zwar in einer solchen richtung, daß bei zwlehmendem Abstand zwischen den Rollen der Soll-A@flaufwinkel auf größere Wa@rte eingestellt wird.
  6. 6. Wickel. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorgangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die, Schwenklagerachse (4) der Verlegegebel (3) Zeitlich verschiebbar gelagert ist und daß ein Verschiebeantrieb (16) vorgesehen ist, welcher die Verlegegabel jeweils gegenläufig zur Annäherungsrichtung ihres jeweils steuerwirksamen Nockens (12 oder 12a) an den zugehörigen Stufenschalter (10 oder 10a) seitlich hin- und her verschiebt.
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