DE157378C - - Google Patents
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- DE157378C DE157378C DENDAT157378D DE157378DA DE157378C DE 157378 C DE157378 C DE 157378C DE NDAT157378 D DENDAT157378 D DE NDAT157378D DE 157378D A DE157378D A DE 157378DA DE 157378 C DE157378 C DE 157378C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/28—Asynchronous induction motors having compensating winding for improving phase angle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
Jede Induktionsmaschine, welche an ein Wechselstromnetz angeschlossen ist, wirkt
als Motor, wenn ihre Geschwindigkeit den Synchronismus unterschreitet, als Stromerzeuger,
wenn ihre Geschwindigkeit den Synchronismus überschreitet. In beiden Fällen entnimmt die Maschine dem Netz wattlose
. Ströme, welche für die Hervorbringung des Drehfeldes notwendig sind. Hierin liegt ein
großer Nachteil, wenn die- Maschine als Motor laufen soll. Soll sie aber als Stromerzeuger
dienen, so ist dies wegen der wattlosen Ströme praktisch fast ausgeschlossen. Im Gegensatze hierzu sollen nach der vorliegenden
Erfindung in beiden Fällen wattlose Ströme an das Netz, an welches die Maschine angeschlossen ist, abgegeben, anstatt
demselben entnommen werden.
Die zugrunde liegende physikalische Erscheinung ist die folgende: Wenn man an
einem Gleichstromanker in regelmäßigen Abständen Bürsten anbringt (beispielshalber 3),
und wenn man durch diese Bürsten Wechselstrom einführt, wobei Bürstenzahl und Phasenzahl
übereinstimmen (also z. B. Dreiphasenstrom), so erzeugt man in dem Anker ein Drehfeld, welches in bezug auf die Bürsten
mit einer Geschwindigkeit umläuft, die der Frequenz gleich ist.
Dreht man nun den Anker, so verändert er seine Lage gegenüber dem Drehfeld, und
seine Drehung bringt elektromotorische Kräfte in den Stromkreisen hervor, welche an die
Bürsten geschlossen sind, und zwar von derselben Frequenz wie diese Ströme. Dabei
hängt die Größe der elektromotorischen Kräfte von der Gestaltung der Kommutatormaschine,
ihren magnetischen und elektrischen Verhältnissen einerseits und andererseits von der
Umdrehungsgeschwindigkeit des Ankers ab.
Aus der Zeichnung ist die Erfindung ersichtlich.
Ein Anker IO (Fig. 1) nach dem Gleichstromtyp (zweipolig angenommen) sei im
Innern eines lamellierten Ringes 11, in dem sich die Kraftlinien schließen, angeordnet,
wobei der Ring selbst keine Wicklung trägt. Auf dem Stromabnehmer 12 liegen die festen
Bürsten 13, 14, 15 auf, welche gegeneinander
um I2O° versetzt sind; sie dienen dazu, dem Anker Dreiphasenstrom zuzuführen. Diese
Ströme bringen ein Drehfeld hervor, welches sich in bezug auf die Bürsten 13, 14, 15 in
bestimmter Richtung dreht, und zwar mit einer Geschwindigkeit α, welche der Wechselzahl
des Wechselstromkreises gleich ist. Hierauf treibt man den Anker durch äußere Kraft an und läßt ihn im gleichen Sinne wie
das Drehfeld umlaufen.
Auf diese Weise gewinnt man ein einfaches Mittel, um das Prinzip zu verwirklichen. Es
genügt, die drei induzierten Stromkreise der Induktionsmaschine an die drei Bürsten 13,
14, 15 anzuschließen, welche auf dem Stromabgeber 12 des Ankers der Erregermaschine
aufliegen, und diesen Anker mit einer Geschwindigkeit laufen zu lassen, die beträchtlich
größer ist als die des Drehfeldes, wel-
dies durch die den Anker der Erregermaschine
durchfließenden Ströme erzeugt wird. Diese Ströme werden in dem Anker
der Induktionsmaschine erzeugt, und alles geht so vor sich, als hätte man jeden der
drei induzierten Stromkreise der Induktionsmaschine für sich auf Kondensatoren gleich-,
wertiger Kapazität geschaltet.
\ In Fig. \ ist sowohl für den umlaufenden
\ In Fig. \ ist sowohl für den umlaufenden
ίο wie für den festliegenden Teil der Schnitt
der Bleche erkenntlich. Der umlaufende Teil, der Anker io, hat Schlitze, wie sie bei Gleichstrommaschinen
üblich sind. Ebenso zeigt auch sein Stromabgeber 12 die gewöhnliche
Bauart. Das feststehende Glied 11 dagegen hat nur sechs Einschnitte, mit 16 bezeichnet,
. in gleichen Abständen. Die Einschnitte der einzelnen Bleche decken sich. Die Bürsten
13, 14, 15 werden so gestellt, daß die kurz
geschlossenen Spulen den Einschnitten 16 gegenüberstehen. Da das Feld an diesen
Stellen fast verschwindet, so tritt nur eine geringe Funkenbildung auf.
In den Fig. 2 und 3 trägt die Induktionsmaschine die Bezeichnung 17, die angebaute
Erregermaschine die Bezeichnung 18. 19 und 20 bezeichnen die Schmiervorrichtung
des gemeinsamen Lagers.
Das Gestell trägt eine Kappe 21 zur Aufnähme
der Bleche des feststehenden Teiles der Erregermaschine und der Bürstenhalter 22, 23, 24 (Fig. 3). Die Bürstenhalter tragen
je zwei Bürsten, deren eine auf dem geteilten Stromabnehmer der Erregermaschine aufliegt,
deren andere dagegen auf einem der Ringe 25, 26, 27 der Induktionsmaschine schleift,
wie in Fig. 2 links zu erkennen ist. Diese Ringe stehen mit den drei freien Enden der
Sekundärwicklung der Induktionsmaschine in Verbindung. Man muß also beim Anlaufen
die Erregermaschine abschalten und durch die auch sonst üblichen Anlaßwiderstände ersetzen.
Diese Anordnung ist in Fig. 4 dargestellt.
Drei gleichartige Stufenwiderstände 28, 29, 30 mit den beweglichen Hebeln 31, 32, 33
werden durch eine Zugstange 34 gleichzeitig bewegt. Der Sekundärkreis der Induktionsmaschine
ist an die Enden 35, 36, 37 der beweglichen Hebel angeschlossen. Je nach der
Stellung durchfließen die Ströme eine mehr oder weniger große Anzahl der Widerstände
38, 39, 40, welche zwischen die einzelnen Stufen geschaltet sind. Sie treffen zusammen
in der Kurzschlußleitung 41, die zu den vorletzten Stromschlußstücken des Reglers 42,
43, 44 führt. Die letzten Stromschlußstücke 45, 46,47 dagegen stehen mit der Erregermaschine
in Verbindung.
Auf diese Weise läßt man die Induktionsmaschine anlaufen, wie eine gewöhnliche Induktionsmaschine.
Allmählich erreicht sie ihre normale Geschwindigkeit, und erst wenn dies geschehen ist, schließt man die Sekundärkreise
an die Bürsten ihrer Erregermaschine an.
Da eine Induktionsmaschine, welche als Motor laufen soll, im allgemeinen eine verhältnismäßig
hohe Tourenzahl besitzt, so ist es praktisch, die Erregermaschine direkt auf die Achse zu setzen. Wenn aber eine Induktionsmaschine
als Stromerzeuger arbeiten soll, so ist dies im allgemeinen eine große Maschine, die langsam umläuft. In diesem
Falle ist es praktisch, die Erregermaschine nicht unmittelbar auf die gleiche Achse zu
setzen, um die Erregermaschine schneller laufen zu lassen.
Claims (3)
1. Asynchrone Wechselstrominduktionsmaschine mit Selbsterregung durch Ankerrückwirkung,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifringe des umlaufenden induzierten Teiles mit Bürsten in Verbindung
stehen, welche in gleichen Abständen auf dem Kommutator eines Gleichstromankers schleifen, der in einem Eisenring ohne
Wicklung mit Bezug auf die im Anker fließenden Ströme übersynchron umläuft.
2. Ausführungsform der Kommutatormaschine, dadurch gekennzeichnet, daß
der Gleichstromanker mit dem umlaufenden Teil der Induktionsmaschine mechanisch gekuppelt ist.
3. Ausführungsform der Kommutatormaschine, dadurch gekennzeichnet, daß
dieselbe getrennt von der Induktionsmaschine aufgestellt und von einer beliebigen
Kraftquelle angetrieben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE157378C true DE157378C (de) |
Family
ID=423658
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT157378D Active DE157378C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE157378C (de) |
-
0
- DE DENDAT157378D patent/DE157378C/de active Active
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