DE157017C - - Google Patents

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DE157017C
DE157017C DENDAT157017D DE157017DA DE157017C DE 157017 C DE157017 C DE 157017C DE NDAT157017 D DENDAT157017 D DE NDAT157017D DE 157017D A DE157017D A DE 157017DA DE 157017 C DE157017 C DE 157017C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/32Friction members
    • F16H55/36Pulleys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pulleys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zur Herstellung von Treibriemen mit schnellem Umlauf werden vorzugsweise die Wirbelbahnen der Rindleder benutzt, d. h. die Mittelbahnen aus den Kernstücken der Rindledertafeln. Der Teil des Leders, welcher als Haut auf der Wirbelsäule (Rückgrat) des Tieres ruhte, ist härter, teilweise etwas dicker und namentlich weniger elastisch als die weiter nach den Seiten hin folgenden Teile der zu Leder zu verarbeitenden Haut, und eine Folge hiervon ist, daß. der aus einem solchen Leder bestehende Riemen Neigung hat, auf einer balligen Scheibe, als welche die getriebene Scheibe zweckmäßig zu wählen ist, seitlich hin und her zu wandern, weil der härtere und dickere mittlere Riemenstreifen schwer auf dem Scheitel der Scheibenwölbung verbleibt und weil dieser Riemenstreifen auch selten ganz gerade verläuft, da die Wirbelsäulen der Tiere fast immer etwas ungerade sind, wonach auch die mittleren Hautstreifen sich ungerade bilden.
Den vorerwähnten Übelstand könnte man wohl dadurch beseitigen, daß man den Umfang der Riemscheibe anstatt ballig zylindrisch . gestaltete, wodurch man aber die sonst vorhandenen Vorteile der balligen Form für die getriebene Riemscheibe verlieren würde. Gemäß der Erfindung läßt sich die vorteilhafte ballige Form im allgemeinen beibehalten und wird nur . inmitten des Scheibenumfanges unterbrochen. Nach Fig. 1 der Zeichnung ist diese Unterbrechung dadurch hergestellt, daß zwei halbballige Riemscheiben a a in einem Abstände voneinander auf der Welle oder Achse b angeordnet sind. Nach Fig. 2 ist der mittlere Streifen des Riemscheibenumfanges vertieft Und diese Vertiefung c kann noch mit Rillen, Löchern c1 oder anderen Durchbrüchen zum Durchlaß bezw. Einlaß von Luft versehen sein. Ferner läßt. sich die mittlere Unterbrechung der Ballenform auch schon dadurch erreichen, daß der mittlere Streifen des Scheibenumfanges nicht gewölbt, sondern flach zylindrisch gestaltet, also der Scheitel der Wölbung abgeflacht ist. In allen Fällen hat die Unterbrechung in der Wölbung, d. h. der Fortfall des Wölbungsscheitels der Scheibe den Zweck, daß die sonst an der Scheibe vorhandene erhöhte Auflagefläche für den mittleren Riemenstreifen entfernt ist und nunmehr die seitlichen Teile des Riemens zu einer solchen Anlage an die "Scheibe gelangen können,, daß der Riemen zum seitlichen Hin- und Herwandern keine Neigung mehr besitzt. ■ Als eine besondere Führung für den Riemen ist die mittlere Unterbrechung in der Scheibenwölbung nicht anzusehen, denn würde die Unterbrechung als eine rings um die Scheibe laufende Rinne oder Vertiefung derart ausgebildet, daß sich in ihr der mittlere, etwas stärkere Streifen des Riemens wirklich führte, so würde gerade das veranlaßt, was vermieden werden soll, nämlich es würde der Riemen durch eine wirkliche Führung seiner natürlichen mittleren Verstärkung, welche ja keinen geradlinigen, sondern etwas krummen Verlauf hat, in einer geradlinigen Rinne der Scheibe seitwärts auf letzterer hin und her verschoben. Da das gerade verhindert werden soll, muß die mittlere Unterbrechung der
Scheibenwölbung dem mittleren Riemenstreifen überhaupt keine oder nur eine solche Auf- und Anlage darbieten, daß die zum ordnungsmäßigen Riemenumlauf nötige Auflage der übrigen Riemenfläche nicht, wie bisher, gestört wird, ohne daß aber die mittlere Unterbrechung der Scheibenwölbung eine zwangläufige Führung für den mittleren natürlichen, etwas krummlinigen Verstärkungsstreifen des Riemens bildet.

Claims (3)

  1. Patent-An sprüche:
    I. Ballige Riemscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenwölbung mit einer mittleren Unterbrechung versehen ist, die einem natürlichen mittleren, vorzugsweise ungeradlinigen Verstärkungsstreifen des Riemens keine oder nur eine lose Auflage darbietet, durch die die Auflage der übrigen Riemenfläche auf der gewölbten Scheibenfläche nicht gestört und eine seitliche Riemenwanderung auf der Scheibe vermieden wird.
  2. 2. Ausführungsform der Riemscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung der Scheibenwölbung durch einen Zwischenraum zwischen zwei halbballigen Riemscheiben gebildet wird.
  3. 3. Ausführungsform der Riemscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung der Scheibenwölbung durch eine mittlere vertiefte oder abgeflachte Ringfläche der Riemscheibe gebildet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE157017C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3936653A (en) * 1973-03-27 1976-02-03 Bals Hans Guenter Process and device for cutting electrically conductive material workpieces
US5283704A (en) * 1990-12-31 1994-02-01 International Business Machines Corporation Rotary actuator for disk drive assemblies

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3936653A (en) * 1973-03-27 1976-02-03 Bals Hans Guenter Process and device for cutting electrically conductive material workpieces
US5283704A (en) * 1990-12-31 1994-02-01 International Business Machines Corporation Rotary actuator for disk drive assemblies

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