DE156609C - - Google Patents

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DE156609C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/18Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schraubenpresse zum Pressen von Papier, Wolle, Holzspänen u. dgl., bei welcher der Leergang dadurch beschleunigt wird, daß man das Gewicht der ausbalancierten Preßplatte zur gleichförmigen Auf- und Abbewegung derselben benutzt. Die Beschleunigung des Leerganges erreicht man durch eine senkrecht zur Achse gelegte Teilung der Preßspindelmutter in eine bewegliche Mutter a und eine feststehende b und dadurch, daß beide Teile und die Preßspindel c nur an zwei Vierteln oder vier Achteln usw. ihres Umfanges Flachgewinde tragen. Das Antriebsrad ist mit der Preßspindel fest verbunden. Die gezeichnete Stellung der beweglichen Mutter a in sämtlichen Figuren entspricht dem Leergang mit schnellerer Bewegung. Die Gänge der beiden Muttern α und b sind gegen das Gewinde der Preßspindel c um 900 versetzt — Handgriff d in Stellung I (Fig. 4) —, so daß die Spindel freigegeben wird. Da nun, wie bereits erwähnt, Preßplatte, Antriebsrad und Spindel ausbalanciert sind, so bedarf es nur einer Einleitung der Bewegung von Hand aus, um der Preßplatte eine schnellere Bewegung als durch die Schraubenbewegung zu erteilen. Die hierfür erforderlichenfalls notwendige Feststellung der Spindel geschieht durch einen federbelasteten Stift e, der in eine der um i8o° versetzten Vertiefungen eingreift, sobald die belastende Federkraft durch eine entsprechende Verdrehung des Stiftes ausgelöst wird. Durch Herausheben aus der Preßplatte und einer kleinen Drehung wird das Antriebsrad und somit die Preßspindel frei verdrehbar. Durch die Bewegung" des Antriebsrades wird der Preßdruck in der Weise erzeugt, daß man den Handgriff d um 90° verdreht — s. Stellung II (Fig. 4) — und damit die Gewindegänge der beweglichen Mutter a so verstellt, daß das Gewinde der Preßspindel bald in a, bald in b Muttergewinde findet und als Preßschraube wirken kann. Um ein sicheres Ineinandergreifen des Gewindes zu erreichen, sind die Endkanten desselben abgerundet, wie es Fig. 5 zeigt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schraubenpresse, dadurch gekennnet, daß die Preßspindelmutter senkrecht zur Mittelachse in einen beweglichen Teil (a) und einen festen (b) geteilt ist, und daß die Gewinde der Teile (a und b) entsprechende gleiche Aussparungen haben, während das Preßspindelgewinde (c) solche Aussparungen besitzt, daß das stehenbleibende Gewinde in die Aussparungen der Teile (a und b) hineinpaßt, zum Zwecke, bei Verdrehung der Mutter (a) die Preßspindel ra"sch auf- und abwärts bewegen zu können.
2. Schraubenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewinde-
gänge behufs sicheren Ineinandergreifens an ihren Endkanten abgeflacht oder abgerundet sind.
3. Schraubenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der beweglichen Mutterhälfte (a) durch erzeugte Reibung zwischen den Gewindeteilgängen der beweglichen Mutterhälfte (a) und der Spindel (c) zu Beginn der Verdrehung des Handrades (h) herbeigeführt und, falls nötig, durch eine Handhabe (d) nachgeholfen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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