DE156342C - - Google Patents

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DE156342C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling
    • C22B19/16Distilling vessels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Muffeln für die Kadmium- und Zinkdestillation werden aus feuerfesten Massen hergestellt, deren einzelne Bestandteile beim Trocknen ungleichmäßig schwinden. Infolgedessen entstehen beim Trocknen der Muffel im Innern der Muffelwände Spannungen und namentlich dann, wenn die Muffel nicht in allen ihren Teilen aus ein und derselben homogenen, sondern aus zwei verschiedenartig zusammengesetzten Massen hergestellt ist. Zu den beim Trocknen der Muffeln entstandenen inneren Spannungen treten beim späteren Gebrauch der Muffeln noch diejenigen inneren Spannungen hinzu, welche durch die ungleichmäßige Erhitzung der äußeren und der inneren Muffelwände beim Destillationsprozeß hervorgerufen werden. In den Zinkdestillieröfen wird nämlich durch die Heizgase die äußere Fläche der Muffel zur Weißglut erhitzt, während die inneren Teile der Muffel beim Beschicken der letzteren durch die kalte und feuchte Beschickung bis zur dunklen Rotglut abgekühlt werden. Die durch diese Temperaturunterschiede hervorgerufenen inneren Spannungen werden so groß, daß die Muffelwände rissig und infolgedessen von den Zinkdämpfen leichter durchdrungen sowie von den Schlacken leichter angegriffen werden, was einerseits große Zinkverluste und andererseits ein schnelleres Schadhaftwerden der Muffel zur Folge hat. Wendet man nun statt einer einzelnen dickwandigen, massiven Muffel zwei oder mehrere teleskopartig ineinander befindliche und voneinander unabhängige, d. h. durch einen kleinen Zwischenraum voneinander getrennte, dünnwandige Muffeln an, so werden durch die ungehinderte Bewegungsfreiheit der einzelnen dünnwandigen Muffeln jene inneren Spannungen vermieden, die bei einer dickwandigen massiven Muffel auftreten und die zur Bildung von Rissen führen.
Die Anwendung zweier ineinander geschobener Muffeln ist zwar schon bekannt (vergl. die amerikanische Patentschrift 446947), doch wird nach dieser Patentschrift der zwischen den beiden Muffeln befindliche Zwischenraum dazu benutzt, einen Luft- oder Gasstrom hindurchzuleiten, um auf diese Weise den in der Muffel sich abspielenden chemischen Vorgang zu beeinflussen. Der damit beabsichtigte Zweck ist also ein anderer, wie im vorliegenden Falle.
Es ist ferner bekannt (vergl. die deutsche Patentschrift 119518, Kl. 40), Muffeln aus verschiedenen Teilen herzustellen, aber diese Teile bilden nach der Herstellung der Muffel ein zusammenhängendes massives Ganzes, im Gegensatz zum vorliegenden Falle, bei welchem die Muffel auch nach der Herstellung aus mehreren voneinander unabhängigen Teilen besteht.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche :
    I. Zink- und Kadmiumdestillationsmuffel, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffel aus zwei oder mehreren dünnwandigen Muffeln, die sich, wenn erforderlich, mit Spielraum ineinander befinden, besteht.
  2. 2. Destillationsmuffel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen dünnwandigen Muffeln aus derselben oder aus verschiedenen Muffelmassen bestehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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