DE833163C - Lufterhitzer zur Beheizung von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen - Google Patents
Lufterhitzer zur Beheizung von Fahrzeugen, insbesondere KraftfahrzeugenInfo
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- DE833163C DE833163C DEP24996D DEP0024996D DE833163C DE 833163 C DE833163 C DE 833163C DE P24996 D DEP24996 D DE P24996D DE P0024996 D DEP0024996 D DE P0024996D DE 833163 C DE833163 C DE 833163C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60H—ARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
- B60H1/00—Heating, cooling or ventilating devices
- B60H1/00321—Heat exchangers for air-conditioning devices
- B60H1/00335—Heat exchangers for air-conditioning devices of the gas-air type
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Description
- Zum Beheizen von Kraftfahrzeugen sind Lufterhitzer bekannt, bei denen die Wärme der Motorabgase durch aus Blech hergestellte Rippen in eine Luftkammer geleitet und hier an die vorüberströmende Luft abgegeben wird. Dabei sind die Abgaskammer und die Luftkammer durch einen Sicherheitsraum getrennt, ,der mit der Außenluft in Verbindung steht, wodurch bei gegebenenfalls entstehenden Undichtigkeiten die Abgase nicht in die Luftkammer gelangen können. Diese Blechrippenleitkörper sind zwar leichter als übliche gegossene Rippen, das Einschalten der Sicherheitskammer jedoch macht einen verwickelten Zusammenbau notwendig, und auch die Wärmeleitfähigkeit der Blechrippen ist nur unwesentlich größer als bei Verwendung gegossener Rippen.
- Die Erfindung betrifft einen Lufterhitzer zur Beheizung von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, bei dem massive Wärmeleitkörper die Wärme der Abgase an eine Luftkammer übertragen und einen zwischenAbgaskammer und Luftkammer befindlichen Sicherheitsraum gasdicht überbrücken, und das Neue besteht darin, daß die Wärmeleitkö'rPer, ,als Nadeln ausgebildet, in die eizwan e der Kammern g pre öder eingelötet sind. Dieser neue Lufterhitzer ist nicht nur leichter als die bekannte Ausführungsform, sondern er erfordert im Vergleich zur Heizleistung einen viel geringeren Raum, wie dies besonders für Kraftfahrzeuge wesentlich ist. Erreicht wird diese Leistungsverbesserung und Gewichtsverminderung durch die nadelförmigen Wärmeleitkörper, da diese außer der Wärmeleitung die Aufgabe erfüllen, die einzelnen Kammern auf kürzestem Wege so zu verbinden, daß auch die stärksten FahrterschÜtterungen und Wärmebelastungen die Kammern nicht undicht werden lassen. Nach eiher weiteren Ausbildung der Erfindung sind daher die durch die Heiznadeln verbundenen Heizwände dieser Kammern als durchlaufende Bleche ausgebildet, wodurch gegenüber dem Bekannten ein bedeutend vereinfachter Aufbau des gesamten Lufterhitzers erzielt wird, der eine billige Massenfertigung gestattet.
- Weiterhin kann nach der Erfindung zur Leistungsverbesserung des Lufterhitzers für die Heizwände ein Werkstoff hoher Festigkeit, beispielsweise Stahl, und für die Heiznadeln ein Werkstoff mit hoher Wärmeleitzahl zur Verwendung vorgesehen werden, eine Maßnahme, die bei sämtlichen bekannten gegossenen oder aus Blech hergestellten Rippenkörpern praktisch undurchführbar ist. So können nach der Erfindung die Heiznadeln aus Aluminium, Kupfer oder aus einem Stahl mit hoher Wärmeleitfähigkeit bestehen, gegebenenfalls können sie, aus- Stahl hergestellt, einen gut wärmeleitenden Überzug, beispielsweise aus Kupfer, aufweisen.
- Die Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung an Ausführungsbeispielen, und zwar zeigt Abb. i einen Lufterhitzer im Längsschnitt, Abb.2 einen Längsschnitt eines Lufterhitzers mit doppelt angeordneten Kammern und Sicherheitskammern.
- In Abb. i durchströmen die Auspuffgase einen unteren Raum i i, während die zu erhitzende Luft einem oberen Raum 12 zugeführt wird. Zwischen beiden Räumen liegt, durch Heizwände 13 und 14 getrennt, ein Sicherheitsraum 15, der ständig von einem natürlichen oder künstlichen Luftstrom belüftet wird bzw. zumindest an das Freie angeschlossen ist. In die Trennwände 13 und 14 sind Heiznadeln i6 eingepreßt, die die Wärme vom Raum ii, den Sicherheitsraum 15 überbrückend, in den Raum 12 überleiten. Beim Schadhaftwerden der Trennwände 13 und 14 können die Auspuffgase jedoch nicht in den Raum 12 gelangen, sondern dringen nur in den Sicherheitsraum 15 ein, in dem der Druck stets kleiner gehalten sein muß als in dem die Heizluft führenden Raum 12.
- Nach Abb. 2 sind ein Luftheizraum 21 und ein Luftheizraum 22 zu beiden Seiten eines Auspuffgase führenden Raumes 23 angeordnet. Die Räume werden durch Heizwände 24, 25, 26 und 27 getrennt, die zwischen sich Sicherheitsräume 28 und 29 bilden. Heiznadelgruppen id und je, die in die Heizwände 24, 25 und 26, 27 eingepreßt sind, leiten auch hier wieder die Wärme vom Raum 23 zu den Lufterhitzerräumen 21 und 22, indem sie, ähnlich wie in Abb. i, die Sicherheitsräume 28 und 29 überbrücken.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Lufterhitzer zur Beheizung von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, bei dem massive Wärmeleitkörper die Wärme der Abgase der Brennkraftmaschine an eine Luftkammer übertragen und einen zwischenLuftkammer und Abgaskammer befindlichen Sicherheitsraum gasdicht überbrücken, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeleitkörper, als Nadeln ausgebildet, in die Heizwände der Kammern eingepreßt oder eingelötet sind.
- 2. Lufterhitzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Sicherheitsraum grenzenden Heizwände der Abgaskammer und der Luftkammer aus durchlaufenden Blechen bestehen, die durch die Heiznadeln miteinander verbunden werden.
- 3. Lufterhitzer nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizwände aus einem Werkstoff hoher Festigkeit, beispielsweise Stahl, und die Heiznadeln aus einem Werkstoff mit hoher Wärmeleitzahl bestehen.
- 4. Lufterhitzer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Heiznadeln aus Aluminium, Kupfer oder aus einem Stahl mit hoher Wärmeleitfähigkeit, z. B. einem Stahl mit einem gut wärmeleitenden Überzug, beispielsweise aus Kupfer, bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP24996D DE833163C (de) | 1948-12-16 | 1948-12-16 | Lufterhitzer zur Beheizung von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP24996D DE833163C (de) | 1948-12-16 | 1948-12-16 | Lufterhitzer zur Beheizung von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE833163C true DE833163C (de) | 1952-03-03 |
Family
ID=7369893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP24996D Expired DE833163C (de) | 1948-12-16 | 1948-12-16 | Lufterhitzer zur Beheizung von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE833163C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1077410B (de) * | 1954-10-13 | 1960-03-10 | Gerhard Goebel Dipl Ing | Konvektor |
-
1948
- 1948-12-16 DE DEP24996D patent/DE833163C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1077410B (de) * | 1954-10-13 | 1960-03-10 | Gerhard Goebel Dipl Ing | Konvektor |
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